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Werkstoffkunde I WS 05 06 Episode 3 doc

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Nội dung

 Realkristalle sind niemals fehlerfrei, sondern weisen Störungen der idealen Struktur auf  Gitterbaufehler sind für positive mechanische Eigenschaften metallischer Werkstoffe verantwor

Trang 1

 Realkristalle sind niemals fehlerfrei, sondern weisen Störungen der

idealen Struktur auf

 Gitterbaufehler sind für positive mechanische Eigenschaften

metallischer Werkstoffe verantwortlich

 jede Störung des idealen Gitteraufbaus erzeugt ein bestimmtes

Spannungsfeld, der Kristall bekommt einen höheren Energiegehalt

Einführung in Kristallgitterfehler

 der kleinste Gleichgewichtsabstand für zwei Atome im ungestörten

Raumgitter entspricht dem Minimum der Bindungsenergie

 die Bindungsenergie entspricht der erforderlichen Arbeit für die Trennung

der beiden Atome bei 0 K

 Gitterbaufehler werden nach ihrer Geometrie unterschieden :

– Leerstellen und Zwischengitteratome (Punktfehler)

– Versetzungen (Linienfehler)

– Korn- und Phasengrenzen (Flächenfehler)

– Ausscheidungen, Einschlüsse etc (Volumenfehler)

 Die Störung des idealen Gitteraufbaus hat zur Folge, dass angrenzende Atome den Gleichgewichtsabstand nicht einhalten können Sie befinden sich damit auf einem höheren Energieniveau

Gitterbaufehler

 Entstehung von Gitterbaufehlern :

– durch Störung des thermodynamischen Gleichgewichts bei der Kristallentstehung – im festen Kristall durch Energiezufuhr z B mechanische Verformung oder

Kernstrahlung

Trang 2

2.3 Gitterstörungen Seite 48

Universität Hannover

Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

 die Leerstellendichte ist temperaturabhängig Sie beträgt bei RT 10-12

Leerstellen pro Gitterplatz und nimmt bis zum Schmelzpunkt auf 10-4zu

 der Kristall kann sich mit Leerstellen im thermodynamischen Gleichgewicht befinden

 die Kombination aus Leerstelle und Zwischengitteratom heißt Frenkel-Paar; diese tritt häufig durch energiereiche Kernstrahlung auf

Nulldimensionale Gitterfehler

Zwischengitteratom Leerstelle

nulldimensionale Gitterfehler :

nulldimensionale Gitterfehler :

– Leerstellen (unbesetzte Gitterplätze) – Zwischengitteratome

ihre Gitterplätze verlassen und Leerstellen entstehen

 Anregung jedoch meist nicht groß genug, um Kristall komplett zu verlassen, sondern

nur Sprung auf nächsten Zwischengitterplatz

Trang 3

100 % Cu

 Fremdatome sind ebenfalls Fehler im Gitter

 Prozess ist Voraussetzung für Legierungsbildung

Beispiel sind Cu-Ni-Legierungen:

50 % Cu

50 % Ni

100 % Ni

Austausch- oder Substitutionsatome sind Fremdatome, die bei

Atomradiendifferenzen von höchstens 15% Gitterplätze einnehmen

Elemente sollten gleiche Gitterstruktur haben und sich chem affin

zueinander verhalten

Austausch- oder Substitutionsatome sind Fremdatome, die bei

Atomradiendifferenzen von höchstens 15% Gitterplätze einnehmen

Elemente sollten gleiche Gitterstruktur haben und sich chem affin

Fremdatome auf Zwischengitterplätzen heißen

Einlagerungs- oder interstitielle Atome.

Fremdatome auf Zwischengitterplätzen heißen

Einlagerungs- oder interstitielle Atome.

Trang 5

Bewegung von Versetzungen

vorher:

nachher:

Bewegung von Versetzungen II

 Versetzungsbewegung bewirkt Abgleiten von zwei Kristallbereichen

 Kaltverformung: Verfestigung durch Behinderung der

Versetzungsbewegungen auf Grund von neu erzeugten Versetzungen

 makroskopisch: sehr geringe plastische Verformung des Werkstücks

Trang 7

Bewegung von Versetzungen III

vorher:

nachher:

 Möglichkeiten des TEM hinsichtlich

Gitterbaufehler:

– Darstellung und Analyse der

meisten Fehler und Phasengrenzen

– direkte Abbildung von Versetzungen

und ihrer Anordnungen zueinander

– Ausscheidungsanalysen durch

Elektronenbeugungsaufnahmen von

gezielt ausgewählten Gebieten

kanone

Elektronen- halter

Proben- schirm Kamera

Betrachtungs-TEM 2010 der Firma Jeol am IW

Exkurs: Transmissionselektronenmikroskop (TEM)

Trang 8

2.3 Gitterstörungen Seite 54

Universität Hannover

Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

Funktionsprinzip TEM

 bei der Transmissionselektronenmikroskopie erfüllt der Elektronenstrahl die

Braggsche Reflexionsbedingung am Kristallgitter und wird gebeugt, der

betreffende Ort auf dem Durchstrahlbild erscheint dunkel

Prinzip der Kontrastbildung an Versetzungen

Trang 9

200 nm

Versetzungsnetzwerke

TEM-Aufnahme von AlMg5Mn

 Versetzungen enden entweder an Kristallgrenzflächen oder anderen Fehlern oder bilden geschlossene Linienzüge Dadurch entstehen Versetzungsringe und -netzwerke

die Versetzungsdichte ist die Gesamtlänge

der Versetzungslinien pro Volumeneinheit

die Versetzungsdichte ist die Gesamtlänge

der Versetzungslinien pro Volumeneinheit

 Dimension festgelegt in [cm/cm3] = [cm -2 ], letztere Bezeichnung ist allgemein üblich

 typische Versetzungsdichten zwischen 108cm -2 bei geglühten und

10 12 cm -2 bei kaltverformten Werkstücken

Versetzungsdichte

 Versetzungen befinden sich nie im thermodynamischen Gleichgewicht, da sie die

Energie des Gitters merklich erhöhen (10 -12 Joule je mm Versetzungslänge).

TEM-Aufnahme von AlMg5Mn (nicht kaltverformt) AlMg5Mn (kaltverformt)

Trang 11

(Großwinkel-) Korngrenze

Stapelfehler

 Stapelfehler enden an inneren oder äußeren Oberflächen

oder sind durch eindimensionale Defekte (= Versetzungen) begrenzt.

 Stapelfehlerenergie ist abhängig vom jeweiligen Kristall

Stapelfehler: Fehler in der Stapelfolge der dichtest gepackten Gitterebenen

zusätzlich

enthaltene

A - Ebene

Trang 13

Dreidimensionale Gitterbaufehler

zu den dreidimensionalen Gitterbaufehlern zählen alle absichtlichen oder

unbeabsichtigten räumlichen Störungen:

– Risse, Poren, Einschlüsse (unbeabsichtigt, z.B Gießprozess)

– Ausscheidungen (erwünschte Anteile zweiter Phasen)

zu den dreidimensionalen Gitterbaufehlern zählen alle absichtlichen oder

unbeabsichtigten räumlichen Störungen:

– Risse, Poren, Einschlüsse (unbeabsichtigt, z.B Gießprozess)

– Ausscheidungen (erwünschte Anteile zweiter Phasen)

Ausscheidung

Einschluss

Mikropore Mikroriss

Quelle: RWTH Aachen

Versetzungssimulation

 Forschungsprojekt am IW zur Gefügesimulation auf mikrostruktureller Ebene

Versetzung Korngrenze Ausscheidung

Größe der Versetzung proportional zum Burgersvektor Farbe der Versetzung abhängig

von ihrer Gleitrichtung

Anfang:

Ende:

Trang 14

2.3 Gitterstörungen Seite 60

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Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

 Gitterbaufehler bestimmen die technischen Materialeigenschaften

metallischer Werkstoffe

 Unterscheidung der Fehler nach räumlicher Dimension:

– Punktfehler (Leerstellen, Fremdatome)

– Linienfehler (Versetzungen)

– Flächenfehler (Korngrenzen)

– Volumenfehler (Risse, Einschlüsse, Ausscheidungen)

 Haupteigenschaften der verschiedenen Gitterbaufehler für den

Werkstoff:

– Fremdatome sind die Voraussetzung für Legierungsbildung

– Versetzungen sind für die plastische Verformung verantwortlich

– Korngrenzen sind Hindernisse für Versetzungsbewegungen, also

wichtig für die Festigkeit

Zusammenfassung Gitterbaufehler

Trang 15

Werkstücke verbinden sich im festen Zustand

Werkstücke

Heizung

kraft

kraft

Press-Verbindung zweier Metalle mittels Diffusionsschweißen

Vakuum-Vakuum-Schweißkammer

obere Druckplatte Isolationsstück Induktionsspule Isolationsstück untere Druckplatte Druckzylinder

Aufbau einer Diffusionsschweißanlage

Trang 16

2.4 Diffusion Seite 62

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Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

Anwendungsbeispiel für das Diffusionsschweißen

Anwendungsbeispiel, Wasserkühlsystem

Wasserkühlkanal Schweißflächen

Diffusion in Festkörpern

 Diffusion ist die einzige bedeutsame Art des Massentransports in festen

Werkstoffen

 Modellvorstellung der thermischen Anregung von Atomen:

regellos oszillierende Bewegung von etwa 1013Hz um die Ruhelage

 die Amplitude dieser Schwingung steigt mit Temperatur

Trang 17

 das Fick´sche Diffusionsgesetz beschreibt

dc A D

Hierbei bedeuten:

j = Diffusionsgeschwindigkeit

(Teilchenstrom) [Atome / s]

D = Diffusionskoeffizient

[cm 2 / s]

A = Diffusionsquerschnitt

(Referenzebene) [cm 2 ] dc/dx = Konzentrationsgradient

[Atome / cm 4 ]

Diffusionsgesetz

Trang 18

2.4 Diffusion Seite 64

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Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

 Diffusionskoeffizient D bestimmt bei zeitlich konstantem

Konzentrationsgradienten und gegebenem Diffusionsquerschnitt

die Diffusionsgeschwindigkeit

) (

Q

e D

RT

Q

e 

Arrheniusgleichung

Aktivierungsenergie und Schmelztemperatur

 in reinen Metallen gilt etwa folgende lineare

Beziehung:

S

T C

K mol

J C

˜

| 143

mit

 die Aktivierungsenergie für Platzwechsel hängt mit der Bindungsenergie

der Atome im Gitter zusammen

TSQ

 Strukturen mit hoher Bindungsenergie besitzen

eine geringere Diffusionsneigung als Gitter mit

niedriger Bindungsenergie

 die Schmelztemperatur ist ein qualitatives

Maß für die Bindungsenergie

Q: Aktivierungsenergie für Selbstdiffusion im Gitter

Ts: Schmelztemperatur

Trang 19

Aktivierungsenergie für einen Platzwechsel

 die thermische Anregung muss groß genug sein, um das Atom aus seiner

Bindung zu lösen und über eine energetisch ungünstigere Position auf

einen neuen Gitterplatz zu verlagern

 die Aktivierungsenergie Q ist abhängig vom jeweiligen Gitter sowie von der

Art des diffundierenden Atoms

, ,, ,,,

Grundzustand Aktivierungsenergie Q

Diffusionsmechanismen

Leerstellenmechanismus direkter Platzwechsel Zwischengittermechanismus

– ein Platzwechsel über den Leerstellenmechanismus erfordert nur geringe

Aktivierungsenergie

– ein direkter Platzwechsel ist höherenergetisch und deshalb unwahrscheinlich

– der Zwischengittermechanismus ist für arteigene Atome (Selbstdiffusion) nur bei

höheren Temperaturen wahrscheinlich,

dieser ist aber von großer Bedeutung für Einlagerungsatome ( Fremddiffusion ) mit geringerem Durchmesser als die Wirtsatome (z B C, N, H in Fe-Gitter)

es existieren drei grundsätzliche Platzwechselmechanismen in Festkörpern:

Trang 20

2.4 Diffusion Seite 66

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Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

Leerstellenmechanismus

 der Leerstellenmechanimus gilt für arteigene sowie artfremde Atome

Bevorzugte Diffusionswege

 die Aktivierungsenergie an der Oberfläche ist niedriger, da

– eine geringere Anzahl von Nachbarn vorhanden sind, die für einen

Platzwechsel wegrücken müssen

– weniger Nachbarn vorhanden sind, also weniger Bindungen aufzubrechen sind,

– Leerstellen in Oberflächennähe in größerer Zahl zur Verfügung stehen

 die Diffusion an Gitterstörungen ist ebenfalls schneller als im Kristallinneren,

da

– Gitterstörungen mit lokalen Aufweitungen verbunden sind, Atome sich

also leichter durch die aufgeweiteten Störfelder zwängen können als im Gitter.

– die Aktivierungsenergie jedoch nicht so niedrig ist wie bei der Oberflächendiffusion

 Diffusion wird erleichtert durch geringe notwendige Aktivierungsenergie Q.

Daher können Atome

– sehr schwer aus einem festgefügten Gitterverband,

– leichter aus den stark gestörten Korngrenzenbereichen,

– sehr leicht aus freien Oberflächen abwandern

Trang 21

Beispiel Korngrenzen und Versetzungen

 Korngrenzen wirken als zweidimensionale Kanäle mit einer Breite von

ca zwei Atomen, die Diffusionsgeschwindigkeit ist lokal bis zu 106mal

schneller als im Gitter

Korngrenzendiffusion

G# Atomdurchmesser

 der Beitrag hängt von der Gesamtfläche der Korngrenzen, bzw der

Gesamtlänge der Versetzungen ab Er ist umso größer, je kleiner die

Korngröße und je größer die Versetzungsdichte ist

 eine Versetzung dient mit einem Querschnitt von (2b)2 als eindimensionaler Transportweg mit erhöhter Diffusionsgeschwindigkeit

Zusammenfassung Diffusion

 Diffusion ist einzige Möglichkeit des Materialtransports in

kristallinen Werkstoffen

 Diffusion findet aufgrund von thermischer Anregung statt

 die wichtigsten Mechanismen sind Leerstellen- und Zwischengitterdiffusion, sowie direkter Platzwechsel

 die Aktivierungsenergie ist proportional zur Schmelztemperatur

 das Fick´sche Diffusionsgesetz beschreibt die Geschwindigkeit

von Diffusionsprozessen

 Diffusion läuft an der Oberfläche sowie an Gitterbaufehlern schneller ab

Literatur:

1 G Gottstein, Physikalische Grundlagen der Materialkunde, Springer Verlag

2 W Bergmann, Werkstofftechnik, Teil1: Grundlagen, Hanser Verlag

3 Bargel, H J.; G Schulze: Werkstoffkunde VDI-Verlag, Düsseldorf, 1988

4 Hornbogen, E.; H Warlimont: Metallkunde – Aufbau und Eigenschaften vonMetallen und Legierungen Springer-Verlag, Berlin u a., 1996, 3 Auflage

5 Schatt, W.: Einführung in die Werkstoffwissenschaft Deutscher Verlag für

Trang 22

2.5 Mechanische Eigenschaften der Metalle Seite 68

Universität Hannover

Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

Mechanische Eigenschaften der Metalle

 die mechanischen Eigenschaften kennzeichnen das Verhalten eines Werkstoffes unter Einwirkung äußerer Kräfte.

 drei elementare Auswirkungen treten bei äußerer Belastung auf:

Verformungen durch äußere Kräfte gehen bei Entlastung vollständig zurück (reversibel)

F

Nach Entlastung bleibt eine Verformung bestehen (irreversibel)

Nach Entlastung bleibt eine Verformung bestehen (irreversibel)

Grundlagen der elastischen Verformung

 die elastische Verformung der Metalle beruht auf einer Verzerrung der interatomaren

Die Aufnahme äußerer Kräfte durch das Kristallgitter ist immer mit einer Verformung

des Gitters verbunden!

Die Aufnahme äußerer Kräfte durch das Kristallgitter ist immer mit einer Verformung

des Gitters verbunden!

Trang 23

Analogie Atombindung - Mechanische Feder

Fzug= c • 'r Federrate c:

C = GF/ Gr

Fzug= c • 'l Federrate c:

Es besteht eine lineare Abhängigkeit zwischen Kraft und Auslenkung

in Atombindungen im Bereich um den Gleichgewichtsabstand r 0

Es besteht eine lineare Abhängigkeit zwischen Kraft und Auslenkung

in Atombindungen im Bereich um den Gleichgewichtsabstand r 0

Hooke´sches Gesetz und Elastizitätsmodul

Elastische Dehnung im Kristallgitter:

Spannung: V = F/A [MPa] (alt: N/mm2 )

1.Schritt: Bezug zur Querschnittsfläche

(a = Atomabstand)

Spannung: V = F/A [MPa] (alt: N/mm2 )

ges

r a

c A

F

'

˜

2.Schritt: Bezug zur belasteten Länge

= Hooke´sches Gesetz für elastische

Zug-/Druckbeanspruchung

Dehnung: H = 'l/l0

2.Schritt: Bezug zur belasteten Länge

= Hooke´sches Gesetz für elastische

l 10

|'

Trang 24

2.5 Mechanische Eigenschaften der Metalle Seite 70

Universität Hannover

Institut für Werkstoffkunde Prof Dr.-Ing Friedrich-Wilhelm Bach

Bestimmung des Elastizitätsmoduls

Spannung V

Dehnung H

Magnesium E = 45 000 MPa Stahl E = 210 000 MPa

Hook‘sche Gerade

Die Bestimmung des Elastizitätsmoduls von Werkstoffen erfolgt im Zugversuch Der

Elastizitätsmodul wird aus der Steigung der Hook´schen Geraden ermittelt:

Die Bestimmung des Elastizitätsmoduls von Werkstoffen erfolgt im Zugversuch Der

Elastizitätsmodul wird aus der Steigung der Hook´schen Geraden ermittelt:

Durch den einkristallinen Aufbau

ist die Abhängigkeit der

elastischen Konstanten von der

Quasiisotropie

Durch Umformung des Werkstoffs erfolgte Ausrichtung der Einzelkristalle führt zu makrosko- pisch nachweisbarer Anisotropie

=

Textur

Trang 25

-100 -80 -60 -40 -20 0

[mm]

Magnesium Aluminium Titan Eisen

Elastizitätsmodul als Werkstoffkennwert

Elastizitätsmodule verschiedener Konstruktionsmetalle:

Technologische Bedeutung des Elastizitätsmoduls:

Beispiel 1: Durchbiegung eines Rundstabs ø10mm, l = 1000mm, F = 100N

F

y

3 m

IE48

Fl

f Durchbiegung:

Flächenmoment:

64

dI

4 y

S

Durchbiegung des Rundstabs aus verschiedenen Metallen

fm

E/1

fm |

Ÿ

Elastizitätsmodul als Werkstoffkennwert (2)

Knicklänge nach Euler:

F

Technologische Bedeutung des Elastizitätsmoduls:

Beispiel 2: Wie lang darf ein Rundstab (ø10mm) höchstens sein, damit er

unter einer axialen Druckkraft von F = 1000N nicht ausknickt?

Eisen Titan Aluminium Magnesium

Ngày đăng: 13/08/2014, 05:21

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