Der rechte Block einer üblichen Tastatur kann entweder für die Eingabe von Zahlen verwendet werden oder mit den Pfeil- und Bildtasten zur Cursorsteue-rung.. Während sich bei SCSI Onboard
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11.3 Keyboard Features
In den meisten BIOS-Setups sind oftmals mehrere Einstellungsmöglich-keiten für das Tastaturverhalten implementiert Bei einem Award-BIOS (mit Phoenix-Layout) gibt es hierfür sogar eine extra Seite (Main/Key-board Features)
Die festzulegenden Parameter gelten gewissermaßen für alle installierten Programme und sind im Folgenden mit den jeweiligen Voreinstellungen (default) angegeben, wie sie standardmäßig vorkommen
쮿 Typematic Rate Programming oder Typematic Rate Setting: Disabled
쮿 Typematic Rate (Chars/Sec): 10
쮿 Typematic Rate Delay (msec): 250
Ist der Menüpunkt Typematic Rate Programming auf Disabled
geschal-tet, haben die beiden weiteren Angaben keine Bedeutung, da sie nicht
aktiviert sind Erst mit Enabled werden die unter Typematic Rate Delay und unter Typematic Rate anzugebenden Parameter aktiviert.
Typematic Rate Delay ist diejenige Zeit in Millisekunden, die bei einem
Tastendruck verstreichen muss, bis das gedrückte Zeichen wiederholt
dargestellt werden kann Typematic Rate legt hingegen die
Geschwindig-keit der Zeichenwiederholung in Zeichen pro Sekunde fest
Betriebssysteme wie Windows 9x bieten eigene Feinabstimmungsmög-lichkeiten für die Tastatur Die dort getätigten Einstellungen »überschrei-ben« quasi die des BIOS-Setups und gelten somit für alle Programme, die unter Windows 9x ausgeführt werden Daher wird man eher selten an den Typematic-Parametern (außer vielleicht für die Verwendung von DOS) etwas ändern wollen und dies bei Bedarf bequemer und einfacher unter Windows erledigen
Bild 11.2: Die Optionen für die Tastatureinstellung sind bei diesem BIOS an zentraler
Stelle zusammengefasst
Trang 211.3.1 Boot Up Num Lock Status
Dies ist eine weitere Option für die Tastatur (siehe Bild 11.2) Der rechte Block einer üblichen Tastatur kann entweder für die Eingabe von Zahlen verwendet werden oder mit den Pfeil- und Bildtasten zur Cursorsteue-rung Die Umschaltung zwischen beiden Betriebsarten erfolgt über die
(Num)-Taste auf der Tastatur Ist Num (Number) eingeschaltet, leuchtet die entsprechende Anzeige auf der Tastatur, und der Tastenblock dient zur Zahleneingabe Wird gewünscht, dass diese Betriebsart sofort nach dem Booten eingestellt wird, was natürlich auch mit der (Num)-Taste jederzeit wieder rückgängig gemacht werden kann, wird der Menüpunkt
Boot Up Num Lock Status auf ON geschaltet.
11.4 Security Option
Der PC kann mit einem Passwort geschützt werden, was in der Regel über einen extra Eintrag im BIOS-Setup-Hauptmenü (z.B Password Set-ting) erfolgt An dieser Stelle (Security Option, siehe Bild 11.1) kann hin-gegen festgelegt werden, ob eine Passwortabfrage bei jedem Booten (Sys-tem) oder nur beim Aufruf des BIOS-Setups (Setup) erfolgen soll Diese Security-Option ist generell der einfachste und wirksamste Weg, den PC vor fremden Zugriffen zu schützen Bei einigen BIOS-Versionen (siehe Bild 11.4) kann auch ein User- und ein Supervisor-Password festgelegt werden Das erste ist dabei dasjenige, welches bei jedem Boot einzugeben ist, und das zweite dient dem Zugang zum BIOS-Setup
Bild 11.3: Optionen für die Tastatureinstellung im BIOS Features Setup
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11.5 Event Log Configuration
Diese Option ist eher selten anzutreffen (z.B bei Systemen mit AMI- oder auch Award-Medallion-BIOS) und erlaubt die Protokollierung der Boot-Vorgänge, wobei diese Daten in einem Bereich des Flash-BIOS abgespeichert werden
Diese Funktion ist für die Fehlersuche ganz nützlich, und es kann mit ihr auch festgestellt werden, ob sich ein Unbefugter am PC zu schaffen gemacht hat, auch wenn ein Passwort festgelegt worden ist, an dem der
»Eindringling« schließlich gescheitert ist Es sind die folgenden Einstel-lungen und Funktionen möglich:
vorhanden ist
ist
Daten nach dem nächsten Boot gelöscht werden sollen oder nicht
Bild 11.4: Die Festlegung der beiden möglichen Passwörter Bei diesem BIOS – so
scheint es zumindest – kann auch die Sprache umgeschaltet werden, aller-dings ist lediglich Englisch implementiert
Trang 4쮿 Event Logging: Hier kann eingestellt werden, ob die Daten
aufge-zeichnet werden sollen oder nicht
oder alle Events aufgezeichnet werden sollen
11.6 SCSI – Small Computer System Interface
Bei einigen Mainboards ist ein SCSI-Hostadapter integriert, und dement-sprechend findet man dafür im BIOS auch diverse Einstellungsmöglich-keiten, die wieder – in Abhängigkeit vom BIOS- und Mainboard-Typ –
an unterschiedlichen Stellen (Advanced, Onboard, extra Seite) im BIOS-Setup zu finden sind
Standard sind bei SCSI die Controller der Firmen Adaptec (AHA) und Symbios Logic, wobei deren ältere Modelle auch unter der Bezeichnung NCR firmieren Die Firma Symbios Logic hatte vor einigen Jahren die SCSI-Abteilung der Firma NCR übernommen Es macht daher keinen prinzipiellen Unterschied, ob im BIOS-Setup NCR oder Symbios auf-taucht, gemeint sind dann stets die Symbios-Controller, sodass man Sup-port und Informationen zu den NCR-Controllern von Symbios Logic erhält, die wiederum zur Firma LSI gehört Während man SCSI-Chips von Symbios Logic auf Einsteckkarten unterschiedlicher Hersteller findet, werden Einsteckkarten mit Chips von Adaptec nur von Adaptec selbst hergestellt Direkt auf Mainboards ist in der Mehrzahl der Fälle ebenfalls
Bild 11.5: Der Boot Log fördert hier zutage, dass die Tastatur beim letzten Start nicht
funktioniert hat
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ein Symbios-Chip zu finden, während bei Mainboards der Firmen Iwill und AOpen Chips von Adaptec dominieren
Verbreiteter als SCSI Onboard ist jedoch eine separate
SCSI-Einsteck-karte, die als PCI-Bus-Version ausgeführt ist Die SCSI Onboard-Lösun-gen sind elektrisch ebenfalls an den PCI-Bus angeschlossen, und daher macht es in der Praxis für die Konfiguration keinen relevanten Unter-schied, welche der beiden Möglichkeiten gegeben ist Während sich bei
SCSI Onboard die SCSI-Einstellungsmöglichkeiten im System-BIOS
selbst befinden, besitzt eine SCSI-Hostadapter-Karte ein eigenes BIOS, welches für den Setup mit einer bestimmten Tastenkombination, die am Monitor beim Boot angezeigt wird, aufgerufen werden kann
Die Bezeichnung Hostadapter impliziert, dass er, im Gegensatz zu einem
einfachen SCSI-Controller, wie er beispielsweise zu Scannern oder auch
zu CD-Brennern mitgeliefert wird, ein eigenes BIOS besitzt und daher auch die Boot-Fähigkeit für SCSI-Festplatten zur Verfügung stellt Bei einer Vielzahl von BIOS-Versionen befindet sich die Unterstützung von Symbios-Hostadaptern mit im System-BIOS Wenn sich der entspre-chende SCSI-Chip nicht mit auf dem Mainboard befindet, kann er auch über eine relativ preiswerte PCI-Einsteckkarte im System integriert
wer-Bild 11.6: Dieses Mainboard der Firma Gigabyte verfügt neben den üblichen
IDE-Schnittstellen über zwei Ultra 160-Kanäle
Trang 6den Diese Karte benötigt dann kein eigenes BIOS, da das System-BIOS die Hostadapterfunktionalität zur Verfügung stellt
Wichtig ist dabei, dass die SCSI-Boot-Funktionalität nie bei zwei Adap-tern (Onboard und Hostadapter-Einsteckkarte) gleichzeitig aktiviert sein darf, da sich diese Routinen dann bereits beim PC-Boot ins Gehege kom-men können und kein SCSI-Bus-Gerät funktionieren wird Dekom-mentspre-
Dementspre-chend wäre die Option SYMBIOS SCSI BIOS laut Bild 11.7 auf Disabled
zu schalten, falls sich im PC auch noch eine separate PCI-Hostadapter-Karte befindet, die ein eigenes BIOS besitzt, und hier wäre dann der BIOS-Support zu aktivieren
Uneinheitlich ist es geregelt, wenn das System-BIOS neben einem SCSI-Controller auch einen separaten zusätzlichen IDE-SCSI-Controller (Promise
o ä.) unterstützt Damit dann ein Boot von SCSI über einen (externen, nicht den Onboard) Hostadapter funktioniert, ist im BIOS-Setup den-noch der Boot-BIOS-Support zu aktivieren, anderenfalls drängelt sich ein IDE-Controller in der Boot-Reihenfolge vor, und die Kontrolle wird dann nicht an den SCSI-Controller übergeben Ob und wie die Steuerung tatsächlich von einem Onboard-SCSI-Controller an einen SCSI-Host-adapter, der sich in einem PCI-Slot befindet, übergeben werden kann, ist allerdings nicht einheitlich geregelt, sodass möglicherweise etwas »Aus-probiererei« angesagt ist
Der frühere Geschwindigkeitsvorteil von SCSI-Festplatten gegenüber den IDE-Festplatten ist mittlerweile nicht mehr gegeben, und wer außer Fest-platten und einem CD/DVD-Laufwerk keine weiteren Geräte im PC
benö-Bild 11.7: In diesem BIOS-Setup kann die Unterstützung für verschiedene
Symbios-SCSI-Controller eingeschaltet werden Er muss sich dabei nicht zwangs-läufig auf dem Mainboard selbst befinden, sondern kann auch auf einer Einsteckkarte lokalisiert sein, die kein eigenes SCSI-BIOS benötigt, weil die entsprechende Unterstützung hier im System-BIOS mit untergebracht ist
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tigt, braucht im Grunde genommen auch kein SCSI, was sich jedoch ganz schnell ändert, wenn weitere, auch externe Geräte angeschlossen werden sollen, denn weder der Parallel-Port noch der USB bieten eine vergleich-bare Performance, und bei Servern führt aufgrund der hohen Zuverlässig-keit (fast) kein Weg an SCSI vorbei Typischerweise wird SCSI daher heut-zutage meist mit auf Serverboards (siehe Bild 11.6) integriert
SCSI ist von Hause aus Busmaster-fähig, was bedeutet, dass der Host-adapter von der CPU nur den Auftrag für eine Datenübertragung erhält und der eigentliche Vorgang daraufhin quasi zeitgleich zu anderen CPU-Aufgaben vom Hostadapter absolviert wird Bei IDE wird standardmä-ßig ein PIO-Mode verwendet, d.h., die CPU des PC ist für die Datenüber-tragung zuständig, und erst mit UDMA kann IDE leistungstechnisch gesehen für übliche Laufwerke hier aufschließen
Da SCSI von Anbeginn für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte ausgelegt worden ist, kann kein Gerät ein anderes in der Datenübertra-gungsgeschwindigkeit »ausbremsen«, wie es bei IDE beispielsweise durch ein CD-ROM-Laufwerk als Slave an einer Master-Festplatte durchaus möglich ist Ein SCSI-Gerät kann seine Datenübertragungsphase unter-brechen (disconnect) und dann den Bus für andere Geräte freigeben, wäh-rend es beispielsweise gerade die Daten vom internen Puffer zur Platte schreibt Ist dieser Vorgang beendet, nimmt das SCSI-Gerät die Verbin-dung dann automatisch wieder auf (reconnect)
11.6.1 Zur Orientierung – SCSI-Standards
Mittlerweile existieren unterschiedliche SCSI-Implementierungen und die verschiedensten SCSI-Geräte, was SCSI für den Anwender einerseits immer unübersichtlicher macht, andererseits lässt sich SCSI äußerst uni-versell einsetzen und ist nicht auf den Einsatz im PC beschränkt, sondern gilt auch bei anderen Computerarchitekturen als Standard und wird im Grunde genommen von jedem Betriebssystem unterstützt Da für den Anwender nicht immer leicht zu erkennen ist, welcher SCSI-Auslegung ein bestimmtes Gerät entspricht, wird im Folgenden eine kurze Übersicht der am Markt üblichen Implementierungen gegeben
Handshake, d.h., es findet eine Kontrolle der Datenübernahme per Hardware-Protokoll statt
Hands-hake
Datenübertra-gung ohne Handshake und eine Erhöhung der Taktfrequenz gegenü-ber Fast-SCSI
oder 32 Bit erweitert
(RS485-Standard) übertragen statt in Bezug auf die Masse (GND),
Trang 8was zu einer erhöhten Störunempfindlichkeit führt, sodass auch grö-ßere Kabellängen möglich sind Diese Implementierung gibt es sowohl in 8- als auch in 16-Bit-Auslegung Differential-SCSI ist wie auch 32-Bit-Wide-SCSI bei PCs nicht verbreitet und kommt meist bei speziellen Workstations (IBM, Sun, HP) zum Einsatz
einem geringeren Signalpegel gegenüber der Differenzial-Auslegung und ist auch abwärtskompatibel zu Standard-, Fast- und Ultra-SCSI in
der nicht differenziellen Ausführung Üblich ist Ultra 2 in der
16-Bit-Variante (Wide-SCSI) Beim Anschluss eines einzigen SCSI-Gerätes, welches nicht einer Ultra-Ausführung entspricht – wie beispielsweise Fast-SCSI – schaltet der Ultra 2-Controller alle angeschlossenen Geräte in den langsameren Fast-SCSI-Modus
theore-tische 160 MByte/s gegenüber LVDS, was dadurch erreicht wird, dass die Datenübertragung auf beiden Flanken des Taktsignals statt-findet Dieses Verfahren funktioniert analog zum DDR-RAM und dem Systembus der Athlon-CPUs
Datenübertragung, nunmehr allerdings mit dem doppelten Takt von
80 MHz Um Effekte wie Reflexionen, Rauschen, Übersprechen und ganz allgemein Störungen bei diesen hohen Datenraten in den Griff
zu bekommen, ist von den Herstellern einerseits ein beträchtlicher elektronischer Aufwand zu betreiben und andererseits sind spezielle SCSI-Rundkabel für die Geräteverbindungen erforderlich
Fast-, Ultra(2)-, Ultra 160-, Ultra 320 und Wide-SCSI – auch in Kombina-tion – finden bei Festplatten ihre Anwendungen, während andere Periphe-rie meist der traditionellen 8-Bit-Standardauslegung entspricht, was auch
in der Regel für die meisten externen SCSI-Bus-Geräte wie beispielsweise Scanner gilt
Es ist es natürlich wichtig, dass die verschiedenen SCSI-Realisierungen kombinierbar sind, was in der Praxis auch tatsächlich der Fall ist und letztendlich auf die verbindlichen Standards zurückzuführen ist Beispiels-weise funktioniert eine Fast-SCSI-Festplatte auch an einem Ultra-SCSI-Adapter, ohne jedoch Ultra-SCSI selbst nutzen zu können, was nur einer entsprechenden Ultra-SCSI-Festplatte vorbehalten bleibt Die Abstim-mung darüber, welche Betriebsart vom betreffenden Gerät beherrscht
wird, findet nach einem Reset des Bussystems statt und wird als Sync Negotiation bezeichnet, was in einem SCSI-BIOS-Setup als (abschaltbare)
Option auftauchen kann
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Für die 8-Bit-SCSI-Verbindungen wird ein 50-poliges und für Wide-SCSI (Ultra2, Ultra160, Ultra 320) ein 68-poliges Kabel eingesetzt Das ent-sprechende Kabel wird jeweils von Gerät zu Gerät verlegt, und es gibt hier keine Leitungsverdrehungen wie beispielsweise beim Kabel für die Diskettenlaufwerke
Im Zusammenhang mit dem Übergang vom Standard-SCSI- auf den Wide-SCSI-Bus gibt es eine Vielzahl von Anschlüssen, Kabeln, Zwischen-stücken und Terminierungsadaptern, sodass man gleich beim Kauf eines Hostadapters oder SCSI-Bus-Gerätes an die entsprechenden zusätzlichen Komponenten denken sollte, die den Gesamtpreis des Systems ganz beträchtlich in die Höhe treiben können
11.6.2 Grundsätzliche Konfiguration
Unabdingbar für den Einsatz unterschiedlicher SCSI-Bus-Geräte ist ein SCSI-Hostadapter, der entweder als separate PCI-Einsteckkarte oder auf
dem Mainboard – also Onboard – ausgeführt ist Ab Ultra 160 stößt man
beim PCI-Bus (132 MByte/s) bereits an die Grenze der maximal mögli-chen Datenübertragungsrate, sodass der übliche PCI-Bus spätestens für Ultra 320 nicht mehr ausreicht und PCI-X notwendig wird PCI-X ist eine zum konventionellen PCI-Bus abwärtskompatible Lösung und entspricht
Zur Orientierung von SCSI, wie es bei PCs zum Einsatz kommt, kann man eine 8-Bit breite Ausführung, wofür ein 50-poliges Kabel zum Ein-satz kommt, und eine 16-Bit breite Ausführung, bei der ein 68-poliges Kabel verwendet wird, unterscheiden Die 16-Bit-Variante wird
allge-mein auch als Wide-SCSI und die 8-Bit-Variante als Narrow-SCSI
bezeichnet Maximal sind bei einer 8-Bit breiten Implementierung 8 und bei einer 16-Bit breiten 16 Geräte zu verwenden, wenn man den Hostadapter dabei als SCSI-Gerät mitrechnet
Bild 11.8: Ein typischer Hostadapter mit zwei internen (wide, narrow) und einem
externen Anschluss (wide) am Slotblech In der Regel ist es nicht möglich, alle drei Anschlüsse gleichzeitig verwenden zu können
Trang 10der PCI-64-Bit-Auslegung, arbeitet demgegenüber jedoch mit einem maximalen Bustakt von 133 MHz, was somit zu einer theoretischen Datenübertragungsrate von 1 GByte/s führt
Jedem SCSI-Bus-Gerät lässt sich über DIP-Schalter oder Jumper eine SCSI-Adresse zuweisen Einige SCSI-Bus-Geräte sind allerdings auch in der Lage, vom Hostadapter automatisch eine SCSI-Bus-Adresse zu bezie-hen (SCAM), was jedoch nicht in jeder Kombination von SCSI-Geräten fehlerfrei funktioniert, sodass SCAM im Zweifelsfall lieber nicht verwen-det werden sollte und im Hostadapter-Setup abzuschalten ist
Ein Bussystem wie SCSI ist dadurch gekennzeichnet, dass die Signale an
den beiden Bus-Enden mit Abschlusswiderständen versehen werden
müs-sen Bei SCSI bedeutet dies, dass die beiden Geräte, die sich jeweils als letzte am Bus-Strang befinden, einen Bus-Abschluss herstellen müssen, was üblicherweise durch so genannte Terminierungsarrays in den Geräten selbst realisiert wird Die LVDS-Einheiten (Ultra 2, Ultra 160, Ultra 320) besitzen allerdings intern keinerlei Terminierungsmöglichkeiten, und daher müssen hier externe Terminatoren oder entsprechend terminierte Kabel verwendet werden
Bild 11.9: Bei dieser SCSI-Festplatte gibt ein Aufkleber an, dass mit den Jumpern 2–4
die SCSI-Bus-Adresse (ID Bit 2-ID Bit 0) und mit dem Jumper 6 die Terminie-rung ein- oder abgeschaltet werden kann
Für jedes SCSI-Bus-Gerät ist eine Adresse festzulegen, was meist über Jumper erfolgt Darüber hinaus ist an den Geräten, die sich jeweils an den SCSI-Busenden befinden, eine Terminierung herzustellen