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BIOS und Troubleshooting- P15 ppt

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Demnach bringt es einen auch nicht weiter, wenn beispielsweise ein ver-kohlter Widerstand oder ein explodierter Kondensator – ein Defekt ist dabei immerhin unmittelbar zu erkennen – erse

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Zusatzschaltung auf dem Mainboard auf High-Potential Wird das Signal auf Masse gezogen, werden damit die Spannungen des Netzteils aktiviert Ein ATX-Netzteil ist deswegen auch nicht völlig abgeschaltet, wenn nicht der netztrennende Schalter auf der Gehäuserückwand ausgeschaltet ist Das PS-ON-Signal wird meist auch dazu genutzt, den PC – z.B nach dem Herunterfahren von Windows – automatisch abzuschalten

Die 5V-Standby-Leitung (5VSB) ist ebenfalls nicht spannungslos, wenn der PC nicht via Netzschalter oder schaltbarer Steckdosenleiste – die sehr empfehlenswert ist, falls der Schalter am PC nicht vorhanden sein sollte – , ausgeschaltet ist Die 5VSB-Leitung wird unterschiedlich oder auch gar nicht verwendet Eine typische Anwendung ist das Einschalten des PC mithilfe eines Fax-Modems, welches eingehende Anrufe auch bei ausge-schaltetem PC erkennen und das Hochfahren des PC initiieren kann Entsprechendes kann auch mit einer Netzwerkkarte praktiziert werden, die hierfür ebenfalls einen entsprechenden Anschluss besitzen muss, der

dort auch als Wake On LAN bezeichnet wird Laut der ersten

ATX-Spe-zifikation muss die 5V-StandBy-Schaltung lediglich maximal 10mA lie-fern können, was jedoch nicht immer ausreicht, um ein FAX-Modem oder eine Netzwerkkarte zu versorgen Dies führt dazu, dass die Wake

On (LAN)-Funktion nicht arbeitet In der neueren ATX-Spezifikation ist aus diesem Grunde ein Strom von mindestens 720 mA definiert, wobei sich die jeweilige Angabe auf dem ATX-Netzteil finden lassen sollte

4.6.2 Netzteil-Reparatur

Zunächst ist es durchaus sinnvoll, dem PC-Netzteil eine gewisse Pflege zukommen zu lassen, um späterem Schaden vorzubeugen, was eigentlich genauso für das Innenleben des PC selbst gilt Im Laufe der Zeit sammelt sich im Innern ein Menge Staub an, was von außen oftmals am Lüfterrad des Netzteils zu erkennen ist Im Zusammenspiel mit Wärme und anderen Umwelteinflüssen (z.B Zigarettenqualm) kann der Staub zu einer recht zähen Masse werden, die das Netzteil gewissermaßen verstopft Dies kann

zu einem Wärmestau führen und das Netzteil durchbrennen lassen Am besten nimmt man für die Reinigung des PC-Netzteils einen Pinsel, wobei aber vorsichtig zu Werke zu gehen ist, damit die elektronischen Bauele-mente nicht mechanisch beschädigt werden Wer das Aufschrauben des Netzteils scheut, kann immerhin von außen versuchen, das Lüfterrad frei-zupinseln, oder man setzt hier einen Staubsauger an, der das Rad dabei auf Touren bringt, was ebenfalls mit etwas Gefühl zu handhaben ist Die-ses Verfahren kann natürlich auch mit allen anderen Lüftern im PC ange-wendet werden

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Das Netzteil

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Bei einem defekten PC-Netzteil ist dringend anzuraten, sich allein auf die Lokalisierung und den möglicherweise notwendigen Ersatz einer Siche-rung zu beschränken Bereits der Austausch eines defekten Lüfters ist nicht jedermanns Sache, weil hierfür unter Umständen Erfahrung beim Löten notwendig ist und je nach Typ und Position des Lüfters doch eini-ges an Arbeit ansteht Außerdem sollte natürlich ein vergleichbarer Lüf-tertyp montiert werden, wobei am defekten Lüfter nicht immer abzule-sen ist, welcher dies denn nun genau zu sein hat Es gibt eine Vielzahl von Lüftern, und wer einen nicht optimal mechanisch und elektrisch passen-den einbaut, begibt sich dabei auf einen gefährliches Gebiet Gleichwohl kann sich der Austausch eines defekten Netzteillüfters durchaus rechnen Wenn er aber erst einmal ausgefallen ist, dies nicht rechtzeitig bemerkt wird und das Netzteil deswegen defekt ist, macht es natürlich keinen Sinn mehr

Selbst erfahrene Bastler sollten keine weiteren Arbeiten im Netzteil vor-nehmen, denn es handelt sich dabei um ein Schaltstromnetzteil, welches intern mit weitaus höheren Spannungen als 230V arbeitet Diesem so

genannten Schaltnetzteil liegt eine recht komplizierte Schaltung zugrunde,

wobei das Wechselspiel der einzelnen Bauelemente untereinander nur schwer zu durchschauen ist Ohne einen Schaltplan, der ohnehin meist nicht erhältlich ist, ist ein Reparaturerfolg äußerst unwahrscheinlich

Demnach bringt es einen auch nicht weiter, wenn beispielsweise ein ver-kohlter Widerstand oder ein explodierter Kondensator – ein Defekt ist dabei immerhin unmittelbar zu erkennen – ersetzt wird, denn beim nächs-ten Einschalnächs-ten wird mit großer Wahrscheinlichkeit an der gleichen oder auch an anderer Stelle ein Bauelement »sterben«, was auch mit Krach und Qualm sowie dem Herausfliegen der Haussicherung verbunden sein kann Wem dies schon einmal passiert ist, der wird mit ziemlicher Sicher-heit keine weiteren Reparaturversuche am PC-Netzteil ausführen wollen

Bild 4.19: Lüfter ziehen Staub an und sollten nach einiger Zeit gesäubert werden

Die elektrische Reparatur eines PC-Netzteils lohnt sich aus Kosten-gründen meist nicht Darüber hinaus ist es eine recht gefährliche Ange-legenheit, sodass lediglich der Ersatz einer defekten Sicherung sinnvoll erscheint

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Es empfiehlt sich also generell, allein eine Kontrolle der Netzteilsiche-rung vorzunehmen In einigen Fällen ist sie in einer Schraubfassung auf der PC-Rückseite eingebaut, was jedoch eher selten vorkommt Meist befindet sie sich intern im Netzteil, was bedeutet, dass es zunächst aufzu-schrauben ist Je nach Netzteiltyp sind hier vier bis sechs Schrauben zu lösen, die einfach zu lokalisieren sind Daraufhin wird der Deckel vor-sichtig abgehoben Bei ATX-Netzteilen ist zu beachten, dass der interne Lüfter oftmals mit am Deckel befestigt ist Daher muss man vorsichtig sein, um kein Kabel abzureißen

Ob die Sicherung durchgebrannt ist, lässt sich oftmals auf einen Blick feststellen: wenn der in der Sicherung befindliche Draht unterbrochen ist, was jedoch nur dann zu erkennen ist, wenn die Sicherung eine Glashülse besitzt, demnach also durchsichtig ist Andernfalls wird ein Multimeter (Ohmmeter) oder ein Durchgangsprüfer zum Test benötigt

Bild 4.20: Reparatur zwecklos: Der linke Kondensator im PC-Netzteil ist

durch-gebrannt

Bild 4.21: Die Kontrolle einer Sicherung mit einem Multimeter, wobei hier die

Funk-tion eines Durchgangsprüfers verwendet wird (Durchgang = Sicherung OK

= akustisches Signal)

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Das Netzteil

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Die Sicherung ist bei dem Netzteil in Bild 4.21 auf der Platine festgelötet, während sie sich bei anderen Modellen in einer Halterung befindet, was generell von Vorteil ist, da die Sicherung zum Test herausgenommen und auch ohne Löten ersetzt werden kann Verbleibt die Sicherung beim Test

in der Schaltung, kann dies zu einer Fehldiagnose führen, und die Siche-rung wird als in Ordnung angesehen, obwohl sie tatsächlich defekt ist Der Signaldurchgang wird dann über die »dahinter liegende« Netzteil-elektronik hergestellt Aus diesem Grunde sollte die Sicherung zum Test aus der Halterung entfernt oder zumindest ein Anschlussende aus der Halterung gezogen werden, damit nur die Sicherung geprüft wird (und nicht die Schaltung)

Ist die Sicherung eingelötet, geht dies nicht so einfach Meist ist die Siche-rung in einem derartigen Fall jedoch durchsichtig, sodass der interne Draht zu erkennen ist Ohne Löten ist eine defekte Sicherung, die sich nicht in einer Halterung befindet, nicht zu ersetzten, wobei der ungeübte Löter jedoch aufpassen muss, dass die Sicherung beim Löten nicht zu heiß wird, denn dadurch kann der interne Draht wieder durchbrennen, was sowohl beim Ausbau für den Test als auch beim Einlöten einer neuen Sicherung zu beachten ist Beim Austausch einer Sicherung – es gibt in einem PC-Netzteil mitunter bis zu drei – muss auf jeden Fall darauf geach-tet werden, dass derselbe Typ hinsichtlich Stromstärke und Auslösecha-rakteristik (meist träge) verwendet wird Fliegt die neue Sicherung wieder heraus, ist man mit der Reparatur des Netzteils am Ende, und es lohnt sich

im Prinzip schon aus Kostengründen nicht, dann noch weitere Versuche

zu unternehmen

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Ab diesem Kapitel soll es an die komplizierteren und damit auch etwas problematischeren Einstellungen im BIOS-Setup gehen, denn es kann bei falschen Einstellungen durchaus der Fall eintreten, dass der PC danach überhaupt nicht mehr funktioniert Erreicht werden soll aber vielmehr, dass der PC nach diesen Einstellungen stabil arbeitet und gleichzeitig auch das Optimum an Leistung zur Verfügung steht Dreh- und Angelpunkt sind dabei die Einstellungen für die CPU (Spannung, Takte) und den Spei-cher

Je nach BIOS-Version sind die passenden Eintrage wieder an unter-schiedlichen Stellen im BIOS-Setup zu finden, wie später noch erläutert wird Dieses Kapitel befasst sich zunächst ausführlich mit dem

Mikro-prozessor – der Central Processing Unit (CPU) – des PC und den hierzu

passenden Einstellungen

5.1 Überprüfung des Prozessors und seines Umfeldes

Unabhängig von der jeweiligen CPU und dem Mainboard-Typ sollten generell einige Dinge überprüft werden, um hier grundlegende Probleme

zu vermeiden, d.h., der PC startet womöglich erst gar nicht, und es erscheint kein Bild auf dem Monitor Ob dies nun bei einem neuen Kom-plett-PC passiert, ob man zuvor die CPU oder auch eine andere Einheit im

PC gewechselt oder ob man gerade einen PC selbst zusammengesetzt hat, spielt dabei keine Rolle, denn es sind (fast) immer die gleichen Ursachen, die sich relativ leicht anhand der folgenden Fragen überprüfen lassen

쮿 Läuft überhaupt das PC-Netzteil?

쮿 Sitzt die Grafikkarte fest im Slot?

쮿 Sitzt die CPU korrekt im Sockel bzw im Slot?

쮿 Wird die CPU ausreichend gekühlt?

쮿 Stimmen die Jumper- bzw BIOS-Einstellungen für die CPU?

쮿 Ist der Speicher der für das Mainboard passende und ist er auch rich-tig eingebaut?

5.1.1 Richtig eingesetzt und befestigt

Die oben gestellten Fragen mögen vielfach selbstverständlich mit Ja

beant-wortet werden, die Praxis zeigt aber, dass genau an diesen Stellen die Feh-lerquellen lauern, auch wenn ganz andere Ursachen vermutet werden So ist es z.B keine Seltenheit, dass nur nach einem Transport des PC die CPU aus der Fassung gerutscht ist, was insbesondere häufig bei Mikroprozesso-ren mit Slot (1 bzw A) vorkommt Dies liegt oftmals an der mangelhaften Halterung der CPU, denn der mehr oder weniger gewaltige Kühlkörper

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Überprüfung des Prozessors und seines Umfeldes

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der CPU kann nicht von allen Halterungen des Mainboards ausreichend fixiert werden, was für das Herausrutschen der CPU samt Kühlkörper aus dem Slot sorgt

Bei Slot-CPUs kann die ganze Befestigung durchaus eine wackelige Ange-legenheit sein, wobei dies nicht immer einfach zu erkennen ist Daher empfiehlt es sich im Verdachtsfall, die CPU komplett aus dem Slot zu zie-hen und sie wieder erneut einzusetzen, wobei mitunter etwas Gewalt angewendet werden muss, damit sie auch richtig tief in den Slot hinein-fasst Mir sind schon Fälle untergekommen, wo der PC definitiv nicht von der Stelle bewegt worden ist und sich die Slot-CPU dennoch langsam aus dem Slot herausbewegt hat Als (wahrscheinliche) Ursache dafür konnte das Herein- und Herausfahren des Schlittens des CD-ROM-Lauf-werks ausgemacht werden, denn der PC wurde dabei stets mechanisch arg geschüttelt

Es ist also extrem wichtig, dass die CPU richtig tief im Slot sitzt und mechanisch auch gut befestigt ist, was zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach ist, da vom Pentium II über den Celeron bis hin zum Pentium III die Form der Cartridge bzw der CPU-Platine (Celeron) des Öfteren von Intel geändert worden ist Dies hat auch unterschiedliche Halterun-gen zur Folge, die dem Mainboard beilieHalterun-gen sollten Einem Mainboard für den Pentium II hat aber natürlich keine Halterung für einen Celeron (da er später erschienen ist) beigelegen

Der ursprüngliche Pentium II im SECC2-Gehäuse verwendet zur Küh-lung einen ziemlich großen Kühlblock mit einem Lüfter Die Montage der Pentium II-CPU erscheint gewissermaßen als kleiner Bausatz Der Kühlblock wird mithilfe eines Plastikrahmens und einer Klammer am Pentium II-Modul befestigt Zum Pentium II-Mainboard gehört eine spe-zielle Halterung, die für einen festen Sitz des CPU-Moduls mit dem Kühl-block sorgt Der gesamte »Pentium II-Klotz« benötigt aufgrund seiner Ausmaße und seines Gewichts diese Halterung dringend

Bild 5.1: Der Slot 1 und die montierten Halterungen für einen Pentium II

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Der Pentium II-Ableger Celeron im Slot 1-Design wird nicht als

verschlos-senes Modul, sondern quasi als Platine ohne Deckel geliefert Der Kühl-körper wird hier mit einer Klammer direkt auf der CPU des Moduls befes-tigt und verwendet nicht die aufwändigere Halterung des Pentium II Aus diesem Grunde benötigen der Pentium II, Pentium III und der Celeron unterschiedliche Halterungen und Kühlkörper, was bedeutet, dass der Mainboard-Hersteller verschiedene Halterungen mitliefern müsste

In der Praxis kann man außerdem auf allerlei mechanische Probleme sto-ßen, z.B., dass der Kühlkörper oder auch die Befestigungsklammer elek-tronische Bauteile auf dem Mainboard berührt, was zum vorzeitigen Ende desselben führen kann Derartige Montageprobleme treten in der Regel dann auf, wenn in ein etwas älteres Slot-1-Mainboard eine aktuel-lere CPU eingesetzt werden soll, womöglich unter Verwendung einer Slot-1-to-370-Pin-Adapterplatine

Des Weiteren kommt hinzu, dass für aktuellere Pentium II- und Pentium III-CPUs das aufwändige Cartridge-Design (SECC 2 statt SECC1) verein-facht wurde, und auch hierfür gibt es wieder andere Kühlkörper und Halterungen Aus diesem Grunde ist es dringend anzuraten, sich genau darüber zu informieren, inwieweit die CPU, der Kühlkörper und das Mainboard mechanisch gesehen zusammenpassen Selbst bei bekannten PC-Herstellern wird hier oftmals keine optimale Abstimmung der

Kom-Bild 5.2: Der montierte Kühler bei einem Celeron im Slot 1-Design

Bild 5.3: Die Klammer für den Kühlkörper des Celerons berührt unzulässigerweise

die Kondensatoren auf dem Mainboard, was die unmittelbare Zerstörung von CPU und Mainboard zur Folge haben kann

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Überprüfung des Prozessors und seines Umfeldes

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schalten nicht funktioniert Laut Intel sollte für die Halterung der

ver-schiedenen Slot-CPUs ein Universal Retention Modul (URM) zum

Einsatz kommen, welches für alle erschienenen Slot-One-CPUs geeignet sein und ihnen einen sicheren Halt bieten soll

Die Slot-1-CPUs sind mit einem etwas größeren Kraftaufwand in den Slot hineinzudrücken, und es sollte unbedingt kontrolliert werden, ob die Kontakte auch tatsächlich tief genug im Sockel zu liegen kommen und die CPU nebst Kühler dann richtig fest in den jeweiligen Halterungen sitzt

Die Montage eines Athlons für den Slot-A ist im Prinzip genauso durch-zuführen wie die einer Pentium-CPU für den Slot-1, d.h., zunächst sollte die Halterung auf dem Mainboard montiert und dann der Kühlkörper

am CPU-Modul befestigt werden Der ganze Block wird dann vorsichtig

in den Slot eingesetzt, wobei man darauf achten muss, dass er auch rich-tig in die Plastikhalterungen fasst

Bild 5.4: Der ursprüngliche Athlon für den Slot-A mit dem hinten montierten

Kühl-körper ist ein wahrer Klotz, was die richtige Montage etwas schwierig gestalten kann

Bild 5.5: Der rechte Rahmen ist unbedingt zu montieren, da der Hebel nach dem

Einsetzen des Athlons richtig über die »Beine« des CPU-Blocks fassen muss, andernfalls sitzt er nicht richtig fest und kann leicht aus dem Slot heraus-rutschen

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Diese Halterung besteht aus drei Teilen, und zwar den beiden kleineren, die an den beiden Seiten des Slots in das Mainboard gesetzt werden, und einem Rahmen, der dem Slot gegenüberliegt und der das Modul abstützt Dieser Rahmen wird leider auch nicht immer korrekt montiert oder auch gleich ganz weggelassen, denn er passt nur in einer Richtung in das Main-board, welches hierfür zwei verschieden große Löcher besitzt, damit spä-ter die beiden kleinen Befestigungshebel des Rahmens auch für den richti-gen Halt des CPU-Moduls sorrichti-gen können Eine weitere Gefahr lauert bei der Montage des Kühlkörpers, denn die Befestigungsklammer kann den Anschlüssen der CPU äußerst nah kommen, und wenn sich diese berühren sollten, wäre der Athlon mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit defekt Aus diesem Grunde sollte man bei der Montage des Kühlkörpers stets äußerste Vorsicht walten lassen

Man sollte sich diese kurze Beschreibung der Probleme, wie sie allein bei der Montage einer Slot-CPU auf einem Mainboard auftreten können, ver-gegenwärtigen, bevor man daran geht, am PC eine Optimierung vorzu-nehmen, wie z.B den Einsatz einer schnelleren CPU, die dann partout nicht funktionieren will Wobei falsche Betriebsdaten bisher noch gar nicht mit ins Kalkül gezogen worden sind

Wichtig ist es, generell auf eine gute Kühlung der CPU zu achten, denn

wie zu sehen sein wird, kann man per Jumper oder im CPU Soft Menu

eine CPU auch übertakten, was bedeutet, dass sie mit Parametern betrie-ben wird, die der Hersteller für die betreffende CPU nicht vorgesehen hat Davon kann man halten, was man will – eine stabil funktionierende CPU sollte einem eigentlich lieber sein als eine schnellere, die für System-abstürze sorgt –, allerdings »lebt« eine aktuelle CPU ohne Kühlung mit-unter nur ein paar Sekunden

Bild 5.6: Die Klammer eines Kühlkörpers kann den Athlon-Kontakten recht nahe

kommen, was sein vorzeitige Ende bedeuten kann

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Überprüfung des Prozessors und seines Umfeldes

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Der Einsatz von gesockelten CPUs – sei es für den Sockel 7 oder für einen der neueren (ab 370-polig) – bereitet in der Praxis zumindest nicht derar-tige mechanische Probleme wie der von Slot-CPUs Bei Sockel-CPUs wird ein Sockel verwendet, an dessen Seite sich ein kleiner Hebel befindet, der nach oben zu ziehen ist, damit die Kontakte im Sockel freigegeben wer-den Dann kann eine CPU eingesetzt oder herausgenommen werwer-den Die CPU-Anschlüsse sollten dabei keinesfalls mit den Fingern berührt wer-den, und wenn der Hebel wieder heruntergedrückt wird, sitzt die CPU fest Danach ist es fast unmöglich, dass sich der Prozessor durch Erschüt-terungen aus dem Sockel bewegen kann

Es muss beim Einsetzen unbedingt beachtet werden, wo sich der Pin 1 befindet – die CPU besitzt an dieser Stelle eine abgeschrägte Ecke oder Markierung Mit Gewalt schafft man es im Übrigen auch, eine Sockel-CPU falsch herum einzusetzen, selbst wenn der Sockel dies aufgrund der mechanischen Gegebenheiten prinzipiell verhindern sollte

Bild 5.7: Der 370-polige Celeron, bei dem der Pin 1 vielfach keine Markierung

besitzt, lässt sich mit Gewalt auch falsch herum in den Sockel einsetzen

Bild 5.8: Kühler aus Plastik sind zwar billig, jedoch nicht empfehlenswert

Ngày đăng: 03/07/2014, 15:21

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