Erstarrungsvorgang bei Metallen diffuse Atomanordnung durch thermische Fluktuationen im flüssigen Zustand die Keimbildung ist abhängig von – einer bestimmten Schmelzeunterkühlung und
Trang 1Kristallform: stengelförmig (kolumnar), globular
200 µm
Kristallwachstum stabil/instabil
Instabiles Wachstum
Instabiles Wachstum
Trang 2Erstarrungsvorgang bei Metallen
diffuse Atomanordnung durch thermische Fluktuationen im flüssigen Zustand
die Keimbildung ist abhängig von
– einer bestimmten Schmelzeunterkühlung und
– einem minimalen notwendigen Keimradius und/oder
– dem Vorhandensein von Fremdkeimen
die Kristallisationsrichtung ist abhängig vom Temperaturgradienten an der
Erstarrungsfront
– negativer Gradient zur festen Phase, positiver zur flüssigen Phase
(planares stengelförmiges oder globulares Wachstum)
– positiver Gradient zur festen Phase, negativer zur flüssigen Phase
(dentritisches Wachstum)
Je größer die Unterkühlung und/oder je höher die Anzahl der Keime,
desto feiner wird das Korn.
Je größer die Unterkühlung und/oder je höher die Anzahl der Keime,
desto feiner wird das Korn.
Einflussfaktoren auf das Erstarrungsgefüge
fein hoch
Abkühl-geschwindigkeit
dentritisch ungerichtet mit großer Unterkühlung
grob
wenig Fremdkeime
heterogen
fein
hohe Unterkühlung
grob
geringe Unterkühlung
homogen
Keimbildung
grob niedrig
Gefügeausbildung Erstarrungseinfluss
Trang 3Erstarrung eines Gussblocks
Globularzone
Grobkristallines, globulitisches Gefüge durch langsame, ungerichtete
Wärmeabfuhr im Blockinneren An vorhandenen Keimen, die vor der Erstarrungsfront hergeschoben werden.
Gerichtete Erstarrung
Durch die Erstarrung von Metallen in einem geordneten Gitter besitzen die einzelnen Kristallite eine kristallographische Orientierung (in Richtung der
Wärmeabfuhr) Aus dieser Orientierung resultiert eine bevorzugte
Wachstumsrichtung bei der Kristallisation
globulitische Erstarrung
isotrope (richtungsunabhängige)
Werkstoffeigenschaften
stengelförmige Erstarrung
anisotrope (richtungabhängige) Werkstoffeigenschaften
Q
Q
Q
Trang 4Erstarrung von Einkristallen
Einkristalle zeichnen sich aus durch:
– eine vollständige ideale Gitterausrichtung
– das Fehlen von inneren Grenzflächen (Korngrenzen)
– eine geringe Anzahl von Gitterdefektstrukturen (Versetzungen, Leerstellen, etc.)– ein vom Atomgitter bestimmtes Eigenschaftsprofil (An- bzw Isotropie)
– eine nahezu ideale Gitterstruktur
– einen geringen Gehalt an Verunreinigungen
Vorteile:
– sehr gute elektrische Eigenschaften (Piezoquarze, Halbleiter, Laser)
– sehr gute Warmfestigkeits- und Kriecheigenschaften (Turbinenschaufeln)
Nachteil:
– aufwendiges Herstellungsverfahren
Gerichtete Erstarrung (Einkristall)
DieTurbinenschaufeln unterliegen extrem
Trang 5Herstellungsverfahren von Einkristallen
Czochralski-Einkristall Ofen
Schmelze
- Abzuggeschwindigkeit entspricht der Erstarrungs- geschwindigkeit
- z B Siliziumeinkristalle für die Halbleitertechnologie
Tiegelfreies Zonenziehen
polykristallines Rohmaterial
Einkristall
spulen Umschmelz- zone
Erstarrung von Legierungen
Die Mechanismen der Erstarrung sind bei Legierungen grundsätzlich dieselben wie bei reinen Metallen (Keimbildung, Keimwachstum) Das sich ausbildende
Gefüge ist jedoch geprägt durch die Zusammensetzung der Schmelze und die Abkühlgeschwindigkeit.
Die Mechanismen der Erstarrung sind bei Legierungen grundsätzlich dieselben wie bei reinen Metallen (Keimbildung, Keimwachstum) Das sich ausbildende
Gefüge ist jedoch geprägt durch die Zusammensetzung der Schmelze und die Abkühlgeschwindigkeit.
Gleichgewichtserstarrung (langsame Abkühlung):
Der Erstarrungsverlauf folgt einer senkrechten Linie im Phasendiagramm Die Verteilung der Legierungselemente ist über den erstarrten Bereich homogen.
Nicht- oder Ungleichgewichtserstarrung (schnelle Abkühlung):
Der Erstarrungsverlauf geht mit einer diffusionsbedingten Entmischung einher.
Legierungselemente werden durch unterschiedliche Diffusionsgeschwindigkeiten in der Schmelze (hoch) und dem erstarrten Material (niedrig) vor der Erstarrungsfront angereichert (Erstarrungssegregation)
Die Zusammensetzung des erstarrten Materials ist nicht homogen.
Trang 6 Die Erstarrung beginnt bei
Eintritt in das
Gleichgewichtserstarrung
Schmelze S
Masse %
Die Erstarrung beginnt
bei Eintritt in das
Erreichen der
Phase-grenze DDDEE wird die
intermetallische Phase
E im Mischkristall D
ausgeschieden
MgZn-Ausscheidungen in einer AlMg(Zn)-LegierungErstarrung von Legierungen
Trang 7Schmelze S
Masse %
Die Erstarrung beginnt bei
Erreichen der Eutektikale im
eutektischen Punkt Die
Schmelze erstarrt wie ein
reines Metall in einem Punkt
Die Phasen D und E erstarren
zeitgleich nebeneinander
Eutektische Struktur einer AlCu-LegierungErstarrung von Legierungen
Die Erstarrung beginnt
bei Eintritt in das
an die D-Kristallite Mischkristalle und eutektische
Strukturen einer AlSi-Legierung
Trang 8Erstarrter Mischkristall Schmelze Legierungs-
elemente
Fortschritt der Erstarrungsfront
Reales Erstarrungsverhalten
Beim Erstarren von Legierungen erfolgt eine Anreicherung der Legierungselemente
in der Restschmelze vor der Erstarrungsfront Diese Anteile erstarren meist eutektisch zwischen den Mischkristallen Sie werden als Seigerungen bezeichnet.
Die Zusammensetzung entspricht
einer Gleichgewichtserstarrung mit
E-Ausscheidungen in der festen
Phase
Die Erstarrung beginnt mit der
Kristallisation von
D -Mischkristallen
Die D Bereiche wachsen bis zur
eutektischen Temperatur und die
Restschmelze wird mit B
angereichert
Bei Erreichen der Eutektikalen
kristallisiert die Restschmelze
zwischen den D-Kristalliten
eutektisch an die D-Kristallite
(entartetes Eutektikum)
Ungleichgewichtserstarrung
entartetes Eutektikum einer MgAl-Legierung
Trang 9reine Metalle und eutektische Legierungen
nichteutektische Legierungen
-6 -4 -2 0 2 4 6 8 10
Trang 10Lunker (Makrolunker)
Bildung von Erstarrungslunkern
Die Schmelze erstarrt vom Kokillenrand zur Mitte und nicht von unten nach oben
Durch die schrumpfung nimmt das Volumen ab und der Schmelzespiegel sinkt während der Erstarrung
Erstarrungs- Nach Abschluss der Erstarrung verbleiben häufig Kopf-, Faden oder Innenlunker
Innen-Kopflunker
Fadenlunker
Innen-Porosität
In Bauteilen erstarrt die Schmelze bei unterschiedlichen Querschnitten im Bereich von Materialanhäufungen zuletzt.
In dünnwandigen Bereichen mit geringem Querschnitt muss weniger Wärme abgeführt werden Sie erstarren zuerst.
Die auftretende Erstarrungsschrumpfung kann durch Nachspeisung von
Schmelze nicht kompensiert werden.
Somit sind diese Bereiche besonders anfällig für Porositäten.
Je größer das Erstarrungsintervall, desto größer das Risiko von Porositäten.
Material-Einguss
dünnwandige
Bereiche
Porositäten
Trang 11 Zwischen den Dendriten bilden sich Poren.
Gegenmaßnahmen: Temperaturführung, Legierungsauswahl
vorzeitige Erstarrung der Schmelze, niedrige Temper- aturen, lange Fließwege
feine Linien oder Schlieren auf der Gussoberfläche, Trennung des Werkstoff- zusammenhanges
Kaltfluss
Gussteilgestaltung (keine schroffen Übergänge), Erstarrungslenkung, Legierungen mit geringerem Erstarrungsintervall
auftretende gen führen zum Reißen der noch weichen Bereiche zwischen den Primärkristallen
Gussspannun-interkristalline Werkstofftrennung, Risse entlang der primär erstarrten Kristalle
Warmrisse
Verbesserung des Eingussverfahrens, Desoxidation der Schmelze
eingespülte flächen, Reaktionsprodukte gelöster Gase mit der Schmelze
Gussober-dünne filmförmige Häutchen oder Teilchen
Oxideinschlüsse
stabile, gasdurchlässige Formstoffe Schmelzeentgasung vor dem Abguss
Reaktion mit eingeschwemmten Formstoffen, ausscheiden gelöster Gase (N2, H2)
runde Poren in verschiedenen
Größen
Gasporosität
thermische Kontrolle des Erstarrungsprozesses, Legierungsauswahl
eingeschlossene schmelze in dentritisch erstarrenden Gefüge
Rest-„Minilunker“ zwischen den Erstarrungsdentriten Dentritenarme)
Lunker
Gegenmaßnahmen Ursache
Erscheinung Fehlertyp
Zusammenfassung (Fehlertypen)
Trang 12Weitere typische Gussfehler
Beispiele für die Erscheinungsform
Kaltfließ-Kaltfliessstellen an einem MgAl- Druckgussteils
Bruchflächen eines AlSiCu- Druckgussteils mit Gasporosität
Warmrisse
Warmrisse und die
Rissoberläche im REM-Bild
eines MgAl-Druckgussteils
Umwandlung im festen Zustand
Temperaturabhängige Änderung der Gitterstruktur (z B krz-D-Eisen bei
912 °C in kfz-J Eisen)
Änderung der Gestalt der Kristallite bzw Körner in Größe, Geometrie und
kristallographischer Ausrichtung (z B Rekristallisation/ Umformung)
In der Festphase werden durch abnehmende Löslichkeit mit sinkender
Temperatur intermetallische Phasen ausgeschieden (Fe3C in
FeC-Legierungen, Mg17Al12in MgAl-Legierungen)
Allotrope Umwandlungen
Morphologieänderungen
Festphasenausscheidung
Trang 13Allotrope Umwandlung
Allotropie oder Polymorphie ist das Vorkommen eines Elements in
mehreren, verschiedenen kristallinen Modifikationen oder
ver-schiedenen Molekülstrukturen
Allotropie oder Polymorphie ist das Vorkommen eines Elements in
mehreren, verschiedenen kristallinen Modifikationen oder
Rekristallisation
Rekristallisation ist eine Kornneubildung im Gefüge Oberhalb einer
bestimmten Temperatur, der Rekristallisationstemperatur, wird die in den
Versetzungen gespeicherte Energie frei Sie wird zur treibenden Kraft für die
Entstehung neuer, beinahe versetzungsfreier Körner.
Rekristallisation ist eine Kornneubildung im Gefüge Oberhalb einer
bestimmten Temperatur, der Rekristallisationstemperatur, wird die in den
Versetzungen gespeicherte Energie frei Sie wird zur treibenden Kraft für die
Entstehung neuer, beinahe versetzungsfreier Körner.
versetzungsreiches
Gefüge (kaltverformt)
Temperatur Umformung
Rekristallisation Kornvergröberung
Temperatur
Trang 14Rekristallisationsdiagramm von Aluminium
Trang 15bestehenden, ohne dass die bestehende Phase vollständig aufgebraucht wird
Grundmechanismus der Ausscheidung:
Löslichkeit für B in A nimmt mit sinkender
Temperatur im festen Zustand ab
Bei Unterschreiten der Segregationslinie wird E
im D-Mischkristall gebildet (ausgeschieden)
E unterscheidet sich sowohl in der chemischen
Zusammensetzung als auch in der
Gitterstruktur von D
Die gleichmäßige Ausscheidung aus dem
Erstarrungsgefüge nennt man „kontinuierliche
Ausscheidung“
Schmelze S+D
Masse %
Trang 16 Bei der Erstarrung kommt es zur
Anreicherung von B an der Erstarrungsfront
(Ungleichgewichtserstarrung mit
Entmischung)
Das Erstarrungsgefüge ist gekennzeichnet
durch D-Mischkristalle und verbleibenden
E-Bereiche zwischen den Korngrenzen
Bei weiterer Abkühlung oder
Wiedererwärmung wird E von den
Korngrenzen aus in den D-Mischkristall
ausgeschieden
Die Ausscheidung aus dem
Ungleichgewichtszustand nennt man
„diskontinuierliche Ausscheidung“
Diskontinuierliche Mg17Al12 - Ausscheidungen
in einer Legierung (AZ91)
MgAl-Schmelze S+D
Masse %
Ausscheidungsmorphologie
Ausscheidungen können in unterschiedlichen makroskopischen Formen, Größen und
Verteilungen im Gefüge vorliegen:
Ausscheidungen können in unterschiedlichen makroskopischen Formen, Größen und
Verteilungen im Gefüge vorliegen:
globulitisch
klein globulitischgroß eckig, spitzfreie Form freie Form rundlich nadelförmig
Eine optimale Eigenschaftsverbesserung wird mit:
Trang 17Ausscheidungen können unterschiedliche mikroskopische, strukturelle Auswirkungen auf
das umgebende Gefüge aufweisen
Ausscheidungen können unterschiedliche mikroskopische, strukturelle Auswirkungen auf
das umgebende Gefüge aufweisen
inkohärent:
die Ausscheidung wirkt sich strukturell nicht auf
das umgebende Gitter aus Sie besitzt eine
unabhängige Gitterstruktur
kohärent:
es besteht eine Kopplung zwischen Matrix- und
Ausscheidungsgitter Die Ausscheidung wirkt sich
strukturell festigkeitssteigernd auf das
Gesamtgefüge aus
Zusammenfassung
Die Erstarrungsbedingungen bestimmen die Eigenschaften des Materials
Abkühlgeschwindigkeit und Materialzusammensetzung sind wesentliche
Erstarrungsparameter
Voraussetzung für die Erstarrung sind Keimbildung und Keimwachstum
Metalle bilden in Abhängigkeit der jeweiligen Erstarrungsbedingungen planare,
zellulare, dentritische oder eutektische Erstarrungsmorphologien aus
Erstarrungsgefüge können anhand der Zustandsdiagramme vorhergesagt werden
Der Übergang vom flüssigen in den festen Zustand ist mit einer Volumenreduktion
Trang 184 Haasen, P.: Physikalische Metallkunde, Springer Verlag, 1994
5 Bergmann, W.: Werkstofftechnik Teil1, Grundlagen, Carl Hanser Verlag, 1989
6 Schumann, H.: Metallographie, Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, 1989
7 Ohno, A.: Solidification of Metals, Chijin Shokan Co., 1976
8 Chalmers, B.: Principles of Solidification, Johns Wiley & Sons, 1964
9 Hornbogen, E.; Warlington, H.: Metallkunde, Springer Verlag, 2001
10 Schatt, W.; Worch, H.: Werkstoffwissenschaften, Deutscher Verlag für
Grundstoffindustrie, 1996
Trang 19In herkömmlichen Metallen sind die Atome streng regelmäßig angeordnet.
Die Atome amorpher Werkstoffe sind dagegen ungeordnet, ähnlich wie in
einer Flüssigkeit oder Schmelze Es ist keine Fernordnung vorhanden, aber eine bestimmte Nahordnung in der Nachbarschaft.
Da dies auch für Glas zutrifft, bezeichnet man amorphe Metalle auch als
metallische Gläser.
amorphe Struktur kristalline Struktur
Kriterien für Bildung des amorphen Zustandes
Man erhält amorphe Metalle durch extrem schnelles Abkühlen der
Schmelze bei Temperaturen, die erheblich unter der
Kristallisationstemperatur liegen Dabei wird die Keimbildung des
kristallinen Zustands unterdrückt.
Schmelze
Kristallin
Volumenkontraktion 'V durch Kristallisation
Trang 20Kriterien für Bildung des amorphen Zustandes
Zur Bildung des amorphen Zustandes tragen zwei Einflüsse bei:
– kinetische Bedingung: eine möglichst geringe Beweglichkeit bzw kurze Zeit
bei der Bildung des amorphen Zustands
(Abkühlgeschwindigkeit für die amorphe Erstarrung: 10 6 bis 10 10 Ks -1)
– thermodynamische Bedingung: die Enthalpiedifferenz ǻ G krzwischen der Schmelze
und der im Gleichgewicht primär kristallisierende Phase sollte möglichst gering sein.
Die Bildung des amorphen Zustandes wird begünstigt durch :
– tiefe stabile (Fe-B) oder metastabile Eutektika (Mg-Zn), da dort eine höhere
Stabilität der Schmelze vorliegt.
– eine große Differenz der Atomradien der beteiligten Atome Besonders ausgeprägt
in Metall-Metalloid Gläsern (Ni-P, Fe-Ni-P)
– In manchen Fällen ist ein Gemisch von drei und mehr Atomarten nötig, um eine
Glasbildung zu ermöglichen: Al+Y+Ni
Eigenschaften der amorphen Metalle
geringe Energieverluste beim Ummagnetisieren
Es bildet sich eine sehr dicke, defektarme, korrosionshemmende Passivschicht
mit erheblich größeren Schutzwirkung als auf kristallinen Metallen
weichmagnetisches Verhalten
hohe Korrosionsbeständigkeit
hohe Elastizität und mechanische Härte
hohe Wärmeleitfähigkeit
Trang 21Anwendung der amorphen Metalle
Trang 22Einsatzbeispiel der weichmagnetischen Legierungen
Empfänger
Sicherungsetikett
Kunststoffhülle Resonator
(amorphes Metall)
Hartmagnetischer Streifen Sender
schickt Magnetfeldimpulse
(58 kHz, 2 ms an, 20 ms aus)
Resonator antwortet
Empfänger
Sicherungsetikett
Kunststoffhülle Resonator
(amorphes Metall)
Hartmagnetischer Streifen Sender
schickt Magnetfeldimpulse
(58 kHz, 2 ms an, 20 ms aus)
Resonator antwortet
Empfänger
Sicherungsetikett
Kunststoffhülle Resonator
(amorphes Metall)
Hartmagnetischer Streifen Sender
schickt Magnetfeldimpulse
(58 kHz, 2 ms an, 20 ms aus)
Resonator antwortet
Einsatz der weichmagnetischen Legierungen
Zusammensetzung
Von den amorphen Legierungen sind die weichmagnetischen die
technisch bedeutendste Werkstoffgruppe.
Sie bestehen aus:
– ferromagnetischen Grundkomponenten – Fe, Co, Ni;
– glasbildenden Komponenten – B, Si, P und C;
– Zusätzen für:
– die thermische Stabilität – Mo oder Nb;
– die genaue Einstellung magnetischer Eigenschaften – Mn.
Typische weichmagnetische, amorphe Legierungen sind: Fe78Si9B13 ,
Co68Fe4Mo1Si16B9.