Dies gilt sowohl für Begriffe, die durch Bin-destriche verbunden sind, als auch für solche, die aus mehreren, durchLeerzeichen oder Kommata getrennten Wörtern bestehen.. Der Zugang erfol
Trang 2Joachim Seebohn
Gabler Kompaktlexikon Werbung
Trang 3Joachim Seebohn
Gabler Kompaktlexikon Werbung
Trang 4Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografi e; detaillierte bibliografi sche Daten sind
im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar
1 Aufl age 1999
2 Aufl age 2001
3 Aufl age 2005
Das Werk ist in der 1 bis 3 Aufl age unter dem Titel
Gabler Kompaktlexikon Werbepraxis erschienen
4., neu durchgearbeitete Aufl age 2011
Alle Rechte vorbehalten
© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011
Lektorat: Dr Riccardo Mosena | Laura Roberts
Korrektorat: Ivonne Domnick
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zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und kenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jeder-mann benutzt werden dürften
Mar-Umschlaggestaltung: KünkelLopka Medienentwicklung, HeidelbergGedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier
Printed in Germany
Trang 6Aktuelle Entwicklungen, wie neu verfügbare Medien und keiten sowie der Einzug neuer Technologien, wandeln und vergrößern dasFachvokabular der Werbe- und Kommunikationsbranche stetig
Zusammenstellung von grundlegenden und aktuellen Fachbegriffen derWerbewirtschaft In mehr als 1.400 Stichwörtern werden die wichtigsten Be-griffe aus den verschiedenen Bereichen der gesamten Werbepraxis anschau-lich dargestellt und erklärt
Für die vorliegende vierte Auflage wurde der Inhalt gründlich durchgesehenund aktualisiert Vor allem im Bereich der neuen Medien wurden neue Be-griffe und Definitionen hinzugefügt Die Tabellen und das Adressverzeichnis
im Anhang wurden ebenso auf den aktuellen Stand gebracht
Das kompakte Nachschlagewerk ist vor allem für Ausbildung, Studium undfür Praktiker in der Werbewirtschaft gedacht, eignet sich aber ebenso fürFührungskräfte von Unternehmen und Institutionen sowie für firmeninterneWerbe- und Kommunikationsabteilungen
Ich bedanke mich herzlich bei allen alten und neu hinzugekommenen Lesern.Möge dieses Lexikon auch weiterhin ein praktisches und nützliches Hilfs-und Arbeitsmittel bei der Ausbildung, im Studium oder im Beruf sein
Waiblingen im Oktober 2010
Joachim Seebohn
Vorwort zur vierten Auflage
Trang 71 Unter einem aufgesuchten Stichwort ist die Erklärung zu finden, die demBenutzer erforderliches Wissen ohne mehrmaliges Nachschlagen vermit-telt Die zahlreichen Verweiszeichen (→) zielen auf Begriffe, die demLeser zusätzliche Informationen bieten und eine Einordnung in größereZusammenhänge ermöglicht.
2 Die alphabetische Reihenfolge ist – auch bei zusammengesetzten wörtern – strikt eingehalten Dies gilt sowohl für Begriffe, die durch Bin-destriche verbunden sind, als auch für solche, die aus mehreren, durchLeerzeichen oder Kommata getrennten Wörtern bestehen In beiden Fäl-len erfolgt die Sortierung, als sei der Bindestrich bzw das Leerzeichenoder das Komma nicht vorhanden Ziffern, Symbole und Sonderzeichenwerden durch das jeweilige Wort bestimmt, so dass z.B »@« unter »at«sortiert ist
Stich-3 Substantive sind in der Regel im Singular aufgeführt
4 Die Umlaute ä, ö, ü wurden bei der Einordnung in das Alphabet wie dieGrundlaute a, o, u behandelt; ß wurde in ss aufgelöst
5 Geläufige Synonyme und anglo-amerikanische Termini werden jeweils amAnfang eines Stichwortes aufgeführt
Handelskammer
Trang 8Fachbegriffe von A bis Z 1
Tabellen
Werbeinvestitionen in Deutschland 2005 bis 2009 _ 267Werbestärkste Branchen in Deutschland 2009 _ 268Netto-Werbeeinnahmen erfassbarer Werbeträger in Deutschland
2006 bis 2009 269Werbebilanz der Werbeträger 2005 bis 2008 270Werbeträger in Deutschland 2004 und 2009 271Werbegeschäfte der Medien in Europa 2008 272Werbegeschäfte der Medien global 2008 _ 273Internetnutzung nach Zielgruppen 1997 bis 2009 274Stellenangebote der Werbebranche 2008 und 2009 275Meinungsklima zur Werbung 2006 bis 2009 276Adressen der Kommunikationswirtschaft (Berufs- und Fachverbände,Institutionen etc.) 277
Inhaltsverzeichnis
Trang 9Abbildungsmaßstab
(Bereich Reproduktion) Der
Abbil-dungsmaßstab ist das lineare
Seiten-verhältnis der Reprovorlage
(Abbil-dungsobjekt z.B eine Fotografie)
zum Reproduktionsprodukt
(Bild-größe des Endproduktes) Das
Grö-ßenverhältnis wird in der Regel in
Prozent angegeben Die Breite und
die Höhe der Vorlage entsprechen
100 %, demzufolge werden
Vergrö-ßerungen oder Verkleinerungen
pro-zentual angegeben
Abbreviaturen
(Abkürzungen) Einheitliche
Abkür-zungen bei der Satzherstellung, z.B
Ver-wendung und Schreibweise von
Fachbegriffen und
Firmenbezeich-nungen wie: GmbH (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung) oder
gehören sämtliche
Werbemaßnah-men, die in den Bereich der →
klas-sischen Werbung fallen: Werbung in
Zeitungen, Zeitschriften und
sonsti-gen Printmedien, im Hörfunk, im
Fernsehen, im Kino sowie die ßenwerbung – Vgl → Below-the-Line-Werbung
Au-Absatzforschung
Teil der → Marketingforschung, dersich mit der Beschaffung, Analyseund Verarbeitung von Informatio-nen befasst, die für Marketingent-scheidungen eines Unternehmens imBereich des Absatzes wichtig sind.Hier werden sowohl der Absatz-markt als auch das Unternehmenselbst, welches die Waren anbietet,untersucht Gegenstand der Absatz-forschung sind z.B die Produktpoli-tik, die Vertriebswege, die Werbungund die Verkaufsförderung Die Be-griffe Marketingforschung, Absatz-forschung und Marktforschung wer-den in der Fachliteratur oft synonymverwendet, obwohl hier eine Ab-grenzung gegeben ist – Vgl →Marktforschung
(Service Provider) Ein Dienstleister
bzw eine Organisation, der bzw dieden Zugang zu einem Datennetz(z.B → Internet) ermöglicht – Vgl
→ Internet Service Provider
J Seebohn, Gabler Kompaktlexikon Werbung,
DOI 10.1007/978-3-8349-6433-5_1,
© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011
Trang 10Die Zugangsberechtigung für einen
Computer, einen → Onlinedienst
oder für ein spezielles
Onlineange-bot (z.B Datenbanken,
Onlinezeit-schriften) Der Zugang erfolgt über
ein Passwort und/oder einen
Im Rahmen der →
Werbeerfolgs-kontrolle im Internet das Verhältnis
Banner oder Buttons (→ Ad Views)
zu den angeklickten Anzeigen (→
Ad Clicks), d.h wie viele Nutzer, die
eine Anzeige gesehen haben, diese
auch angeklickt haben (prozentualer
Anzeigenabruf)
Ad Clicks
Im Rahmen der →
Werbeerfolgs-kontrolle im Internet die Anzahl der
»Klicks« auf einen → Hyperlink
bzw ein werbungführendes Objekt
(→ Banner oder → Button auf einer
Internetseite), das auf die →
Web-site des Werbungtreibenden führt
Add-a-Card-Anzeige
Eine Zeitschriftenanzeige, der eine
Rückantwort- oder Bestellkarte
bei-geklebt oder beigefügt ist (z.B für
Preisausschreiben,
Informationsma-terialanforderungen, lungen oder Befragungen)
Warenbestel-additive Farben
→ additive Grundfarben
additive Grundfarben
(RGB) Die spektralen Grundfarben
sind Rot, Grün und Blau (RGB) undwerden auch als Lichtfarben oderPrimärfarben bezeichnet Wenn diedrei Grundfarben mit voller Leucht-kraft übereinanderprojiziert werdenentsteht der Farbeindruck von Weißals Resultat der Addition WeißesLicht wiederum lässt sich mit Hilfeeines Prismas in die drei Grundfar-ben Rot, Grün und Blau zerlegen.Nach dem additiven Farbsystem ar-beiten z.B Farbbildschirme In vie-len Computerprogrammen lassensich RGB-Farben erzeugen Das ad-ditive Farbsystem kann alle für dasmenschliche Auge wahrnehmbarenFarben darstellen, das subtraktiveSystem (– vgl → subtraktive Grund-farben) hingegen kann nur einenTeil des gesamten Spektrums wie-dergeben Daher lassen sich nicht al-
le RGB-Farben direkt in ben (CMYK) für den Druckprozessumwandeln, da es in vielen Fällenkeine direkte Entsprechung gibt
Prozessfar-additives Farbsystem
→ additive Grundfarben
Adobe Acrobat
entwickel-tes Computerprogramm, das u.a.den Datenaustausch per plattform-unabhängigem Dokumentenformat(→ Portable Document File/PDF)zwischen verschiedenen Betriebssys-
Trang 11temen ermöglicht Dabei wird das
Erscheinungsbild der Informationen
(z.B Grafiken, Formatierungen,
Schriften) nicht verändert PDF soll
u.a zu einem Standard für die
Druckvorstufe und den
»Um Werbeschaltungen im Internet
zu optimieren, bietet sich der
Ein-satz von Ad-Server-Technologie an
Mit Hilfe eines Ad Servers lässt sich
die gesamte Werbeverwaltung, von
der Buchung über die Schaltung bis
hin zur Resonanzauswertung,
steu-ern Nach vorgegebenen Parametern
übernimmt das System die
Steue-rung der zu schaltenden Werbung
auf den gebuchten Werbeflächen
Hierzu kann je nach Ad Server ein
unterschiedlich leistungsfähiges
Pa-ket an Regeln definiert werden, nach
denen der Ad Server entscheidet,
welches Motiv gezeigt werden soll
Der Ad Server sorgt also dafür, dass
die richtige Werbung zum richtigen
-beplätzen ausgeliefert wird Beim
-nem Regelwerk entscheiden DiesesRegelwerk nennt man → Targeting.Der Werbungtreibende kann einen
-men« (bvdw, 2004)
Ad Specials
Unter den Ad Specials versteht man
in der Regel alle Werbeformen inZeitungen und Zeitschriften, die voneiner üblichen Anzeigenwerbung ab-weichen Hierzu gehören u.a Beila-gen, Beihefter, Duftanzeigen, Anzei-gen mit Sonderfarben, Anzeigen mitbeigeklebten Warenproben
Ad Views
Im Rahmen der → kontrolle im Internet die Anzahl derSichtkontakte mit einem werbetra-genden Objekt (Banner oder Buttonauf einer Internetseite), das jeweilsvollständig auf den Bildschirm desNutzers geladen wurde (Werbekon-takte)
Werbeerfolgs-Ad View Time
Im Rahmen der → kontrolle im Internet derjenige Zeit-anteil bei einem Besuch einer Web-site, bei dem ein werbungführenderTeil des Angebots sichtbar war
Werbeerfolgs-A/D-Wandler
→ Analog-Digital-Wandler
AE-Provision
(Annoncen Expedition-Provision, Agentur-Provision) Die Werbeagen-
AE-Provision
3
Trang 12turen erhalten für die erbrachten
Leistungen bei der Vermittlung von
Werbeaufträgen eine sogenannte
AE-Provision Diese
Mittlungsprovi-sion bezieht sich auf den
Nettobe-trag (z.B der Insertions- bzw der
Streukosten) und liegt in der Regel
bei 15 % Die Werbemedien (z.B
Zeitschriftenverlage) gewähren
die-se Vergütung den Werbemittlern
bzw den Werbeagenturen Neben
dieser Provision werden zwischen
den Werbungtreibenden und den
Werbeagenturen weitere
Vereinba-rungen bezüglich einer
Honorarver-gütung für die verschiedenen
werbli-chen Dienstleistungen getroffen
Affiliate
Der Teilnehmer eines Partnerpro–
gramms im Internet Der Affiliate
integriert auf seinen eigenen
Inter-netseiten oder in seinen
E-Mail-Newslettern Werbebanner, Textlinks
oder andere Werbemittel, die für ein
Unternehmen oder ein Produkt
wer-ben Klickt ein Besucher oder
News-letter-Leser auf eines dieser
Werbe-mittel, wird er zu einer Internetseite
des Werbungtreibenden (Merchant)
weitergeleitet Je nach den
Pro-grammbedingungen erhält der
Affi-liate dann eine Vergütung für den
Click, die Generierung eines Leads
oder für eine ausgeführte
Bestel-lung Partnerprogramme werden von
zahlreichen Firmen direkt
angebo-ten oder über sogenannte →
Affiliate-Netzwerke – Vgl
@verti-sing, 2010
Affiliate-Netzwerke
Anbieter von unterschiedlichen
Part-nerprogrammen im Internet auf
Provisionsbasis Der Teilnehmer (–
verschiedene Partnerprogramme beiden einzelnen Betreibern bzw.Händlern (Merchants) bewerben,
um für deren Programme auf deneigenen Internetseiten zu werben Jenach Programmbedingungen erhältder Affiliate dann eine Vergütungfür den Click, die Generierung einesLeads oder eine ausgeführte Bestel-lung Die Affiliate-Netzwerkbetrei-ber finanzieren ihren Service, indemsie einen Teil der erzielten Provi-sionen für sich vereinnahmen – Vgl
(Zielgruppenaffinität) Sie drückt den
prozentualen Anteil der Zielgruppe
an der gesamten Reichweite einesMediums bzw Werbeträgers aus Jehöher der Affinitätswert (maximal
100 %), desto geringer sind dieStreuverluste Unter den Streuver-lusten versteht man diejenigen Kon-takte zu Personen, die nicht zu denanvisierten Zielpersonen gehörenund durch die Belegung des Werbe-trägers trotzdem erreicht werden.Der Affinitätswert wird auch als In-dex in Beziehung zum Anteil derZielgruppe an der Gesamtbevölke-rung (Index 100) angegeben
Agentur-Controller/in
Der Controller arbeitet meist ständig im Auftrag einer Werbe-
Trang 13agentur und überprüft deren
Wirt-schaftlichkeit und Rentabilität Die
ermittelten Daten dienen als
Grund-lage für die Angebotskalkulation,
die Auftragsabwicklung und für
zu-künftige unternehmerische
Ent-scheidungen in allen möglichen
Be-reichen – Vgl → Werbe- und
Me-dienberufe, Berufs- und
(AIDA-Modell) Die Stufenmodelle
der Werbewirkung wie z.B die
AI-DA-Formel gliedern die Wirkung
der Werbung in unterschiedliche
Teilwirkungen Die AIDA-Formel
nach Lewis (1898) setzt sich aus den
folgenden Stufen zusammen:
• (A)ttention (Aufmerksamkeit),
• (I)nterest (Interesse),
• (D)esire (Kaufwunsch),
• (A)ction (Kaufhandlung)
Das Ziel aller Werbemaßnahmen ist
zuerst einmal, die Aufmerksamkeit
zu erregen Als zweiten Schritt
kommt es darauf an, das Interesse
am Werbeobjekt zu wecken Dieses
Interesse muss nun in ein Begehren,dieses Produkt haben zu wollen oderdie Dienstleistung in Anspruch zunehmen, umgesetzt werden Dergesamte Prozess sollte nun in einepraktische Umsetzung bzw in einenKaufakt münden Die AIDA-Formelgilt als Faustregel für die Gestaltung
von Anzeigenwerbung und
Direkt-Re-bung, die den Umworbenen zu einersofortigen Reaktion veranlassen soll.Hierzu gehören z.B die Briefwer-bung mit beiliegenden Bestellschei-nen von Versandhäusern oder An-forderungsformulare für weitere In-formationen über ein Produkt odereine Dienstleistung
regelmä-Akzidenzen
5
Trang 14(Superlativwerbung,
Spitzenstellenwer-bung) Eine Alleinstellungswerbung
liegt dann vor, wenn eine
Werbebot-schaft vom umworbenen Publikum
in einer Weise verstanden wird,
durch die der Werbungtreibende mit
seinem Unternehmen, seinen Waren
oder seinen Dienstleistungen eine
Spitzenstellung auf dem allgemeinen
Markt einzunehmen scheint Sehr
häufig kommen Formulierungen mit
Superlativen zum Einsatz wie z.B
»Das größte Einrichtungshaus«,
»Das billigste Geschäft« oder »Das
älteste Unternehmen« Diese
Super-lativwerbung ist zulässig, wenn die
Aussagen wahr und sachlich richtig
sind Derselbe Umstand gilt z.B für
Behauptungen, einer kleinen
Spit-zengruppe von Unternehmen
(AWA) Die AWA ist eine der großen
Markt-Media-Analysen in der
Bun-desrepublik Die Daten werden vom
Institut für Demoskopie in
Allens-bach jährlich mittels mündlicher
Be-fragung erhoben In der AWA
wer-den, wie bei der MA (→
Media-Analyse), die folgenden Medien
ein-des Quota-Auswahl-Verfahrens
In-(ASCII) Ein weltweit benutzter
Standard-Zeichensatz zum tausch von Daten zwischen Compu-
Aus-tern, auch über die verschiedenenComputer-Systemgrenzen hinweg
Trang 15Physikalische Aufzeichnungs- oder
Übertragungsgröße, die Daten
ge-mäß ihres tatsächlichen Wertes
dar-stellt (z.B unterschiedliche
Hellig-keitsstufen einer Bildvorlage,
Um-wandlung von Schwingungen in
Stromspannungen) Im Gegensatz
zur Digitaltechnik können
Informa-tionen beliebige Zwischenwerte
an-nehmen – Vgl → digital
Analog-Digital-Wandler
(A/D-Wandler) Ein Baustein zur
Um-wandlung von analogen in digitale
Signale im Bereich der Elektronik
und in der Computertechnik
Andruck
Ein Probe- bzw Kontrolldruck auf
einer Druckmaschine, vor der
ei-gentlichen Druckproduktion Um
die Qualität der Reproduktion,
Wir-kung der Farben etc genau
beurtei-len zu können, erfolgt der Andruck
in der Regel auf Originalpapier,
wel-ches im späteren Druckprozess
ver-wendet wird Der Andruck dient
zu-nächst als Korrekturunterlage für
die Agentur bzw den Auftraggeber
Bei der späteren Produktion gilt der
genehmigte Andruck als
verbind-liche Vorgabe für den
Auflagen-druck bzw FortAuflagen-druck
Angebotsanspruch
→ Claim
Animated GIF
Eine Variante des GIF-Formates (→
Graphics Image Format), das
meh-rere Einzelbilder in einer Datei
ab-speichert und wie einen Film
ablau-fen lässt
Animation
Bei einer Animation werden
mehre-re unterschiedliche Bilder in ler Abfolge dargeboten und damitder Eindruck einer Bewegung er-weckt Beispiele sind traditionelleTrickfilme, in denen einzelne Bildernacheinander aufgenommen werdenund bei der filmischen Projektioneinen Bewegungsablauf ergebenoder Computer-Animationen mitspezieller Software, die in der mo-dernen Filmtechnik für Kino, Fern-sehen und Werbefilme weit verbrei-tet sind
schnel-Animations-Designer/in
Der Animations-Designer gestaltetbewegte Computerbilder (Compu-ter-Animationen), virtuelle Welten(Cyberspace) und 3D-Effekte z.B.für Computerspiele, Lernsoftwareund CD-ROMs – Vgl → Werbe-und Medienberufe, Berufs- und Tä-tigkeitsfelder
animierte Banner
→ Banner-Werbung
Ankündigungseffekt
→ Kommunikationswirkung derWerbung
anmoderierter Spot
→ Fernseh- und Hörfunkwerbung
Anmutung
(Anmutungsqualität) Sie ist die erste
Stufe des Wahrnehmungsprozesses,ein gefühlsmäßig erster Eindruckeines Objektes (z.B eines Konsum-produktes) Die von einer Person er-lebte Anmutungsqualität wird demObjekt (z.B einer Werbebotschaft),
Anmutung
7
Trang 16das diese ausgelöst hat, als
tatsäch-liche Eigenschaft zugeschrieben
Der Beschnitt z.B einer Anzeige mit
bildhaften Darstellungen und/oder
Strukturen, die bis an den Rand
eines Druckproduktes reichen
sol-len Diese Elemente müssen
mindes-tens drei Millimeter über das
Druck-format hinaus angelegt sein, um
eventuelle weiße Ränder beim
end-gültigen Beschnitt in der →
Druck-weiterverarbeitung zu vermeiden
antizyklische Werbung
Die antizyklische Werbung ist eine
Strategie eines Werbungtreibenden,
die bei hohen Umsätzen oder einer
positiven wirtschaftlichen
Entwick-lung eine Verringerung der
Werbe-maßnahmen vorsieht Bei
rückläufi-gen Einnahmen oder einer
wirt-schaftlichen Rezession hingegen
wird eine Erhöhung des Werbeetats
realisiert Die antizyklische Werbung
passt sich in dieser Hinsicht auch
den saisonalen Absatzschwankungen
an – Vgl → zyklische Werbung
Anzeige
(Annonce, Inserat) Allgemein eine
Veröffentlichung bzw eine form in gedruckten Medien (z.B inZeitungen und Zeitschriften), dienicht zum redaktionellen Bereichgehört Speziell gestaltete Anzeigenoder Beihefter, die nicht sofort alsWerbung zu erkennen sind, müssenaus presserechtlichen Gründen zu-sätzlich mit dem Wort »Anzeige«versehen werden
Werbe-Anzeigenbeleg
Der Werbungtreibende bzw dieWerbeagentur erhalten von den inihrem Auftrag geschalteten Anzei-gen ein oder mehrere Anzeigenbele-
ge, meistens in Form von ten Ausgaben des gedruckten Me-diums
komplet-Anzeigenblatt
Anzeigenblätter sind periodisch scheinende Druckerzeugnisse, diesich durch Anzeigenwerbung finan-zieren und kostenlos verbreitet wer-den Sie dienen vor allem dem ört-lichen bzw regionalen Einzelhandelund den Dienstleistungsunterneh-men als Werbeträger Der redaktio-nelle Teil der Anzeigenblätter be-fasst sich überwiegend mit Informa-tionen der Gemeinden bzw Kom-munen – Vgl → Offertenblatt
er-Anzeigen-Erinnerungswert
→ Copy-Test
Anzeigenformat
Die möglichen Formate einer
Anzei-ge sind durch Vorgaben der ligen Zeitschrift oder Zeitung (je-weiliger Satzspiegel, zulässige seiten-
Trang 17teilige Anzeigenformate etc.)
be-stimmt Man unterscheidet
• Anzeigenformate, die
angeschnit-ten sind, d.h Anzeigen, die über
den Satzspiegel hinaus bis an den
Rand reichen
Die Formate gehen von einer
gan-zen Seite (1/1-Seite) aus und werden
überwiegend seitenteilig (z.B 1/2-,
1/4-, 1/8-, 3/4-Seite) sowie teilweise
auch im Hoch- und Querformat als
Alternative angeboten
Anzeigengestaltung
Die wichtigsten
Gestaltungselemen-te für eine Anzeige sind:
• das Bild (→ Artwork),
• die Überschrift (→ Headline
even-tuell als Unterzeile/Subline) und
• der Textteil (→ Copy)
Je größer und je farbiger eine
Anzei-ge ist, desto mehr Aufmerksamkeit
wird ihr zuteil Jedoch kann auch
eine schwarzweiße Anzeige in einem
relativ farbigen Umfeld sehr gut
wir-ken und auffallen Bilder werden
grundsätzlich bevorzugt
wahrgenom-men, danach folgen die Über- und
Unterschriften (Head- und Subline)
und zum Schluss der übrige Text
Die Head- und Subline sollten
be-reits den Kern der Werbebotschaft
kommunizieren und unter dem Bild
positioniert werden Die Marke, den
Absender und eventuell einen
zu-sätzlichen Slogan sollte man rechts
unten platzieren Man geht hier
da-von aus, dass der letzte Blick beim
Umblättern auf diese Stelle fällt und
besser in Erinnerung bleibt Die
»natürliche« Reihenfolge der trachtung ist somit:
1989, S 296 ff
Anzeigen-Millimeterpreis
Die bei Anzeigen in Zeitungen undZeitschriften übliche Berechnungs-grundlage für die Ermittlung einesAnzeigenpreises Der Preis wird füreine Zeile und einer Höhe von ei-nem Millimeter, für eine Spalte (beijeweils gegebener Spaltenbreite), be-rechnet
Anzeigen-Profil
→ Copy-Test
Anzeigenrabatt
(Anzeigen-Rabattstaffel) Ein
Preis-nachlass, der auf den normalenGrundpreis einer Anzeige gewährtwird Man unterscheidet die beidenRabattarten Malrabatt (Malstaffel inder Anzeigenpreisliste) und Men-genrabatt (Mengenstaffel in der An-zeigenpreisliste) Beim Malrabattwird bei wiederholten Schaltungen
Anzeigenrabatt
9
Trang 18einer Anzeige ein Nachlass
einge-räumt: je höher die Schaltfrequenz,
desto höher der Rabatt Beim
Men-genrabatt kommt die tatsächliche
Größe einer Anzeige zum Tragen: je
größer die Anzeigenfläche z.B pro
Jahr, desto größer ist der gewährte
Rabatt Je nach den Konditionen in
den Anzeigenpreislisten und dem
Schaltvolumen und der Anzeigen–
größe kann die jeweils günstigste
Rabattstaffel ausgewählt werden
Mit sogenannten
Rabattkombina-tionen werden dem
Werbungtreiben-den zusätzliche Preisnachlässe bei
der Belegung von mehreren
Werbe-trägern (z.B in verschiedenen
Zeit-schriften eines
(Anzeigensplitting) Man
unterschei-det den mechanischen und den
geo-grafischen Anzeigensplit
•Mechanischer Anzeigensplit: Zwei
oder mehrere verschiedene
Ver-sionen von Anzeigenmotiven (z.B
mit unterschiedlichen Bildern)
gleichen Formats werden nach
einem mechanischen Verfahren
über die gesamte Auflage einer
Zeitschrift verteilt Beispielsweise
wird Motiv A in der einen Hälfte
und Motiv B in der anderen
Hälf-te der Auflage eingesetzt
•Geografischer Anzeigensplit: In
die-ser Form des Anzeigensplits
be-legt ein Werbungtreibender nur
einen Teil der zur Verfügung henden Auflage (z.B nur ein be-stimmtes → Nielsen-Gebiet)
Anzeigenwerbung
(Sonderformen) Zu den men gehören u.a Anzeigenwerbun-gen (– vgl → Anzeige) in den fol-genden Medien (– vgl Pepels, 1996,
Trang 19hergestellt wurden Dies können
Druck- und Schreibpapiere sowie
alle Formen von
Verpackungsmate-rialien aus Karton, Wellpappe und
Papier sein
Arbeitsgemeinschaft
Media-Ana-lyse e.V.
(AG.MA) Sie ist eine
Gemein-schaftsorganisation von
werbungtrei-benden Unternehmen,
Werbeagen-turen, Zeitschriften- und
Zeitungs-verlagen sowie von Rundfunk- und
Fernsehsendern Laut Satzung ist
der Zweck der AG.MA »die
Förde-rung der wissenschaftlichen
Erfor-schung der Massenkommunikation
für die Media- und
Marketingpla-nung und die Sicherung eines hohen
Leistungsstandards derartiger Un–
tersuchungen« Die AG.MA fördert
die Grundlagenforschung im
Be-reich der Werbeträgeranalysen und
führt sie auch selbst durch Die
Durchführung der jährlichen →
Me-dia-Analyse (MA) ist ihre wichtigste
Der Art-Buyer ist ein Mitarbeiter in
einer Werbeagentur, der für die
Aus-wahl und den Kontakt zu freien
Mit-arbeitern, wie Grafikern, Textern,
Internetprogrammierern und
Foto-grafen zuständig ist und deren
krea-tive Dienstleistungen »einkauft« –
Berufs- und Tätigkeitsfelder
Art-Director/in
Leiter der Kreativabteilung bzw desGrafikbereichs in einer Werbeagen-tur, der die gestalterischen Umset-zungen vom Entwurf bis zur endgül-tigen Produktion plant, koordiniertund überwacht – Vgl → Werbe-und Medienberufe, Berufs- und Tä-tigkeitsfelder
Art Directors Club für land e.V.
Deutsch-(ADC) Eine Vereinigung von
kreati-ven Führungskräften und tern in der Werbung und den damitverbundenen Kommunikationsberei-chen, wie Fotografie, Film, Fernse-hen und Redaktion Der ADC hatsich zum Ziel gesetzt, die Qualitätder Arbeit in diesen Bereichen stän-dig anzuheben und Maßstäbe zurBeurteilung dieser Qualität zu ent-wickeln Der ADC organisiert zudiesem Zweck die Auslese und Prä-mierung von herausragenden Arbei-ten der Kommunikationsbranche(z.B Kreativ- und Konzeptions-ideen, Broschüren, Ausstellungen)mittels eines ADC-Haupt- und einesADC-Nachwuchswettbewerbes Fürbeide Wettbewerbe werden Jurys ausden Reihen der ADC-Mitglieder ge-bildet Die prämierten Arbeiten desADC-Hauptwettbewerbes werden
Mitarbei-im jährlich erscheinenden »ArtDirectors Club-Jahrbuch« veröffent-licht Filme und Funkspots gibt esauch auf DVD
Artwork
Unter Artwork versteht man dengrafischen Teil bzw die kombinier-ten Bildelemente einer Werbebot-schaft Hierzu zählen Zeichnungen,
Artwork
11
Trang 20Illustrationen, Fotografien,
Foto-und Computergrafik Foto-und auch
Li-nien, Flächen und
Dekorationsele-mente zur Unterstützung der
typo-grafischen Gestaltung
Verantwort-lich in der Werbeagentur ist die
Kreativ- (oft Grafik-) Abteilung
(Creative service) Innerhalb dieser
Gestaltungsabteilung sorgt der
Art-Buyer für die Beschaffung
freiberuf-licher Gestaltungskräfte
(Freelan-cer), wie z.B Grafiker und
Fotogra-fen Folgende Punkte sind beim
Artwork besonders zu beachten
•Umwelterfahrungen: Physikalische,
physische und kulturelle
Bedin-gungen bestimmen unsere
sinnli-che Wahrnehmung So z.B die
Senkrechte und Waagerechte als
»optische Mitte« und damit den
Informationswert einer
symme-trischen oder asymmesymme-trischen
Ge-staltung Oder die bevorzugte
Blickrichtung nach rechts, die in
unserem Kulturkreis der
Schreib-Lese-Richtung entspricht Oder
die – je nach Kultur – spezifischen
Assoziationen beim Betrachten
von Farben Diese grundlegenden
Regeln und Faktoren sind bei
einer Gestaltung mit
einzubezie-hen
•Reduktion: Dabei soll bei der
Ge-staltung versucht werden,
beson-ders charakteristische Merkmale
von bestimmten Objekten in eine
knappe, prägnante Form zu
brin-gen, um die
Informationsaufnah-me zu beschleunigen Die visuelle
Wahrnehmung unserer Umwelt
zeugt von einem
Ergänzungsprin-zip, d.h., fragmentartige Signale
werden zu ganzen Formen
vervoll-ständigt Punkte ergänzen sich zu
Linien, Linien zu Flächen und chen zu räumlichen Darstellungen– die reduzierte Form wird durch
Flä-»visuelles Denken« ergänzt
•Information overload: Die visuelle
Gestaltung darf die verarbeitungskapazität des Be-trachters nicht überfordern Einsogenannter »information over-load« führt zwangsläufig zu einerBeeinträchtigung oder gar Abwehrder Informationsaufnahme Eingezielter Einsatz von Symbolen,Farben, Grafiken und Abbildun-gen kann eine Vielzahl von Einzel-informationen ersetzen Um eineÜberforderung zu vermeiden, soll-
Informations-te man die Gestaltung auf sechsElemente der Wahrnehmung be-schränken, da die durchschnitt-liche Betrachtungsdauer einer An-zeige oder eines Plakates nur sehrkurz ist
•Wiedererkennung: Eine
Ähnlich-keit mit bekannten Objekten undElementen trägt zum Wiederer-kennen und damit zur schnellenErfassung und Informationsver-arbeitung durch den Betrachterbei Auch durch den Bildteil ge-weckte Assoziationen erhöhenden Erinnerungswert
•Blickfang und Blickführung: Ein
besonders starkes optisches Signalführt zu Interesse und Aufmerk-samkeit des Betrachters gegen-über dem Werbemittel – dies kanntypografischer und/oder grafischerHerkunft sein Weitere aufmerk-samkeitsstarke Elemente sollendie Blicke zur zentralen Werbe-botschaft lenken
•Anpassung/Abstimmung: Die
Ge-staltung muss der jeweiligen
Trang 21bebotschaft und ihren Inhalten,
den spezifischen Eigenheiten des
gewählten Mediums und der
Ziel-gruppe gerecht werden
Selbstver-ständlich müssen auch die
typo-grafischen Ausdrucksmittel im
Einklang mit den Bildelementen
stehen und sich gegenseitig
ergän-zen, um die Werbebotschaft
opti-mal transportieren und
kommuni-zieren zu können
•Bewertung: Die ästhetische
Bewer-tung eines Artworks ist individuell
stets verschieden und von
Emotio-nen bestimmt Sie hängt vor allem
von den Erfahrungen und dem
Bewusstseinsstand des Betrachters
bzw der Zielgruppe ab und ist
Ausgesprochen »at« oder
»Klam-meraffe« Teil der Internetadresse
als Trennzeichen, das auf den
be-nutzten Server oder →
Online-dienst beim Versenden von E-Mails
(→ Electronic Mail) und Daten
Nachvertonung von Videomaterial,
d.h den Filmsequenzen mit
Origi-nalton werden nachträglich
verschie-dene Audiosignale hinzugefügt odersie werden vollständig durch neueTöne ersetzt
Audio on Demand
(AOD) Der Begriff bezeichnet den
Abruf von Musiktiteln aus einem tuellen Musikarchiv im → Internet
Speicherung direkt auf den eigenenComputer des Users Der Nutzerkann dabei unverbindlich verschie-dene Musiktitel anhören und danachbestimmte Stücke gegen Bezahlung
»herunterladen«
Audiovision
→ audiovisuelle Medien
audiovisuelle Medien
(AV-Medien) Audiovisuelle Medien
verbinden Bild und Ton also sche mit visuellen Signalen Zu denAV-Medien gehören z.B Film, Vi-deo und Dia-Audiovisionen
akusti-Auflage
Bei der Produktion und Verbreitung
ver-breiteter Auflage, verkaufter Auflage
und Druckauflage unterschieden.
ver-steht man die verkaufte Auflageplus Beleg- und Freiexemplare
den Einzelverkauf plus Exemplare plus sonstiger Verkauf(abzüglich Remittenden = nichtverkaufte, an den Verlag zurück-geschickte Exemplare), wobei hiernur voll bezahlte Exemplare be-rücksichtigt werden
ge-druckten Exemplare abzüglich
Auflage
13
Trang 22Makulatur (Ausschuss bzw die
nicht zu verwendenden
gedruck-ten Exemplare im Druckprozess
und in der
Druckweiterverarbei-tung)
Auflösung
Die Anzahl der Bildpunkte pro
Län-geneinheit bei der Darstellung eines
Bildes oder eines Dokuments am
Computerbildschirm, auf jeglichen
Ausgabegeräten wie z.B Druckern
und Belichtungsmaschinen oder
beim Druckprozess Man
unterschei-det die folgenden Begriffe
•Bildschirmauflösung: Die
Darstel-lung am Computerbildschirm, die
in dpi (dots per inch) angegeben
wird
•Bildauflösung, Scannerauflösung:
Sie wird beim Scannen einer
Reprovorlage (z.B eine
Fotogra-fie) oder der Anlage eines neuen
Dokuments am Computer
be-stimmt und in dots per inch (dpi)
oder Pixel pro Zoll (pixel per inch,
ppi) angegeben
•Druckauflösung: Sie wird durch die
verwendete Rasterweite bei der
Reproduktion festgelegt und in
Li-nien pro cm (l/cm) oder lines per
inch (lpi, l/inch) angegeben – Vgl
→ Raster
•Auflösung des Ausgabegerätes: Sie
bestimmt die maximale Qualität
der Ausgabe auf Druckern,
Be-lichtern und sonstigen
Ausgabege-räten und wird in → dpi (dots per
inch, Punkte pro inch) gemessen
(z.B 600 und/oder 1.200 dpi bei
Ausbildungsberufe der Werbung
→ Werbe- und Medienberufe bildungsberufe)
te Bogen muss später in der gen Seitenfolge liegen
Ausstellung
→ Messe und Ausstellung
Trang 23Die Bestimmung gestalterischer und
typografischer Merkmale auf einem
Layout Die Anweisungen für die
Alle Änderungen und Korrekturen
eines bereits gesetzten Textes durch
den Autor oder Auftraggeber, die
über reine Setz- und
Rechtschreib-fehler hinausgehen Auch
nachträg-liche Änderungen oder Korrekturen
des Auftraggebers (z.B auch bei den
Bild- oder grafischen Elementen bei
einem Proof oder einem erfolgten
Andruck) zählen zur
Autorkorrek-tur
Autotrace
→ Autotracing
Autotracing
(Autotrace) Die automatische
Um-wandlung der Umrisslinien von vorlagen (Bitmaps, Pixelbilder) invektororientierte (→ Vektor-Datei)Linien bzw Kurven, durch spezielleFunktionen von Computerprogram-
Vorlagen werden per Autotracing in
→ Bézier-Kurven umgewandelt undlassen sich entsprechend nachbe-arbeiten und verändern
AV-Medien
→ audiovisuelle Medien
AWA
→ Allensbacher se
Werbeträger-Analy-Awareness
Die Bekanntheit einer Marke odereines Werbungtreibenden beim Ver-braucher
Awareness
15
Trang 25Eine Sicherungskopie von
Compu-terprogrammen oder jeglichen
Com-puterdaten auf einem zusätzlichen
Datenträger, wie z.B einer
Wechsel-platte oder einer externen
Festplat-te
Bandenwerbung
Ein Teilbereich der →
Außenwer-bung, der die Werbung mit Plakaten,
Schrifttafeln, Schildern oder
Werbe-bändern in Sportstadien, Reit- und
Rennbahnen oder in
Veranstaltungs-hallen bezeichnet
Bankpostpapier
Ein hochwertiges holzfreies
Schreib-und Schreibmaschinenpapier, das
sehr oft mit einem Wasserzeichen
versehen ist
Banner
(Bereich Internet) Kleine
Werbeflä-chen auf Internetseiten im → World
Wide Web, die durch Anklicken eine
Verbindung mit der Homepage bzw
mit dem Internetangebot des
Wer-bungtreibenden herstellt Der
Be-griff Button wird für die kleineren
Banner-Formate benutzt Es gibt
unterschiedliche Arten von
Ban-nern, die verschiedene
Möglichkei-ten der grafischen Darstellung und
der Interaktivität bieten Allen
ge-meinsam sind jedoch die folgenden
•Statische Banner: Die
Browser-bzw die Navigationssoftware fürdas Internet konnte am Anfang le-diglich statische, d.h keine ani-mierten Grafiken anzeigen Da-raus ergaben sich einfache Ban-ner, die nur durch ihre grafischeGestaltung Aufmerksamkeit er-zeugen konnten Die Interaktions-möglichkeit beschränkte sich aufeinen »Klick«, der lediglich auf die
Trang 26Website des Werbungtreibenden
führte
•Animierte Banner: Neuere
Brow-ser-Versionen erlauben
Animatio-nen, d.h Sequenzen von
verschie-denen Einzelbildern
hintereinan-der ablaufen zu lassen, die eine
Bewegung erzeugen Eine erhöhte
Aufmerksamkeit und die
Möglich-keit, eine Werbebotschaft als
klei-nen Film zu gestalten, sind die
we-sentlichen Vorteile von animierten
Bannern
•HTML-Banner: Ein
HTML-Ban-ner besteht nicht nur aus eiHTML-Ban-ner
einzelnen grafischen Darstellung,
sondern aus einer Reihe von
HTML-Befehlen, die innerhalb
des Quellcodes der Seite des
Wer-beträgers eingefügt werden Auf
diese Weise können interaktive
Elemente wie Pull-Down-Menüs
und Auswahlboxen verwendet
werden Der Nutzer kann z.B ein
bestimmtes Produkt innerhalb des
Banners auswählen und durch
einen Klick direkt zu den
entspre-chenden Informationsseiten
gelan-gen
•Nanosite-Banner: Diese Form der
Banner kann man auch als
Mini-Website bezeichnen Auf der zur
Verfügung stehenden Fläche des
Banners wird eine komplett
funk-tionsfähige Website erzeugt, d.h
es können beliebig viele und
kom-plexe Website-Bereiche angeklickt
werden Der aufgerufene Inhalt
wird dabei nicht in einem neuen
Fenster, sondern ebenfalls an
demselben Werbeplatz angezeigt
Hierbei ist es z.B möglich, dem
Nutzer komplette Mini-Shops mit
allen Funktionalitäten anzubieten,
ohne dass er die gewählte Websiteverlassen muss
•Rich-Media-Banner: Bei dieserBannerart werden verstärkt Multi-media-Elemente wie Video-, Au-dio- oder 3D-Effekte eingesetzt.Die Ausgestaltung und Darstel-lungsgeschwindigkeit der Rich-Media-Banner wird von der Ent-wicklung neuer Technologien fürdas Internet bestimmt sein
Baseline
→ Copy
Basismedium
(Leitmedium) Dasjenige Medium
bzw derjenige Werbeträger, mitdem man den größten Teil der anvi-sierten Zielpersonen bei der Durch-führung einer Kommunikationsmaß-nahme bzw einer Werbekampagneerreichen kann
Baud
Eine Maßeinheit bei der tragung z.B zwischen zwei Modemsbzw zwischen Computer und Mo-dem, die auch Baudrate genanntwird Dieses Maß gibt an, wie viele
Trang 27Male pro Sekunde bei der
Übertra-gung ein Signalwechsel stattfindet
Wenn jeder Zustand der Verbindung
dabei ein → Bit darstellt, ist diese
Zahl dem Wert → Bit pro Sekunde
(bps) gleichzusetzen
Baudrate
→ Baud
Bedruckbarkeit
Ein Begriff für die vielfältigen
Ober-flächeneigenschaften von Papieren,
wie Glätte, Saugfähigkeit und
Fähig-keit der Farbaufnahme, die sich auf
den Druck, die
Druckweiterver-arbeitung und die Qualität des
End-produktes auswirken – Vgl →
Ver-druckbarkeit
Bedruckstoff
Allgemeine Bezeichnung für alle
Werkstoffe, die mittels eines
be-stimmten Druckverfahrens bedruckt
werden können (z.B Papier,
Kunst-stoff, Glas)
Befragung, Interview
(Bereich Marketingforschung) Die
Befragung ist bei der Markt-,
Media-und Werbeforschung eines der
wich-tigsten Instrumente zur
Informa-tionsgewinnung Bei einer
Befra-gung werden ausgesuchte Personen
durch gezielte Fragen zu einer
Aus-sage veranlasst Ein Problem sind
Erhebungsfehler, die durch ein
un-terschiedliches Sprachverständnis
zwischen Befragtem und Interviewer
und mehrdeutigen Begriffen
entste-hen Die Form der Befragung kann
mündlich (auch per Telefon),
schrift-lich, computergestützt bei der
Erfas-sung der Daten sowie direkt am
Computer (ohne Interviewer) gen Je nach Art der Interaktion zwi-schen Interviewer und Befragtenunterscheidet man (– vgl Koschnick,
erfol-1995, b, S 94):
•persönliche, mündliche gen (auch mittels computerge-
Befragun-stützter Datenerfassung möglich),
•schriftliche Befragungen (per Post
oder unter Aufsicht),
•telefonische Befragungen (auch
mit-tels computergestützter fassung möglich),
Datener-•Computerbefragungen (ohne
Inter-viewer, der Befragte liest die gen am Bildschirm und gibt dieAntworten direkt in den Com-puter ein)
Fra-Eine Befragung in persönlicher oderauch telefonischer Form bezeichnetman auch als Interview Bei denInterviews unterscheidet man (– vgl.Zentes, 1996, S 36 ff.):
•Standardisiertes oder strukturiertes Interview: Wenn dem Interview ein
standardisierter Fragenkatalog grunde liegt und möglicherweiseauch bereits vorgegebene Ant-wortmöglichkeiten (geschlosseneFragen), spricht man von einemstandardisierten Interview DerInterviewer stellt lediglich die Fra-gen, notiert die Antworten undgibt eventuell Erläuterungen, fallseine Frage nicht richtig verstandenwird
zu-•Teilstandardisiertes oder riertes Interview: Für den Intervie-
teilstruktu-wer ist lediglich ein gewisser faden mit bestimmten, meist offe-nen Fragen vorgegeben Bei derReihenfolge und Formulierungder Fragen kann hier flexibel rea-giert werden
Leit-Befragung
19
Trang 28•Nichtstandardisiertes,
unstrukturier-tes, freies oder auch Tiefeninterview:
Diese Form des Interviews
ver-zichtet ganz auf einen festgelegten
Fragebogen und setzt einen mit
der Befragungsmaterie besonders
vertrauten und qualifizierten
Interviewer voraus Bei diesen
Interviews wird den Befragten die
Möglichkeit einer völlig freien
Stellungnahme gegeben
Nach der Anzahl der Befragten
unterscheidet man zwischen
Einzel-und Gruppenbefragungen bzw
Gruppendiskussionen Bei der
An-zahl der Befragungsthemen
differen-ziert man zwischen Einthemen- bzw
Spezialbefragungen und
Mehrthe-men- bzw Omnibusbefragungen
Die schriftliche Form der Befragung
erfolgt meistens mit vorgegebenen
Antwortkategorien (geschlossene
Fragen), die sich besser auswerten
und vergleichen lassen Die zu
Be-fragenden erhalten per Post,
persön-lich oder mittels Medien (z.B
Zeitungen oder Zeitschriften) einen
Fragebogen, der ausgefüllt
zurück-geschickt werden soll Damit die
Rücklaufquote der Fragebogen
möglichst hoch ausfällt, sollten
An-reize, wie z.B ein Preisausschreiben
und ein motivierendes
Begleitschrei-ben die Aktion unterstützen Eine
mögliche Beeinflussung durch den
Interviewer (Interviewer-Bias) bei
der Beantwortung der Fragen
entfal-len bei dieser Befragungsform
Beihefter
Hierzu zählt man Sonderblätter,
kleine Prospekte oder mehrseitig
vorgedruckte und komplette
Anzei-gen, die in eine Zeitschrift oder in
eine Lesezirkelmappe (→ kelwerbung) eingeheftet werden
Lesezir-Beikleber
(Einkleber) Anzeigenseiten oder ein
Werbeprospekt werden im schriftenformat in eine Zeitschrifteingeklebt Auch Postkarten oderkleine Warenproben können als Bei-kleber auf einer Anzeige bezeichnetwerden
Zeit-Beilage
Blätter oder Werbeprospekte, dieeiner Zeitung, einer Zeitschrift odereiner Lesezirkelmappe (→ Lesezir-kelwerbung) lose beigelegt werden
Beleg
(Belegexemplar) Der Nachweis dafür,
dass ein in Auftrag gegebenes bemittel auch tatsächlich veröffent-licht bzw produziert wurde Bei ei-ner geschalteten Anzeige erhält derWerbetreibende bzw die Agenturz.B eine Belegseite oder eine kom-plette Ausgabe der entsprechendenPublikation (→ Anzeigenbeleg)
Trang 29bung versteht man alle
Kommunika-tionsformen, die nicht unter den
Be-reich der klassischen Werbung
-dien (– vgl → Neue Me-dien) – Vgl
→ Above-the-Line-Werbung
Benchmarking
Der Begriff umfasst das
kontinuierli-che Bestreben eines Unternehmens,
die eigenen Produkte,
Dienstleis-tungen und Verhaltensweisen mit
den Wettbewerbern in Relation zu
setzen Es ist somit ein
Analysein-strument, das strategische und
ope-rative Optionen aufzeigt Die
Ziel-setzung ist eine Leistungssteigerung
gegenüber den potenziellen
Wettbe-werbern und/oder eine
Kostenre-duzierung Man unterscheidet das
interne, das branchenbezogene und
das branchenübergreifende
Windows, MAC OS, UNIX) oder
eines Computerprogramms,
ein-schließlich der Art und Weise der
Interaktion und Navigation, mit der
der Nutzer am Computer arbeitet
Beobachtung
(Bereich Marketingforschung) Die
Beobachtung ist neben der →
Befra-gung ein wichtiges ment der Markt-, Media- und Wer-beforschung Die Beobachtung er-folgt ohne direkte verbale Kommu-nikation zwischen Beobachter undBeobachtetem (Proband) Sie wirdmit Hilfe von technischen Geräten,wie Videokameras, Monitore odereinfach mittels eines Beobachtersdurchgeführt Die folgenden Artenlassen sich unterscheiden
Erhebungsinstru-•Feldbeobachtung: Hier wird das
Verhalten des Probanden unternatürlichen Bedingungen ermit-telt Beispiele für eine Feldbeo-bachtung sind Passanten- undSchaufensterbeobachtungen oderdie Beobachtung des Einkaufsver-haltens von Kunden in Super-märkten (Kundenlaufstudien)
•Laborbeobachtung: Eine
Laborbe-obachtung findet, im Gegensatz zueiner Feldbeobachtung, in einemkünstlich geschaffenen Versuchs-umfeld statt Hier kommen sehrhäufig versteckte Kameras und an-dere technische Hilfsmittel (z.B.Schnellgreifbühne, Blickaufzeich-nung, Tachistoskop) zum Einsatz.Die Beobachtung der Handha-bung von neuen Verpackungen,das Beobachten des Leserverhal-tens von Zeitschriften oder dasVorabtesten von Werbemittelnsind Möglichkeiten einer Laborbe-obachtung
•Teilnehmende und
nichtteilnehmen-de Beobachtung: Bei nichtteilnehmen-der
teilneh-menden Beobachtung spielt derBeobachter eine teilnehmendePerson, die den Proband sogar zugewissen Handlungen »herausfor-dern« kann Bei der nichtteilneh-menden Beobachtung hat der Be-
Beobachtung
21
Trang 30obachter lediglich die Aufgabe,
das Verhalten der Testperson zu
dokumentieren, ohne dabei aktiv
einzugreifen
Berliner Format
→ Zeitungsformate
Berufsfelder der Werbung
→ Werbe- und Medienberufe,
Be-rufs- und Tätigkeitsfelder
Beschaffungswerbung
→ Werbung
beschichtetes Papier
Mit Harzen, Cellulosederivaten,
Erdölprodukten sowie Kunststoffen
veredelte Papiere, die gewünschten
Anforderungen, wie z.B
Aroma-dichte (Lebensmittelverpackungen)
oder bestimmten technischen
Erfor-dernissen (z.B Fotorohpapiere)
ge-nügen müssen
Beschnitt
→ Anschnitt
Beschnittmarken
Gedruckte Markierungsstriche, mit
denen die Größe der fertigen,
ge-druckten Seite bestimmt wird Diese
Marken sind bei der →
Druckweiter-verarbeitung beim endgültigen
Be-schneiden der Seiten zum fertigen
Druckprodukt erforderlich
Bestellung unter Bezugnahme
auf das Werbemittel
→ Werbeerfolgskontrolle
Betriebssystem
Eine Sammelbezeichnung für die
Systemsoftware eines EDV-Systems,
die die gesamte Steuerung aller chenvorgänge, die Verwaltung desSpeichers und der Dateien sowie dieKommunikation mit anderen Com-putern und/oder Geräten über-nimmt Die Verbindung und Kom-munikation zu den am Computerdirekt angeschlossenen Geräten(z.B Tastatur, Monitor, Computer-Maus, Drucker) wird durch die Sys-temsoftware ebenso ermöglicht EinBetriebssystem ist die Grundvoraus-setzung für die Installation und denBetrieb von jeglicher Software
Re-Bézier-Kurve
Von einem französischen tiker entwickelte digitale grafischeDarstellungsmöglichkeit von Kur-ven Die Kurven werden durch An-fangs- und Endpunkte (Ankerpunk-te) sowie durch tangentenähnlichePunkte bei allen Richtungsänderun-gen definiert Durch Veränderungder Länge und/oder Richtung dieserTangenten wird der Verlauf der Kur-
Mathema-ve zwischen zwei Ankerpunkten stimmt Viele Computerprogramme
Adobe Illustrator arbeiten mit
Bé-zier-Kurven Neben der direktenKonstruktion bzw Gestaltung vonObjekten mit diesen Kurven bietendiese Programme auch Autotrace-Funktionen, d.h vorhandene Bild-vorlagen können geladen und an-schließend nachgezeichnet bzw vek-torisiert werden Die Vorlagen wer-den auf diesem Wege in Bézier-Kur-ven umgewandelt und lassen sichentsprechend nachbearbeiten
Big Picture
→ Corporate Design
Trang 31Ein selbstständiges
Dienstleistungs-unternehmen, das umfangreiches
Bildmaterial zu den verschiedensten
Themenbereichen für die
Gestal-tung von
Kommunikationsmaßnah-men zur Verfügung stellt Je nach
Art und Umfang der
Bildmaterial-nutzung werden unterschiedliche
Gebühren fällig
Bildauflösung
→ Auflösung
Bilder, bildhafte Darstellungen
(Bereich Werbewirkung) Bilder
neh-men eine besondere Stellung in der
Werbung ein Ergebnisse der
moder-nen Konsumentenforschung haben
gezeigt, dass die menschliche
Infor-mationsverarbeitung zu einem
gro-ßen Teil mittels »bildhafter
Vorstel-lungen« erfolgt Diese
Überlegen-heit in der Werbewirkung kann
durch folgende vier Effekte erläutert
werden (– vgl Schulisch, o.J.)
•Reihenfolgeeffekt: Bildhafte
Dar-stellungen werden in der Regel
vor dem Text betrachtet Ihr Inhalt
wird zuerst erfasst, besser gelernt
und in Erinnerung behalten
•Aktivierungseffekt: Bildliche
Dar-stellungen lösen, im Gegensatz zu
Texten, eine stärkere innere
Akti-vierung (Erregung) aus und
ver-bessern dadurch die Wirkung der
jeweiligen Werbung
•Gedächtniseffekt: Bildhafte
Dar-stellungen werden grundsätzlich
besser in Erinnerung behalten als
Worte
•Manipulationseffekt: Bildliche
Dar-stellungen sind besser zur
Verhal-tenssteuerung geeignet, weil ihre
Wirkung vom Empfänger in derRegel weniger durchschaut undkontrolliert wird
Bilderdruckpapier
Holzfreies oder holzhaltiges, seitig mit einer Streichmasse verse-henes, d.h → gestrichenes Papier.Marktüblich sind Bilderdruckpapie-
beid-re mit matten und glänzenden flächen Die Einsatzgebiete liegen
Ober-im Mehrfarbendruck in mittlerenund kleineren Auflagen, wie z.B beider Produktion von Fachzeitschrif-ten, Werbeschriften, Broschüren undProspekten
(Bildmarke) Ein ausschließlich aus
einer Grafik oder einer anderenbildhaften Darstellung bestehendes
→ Güte-, Firmen- oder →
Billings
(Agentureinkommen) Die
Brutto-Umsätze der Agentur, die sich ausden Einzel- und Pauschalhonoraren,den Provisionen sowie allen Medien-kosten (Produktion und Schaltkos-ten) zusammensetzen Die Billingsentsprechen dem Gesamtetat für be-
Billings
23
Trang 32stimmte Werbemaßnahmen, die ein
Unternehmen einer Werbeagentur
zur Verfügung stellt In den
Werbe-Fachzeitschriften werden die
Ge-samt-Billings der größten Agenturen
in regelmäßigen Abständen in Form
einer Rangreihe veröffentlicht Das
→ Gross Income ist hingegen der
Netto-Umsatz der Agentur
so-wie einiger Sonderformen (z.B
Ring-, Spiral- oder Schraubheftung
bei Kalendern oder Katalogen)
un-terschieden
Bit
(binary digit) Die kleinste digitale
und speicherbare
Informationsein-heit, die zwei Zustände (0 oder 1)
annehmen kann Acht Bit
entspre-chen einem Byte und können ein
be-stimmtes Computerzeichen (z.B
ei-nen Buchstaben oder eine Zahl)
dar-stellen
Bitmap-Bild
→ Bitmap-Datei
Bitmap-Datei
Ein Rasterfeld, das eine Grafik
(Bit-map-Grafik, Pixel-Grafik,
Rastergra-fik) oder ein Bild (Bitmap-Bild)
oder eine Schrift (Bitmap-Font) aus
einzelnen Pixeln aufbaut Hier ist
jedem Pixel ein Datenbit
zugeord-net, das sich einzeln ansteuern undbearbeiten lässt Jeder Punkt kannlediglich zwei verschiedene Zustän-
de annehmen: entweder schwarz(Bildstelle, gedruckter oder belichte-ter Punkt) oder weiß (keine Bildstel-
le, kein gedruckter oder belichteterPunkt) Bei der Vergrößerung einerBitmap-Datei ist die »Treppen-«bzw »Sägezahnstruktur«, die durchden Pixelaufbau bedingt ist, deutlich
zu erkennen Dieser Qualitätsverlusttritt bei der Vergrößerung einer →Vektor-Datei nicht auf
Bitmap-Font
→ Bitmap-Datei
Bitmap-Grafik
→ Bitmap-Datei
Bit pro Sekunde
(Bit/s, bps) Maßeinheit für die
Ge-schwindigkeit der gung bzw für das maximale Daten-volumen, das innerhalb einer Sekun-
Datenfernübertra-de übertragen werDatenfernübertra-den kann
Trang 33und Bildbearbeitungsprogramme
ar-beiten z.B auf 24- oder 32-Bit-Basis
Neben der Darstellung von
Millio-nen von Farben sind
Zusatzfunktio-nen wie z.B Maskierungen möglich
Ein Prägedruck im
Hochdruckver-fahren oder mittels spezieller
Pres-sen, bei dem keine Druckfarbe
ein-gesetzt wird Die geprägten
Bildstel-len stehen erhaben oder vertieft auf
dem Bedruckstoff Die
Blindprä-gung wird z.B zur Hervorhebung
von besonderen grafischen und
text-lichen Elementen bei hochwertigen
Drucksachen und Verpackungen
eingesetzt
Blindtext
Beliebiger Text einer bestimmten
Schriftart und Schriftgröße, der zur
Herstellung eines → Layouts
stell-vertretend für den späteren
Origi-naltext eingesetzt wird Zur
Simula-tion werden dieselben Schriftarten
und -größen eingesetzt
te Weblogger (Blogger) nungen, protokolliert Sachverhalteoder schreibt Gedanken und Kom-mentare nieder Ein Blog ist somitmeist eine chronologische und end-lose Ansammlung von einzelnenEinträgen, die zum Austausch vonInformationen, Gedanken und zurKommunikation dienen sollen
Nachfolgeme-Blu-ray Disc
25
Trang 34Der Begriff bezeichnet den reinen
Textteil (vgl → Copy) eines
Werbe-mittels bzw einer Werbebotschaft
und wird in die → Headline (evtl
auch Subline), die Schlusszeile
(Baseline) und den
argumentieren-den Hauptteil (Body-Copy)
Eine Art Lesezeichen eines →
Web-browsers, das beim »Surfen« im →
World Wide Web bzw → Internet
die häufig besuchten Internetseiten
mit ihrer Adresse speichern kann
Die mit einer Bookmark einmal
ge-kennzeichneten Internetseiten
er-scheinen in einer Liste in der
Brow-ser-Software und können von dort
direkt angesteuert und aufgerufen
bedrucken-•Schmalbahn: Die Fasern des
Pa-piers verlaufen parallel zur ren Seite des Papierbogens
länge-•Breitbahn: Die Fasern liegen
paral-lel zur kürzeren Seite des Papiers.Bei der Papierbogenbestellung istdie Dehnrichtung meistens unterstri-chen oder die Maschinenrichtung istmit einem »M« markiert oder dasPapierformat ist mit den Abkürzun-gen SB (Schmalbahn) bzw BB(Breitbahn) gekennzeichnet – Vgl
→ Laufrichtung
Briefing
Die schriftliche Bestandsaufnahmeund Aufgabenstellung eines Wer-bungtreibenden an einen Dienstleis-ter der Kommunikationsbranche(häufig die Werbeagentur) EinBriefing beinhaltet alle wesentlichenInformationen, die bei der Konzep-tion, Gestaltung und Durchführungvon Kommunikationsmaßnahmen zuberücksichtigen sind Hierzu zählen
Trang 35z.B die Festlegung von
Marketing-und Kommunikationszielen, die
Be-schreibung der Marktverhältnisse,
Etatangaben, das
Verbraucherver-halten, die Produkteigenschaften,
Analyse der Konkurrenz, die
Distri-butionsverhältnisse sowie die genaue
Bestimmung der Zielgruppen Das
Briefing dient als grundsätzliche
Zielvorgabe und allgemeine
Leitli-nie für alle am
Während man unter der →
Netto-reichweite die Anzahl der Personen
einer Zielgruppe versteht, die von
einem Werbeträger oder einer
Wer-beträgerkombination mindestens
einmal erreicht werden, ist die
Brut-toreichweite die Summe der
Reich-weiten mehrerer Werbeträger
inklu-sive der Überschneidungen
Mehr-fach erreichte Personen werden hier
auch mehrfach gezählt Die
Brutto-reichweite kann in Prozent (→ Gross
Rating Point/GRP) oder in
absolu-ten Zahlen (Bruttokontakte)
ange-geben werden
BuBaW-Verfahren
→ Werbeerfolgskontrolle
Buchbinderei
Ein Begriff für den Bereich der
Druckproduktion, der für die →
Druckweiterverarbeitung zuständig
ist Hier werden alle bedruckten gen zu Endprodukten, wie z.B Falt-blättern, Illustrierten, Zeitungen,Plakaten und Büchern verarbeitet.Die einzelnen Druckprodukte wer-den z.B gefalzt, zusammengetragen,geheftet, gelocht, perforiert, ge-stanzt, genutet und abschliessendauf das jeweilige Endformat zuge-schnitten
Business-to-Business-Werbung
(Industriewerbung, Fachwerbung) Der
Begriff bezeichnet die Werbung vonUnternehmen für Industriegüterund betrifft die Ansprache von Per-sonen in ihrer Eigenschaft als Be-rufsverantwortliche, die rational undnicht gefühlsmäßig entscheiden.Diese Werbung versucht sachlich
Business-to-Business-Werbung
27
Trang 36und fachlich korrekt zu informieren,
zu beraten und zu überzeugen Die
Werbeinhalte beziehen sich z.B auf
die Leistungsfähigkeit, die
techni-schen Details und den bisherigen
Verkaufserfolg des jeweiligen
Pro-dukts
Business-TV
Ein firmeninternes
Fernsehpro-gramm, das für das Unternehmen,
seine Niederlassungen und
Tochter-gesellschaften selbst produziert und
ausgestrahlt wird Business-TV ist
ein Kommunikationsinstrument der
internen Öffentlichkeitsarbeit
(Hu-man Relation) und sorgt für die
In-formation und Motivation der
eige-nen Mitarbeiter Wie das → Intranet
dient auch das Firmenfernsehen zur
schnellen und anschaulichen
Ver-mittlung von Informationen und der
gesamten Kommunikation in einem
Unternehmen
Büttenpapier
In Handarbeit hergestelltes bzw.handgeschöpftes Papier, das u.a un-regelmäßige Ränder aufweist Ma-schinell kann dieser Effekt durchStanzen oder Beschneiden nachge-ahmt werden
An-Byte
Die kleinste adressierbare digitaleSpeichereinheit Ein Byte bestehtaus acht → Bit Ein Byte kann 256verschiedene Zustände annehmen,d.h dass sich damit 256 verschiede-
ne → alphanumerische Zeichen stellen lassen
Trang 37→ Computer Aided Design
Callcenter
Ein Unternehmensbereich oder ein
externer Dienstleister, der das
Tele-fonmarketing übernimmt Ein
Call-center dient der Optimierung des
Dialogs mit den bestehenden oder
neu zu gewinnenden Kunden Zu
den Aufgaben gehören vor allem:
Kundenbindung Kundenbetreuung
und -beratung (z.B
Service-Hotli-nes, Support), die reibungslose
Ver-triebsabwicklung (z.B Bearbeitung
von Bestellungen, Reklamationen)
sowie die Neukundengewinnung
Carry-over-Effekt
→ Kommunikationswirkung der
Werbung
Cartridge
(Wechselplatte) Ein Oberbegriff für
die unterschiedlichen,
auswechselba-ren Speichermedien bei Computern
bzw den angeschlossenen externen
(Compact Disc-Digital Audio) CD
zur speziellen Speicherung von sik, deshalb auch Audio-CD ge-nannt
Mu-CD-Konstanten
→ Werbekonstanten
CD-R
(Compact Disc-Recordable) Die
CD-R ist eine beschreibbare CompactDisc Für den Schreibvorgang, auch
»Brennen« genannt, wird nebeneinem Computer ein CD-Brenner,eine passende Software und ein CD-Rohling, d.h eine unbeschriebeneCD-R benötigt Auf eine CD passen650/730 MB an Daten Mit einemherkömmlichen CD-ROM-Lauf-werk sind die gespeicherten Datenlesbar, allerdings nach dem Brenn-vorgang nicht mehr zu ändern oderdurch weitere Daten zu erweitern.Die CD-R eignet sich als Backup-Medium für größere Datenmengen,die nicht aktualisiert werden müssenoder zum Datenaustausch für dieDruckvorstufe – Vgl → CD-RW
CD-ROM
(Compact Disc-Read Only Memory)
Die CD-ROM eignet sich als cher für größere Datenmengen Die
Trang 38Daten der herkömmlichen
CD-ROM können gelesen und kopiert,
nicht jedoch verändert werden Die
Einsatzbereiche für die CD-ROM
als Datenträger sind vielfältig:
Com-putersoftware, Schriften- und
(Compact Disc-ReWritable) Die
CD-RW ist eine wiederbeschreibbare
Compact Disc Für das mehrmalige
Beschreiben wird, neben dem
Computer, ein Brenner mit
CD-RW-Technologie, eine
dazugehören-de Software und eine
unbeschriebe-ne RW benötigt Mit eiunbeschriebe-nem
CD-RW-Laufwerk sind die
gespeicher-ten Dagespeicher-ten zu lesen, zu ändern, zu
lö-schen oder durch weitere Daten zu
ergänzen Die CD-RW eignet sich
besonders als Backup-Medium für
Daten, die in größeren Abständen
zu aktualisieren sind
Celebrity Licensing
→ Licensing
Central Processing Unit
(CPU) Eine Bezeichnung für die
Zentraleinheit bzw den
Mikropro-zessor eines Computers
Character Licensing
→ Licensing
Chart
Eine Bezeichnung für Listen,
Auf-stellungen, Schaubilder oder
Präsen-tationsmittel auf Folien, Papier oder
Pappen
Chat
Ein englischer Begriff für die direkteKommunikation im → World WideWeb bzw im → Internet über Tasta-tur und Computer-Bildschirm zwi-schen zwei oder mehreren Internet-nutzern Im World Wide Web gibt esunzählige Chat-Foren zu den unter-schiedlichsten Themen und Fachge-bieten
Cheshire-Etiketten
Mit Adressen beschriftete beetiketten, benannt nach dem Her-steller der Etikettiermaschine
Selbstkle-Chromokarton
Ein mehrlagiger Karton, dessenoberste Schicht aus Zellstoff oderholzfreiem Altpapierstoff bestehtund gestrichen ist Dieser Kartonwird z.B für Verpackungsmateria-lien, Bucheinbände und Warenstän-der eingesetzt
(Angebotsanspruch) Der Claim ist
eine Umschreibung der faktischen(produktbezogenen) Basis oder derwerblichen (emotionalen) Basis füreine Werbekonzeption Hierbei han-delt es sich noch nicht um den ferti-gen Werbetext, sondern lediglich umden sachlichen Inhalt, der in derKampagne transportiert werden soll.Der Claim definiert, was ein Ange-bot zu können behauptet bzw ver-spricht Es handelt sich also um eine
Trang 39absenderorientierte Botschaft Sie
findet sich meist im Slogan einer
Kampagne
Clip-Art
Ein Begriff für vorgefertigte und
ge-brauchsfähige Muster, Rahmen,
Grafiken, Illustrationen und
Symbo-le für die Gestaltung von Print- und
Non-Printmedien Clip-Arts werden
in großen Sammlungen auf CD-/
DVD-ROM oder im Internet zur
Nutzung auf dem Markt angeboten
Englisch: Cyan, Magenta, Yellow,
Black (Kontrast) Die subtraktiven
Grundfarben oder Prozessfarben für
den Farbdruck Durch die
Kompo-nenten Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarz lässt sich drucktechnisch
das gesamte Farbspektrum
darstel-len
Color Management System
(CMS) Ein System, das für die
ein-heitliche Darstellung von Farben auf
verschiedenen Eingabe-,
Bearbei-tungs- und Ausgabegeräten (z.B
Monitor, Farbdrucker,
Druckma-schine) bzw bei der
Computersoft-ware (z.B Grafik- und
Bildbearbei-tungsprogramme) zuständig ist Alle
Geräte werden kalibriert und mit
denselben Farbprofilen eingestellt
Die Zwischenergebnisse und auch
das gedruckte Endprodukt werden
per Messgerät kontrolliert
Commercial
Eine Fernseh- oder bung bzw ein TV- oder Funk-Spot.Der Begriff wird auch für eine Wer-bedurchsage benutzt
Computer Aided Design
(CAD) Eine Bezeichnung für die
computergestützte Entwicklung,Konstruktion und Gestaltung z.B.von Produkten, Maschinen, Werk-stücken und Gebäuden SpezielleCAD-Computerprogramme unter-stützen den Techniker und Entwick-ler z.B bei der Entwicklung vonneuen Produkten Der PC-Bild-schirm ersetzt dabei das Zeichen-brett des technischen Mitarbeiters
Computer Aided Selling
(CAS) Die elektronische
Unterstüt-zung von Verkaufsaktivitäten durch
Computer Aided Selling
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Trang 40den Einsatz von Computern Die
Verkäufer bzw die
Außendienstmit-arbeiter werden durch ein
computer-gestütztes Informations- und
Kom-munikationssystem aktiv bei ihrer
Arbeit unterstützt (– vgl Wamser,
Fink, Hrsg., 1997, S 121 ff.)
•Produktpräsentation: Per mobilem
Computer können
Produktkata-log, Visualisierung der Produkte,
Produktfunktionen in Form von
Animationen und Grafiken,
Auf-listung von Verkaufsargumenten
präsentiert werden
•Angebotskalkulation: Per
Compu-ter und geeigneCompu-ter Software kann
sehr schnell ein individuelles
An-gebot für den Kunden erstellt
wer-den
•Auftragserfassung: Die
computer-gestützte Auftragserfassung und
direkte Datenübermittlung an das
Unternehmen verkürzt die
Auf-tragsbearbeitung
• Interpersonelle Kommunikation
und Datenaustausch: Die
compu-tergestützte Kommunikation
zwi-schen Außendienst, dem
Unter-nehmen, seinen Niederlassungen
usw ermöglicht ein
wirtschaft-liches Vertriebssystem
Computer-Animateur/in
Der Computer-Animateur gestaltet,
ebenso wie der
Animations-Desi-gner, bewegte Computerbilder Sein
Aufgabenfeld erstreckt sich auf
Wer-be- und Kinofilme sowie spezielle
Computer Based Training
(CBT) Ein Begriff für das
computer-gestützte Lernen Spezielle terprogramme werden von vielenUnternehmen, z.B für die Aus- undWeiterbildung der Mitarbeiter, ein-gesetzt
Compu-Computerbefragung
→ Befragung
Computer-Betriebssystem
→ Betriebssystem
Computer Handled Selling
(CHS) Die elektronische
Unterstüt-zung von Verkaufsaktivitäten durchden Einsatz von Computern DerVerkäufer wird dabei vollständigdurch ein computergestütztes Infor-mations- und Kommunikationssys-tem ersetzt (– vgl → Computer Ai-ded Selling) Beispiele hierfür sindWarenhauskataloge auf CD-ROM,
→ Infoterminals bzw minals sowie alle Onlineverkaufsak-tivitäten über das → Internet bzw
→ Onlinedienste, wie z.B T-Online.
(CTP) Elektronisches Verfahren zur
Übertragung digitaler Satz- und prodaten vom Computer direkt aufdie Druckplatte Die konventionelleund kaum noch zum Einsatz kom-mende Filmherstellung entfällt hier-bei – Vgl → Digitaldruck