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BIOS und Troubleshooting- P44 pps

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1Fh Erste Festplatte Type 47, Write Precompensation MSBoder MCA-Slot 2 Adapter ID PS/2 20h Erste Festplatte Typ 47, Control Byte Bit 7–6: immer 1 Bit 5: Bad Sector Map Bit 4: immer 0 Bit

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1Fh Erste Festplatte Type 47, Write Precompensation (MSB)

oder MCA-Slot 2 Adapter ID (PS/2) 20h Erste Festplatte Typ 47, Control Byte

Bit 7–6: immer 1 Bit 5: Bad Sector Map Bit 4: immer 0 Bit 3: mehr als 8 Köpfe Bit 2–0: immer 0 oder Phoenix-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Zylinder (LSB) oder MCA-Slot 3 Adapter ID (PS/2)

21h AMI-BIOS: erste Festplatte Type 47, Landing Zone (LSB)

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Zylinder (MSB) oder POS Byte 2 (PS/2)

22h AMI-BIOS: erste Festplatte Type 47, Landing Zone (MSB)

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Kopfanzahl oder POS Byte 3 (PS/2)

23h AMI-BIOS: erste Festplatte Type 47, Anzahl Sectors per Track

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Write Precompensation (LSB) oder POS Byte 4 (PS/2)

24h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Zylinderanzahl (LSB)

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Write Precompensation (MSB) oder POS Byte 5 (PS/2)

25h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Zylinderanzahl (MSB)

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Parking Zone (LSB) 26h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Kopfanzahl

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Parking Zone (MSB) 27h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Write Precompensation (LSB)

oder PHOENIX-BIOS: erste Festplatte Typ 48, Sectors per Track 28h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Write Precompensation (MSB) 29h AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Control Byte

Tab 13.1: Die Register des CMOS-RAMs und der Echtzeituhr (Forts.)

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2Ah AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Landing Zone (LSB) 2Bh AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Landing Zone (MSB) 2Ch AMI-BIOS: zweite Festplatte Type 47, Sectors per Track 2Dh AMI-BIOS: Configuration Options

Bit 7: Weitek Coprocessor installed (1) Bit 6: Floppy Drive Seek

Bit 5: Boot Order, 0: C dann A 1: A dann C Bit 4: Boot Speed, 0: Low, 1: High Bit 3: External Cache Enable (1) Bit 2: Internal Cache Enable (1) Bit 1 Fast Gate A20 after Boot (1) Bit 0: Turbo Switch On (1) 2Eh Standard CMOS Checksum (MSB) 2Fh Standard CMOS Checksum (LSB) 30h Extended Memory Size in kByte (LSB), (festgestellt durch POST) 31h Extended Memory Size in kByte (MSB), (festgestellt durch POST) 32h Jahrhundert (Uhr) in BCD (19)

oder Configuration CRC (LSB), PS/2 33h Information Flag

oder Configuration CRC (MSB), PS/2 34h AMI-BIOS: Shadow RAM & Password

Bit 7–6: Password 00b: Disable 01b: Enable 10b: reserviert 11b: On Boot Bit 5: C8000 Shadow (1) Bit 4: CC000 Shadow (1) Bit 3: D0000 Shadow (1) Bit 2: D4000 Shadow (1) Bit 1: D8000 Shadow (1) Bit 0: DC000 Shadow (1)

Byte Bedeutung

Tab 13.1: Die Register des CMOS-RAMs und der Echtzeituhr (Forts.)

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35h AMI-BIOS: Shadow RAM

Bit 7: E0000 Shadow (1) Bit 6: E4000 Shadow (1) Bit 5: E8000 Shadow (1) Bit 4: EC000 Shadow (1) Bit 3: F0000 Shadow (1) Bit 2: C0000 Shadow (1) Bit 1: C4000 Shadow (1) Bit 0: reserviert

oder Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Zylinderanzahl (LSB) 36h Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Zylinderanzahl (MSB) 37h Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Kopfanzahl

oder Jahrhundert (Uhr), PS/2 38h-3Dh AMI-BIOS: verschlüsseltes Passwort 38h Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Write Precompensation (LSB) 39h Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Write Precompensation (MSB) 3Ah Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Parking Zone (LSB)

3Bh Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Parking Zone (MSB) 3Ch Phoenix-BIOS: zweite Festplatte Typ 48, Sectors per Track 3Eh AMI-BIOS: Extended CMOS Checksum (MSB)

3Fh AMI-BIOS: Extended CMOS Checksum (LSB) 40h Reserviert, Modell Number Byte

41h Erstes Byte der Serial Number oder bei älteren Versionen (z.B AMI-HiFlex):

Bit 7–6: IOR/IOW Wait States Bit 5–4: 16 Bit DMA Wait States Bit 3–2: 8 Bit DMA Wait States Bit 1: EMR Bit

Bit 0: DMA Clock Source 42h-43h Zweites und drittes Byte der Serial Number

oder bei älteren Versionen (z.B AMI-HiFlex): reserviert 44h Viertes Byte der Serial Number oder bei älteren Versionen:

Bit 4: NMI Power Fail Bit 3: NMI Local Timeout Tab 13.1: Die Register des CMOS-RAMs und der Echtzeituhr (Forts.)

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Aktuelle CMOS-RAM-Versionen verfügen üblicherweise über einen gesamten Speicherbereich von 256 Byte, der sich wie folgt aufteilt:

45h Fünftes Byte der Serial Number oder bei älteren Versionen:

Bit 7–6: AT Bus 32 Bit Delay Bit 5–4: AT Bus 16 Bit Delay Bit 3–2: AT Bus 8 Bit Delay Bit 1–0: AT Bus I/O Delay 46h Sechstes Byte der Serial Number oder bei älteren Versionen:

Bit 7–6: AT Bus 32 Bit Wait States Bit 5–4: AT Bus 16 Bit Wait States Bit 3–2: AT Bus 8 Bit Wait States Bit 1–0: AT Bus Clock Source 47h Checksumme (CRC-Byte) 48h Jahrhundert-Byte 49h Date Alarm 4Ah Extended Control Register 4A 4Bh Extended Control Register 4B 4Ch-4Dh Reserviert

4Eh RTC Address 2 4Fh RTC Address 3 50h Extended RAM Address (MSB) 51h Extended RAM Address (MSB) oder bei älteren Versionen (z.B AMI-HiFlex):

Bit 7: Bank 0/1 RAS Precharge Bit 6: Bank 0/1 Access Wait States Bit 7: Bank 0/1 Wait States 52h Reserviert

53h Extended RAM Data Port oder bei älteren Versionen:

Bit 7: Bank 2/3 RAS Precharge Bit 6: Bank 2/3 Access Wait States Bit 7: Bank 2/3 Wait States 54h-5Dh Reserviert

5Eh RTC Write Counter 5Fh-7Fh Reserviert

Byte Bedeutung

Tab 13.1: Die Register des CMOS-RAMs und der Echtzeituhr (Forts.)

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쮿 10h–2Fh: ISA-Konfigurationsdaten (Legacy Devices), 32 Bytes

쮿 30h–3Fh: BIOS-spezifische Daten, 16 Bytes

쮿 40h–7Fh: Extended CMOS-Data, 64 Bytes

쮿 80h–FFh: Extended System Configuration Data (ESCD)

13.1 CMOS-RAM-Bausteine und Akkus

Wichtig für den Datenerhalt des CMOS-RAMs ist seine einwandfreie

Pufferung, während der PC ausgeschaltet ist, also die

Spannungsversor-gung des Chips, für die ein Akku oder auch eine Batterie vorgesehen ist

In Bild 13.1 ist der dazugehörige Akku zu erkennen, der bei älteren Mainboards meist leicht zu finden ist, weil er mit einer hellblauen Ummantelung versehen ist

Die Spannung des Akkus oder der Batterie muss mindestens 3V (typisch bis 3,6V) betragen, damit der Inhalt des CMOS-RAMs nicht verloren geht, was durchaus vorkommt, wenn der PC über längere Zeit nicht ein-geschaltet wurde und der Akku bereits etwas altersschwach ist In diesem Fall sind die Einstellungen, die im BIOS-Setup vorgenommen wurden, auf die Default-Werte (Voreinstellungen) zurückgesetzt worden, und die Uhr funktioniert ebenfalls nicht korrekt

Hat der Computer einmal sein Gedächtnis verloren und ist ein neuer BIOS-Setup durchzuführen, deutet dies auf einen mittlerweile gealterten Akku oder auch einen Fehler in der Ladeschaltung hin Vielfach ist ein

»müder« Akku unmittelbar zu erkennen, wenn sich beispielsweise an den Polen Kristalle gebildet haben oder sie auch grün/blau angelaufen sind Ein eindeutiges Indiz für einen defekten Akku ist dies allerdings nicht, gleichwohl sollten die Kontakte von den Verschmutzungen befreit werden, wozu man am besten etwas Kontaktspray und ein Wattestäb-chen o Ä verwendet

Die Überprüfung des Akkus kann leicht mit einem Voltmeter vorgenom-men werden; die beiden Pole sind entsprechend mit »+« und »–« beschriftet Die Spannungsmessung muss aber bei ausgeschaltetem PC durchgeführt werden, denn andernfalls würde der Akku durch das PC-Netzteil (über das Mainboard) gespeist werden, und man misst die Lade-spannung und nicht die des Akkus selbst

Stellt man fest, dass der Akku tatsächlich eine zu geringe Spannung auf-weist, kann man ihn relativ einfach ersetzen Er ist in Elektronikläden wie beispielsweise Conrad Elektronik erhältlich Ein geübter »Löter« mag sich nicht scheuen, auf dem Mainboard herumzulöten und den defekten Akku herauszuhebeln, doch davor sei gewarnt, denn ein Mainboard ist in Mehrlagentechnik ausgeführt (Multilayer, die Leiterbahnen befinden sich nicht nur auf den beiden Platinenseiten, sondern auch übereinander in mehreren Lagen, typischerweise 4-fach-Multilayer) Sehr leicht könnten bei dieser Prozedur darunter liegende Leiterbahnen beschädigt werden,

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Besser ist es, die Kontakte, die auf dem Mainboard festgelötet sind, nicht anzugehen, sondern sie stehen zu lassen und den Akku einfach mit einem Seitenschneider abzukneifen Auf diese beiden Kontakte lötet man den neuen Akku einfach auf, wobei natürlich unbedingt die richtige Polung beachtet werden muss

Falls der Ersatz des Akkus (längerfristig gesehen) nicht zum Erfolg geführt hat und der PC immer noch sein »Gedächtnis verliert«, liegt ver-mutlich ein Fehler in der Ladeschaltung vor Hier sollte sich nur ein geübter Bastler heranwagen, wobei meist eine defekte Diode oder ein Kondensator, die sich in unmittelbarer Nähe des Akkus befinden, die

»Übeltäter« sind

Nicht immer befindet sich auf dem Mainboard ein Akku für das CMOS-RAM, sondern es kann durchaus auch eine Batterie (Lithium) zum Ein-satz kommen, die oftmals im Gehäuse mit Klettband festgeklebt ist Das Ersetzen der Batterie lässt sich dann sehr einfach ohne »Löterei« durch-führen

Für den Uhr/RAM-Baustein MC146818 werden noch einige externe Bauelemente benötigt: ein Quarz, der den Takt für die Uhr erzeugt, und die Bauelemente für die erwähnte Ladeschaltung sowie der Akku Aus diesem Grund ist dieser Baustein schon seit längerer Zeit nicht mehr auf Mainboards zu finden, sondern der Typ DS1287 der Firma Dallas oder auch ein ähnlicher, wie der DS12886, der DS12887, der Bq328MT der Firma Benchmarq oder auch der ODIN OEC12C887(A), um nur die gebräuchlichsten Typen zu nennen

Diese Chips beinhalten eine Batterie, die für einen Datenerhalt von min-destens zehn Jahren sorgt Sie benötigen keine externen Bauelemente und verfügen prinzipiell über die gleichen Funktionen wie der MC146818

Bild 13.2: Bei diesem Mainboard wird kein Akku, sondern eine Batterie zur

»Puffe-rung« des CMOS-RAMs verwendet Im Fehlerfall ist sie problemlos auszu-tauschen

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BIOS-Version ab, welcher der genannten Bausteine verwendet wird, die nicht immer untereinander kompatibel sind

Der Nachteil dieser Bausteine besteht darin, dass man bei einem vermeint-lichen Batterieproblem im Prinzip gleich das komplette Mainboard

»abschreiben« kann Einige Typen lassen sich allerdings öffnen, sodass die Batterie ausgetauscht werden kann Falls man das Gehäuse nicht mit einem Schraubendreher – ohne größere Gewalt –aufhebeln kann, hat man leider Pech gehabt und muss sich einen neuen Chip besorgen, was eine beschwerliche Angelegenheit sein kann, denn er ist – wenn überhaupt – nur bei den offiziellen Distributoren der jeweiligen Firmen (Dallas, Bench-marq, ODIN) erhältlich und meist nicht beim Mainboard-Hersteller

Auf den meisten neuen Mainboards wird man allerdings keinen speziellen Baustein als CMOS/Clock-Chip entdecken können In diesem Fall ist er

im Chipsatz selbst integriert, wie beispielsweise im PIIX4 (Chip 82371,

Tab 13.2: Die CMOS-RAM-Bausteine für die Speicherung des BIOS-Setups mit

inter-ner Echtzeituhr und Batterie

Bild 13.3: Dieser Baustein enthält das CMOS-RAM, die Uhr und auch die Batterie

Auf dem Mainboard ist daher keine weitere Peripherie für diesen Chip nötig

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der Real Time Clock zahlreiche weitere Elemente enthalten, wie beispiels-weise die beiden DMA- (8237) und Interrupt-Controller (8259) sowie der Timer (8254), zwei USB-Ports und ein EIDE-Controller für Festplatten Zum Erhalt der Dateninformation (BIOS-Setup) wird bei diesen Boards kein Akku, sondern eine (etwas größere) Knopfzellenbatterie verwendet, die eine Spannung von typisch 3V liefert Als Lebensdauer werden hier-für drei Jahre angegeben; meist findet sich allerdings überhaupt keine Angabe im Manual zum Mainboard, und spätestens dann ist auch ein Austausch der Zelle nötig, wenn man BIOS-Setup-Speicherproblemen aus dem Weg gehen will

13.2 Löschen des Passworts und des kompletten

CMOS-RAMs

In einigen Fällen ist es nötig, das CMOS-RAM zu löschen, wofür es im Wesentlichen zwei Gründe gibt:

쮿 Der PC ist im BIOS-Setup aus irgendeinem Grund völlig »verkonfi-guriert« worden und startet nicht mehr korrekt

쮿 Man hat das Passwort vergessen, kann daher den PC nicht starten und kommt auch nicht an den BIOS-Setup heran

Der erste Fall tritt in der Praxis seltener auf und ist eher bei nicht ausge-reiften BIOS-Versionen möglich Gleichwohl kommt er vor und stellt sich als sehr ärgerlich dar, denn der PC ist nicht mehr einzusetzen, was auch auf den zweiten Fall zutrifft Die Lösung des Problems ist in beiden Fällen gleich: Das CMOS-RAM muss gelöscht werden

Der PC kann vielfach mit einem Passwort geschützt werden, was meist

über den Punkt Password Setting im BIOS-Setup erfolgt Des Weiteren kann unter Security Option oder einem ähnlich lautenden

BIOS-Setup-Eintrag festgelegt werden, ob eine Passwortabfrage bei jedem Booten (System) oder nur beim Aufruf des BIOS-Setups (Setup) erfolgen soll

Diese Security Option ist der einfachste Weg, den PC vor fremden

Zugriffen zu schützen

Bild 13.4: Bei neueren Mainboards wird für die »Pufferung« des CMOS-RAMs,

welches sich in der Southbridge befindet, oftmals eine Knopfzellenbat-terie verwendet

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kennt –, oder man hat ein gebrauchtes Mainboard mit aktiviertem Pass-wort erworben oder man hat es auch schlicht einfach vergessen, was schon mal vorkommt, wenn das Passwort nur für den BIOS-Setup akti-viert worden ist

13.2.1 Löschen des Passworts

Falls es allein darum geht, das Passwort zu verändern, damit man (wieder) an den PC herankommt, könnten zunächst die vom BIOS-Her-steller vorgesehenen Default-Passwords ausprobiert werden Diese Pass-wörter können gewissermaßen als GeneralpassPass-wörter angesehen werden, was bedeutet, dass sie auch dann funktionieren, wenn der Anwender ein ganz anderes Passwort festgelegt hat, was aber nicht allgemein gilt Diese Default-Passwörter können möglicherweise auch nur dann aktiv sein,

wenn im BIOS-Setup zwar Password Enable aktiviert, aber kein neues eingegeben worden ist Die bekanntesten Default Passwords sind in

Tabelle 13.3 angegeben, wobei die Groß- und Kleinschreibung und auch die englisch/amerikanische Tastenbelegung zu beachten ist

Auf einigen Mainboards gibt es einen Jumper mit einer Bezeichnung wie

Clear Password, und wenn der Jumper (für einige Minuten) in die

ent-sprechende Position gesetzt wird, wird nur das Passwort und nicht der komplette CMOS-RAM-Inhalt (siehe folgendes Kapitel) gelöscht Beim Award-BIOS wird nicht direkt das Passwort abgespeichert, son-dern lediglich eine 2-Byte-Prüfsumme, und aus diesem Grunde sind prin-zipiell mehrere Möglichkeiten gegeben, bei denen die Eingabe als gültiges Passwort interpretiert wird

Das BIOS ermittelt beim Boot eine Prüfsumme über die Daten im CMOS-RAM und vergleicht diese mit der im CMOS-RAM abgelegten Checksumme (2E, 2F, siehe Tabelle 13.1) Falls diese Werte nicht über-einstimmen, werden automatisch die BIOS-Default-Daten ohne Passwort geladen Demnach kann einfach ein beliebiges Byte in das CMOS-RAM geschrieben werden, um diesen Effekt auszulösen, was natürlich nur dann funktionieren kann, wenn der PC bootet, das Passwort also nur für den BIOS-Setup festgelegt wurde Eine Veränderung der CMOS-RAM-Checksumme kann mit dem DOS-Programm DEBUG beispielsweise wie folgt ausgeführt werden:

debug

o 70, 2E

o 71, 0 q

Ein weiteres Verfahren, welches nach dem gleichen Prinzip (Check-summe stimmt nicht) ausprobiert werden kann, beruht darauf, dass die aktuelle Hardware-Konfiguration verändert wird Beispielsweise entfernt man ein Speichermodul, und beim erneuten Hochlaufen des PC erscheint

die Meldung CMOS Mismatch – Press F1 for Setup, wodurch man bei

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einigen Versionen auch ohne Passwortabfrage in den Setup gelangt und das Passwort abschalten (Disabled) kann Dieses Verfahren funktioniert nicht bei allen PCs, oftmals aber bei PCs mit einem AMI-BIOS

Alternativ kann auch ein Programm wie KILLCMOS verwendet werden, welches sich neben weiteren Programmen auf der beiliegenden CD befin-det Dieses Programm ist, wie auch die manuelle Veränderung mit DEBUG, natürlich nicht ungefährlich (möglicherweise erneute Eingabe

RAND

AWARD_SW

Achtung: Groß- und Kleinschreibung und

englisch/ame-rikanische Tastenbelegung beachten!

(siehe Kapitel 3.1)

j262 J256 J262 J64 Q_127&z 589589 589721

Tab 13.3: Bekannte Default-Passwords

Ngày đăng: 03/07/2014, 15:21

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