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wagner, gabler versicherungslexikon (2011)

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THÔNG TIN TÀI LIỆU

Thông tin cơ bản

Tiêu đề Gabler Versicherungslexikon
Tác giả Fred Wagner
Trường học University of Leipzig
Chuyên ngành Insurance Science
Thể loại Dictionary
Năm xuất bản 2011
Thành phố Leipzig
Định dạng
Số trang 864
Dung lượng 5,55 MB

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Nội dung

Fred Wagner ist Inhaber des Lehrstuhls für Versicherungsbetriebslehre an der Universität Leipzig als auch Vorstand des dortigen Instituts für Versicherungswissenschaften.. Peter Albrech

Trang 2

Fred Wagner (Hrsg.)

Gabler Versicherungslexikon

Trang 3

Fred Wagner (Hrsg.)

Gabler

Versicherungslexikon

Trang 4

Bibliografi sche Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der

Deutschen Nationalbibliografi e; detaillierte bibliografi sche Daten sind im Internet über

<http://dnb.d-nb.de> abrufbar

Prof Dr Fred Wagner ist Inhaber des Lehrstuhls für Versicherungsbetriebslehre an der

Universität Leipzig als auch Vorstand des dortigen Instituts für Versicherungswissenschaften Prof Wagner ist Mitglied im Fachbeirat der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Versicherungen im Deutschen Rechnungs-legungs-Standards-Committee Seine Forschungsschwerpunkte sind insbesondere Rech-nungswesen im Versicherungsunternehmen (incl IAS/IFRS), Versicherungscontrolling, Risk Management und Wertorientierte Steuerung im Versicherungsunternehmen

1 Aufl age 2011

Alle Rechte vorbehalten

© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Lektorat: Dr Riccardo Mosena | Laura Roberts

Gabler Verlag ist eine Marke von Springer Fachmedien

Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media.www.gabler.de

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfi lmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelnamen, Warenbezeichnungen usw in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften

Umschlaggestaltung: KünkelLopka Medienentwicklung, Heidelberg

Druck und buchbinderische Verarbeitung: STRAUSS GMBH, Mörlenbach

Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier

Printed in Germany

ISBN 978-3-8349-0192-7

Trang 6

Geleitwort V

Geleitwort

Das vorliegende Versicherungslexikon dokumentiert in einzigartiger Weise die relevante sprache der gesamten Versicherungswirtschaft Herausgeber und Autoren beweisen in Auswahl und Tiefe der ca 3.000 Fachbegriffe auf knapp 800 Seiten gleichermaßen großes Geschick Der Leser darf sich freuen: Er findet nicht nur alles Relevante; das Lexikon ist zudem überaus verständlich geschrieben

Fach-Behandelt werden Begriffe aus der Sozialversicherung, den verschiedenen Zweigen der versicherung einschließlich der Rückversicherung, aus Versicherungsmanagement und Versi-cherungsbetrieb, Versicherungsrecht, Versicherungsmathematik und aus benachbarten Wissen-schaftsgebieten Eine breite und renommierte Autorenschaft aus Wissenschaft und Praxis hat dafür ihre Expertise eingebracht Das Werk besticht gleichermaßen durch seine Aktualität sowie wissenschaftliche und praktische Relevanz

Privat-Der Band ist aber mehr als ein bloßes Lexikon Anhand seines zusätzlich online gebotenen Sachgruppenregisters mit den zugehörigen Begriffslisten hilft es auch bei der sachlichen Ein-ordnung fachlicher Termini Das ist ein Vorzug, der zusammen mit dem eingelösten Anspruch einer ganzheitlichen Branchendarstellung eine hervorragende Eignung für den Einsatz in der Aus- und Weiterbildung mitbringt Die Verweisstruktur lenkt den Leser, um sich das Notwendi-

ge und Wesentliche zu erschließen Zusätzlich bieten Schwerpunktbeiträge einen vertiefenden und einordnenden Kontext zu besonders bedeutsamen fachlichen Termini

Dem Herausgeber Prof Dr Fred Wagner ist es gelungen, aus der Vielzahl und Verschiedenheit der behandelten Sachgebiete ein einheitliches Gesamtwerk zu schaffen, das ungeachtet der Zahl der Autoren inhaltlich und sprachlich wie aus einem Guss wirkt Gerade diese homogene Ge-staltung des Lexikons verschafft dem Leser einen effizienten Einstieg in jedes der behandelten Wissensgebiete

Ein solches Werk konnte nur dank des großen Engagements seines Herausgebers und seines Teams sowie der qualitätsvollen Beiträge aller Autoren gelingen Sämtlichen Beteiligten gebührt großer Dank für ihre Initiative und die konstruktive Arbeit, die einen Markstein der Versicherungspublizistik darstellt So ist dem Gabler Versicherungslexikon die Etablierung als wissenschaftliches und praxisnahes Standardwerk der Assekuranz nur zu wünschen

(Mitglied im Präsidium des GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft)

Trang 8

Vorwort des Herausgebers VII

Vorwort des Herausgebers

Das vorliegende „Gabler Versicherungslexikon“ präsentiert in umfassender Form die relevanten Begriffe der Versicherungswirtschaft Ziel des Werks ist es, dem Leser und Nutzer ein Lexikon

an die Hand zu geben, das ihm alles Wissenswerte zum Thema Versicherungswirtschaft und ihren arrondierenden Begleitthemen klar, verständlich und in ausreichendem Umfang erklärt Dem lexikalischen Vorhaben lag der Anspruch zugrunde, nichts geringeres als ein Standard-werk für die Versicherungsbranche zu schaffen und dem Nutzer — sei er nun Versicherungs-praktiker, Studierender oder ein Interessent aus angrenzenden Branchen, wie z.B Banken, Bausparkassen, Wirtschaftsprüfung oder Unternehmensberatung — ein Werk zur Verfügung zu stellen, auf dessen Begriffsauswahl und Begriffserklärungen er sich verlassen kann Die Erläuterungen der mehr als 3.000 Begriffe sind so konzipiert, dass sie dem schnell Antwort Suchenden ebenso gerecht werden, wie demjenigen, der darüber hinaus auch den Zusammen-hang zu verstehen sucht So wurde den knapp 800 Seiten des Lexikons eigens noch ein Sach-gruppenregister mit 55 Sachgruppen sowie ein eigenes Verzeichnis für die 36 Schwerpunktbei-träge angefügt Das Sachgruppenregister ist unter www.gabler.de beim Titel als kostenloses OnlinePLUS untergebracht Im elektronischen Dokument kann der Leser hilfreich die Such-funktion verwenden, was seine Nutzung komfortabel macht

Dem Anspruch eines branchenumfassenden Lexikons kann eine einzelne Person allein nicht gerecht werden Dieser Anspruch kann nur im Rahmen eines groß angelegten Projekts eingelöst werden, das die verschiedenen Experten aller zu behandelnden Themen an einen Tisch bringt und jeden Einzelnen das Relevante seines Sachgebiets beitragen lässt Wie die Vielzahl der Beteiligten Fachleute für die Qualität der Auswahl und ihre Expertise für die Qualität der Inhalte sorgt, war und ist es meine Aufgabe als Herausgeber, außer der Verfassung meiner eigenen Beiträge die Texte des Autorenkollegiums inhaltlich, redaktionell sowie hinsichtlich ihrer Interdependenzen aufeinander abzustimmen, die einzelnen Einheiten also zu einem einheitlichen Ganzen zusammenzufügen, die sprachlichen Differenzen untereinander aus-zugleichen und somit für eine durchgehende Lesbarkeit der einzelnen Texte zu sorgen

Autoren und Herausgeber oblag bei der Erstellung des Werks die Beachtung folgender punkte:

Ziel-1 Das Lexikon repräsentiert im Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis „beide Welten“, seine Autorenschaft besteht aus Wissenschaftlern und Praktikern

2 Behandelt werden alle Themen der Versicherungswirtschaft, die sowohl dem renden als auch dem Praktiker unterkommen können und auf die er unbedingt eine Antwort finden muss So umfasst das Werk Begriffe aus der Sozialversicherung, der Privatversicherung (mit Fokus auf die einzelnen bedeutsamen Versicherungszweige einschließlich der Rückversicherung), dem Versicherungsmanagement einschließlich dem Versicherungsbetrieb und -vertrieb, dem Versicherungsrecht, der Versicherungs-mathematik und aus angrenzenden Wissenschaften

Studie-3 Die Auswahl der relevanten Fachbegriffe eines Sachgebiets und die dazugehörenden Begriffserläuterungen bringen die Autoren auf der Grundlage ihrer Expertise ein, in Feinabstimmung mit dem Herausgeber Die Erläuterungen spiegeln dem Leser die ak-tuellen Themen und Verhältnisse in der Versicherungswirtschaft realitätsnah wieder – und dies unter Einbezug der theoretischen Erklärungsansätze

Trang 9

VIII Vorwort des Herausgebers

4 Zugunsten eines ganzheitlichen Ansatzes werden bei der Aufarbeitung der Begriffe aus der gesamten Versicherungswirtschaft und angrenzenden Branchen auch die viel-fältigen Querverbindungen berücksichtigt

Bei vielen Themengebieten und Begrifflichkeiten sind Überschneidungen aufgetreten Um die Verknüpfungen und die vielen Facetten bestmöglich darzustellen, habe ich mich dazu entschie-den, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren und teilweise auch auf unterschiedliche Auffassungen, Interpretationen und Handhabungen von Sachverhalten explizit hinzuweisen, die hinter ein und demselben Begriff stehen Darüber hinaus hielt ich die Erstellung eines zusätzli-chen, online verfügbaren Sachgruppenregisters für vorteilhaft, da es dem tiefer interessierten Leser einen zusammenhängenden Überblick über die jeweilige Thematik zu verschaffen vermag Soweit ein Begriff in mehreren Sachgruppenregistern erscheint, haben entsprechend auch mehrere Autoren zu dessen Definition im Lexikon beigetragen

Der Sachgruppenbezug hat es allerdings erforderlich gemacht, Begriffspaare, die teils onym, teils aber auch nicht synonym verwendet werden, nebeneinander stehen zu lassen und die Begriffsverwendungen gerade nicht vollständig zu harmonisieren Ich bin davon überzeugt, dass unterschiedliche Begriffsverwendungen bspw aus rechtlicher und ökonomischer Sicht auf diese Weise bestens zum Tragen kommen So wurden z.B die Begriffe „Prämien“ und „Beiträ-ge“ sowie „Absatz“ und „Vertrieb“ nicht durchweg vereinheitlicht

syn-Den Autoren und dem Herausgeber war es ein besonderes Anliegen, die Erklärungen in der für ein Lexikon gebotenen Kürze, aber dennoch mit der wünschenswerten Substanz darzustellen Für umfangreichere oder besonders aktuelle Themen entschied ich mich dazu, neben den Stichwörtern zusätzlich auch Schwerpunktbeiträge zu vergeben, die im Lexikon explizit unter den Namen der jeweiligen Autoren erscheinen

Alle Autoren und ich selbst als Herausgeber wünschen den geneigten Lesern nun eine bringende Lektüre und viel Nutzen bei der Verwendung des Gabler Versicherungslexikons

Trang 10

Abkürzungsverzeichnis IX

Danksagung

Ein Lexikon mit dem zuvor definierten Anspruch und in dem vorliegenden Umfang ist nicht ohne vielseitige Hilfe zu verfassen und herzustellen

Namentlich und in erster Linie danke ich meinen beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen

am Institut für Versicherungswissenschaften e.V an der Universität Leipzig, Frau Dipl.-Kffr Anja Schwinghoff und Frau Dipl.-Kffr Sabine Schmidt, die über Jahre hinweg die konzeptio-nellen und inhaltlichen Arbeiten begleitet und vorangetrieben haben – zuletzt fast „Tag und Nacht“ und auch am Wochenende Beide hatten zudem die organisatorische Federführung des gesamten Projekts inne Ohne die Unterstützung von Frau Schwinghoff und Frau Schmidt wäre das Lexikon in dieser Form nicht erschienen

Weiterhin gilt ein großes Dankeschön an das gesamte Team meiner wissenschaftlichen beiter Viele einzelne Begriffe, die sich nicht den großen Sachgruppen zuordnen ließen, und auch die Co-Autorenschaft einzelner Schwerpunktbeiträge wurden von ihnen übernommen Ich danke dafür herzlich Herrn Dipl.-Kfm David Klimmek, Frau Dipl.-Kffr Renata Klein, Frau Dipl.-Kffr Jana Novak-Lange, Herrn Dipl.-Kfm Lars Riebow und abermals Frau Dipl.-Kffr Sabine Schmidt sowie Frau Dipl.-Kffr Anja Schwinghoff

Mitar-Ferner sind unsere ehemaligen und aktuellen studentischen Mitarbeiter zu nennen (in scher Reihenfolge): Frau cand rer pol Franziska Bolle, Herr Dipl.-Kfm Andreas Falken, Herr cand math oec Michael Fehlau, Frau Dipl.-Kffr Cornelia Gernhardt, Frau Dipl.-Kffr Marie Rike Grothkopf, Frau cand rer pol Beate Hohlfeld, Frau cand rer pol Susan Richter, Herr cand rer pol Marco Ritter, Frau Tanja Sidorenko (B.Sc.), Frau Julia Tänzler (B.Sc.), Frau Katharina Vollmer (B.Sc.) sowie Herr Oliver Weisbecker (B.A.) Ihnen allen danke ich für Ihr Engagement und die Übernahme vieler Arbeiten im Hintergrund

alphabeti-Ein ganz besonderes Dankeschön gilt natürlich den eigentlichen Autoren des Lexikons Ihnen sind die inhaltliche Substanz, die vielfältigen Sichtweisen und auch die Aktualität des Werks zu verdanken Mein besonderer Dank gilt dabei auch der angenehmen und konstruktiven Zusam-menarbeit, dem Rat und der Tatkraft aller Beteiligten, die bei den vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen im verantwortlichen Tagesgeschäft nicht selbstverständlich sind

Für die besonders gute Zusammenarbeit mit dem Verlag danke ich zuvorderst Herrn Dr Riccardo Mosena, dem Cheflektor, dessen wertvolle Hinweise und Ratschläge sowie unermüd-liche Unterstützung für unser Lexikon mehr als förderlich waren

Ganz besonders danke ich meiner Frau, Dipl-Kffr Andrea Wagner, MBA, die mich mit Geduld begleitete, inhaltlich unterstützte und mit vielen konstruktiven Hinweisen zum Gelingen des Werks beigetragen hat

Trang 12

Autorenverzeichnis XI

Autorenverzeichnis

Professor Dr Peter Albrecht,

Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine

Betriebswirt-schaftslehre, Risikotheorie, Portfolio Management und

Versicherungswirtschaft sowie Geschäftsführender

Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft,

Universität Mannheim, Mannheim

Sachgebiet: Risikotheorie der

Versicherung

Professor Dr Jörg Althammer,

Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und

Unterneh-mensethik, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt,

Dr rer pol Ludger Arnoldussen,

Vorstandsmitglied, Münchener

Vorstandsmitglied, HUK-Coburg-Allgemeine

Versiche-rung AG, Coburg

Schwerpunktbeitrag: Gesetz zur

Neuregelung des vermittlerrechts

Trang 13

Dr Hans-Jürgen Danzmann, Presse- und

Öffentlich-keitsarbeit, Dialog-Lebensversicherungs-AG, Augsburg

Sachgebiet:

Berufsunfähigkeits-versicherung

Wolfgang Dobner, Direktionsbevollmächtigter,

Füh-rungskräfteentwicklung und -training, Nürnberger

prüfung von nehmen; Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen; Unternehmensbewertung

Versicherungsunter-Jürgen Engel, Mitglied des Vorstands,

Hamburg-Mannheimer Rechtsschutzversicherungs-AG, Hamburg

Sachgebiet: Private

Unfallversi-cherung

Professor Dr med Eckart Fiedler, Institut für

Gesund-heitsökonomie und Klinische Epidemiologie der

Trang 14

Autorenverzeichnis XIII

Professor Dr Helmut Gründl, Dr Wolfgang

Schieren-Lehrstuhl für Versicherungs- und Risikomanagement,

Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin

Sachgebiet: Wertorientierte

Steuerung

Dr Christian Hagist, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Institut für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft

I an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

Peter Heesen, Bundesvorsitzender, dbb Beamtenbund

und Tarifunion, Berlin

Sachgebiet: Beamtenversorgung Schwerpunktbeitrag: Beamten-

versorgung

Norbert Heinen, Vorstandvorsitzender,

Württembergi-sche Lebensversicherung AG, Stuttgart

Sachgebiet:

Lebensversiche-rungsmathematik

Rolf-Peter Hoenen, Präsident, Gesamtverband der

Deutschen Versicherungswirtschaft e.V GDV, Berlin

Sachgebiet: KfZ-Versicherung Schwerpunktbeitrag: VVG-

Reform

Dr Christian Hofer, Aufsichtsratsvorsitzender,

msgsystemsag, Ismaning/München

Sachgebiet: Versicherungs-IT Schwerpunktbeitrag: Versiche-

rungs-Anwendungs-Architektur (VAA)

Rainer Husch, Partner, KPMG AG

Wirtschaftsprü-fungsgesellschaft, Köln

Schwerpunktbeitrag:

Abschluss-prüfung von nehmen

Versicherungsunter-Rainer M Jacobus, Vorstandsvorsitzender, IDEAL

Versicherung AG, Berlin

Sachgebiet: Private

Pflegeversi-cherung

Schwerpunktbeitrag: Private

Pflegeversicherung

Renata Klein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut

für Versicherungswissenschaften e.V an der Universität

Trang 15

Versicherungsunter-XIV Autorenverzeichnis

David Klimmek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut

für Versicherungswissenschaften e.V an der Universität

Professor Dr Thomas Köhne, Fachleiter Versicherung

im Fachbereich Berufsakademie, Fachhochschule für

Wirtschaft Berlin, Berlin

Sachgebiet: Produktpolitik Schwerpunktbeiträge: Industriali-

sierung (in) der branche; Produktpolitik vor und nach der Deregulierung

Versicherungs-Dr Joachim Kölschbach, Partner, KPMG AG

Wirt-schaftsprüfungsgesellschaft, Köln

Sachgebiet: Rechnungslegung Schwerpunktbeitrag: Rechnungs-

legung von nehmen

Versicherungsunter-Thomas Korte, Senior Manager, KPMG AG

Wirt-schaftsprüfungsgesellschaft, Köln

Schwerpunktbeitrag:

Unterneh-mensbewertung

Dr Andreas Kranig, Leiter der Abteilung Versicherung

und Leistungen, Deutsche Gesetzliche

Unfallversiche-rung (DGUV), Berlin

Sachgebiet: Gesetzliche

Unfall-versicherung

Schwerpunktbeitrag: Gesetzliche

Unfallversicherung

Steffen Krohn, Deutsche Gesetzliche

Unfallversiche-rung (DGUV), Berlin

Sachgebiet: Gesetzliche

Unfall-versicherung

Dr Jürgen Kurth, Chief Executive Officer, AXA

Corporate Solutions, Niederlassung Deutschland, Köln

Sachgebiet: Gewerbliche und

industrielle rung

Haftpflichtversiche-Thomas Markert, Abteilungsdirektor Sach-Industrie,

AXA Versicherung AG, Düsseldorf, Lehrbeauftragter an

der Fachhochschule zu Köln "Vertragstechnik der

Dr Helmut Müller, Ombudsmann für die private

Kranken- und Pflegeversicherung

Sachgebiet: Aufsicht und

Auf-sichtsrecht

Trang 16

Autorenverzeichnis XV

Jana Novak-Lange, Wissenschaftliche Mitarbeiterin,

Institut für Versicherungswissenschaften e.V an der

Universität Leipzig, Leipzig

Sachgebiete: Marktakteure,

Institutionen und Rechtsformen; Sonstige Versicherungsbegriffe

Dr Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender, ERGO

Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf

Sachgebiet: Betrieb und

Risikomana-Dr Michael Pickel, Vorstandsmitglied, Hannover

Rückversicherung AG, Hannover

Sachgebiet: Grundlegende

Begriffe der Rückversicherung und klassische Rückversiche-rungsformen

Dr Thomas Post, Assistant Professor of Finance,

Maastricht University, Niederlande

Sachgebiet: Risk Management

Professor Dr Karl-Heinz Puschmann, Dekan, Fakultät

Financial Advisory and Management der West

Pomerani-an Business School, Berlin

Professor Dr Bernd Raffelhüschen, Direktor, Institut

für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft I an

der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

Sachgebiet: Volkswirtschaftslehre

und Sozialstaatsprinzipien

Schwerpunktbeitrag: Fiskalische

Nachhaltigkeit

Professor Dr h.c Herbert Rebscher,

Vorstandsvorsit-zender, DAK Deutsche Angestellten-Krankenkasse,

Hamburg

Sachgebiet: Gesetzliche

Kran-kenversicherung und gesetzliche Pflegeversicherung

Trang 17

XVI Autorenverzeichnis

Dr Achim Regenauer, Vorstandsvorsitzender der

Abteilung Versicherungsmedizin und Chefarzt,

Münche-ner Rückversicherung-Gesellschaft, München

Transportversiche-rung und LuftfahrtversicheTransportversiche-rung

Lars Riebow, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für

Versicherungswissenschaften e.V an der Universität

Leipzig, Leipzig

Sachgebiete: Marktakteure,

Institutionen und Rechtsformen; Sonstige Versicherungsbegriffe; Versicherungstechnik

Wolfgang Rief, Director – Ratings Analytical, Standard

&Poor’s, Frankfurt am Main

Schwerpunktbeitrag: Ratings im

Kontext von Solvency II

Kerstin Ruckdeschel, Wissenschaftliche Rätin,

Bundes-institut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden

Sachgebiet:

Bevölkerungswissen-schaft/Demografie

Dr Lenore Sauer, Wissenschaftliche Rätin,

Bundesinsti-tut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden

Versiche-Dr Manfred Scharein, Wissenschaftlicher Rat,

Bundes-institut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden

Sachgebiet:

Bevölkerungswissen-schaft/ Demografie

Professor Dr Hato Schmeiser, Lehrstuhlinhaber und

Geschäftsführender Direktor des Instituts für

Versiche-rungswirtschaft, Universität St Gallen, St Gallen

Sachgebiet: Ziele, Strategien und

Professor Dr Helmut Schirmer, Fachbereich

Rechts-wissenschaft, Freie Universität Berlin, Berlin

Sachgebiet:

Versicherungsver-tragsrecht

Professor Dr Klaus D Schmidt, Inhaber des Lehrstuhls

für Versicherungsmathematik, Technische Universität

Trang 18

Autorenverzeichnis XVII

Sabine Schmidt, Projektleiterin Studien, Institut für

Versicherungswissenschaften e.V an der Universität

Leipzig, Leipzig

Sachgebiet: Marktakteure,

Institutionen und Rechtsformen

Jörg Schoder, M.A Geographie, Wissenschaftlicher

Mitarbeiter, Institut für Volkswirtschaftslehre und

Finanzwissenschaft I an der Albert-Ludwigs-Universität

Professor Dr Heinrich R Schradin,

Geschäftsführen-der Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft

und Direktor des Seminars für ABWL,

Risikomanage-ment und Versicherungslehre an der Universität zu Köln,

Köln

Sachgebiet: Finanzierung und

Solvabilität

Anja Schwinghoff, Geschäftsführerin, Institut für

Versicherungswissenschaften e V an der Universität

Schwerpunktbeitrag: Controlling

im Versicherungsunternehmen

Dr Monika Sebold-Bender, Vorstandsmitglied,

Westfä-lische Provinzial Versicherung AG, Münster

Sachgebiet: Verbundene

Wohn-gebäudeversicherung

Dr Jochen Tenbieg, Mitglied des Vorstandes, ADLER

Versicherung AG, Dortmund

Dr Michael Thiemermann, Dozent, FHDW -

Fach-hochschule für die Wirtschaft, Bergisch Gladbach

Schwerpunktbeitrag:

Personal-management

Rainer Tögel, Sprecher des Vorstands, D.A.S Deutscher

Automobil Schutz, Allgemeine

Rechtsschutz-Versicherungs-AG, München

Sachgebiet:

Rechtsschutzversi-cherung

Trang 19

XVIII Autorenverzeichnis

Professor Dr Fred Wagner, Vorstand, Institut für

Versicherungswissenschaften e V an der Universität

&Poor’s); Sonstige rungsbegriffe; Versicherungsspar-ten, -zweige und –formen;

Versiche-Versicherungstechnik

Schwerpunktbeiträge: Assistance;

Controlling im ternehmen; Risikomanagement

Versicherungsun-im Versicherungsunternehmen

Professor Dr Jürgen Wasem, Inhaber des Lehrstuhls

für Medizinmanagement an der Fakultät für

Wirtschafts-wissenschaften der Universität Duisburg-Essen,

Duis-burg/Essen

Sachgebiet: Gesundheitssystem Schwerpunktbeitrag: Risikostruk-

turausgleich

Christian Weber, Abteilungsleiter für Grundsatzfragen,

Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

Sachgebiet: Private

Krankenver-sicherung

Schwerpunktbeitrag:

Beitragssta-bilität im Alter; Private versicherung (PKV)

Kranken-Clemens Freiherr von Weichs, Vorstandsvorsitzender,

Allianz SE Reinsurance, München

Sachgebiet: Kredit-, Kautions-,

Professor Dr Peter M Wiedemann, Wissenschaftlicher

Mitarbeiter, Institut für Technikfolgenabschätzung und

Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie

Marion Wittwer, Deutsche Gesetzliche

Unfallversiche-rung (DGUV), Berlin

Sachgebiet: Gesetzliche

Unfall-versicherung

Professor Dr Hans-Wilhelm Zeidler, Mitglied des

Vorstands, Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung

AG, Bonn, Honorarprofessor der

Georg-August-Universität Göttingen

Sachgebiet: Vertrieb

Trang 20

Verzeichnis Schwerpunktbeiträge XIX

Verzeichnis Schwerpunktbeiträge

Abschlussprüfung von Versicherungsunternehmen (Dr Frank Ellenbürger,

Vorstandsmit-glied, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; Rainer Husch, Partner, KPMG AG schaftsprüfungsgesellschaft, Köln)

Wirt-Assistance (Professor Dr Fred Wagner, Vorstand; David Klimmek, Wissenschaftlicher

Mitar-beiter, beide Institut für Versicherungswissenschaften e.V an der Universität Leipzig, Leipzig)

Beamtenversorgung (Peter Heesen, Bundesvorsitzender, dbb Beamtenbund und Tarifunion,

Berlin)

Beitragsstabilität im Alter (Christian Weber, Abteilungsleiter für Grundsatzfragen,

Bundesmi-nisterium für Gesundheit, Berlin)

Besteuerung von Versicherungsunternehmen (Dr Rainer Schick († 16 November 2009),

Partner, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln)

Betriebsmodell (Dr Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender, ERGO Versicherungsgruppe AG,

Düsseldorf)

Controlling im Versicherungsunternehmen (Prof Dr Fred Wagner, Vorstand, Institut für

Versicherungswissenschaften e V an der Universität Leipzig, Leipzig; Anja Schwinghoff, Geschäftsführerin, Institut für Versicherungswissenschaften e V an der Universität Leipzig, Leipzig)

Corporate Governance (Professor Dr Hato Schmeiser, Lehrstuhlinhaber und

Geschäftsfüh-render Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft, Universität St Gallen, St Gallen)

Fiskalische Nachhaltigkeit (Professor Dr Bernd Raffelhüschen, Direktor; Jörg Schoder, M.A

Geographie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Dr Christian Hagist, Wissenschaftlicher ter, alle Institut für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft I an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg)

Mitarbei-Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V (Dr Bernhard Schareck,

Vorstandsvorsitzender des Hochschulrates, Fachhochschule Köln, Köln)

Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts (Dr h c Josef Beutelmann,

Vorstandsvorsitzender, Barmenia Versicherungen, Wuppertal)

Gesetzliche Unfallversicherung (Dr Andreas Kranig, Leiter der Abteilung Versicherung und

Leistungen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Berlin)

Gesundheitsfonds (Professor Dr h.c Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender, DAK Deutsche

Angestellten-Krankenkasse, Hamburg)

Industrialisierung (in) der Versicherungsbranche (Professor Dr Thomas Köhne, Fachleiter

Versicherung im Fachbereich Berufsakademie, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Berlin)

Insurance Linked Securities (Dr rer pol Ludger Arnoldussen, Vorstandsmitglied, Münchener

Rückversicherungs-Gesellschaft, München)

Trang 21

XX Verzeichnis Schwerpunktbeiträge

Kapitaldeckungs- versus Umlageverfahren in der Rentenversicherung (Professor Dr Jörg

Althammer, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Katholische

Universität Eichstätt-Ingolstadt, Ingolstadt)

Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Versicherungsunternehmen

(MaRisk VA) (Dr Peter Ott, Partner, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München)

Multikanal-Vertrieb (Wolfgang Hanssmann, Vorstandsmitglied, AXA Konzern

Aktiengesell-schaft, Köln)

Personalmanagement (Dr Michael Thiemermann, Dozent, FHDW - Fachhochschule für die

Wirtschaft, Bergisch Gladbach)

Private Krankenversicherung (PKV) (Christian Weber, Abteilungsleiter für Grundsatzfragen,

Bundesministerium für Gesundheit, Berlin)

Private Pflegeversicherung (Rainer M Jacobus, Vorstandsvorsitzender, IDEAL Versicherung

AG, Berlin)

Produktpolitik vor und nach der Deregulierung (Professor Dr Thomas Köhne, Fachleiter

Versicherung im Fachbereich Berufsakademie, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Berlin)

Ratings im Kontext von Solvency II (Wolfgang Rief, Director – Ratings Analytical, Standard

&Poor’s, Frankfurt am Main)

Rationierung im Gesundheitswesen (Professor Dr med Eckart Fiedler, Institut für

Gesund-heitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln, Köln)

Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (Dr Frank Ellenbürger,

Vorstandsmit-glied, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München und Dr Joachim Kölschbach,

Partner, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln)

Risikomanagement im Versicherungsunternehmen (Professor Dr Fred Wagner, Vorstand;

Renata Klein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, beide Institut für Versicherungswissenschaften

e.V an der Universität Leipzig, Leipzig)

Risikostrukturausgleich (Professor Dr Jürgen Wasem, Inhaber des Lehrstuhls für

Medizin-management an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen,

Duisburg/Essen)

Risikowahrnehmung (Professor Dr Peter M Wiedemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für

Techno-logie (KIT), Karlsruhe)

Schadenmanagement (Dr Jochen Tenbieg, Mitglied des Vorstandes, ADLER Versicherung

AG, Dortmund)

Schadenreservierung (Professor Dr Klaus D Schmidt, Inhaber des Lehrstuhls für

Versiche-rungsmathematik, Technische Universität Dresden, Dresden)

Unternehmensbewertung (Dr Frank Ellenbürger, Vorstandsmitglied, KPMG AG

Wirtschafts-prüfungsgesellschaft; Thomas Korte, Senior Manager, KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesell-schaft, Köln)

Trang 22

Verzeichnis Schwerpunktbeiträge XXI

Versicherungs-Anwendungs-Architektur (VAA) (Dr Christian Hofer,

Aufsichtsratsvorsit-zender,msgsystemsag, Ismaning/München)

Versicherungsmarketing – Ansätze eines nachfrage-, angebots- und vermittlerorientierten Marktoptimierungsprozesses (Professor Dr Karl-Heinz Puschmann, Dekan, Fakultät Finan-

cial Advisory and Management der West Pomeranian Business School, Berlin)

Versicherungsmarkt (Professor (em.) Dr Dr h.c Roland Eisen)

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) (Dr Werner Görg, Vorstandsvorsitzender,

Gothaer Versicherungsbank VVaG, Köln)

VVG-Reform (Rolf-Peter Hoenen, Präsident, Gesamtverband der Deutschen

Versicherungs-wirtschaft e.V (GDV), Berlin; Dr Ulrich Eberhardt, Mitglied des Vorstands, Rechtsschutzversicherung AG)

Trang 24

HUK-COBURG-Abkürzungsverzeichnis XXIII

Abkürzungsverzeichnis

AAG Aufwendungsausgleichsgesetz

ABl Amtsblatt

AEDL Aktivitäten und Existenzielle Erfahrungen des Lebens

AEVO Ausbildereignungsverordnung

AG Aktiengesellschaft

AGBG Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

AGlB Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Glasversicherung

AGV Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland e.V

AktG Aktiengesetz

AltTZG Altersteilzeitgesetz

AltZertG Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz

Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung AMG Arzneimittelgesetz

AnlV Anlageverordnung

Trang 25

XXIV Abkürzungsverzeichnis

BEZ Bundesergänzungszuweisungen

BfArM Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

BGBl Bundesgesetzblatt

Bundesverfassungsge-richt BWV Berufsbildungswerk der deutschen Versicherungswirtschaft e.V

bzgl bezüglich

bzw beziehungsweise

Trang 26

Abkürzungsverzeichnis XXV

cand math oec candidatus mathematicensis oeconomiae

cand rer pol candidatus rerum politicarum

CBT Computer-Based-Training

CEE-Staaten Central and Eastern Europe- Staaten

CEIOPS Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors

CIM Convention international concernant le transport des merchandises par

chemin de fer

CLO Collateralised (Collateralized) Loan Obligations

CMNI Convention de Budapest relative au contract de transport de marchandises

en navigation interieure) CMR Convention relative au contrat de transport international de marchandises

par route

D&O Directors-and-Officers

DeckRV Deckungsrückstellungsverordnung

DGVFM Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik

DIMDI Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information

Dipl.-Kffr Diplom-Kauffrau

Trang 27

ECBUB Bedingungen für die Versicherung zusätzlicher Gefahren zur

Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung für Industrie- und Handelsbetriebe

EFZG Entgeltfortzahlungsgesetz

EK Ersatzkassen

EKG Elektrokardiogramm

Eurostat Statische Amt der Europäischen Gemeinschaft

Eurostoxx 50 Aktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen beinhaltet

FD&D Freight, Demurrage and Defence Risks

Trang 28

Abkürzungsverzeichnis XXVII

FernUSG Fernunterrichtsschutzgesetz

ff fortfolgende

FinDAG Gesetz über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

FinRRV Verordnung über Finanzrückversicherungsverträge und Verträge ohne hinreichenden

Risikotransfer FkSolV Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-Verordnung

FKVO Fusionskontrollverordnung

gem gemäß

GenG Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften;

Genos-senschaftsgesetz GenTG Gentechnikgesetz

sierungsgesetz Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung

GKV-WSG Gesetz zu Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen

Krankenversiche-rung

GMG Gesundheitsmodernisierungsgesetz

GVG Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung

Hrsg Herausgeber

Trang 29

IAIS International Association of Insurance Supervisors

ICD International Statistical Classification of Diseases

ICISA International Credit Insurance & Surety Association

IFRIC International Financial Reporting Interpretations Committee

IQWiG Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

ISDA International Swaps and Derivatives Association

ISO International Organization for Standardization

IT Informationstechnologie

ITIL Information Technology Infrastructure Library

IVR Internationalen Vereinigung des Rheinschifffahrtsregisters

Trang 30

KVLG Zweites Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte

MaRisk Mindestanforderungen an das Risikomanagement von

Versicherungsun-ternehmen max maximal

MB/KK Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und

Krankenhaustagegeld-versicherung

Mrd Milliarde

Trang 31

OEM Original-Equipment-Manufacturer

OTC Over-the-counter

P&I Protection & Indemnity

PAF Preis-Absatz-Funktion

PCS-Indizes Property Claims Services Indizes

PE Personalentwicklung

PFKapAV Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von

Pensions-fonds PFKAustV Verordnung über die Kapitalausstattung von Pensionsfonds

PflVersG Pflichtversicherungsgesetz

PflVG Pflegeversicherungsgesetz

PrüfV Verordnung über den Inhalt der Prüfungsberichte zu den

Jahresabschlüs-sen von Versicherungsunternehmen; Prüfungsberichteverordnung

PS Prüfungsstandard

PSVaG Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit

RechPensV Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds

RechVersV Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen

Trang 32

Abkürzungsverzeichnis XXXI

RGBl Notverordnung des Reichspräsidenten und der Reichregierung

SFG Solidarpaktfortführungsgesetz

SGB Sozialgesetzbuch

SK Sachklauseln

SolBerV Solvabilitätsbereinigungs-Verordnung

SPV Special Purpose Vehicle; Soziale Pflegeversicherung

StabG Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft;

Stabilitätsgesetz StGB Strafgesetzbuch

stud rer pol Studiosus rerum politicarum

TOP Therapie-Optimierungs-Prüfungen

Tierseuchen-Betriebsunterbrechungsversicherung TVFOG Time Value of Financial Options and Guarantees

TVG Tarifvertragsgesetz

Trang 33

XXXII Abkürzungsverzeichnis

UBR Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung

UmweltHG Umwelthaftungsgesetz

US-GAAP United States – Generally Accepted Accounting Principles

UStG Umsatzsteuergesetz

UVMG Unfallversicherungs-Modernisierungsgesetz

VAA Versicherungs-Anwendungs-Architektur

VAG Versicherungsaufsichtsgesetz

VorstAG Gesetz zur Angemessenheit von Vorstandsvergütungen

Trang 34

Abkürzungsverzeichnis XXXIII

Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherungsbedingungen ZFU Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht

ZKBU Zusatzbedingungen für die einfache Betriebsunterbrechungsversicherung

Trang 36

Benutzungshinweise des Herausgebers XXXV

Benutzungshinweise des Herausgebers

Die zahlreichen Sachgebiete des Gabler Versicherungslexikon sind nach Art eines onslexikon in mehr als 3.000 Stichwörter gegliedert Unter einem Stichwort ist die Erklärung zu finden, die dem Benutzer sofort erforderliches Wissen ohne mehrmaliges Nachschlagen vermittelt Die zahlreichen Verweiszeichen (Æ) zielen auf Begriffe, die dem Leser zusätzliche Informationen bieten und eine Einordnung in größere Zusammenhänge ermöglichen

Konversati-Bei vielen Themengebieten und Begrifflichkeiten sind in den Sachgruppen, die von den einzelnen Autoren bearbeitet wurden, Überschneidungen aufgetreten – bedingt durch das Zusammenspiel aller behandelten Versicherungszweige und Geschäftsfelder in der Assekuranz und angrenzenden Branchen, den betriebswirtschaftlichen Funktionen und den Sichten aus den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen Um die Verknüpfungen und die vielen Facetten bestmöglich darstellen zu können, habe ich mich entschieden, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren und teilweise auch auf unterschiedlichen Auffassungen, Interpretationen und Handhabungen von Sachverhalten hinzuweisen, die oftmals hinter ein und demselben Begriff stehen

Um erkennen zu können, aus welchen Perspektiven heraus die Begriffe im vorliegenden Versicherungslexikon erklärt wurden, habe ich Sachgruppenregister eingerichtet Diese werden auf der Online-Seite zum Buch unter www.gabler.de kostenfrei zur Verfügung gestellt Denn für eine nähere Recherche kann es sehr hilfreich sein, die Sachgruppenregister zu Rate zu ziehen, die einen zusammenhängenden Überblick über das jeweilige Themengebiet verschaf-fen Soweit ein Begriff in mehreren Sachgruppenregistern erscheint, haben entsprechend auch mehrere Autoren zu dessen Definition im Lexikon beigetragen

Die Querverweisstrukturen innerhalb der Begriffsdefinitionen gehen allerdings weit über die Grenzen einzelner Sachgruppen hinaus Auf diese Weise soll die ganzheitliche Sicht im vorlie-genden Werk gefördert werden

Allerdings hat es der Sachgruppenbezug erforderlich gemacht, Begriffspaare, die teils onym, teils aber auch nicht synonym verwendet werden, nebeneinander stehen zu lassen und die Begriffsverwendungen gerade nicht vollständig zu harmonisieren Die Eigenheiten der Sachgruppen und teils z.B auch unterschiedliche Begriffsverwendungen aus rechtlicher und ökonomischer Sicht kommen auf diese Weise bestens zum Tragen Beispiele betreffen die Begriffe „Prämien“ und „Beiträge“ sowie „Absatz“ und „Vertrieb“, die nicht durchweg verein-heitlicht wurden

syn-Die alphabetische Reihenfolge ist – auch bei zusammengesetzten Stichwörtern – strikt gehalten Dies gilt für Begriffe, die durch Bindestrich verbunden sind, als auch für Begriffe, die aus mehreren durch Leerzeichen oder Kommata getrennten Wörtern bestehen In beiden Fällen erfolgt die Sortierung als sei der Bindestrich bzw das Leerzeichen oder das Komma nicht vorhanden Die Umlaute ä, ö und ü wurden bei der Einordnung in das Alphabet wie die Grund-laute a, o und u behandelt, ß ist wie ss anzusehen Geläufige Synonyme und anglo-amerikanische Termini werden jeweils am Anfang eines Stichworts mit aufgeführt

ein-Zur korrekten Zitation lexikalischer Aussagen schlage ich die Verwendung folgender - schaftlich korrekter - Zitationsweisen vor:

Trang 37

wissen-XXXVI Benutzungshinweise des Herausgebers

1 für die Monographie insgesamt:

Wagner, Fred (Hrsg.), Gabler Versicherungslexikon, Wiesbaden 2011

Trang 38

A

Abandon. 1 Begriff: Aufgabe eines Rechts

oder einer Sache mit der Absicht, dadurch

von einer Verpflichtung (meistens zur

Zahlung) entbunden zu sein – 2

Transport-versicherung: Berechtigung des Versicherers,

sich nach dem Eintritt eines

Versicherungs-falls durch Zahlung der Versicherungssumme

von allen weiteren Verpflichtungen (z.B

Bergungskosten) zu befreien – 3

Seeversi-cherung: Dem Versicherungsnehmer steht

das Recht zum Abandonieren bei

Verschol-lenheit des Schiffs, Verfügungen von hoher

Hand und Seeraub zu Mit der

Abandonerklä-rung gehen die Rechte am versicherten

Gegenstand auf den Versicherer über, sofern

dieser nicht ablehnt; der

Versicherungsneh-mer erhält dafür die Versicherungssumme

Abbruchkosten Begriff aus der

Gebäude-versicherung Neben dem eigentlichen

Schaden entstehen Kosten am Schadenort für

den Abbruch von nicht mehr verwertbaren

Resten Diese Kosten werden meistens in der

Æ verbundenen Wohngebäudeversicherung

zu einem bestimmten Anteil bis zu maximal

100 % der Æ Versicherungssumme

mitversi-chert

Abfindung Ersatz eines laufenden

An-spruchs durch eine Kapitalzahlung Eine A

setzt zum einen eine schuldrechtliche

Vereinbarung über die Änderung der

Rechts-lage voraus, zum anderen eine Verfügung in

Gestalt eines Verzichts über ein Recht In der

Æ betrieblichen Altersversorgung (bAV)

bedeutet eine A regelmäßig, dass eine Rente

durch eine Kapitalzahlung ersetzt wird Siehe

auch Æ Abfindungsverbot

Abfindungsverbot § 3 BetrAVG enthält

ein grundsätzliches Verbot der Æ Abfindung

a) Æ unverfallbarer Anwartschaften bei

Beendigung des Arbeitsverhältnisses und –

b) laufender Æ Betriebsrenten

Abhängigkeitsmaß. Æ maß

Zusammenhangs-Ablauforganisation. Abfolgeordnung und räumliche Ordnung der Æ Geschäftsprozesse

in einem Unternehmen fische Bestandteile der Ablauforganisation sind u.a die Hauptprozesse Antrag, Vertrag und Leistung Siehe auch Æ Aufbauorganisa-tion

Versicherungsspezi-Ableitungsrohre. 1 Begriff: Rohre, die

Abwasser aus einem Æ Gebäude ableiten In der Æ verbundenen Wohngebäudeversiche-rung besteht Schutz gegen Bruchschäden im Rahmen der versicherten Gefahr Æ Lei-tungswasser i.d.R nur für A innerhalb des Gebäudes Teilweise werden Deckungserwei-terungen auf A unterhalb des Gebäudes, auf dem Versicherungsgrundstück und außerhalb des Versicherungsgrundstücks eingeschlos-sen oder als zusätzliche Bausteine angeboten

– 2 Probleme: Außerhalb des Gebäudes und

unterhalb der Fundamente werden A kaum gewartet Lecks fallen nicht auf Deshalb gehen Kommunen davon aus, dass ca 90 % der A auf und außerhalb von Versicherungs-grundstücken marode sind Neben dem originären Bruchschaden sind viele A durch Muffenversatz und Wurzeleinwuchs geschä-digt Im Zuge des Gewässerschutzes sehen die meisten Bundesländer verpflichtend bis zum Jahr 2015 eine Prüfung der A auf Dichtig-

keit vor – 3 Folgerungen: Versicherungsschutz

für A außerhalb der Gebäude wird mend defensiv oder stark eingeschränkt ange-

zuneh-boten – 4 Aktuelle Entwicklungen: Die

Recht-sprechung bestätigt die Auffassung der sicherungswirtschaft, dass Muffenversatz und Wurzeleinwuchs keine Bruchschäden sind

Ver-Ablösung. 1 Begriff: Transaktion, bei der

ein Æ Erstversicherer gegen einen chenden Ausgleich auf alle Rechte aus einem

entspre-F Wagner (Hrsg.), Gabler Versicherungslexikon,

DOI 10.1007/978-3-8349-6481-6_1,

© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Trang 39

Abrechnungsverband 2

Rückversicherungsvertrag verzichtet und von

allen Verpflichtungen entbunden wird – 2

Merkmale: Die Transaktion kann darin

be-stehen, dass gegen Zahlung eines einmaligen

Betrags alle Rechte und Verbindlichkeiten

aufgelöst werden (sog Commutation) oder

regelmäßig unter Gewährung eines

Ab-schlags auf die Forderungen aus dem

Rück-versicherungsverhältnis der Vertrag

weiterge-führt und abgewickelt wird (sog Settlement)

Abrechnungsverband. 1 Begriff: Menge

gleichartiger Lebensversicherungsverträge,

die im Geschäftsplan eines Æ

Lebensversi-cherungsunternehmens zum Zweck der

verursachungsgerechten Æ

Überschussver-teilung zusammengefasst werden – 2

Merk-male: Für jeden A muss intern eine eigene

Æ Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

erstellt werden A werden nur für den Æ

Altbestand und den Æ Zwischenbestand

ge-bildet Für Verträge des Æ Neubestands sind

Æ Bestandsgruppen zu bilden

ABS Abk für Æ Asset Backed Securities

Absatz. Æ Vertrieb

Abschlussaufwendungen, Acquisition

Costs – 1 Begriff: Æ Aufwendungen, die im

Versicherungsunternehmen unmittelbar und

mittelbar durch den Abschluss von Æ

Versicherungsverträgen verursacht werden

Position in der Æ Gewinn- und

Verlustrech-nung (GuV) von Versicherungsunternehmen,

d.h Größe aus der Æ Rechnungslegung, die

nach handelsrechtlichen Regeln abgegrenzt

ist Anders: Æ Abschlusskosten – 2

Merk-male: a) Verursachung im Außen- oder

Innendienst (1) Außendienst: Æ

Abschluss-provisionen, Æ BestandsAbschluss-provisionen, Æ

Courtagen und Æ Superprovisionen (2)

Innendienst: Aufwendungen für die Antrags-

und Æ Risikoprüfung, Antragsbearbeitung

sowie Ausfertigung des Æ

Versicherungs-scheins – b) Zurechenbarkeit zum einzelnen

Vertragsabschluss (1) Unmittelbar bzw

direkt zurechenbar: Abschlussprovisionen,

Aufwendungen für die Anlegung der

cherungsakte oder die Aufnahme des

Versi-cherungsvertrags in den

Versicherungsbe-stand (2) Mittelbar bzw indirekt

zurechen-bar: Allgemeine Werbeaufwendungen,

Agen-turbüroaufwendungen, die im

Zusammen-hang mit der Antragsbearbeitung und

Po-licierung stehen, Aufwendungen für den Auf-

und Ausbau sowie die Verwaltung der Außendienstorganisation, Aufwendungen für die Schulung bzw Fortbildung der Ver-

triebsmitarbeiter – 3 Behandlung in der

Rechnungslegung: a) Handelsrechtlicher

Ausweis als Aufwendungen gem § 43 II RechVersV Verbot zur Aktivierung von A gem § 248 HGB Allerdings werden über das Æ Zillmern und die Abgrenzung nur der übertragsfähigen Beitragsteile bei der Ermittlung der Æ Beitragsüberträge Effekte erzielt, die der Aktivierung entsprechen Bei Lebensversicherungsunternehmen sowie Æ Pensions- und Sterbekassen werden rech-nungsmäßig gedeckte und überrechnungs-mäßig gedeckte A unterschieden – b) Rechnungslegung nach Æ IAS/ Æ IFRS: Æ

Deferred Acquisition Costs – 4 Kennzahlen:

A werden in Relation zu den gebuchten oder verdienten (Brutto-) Æ Beiträgen, der Versicherungssumme des Neugeschäfts oder der Beitragssumme des Neugeschäfts gesetzt

– 5 Probleme: Die Begriffe A und

Ab-schlusskosten werden in der schaftlichen Literatur, in Gesetzen und in der Praxis teilweise synonym verwendet, obwohl den Begriffen Æ Kosten und Æ Aufwendun-gen in der Betriebswirtschaftslehre und im Bilanzrecht (genauer: in den rechtlichen Regelungen zum Æ Jahresabschluss) unter-schiedliche Bedeutungen zukommen

betriebswirt-Abschlusskosten. 1 Begriff: Æ Kosten,

die im Versicherungsunternehmen bar und mittelbar durch den Abschluss von Versicherungsverträgen verursacht werden Position in der Æ Kostenrechnung von Versicherungsunternehmen, d.h Größe aus dem Æ internen Rechnungswesen, die nach den Regeln der betriebswirtschaftlichen Zweckmäßigkeit abgegrenzt ist Anders: Æ

unmittel-Abschlussaufwendungen – 2 Elemente: Die

A sind der Teil der Æ Betriebskosten eines Versicherungsunternehmens, die einmalig durch Platzierung eines Versicherungsver-trags bei einem Kunden entstehen Als A werden häufig Æ Abschlussprovisionen, Æ Bestandsprovisionen, Æ Courtagen und Æ Superprovisionen, Vergütungen des betreu-enden Außendienstes und Kosten für die Werbung als äußere A sowie Kosten der Antrags- oder Æ Risikoprüfung, der An-tragsbearbeitung und der Ausfertigung des Æ Versicherungsscheins als innere Abschluss-kosten erfasst Abzugrenzen von den Ab-

schlussaufwendungen – 3 Merkmale: I.d.R

Trang 40

3 Abschlussprüfung von Versicherungsunternehmen

werden A den Versicherungsverträgen zu

Beginn ihrer Versicherungslaufzeit

zuge-rechnet und belastet In einigen

Versiche-rungssparten bzw -zweigen gelten spezielle

gesetzliche Vorschriften zur Erhebung und

Verrechnung der A gegenüber den Kunden

sowie besondere Transparenzvorschriften

nach der Verordnung über

Informations-pflichten bei Versicherungsverträgen

(Informationspflichtenverordnung -

VVG-InfoV) – 4 Aktuelle Entwicklungen in der

Lebensversicherung: In der

Lebensversiche-rung sind die rechnungsmäßigen A in

bestimmten Höhen kalkuliert und i.d.R über

die Laufzeit verteilt, ggf auch über das

Verfahren des Æ Zillmerns z.B auf den

Abschlusszeitpunkt diskontiert Seit 2008 –

im Zuge der VVG-Reform – müssen dem

Kunden vor Vertragsabschluss Angaben zur

Höhe der in die Prämie einkalkulierten

Be-triebskosten gemacht werden Das betrifft die

einkalkulierten A als einheitlichen

Gesamtbe-trag und die übrigen einkalkulierten

Betriebs-kosten als Anteil der Jahresprämie unter

Anga-be der jeweiligen Laufzeit Die A müssen auf

mindestens fünf Jahre verteilt werden

Abschlusskostenfinanzierung,

Aufbau-finanzierung, Neugeschäftsfinanzierung Bei

jungen und/ oder stark wachsenden

Unter-nehmen kann ein erheblicher

Finanzierungs-bedarf ihrer anfangs überdurchschnittlich

hohen und sowohl erfolgs- als auch

liquidi-tätswirksamen Betriebs- und

Verwaltungs-aufwendungen (z.B durch hohe

Abschluss-provisionen) entstehen Speziell ausgestaltete

traditionelle Rückversicherungsverträge (sog

Aufbauquoten), aber auch Konzepte der Æ

Finanzrückversicherung (z.B Æ Finite Quota

Share) können hier liquiditäts- und

ergebnis-entlastend für den Erstversicherer wirken

Abschlussprovision, Abschlusscourtage

– 1 Begriff: Teil der Æ Abschlusskosten Die

A stellt die leistungsbezogene Vergütung des

Æ Versicherungsvermittlers für das dekommen eines Versicherungsvertrags dar

Zustan-– 2 Merkmale: Die A ist eine einmalige

Leistung des Versicherungsunternehmens gegenüber dem Versicherungsvermittler, wenn-gleich diese auch in Teilbeträgen ausbezahlt werden kann und i.d.R erst nach einer festgelegten Mindestlaufzeit des Vertrags als verdient gilt Wird die festgelegte Mindest-laufzeit des Vertrags nicht erreicht (z.B durch Stornierung), ist der nicht verdiente Anteil der A i.d.R pro rata temporis an den Versicherer zurückzuerstatten Die Berech-nung der A differenziert sich v.a zwischen den unterschiedlichen Versicherungssparten und -zweigen Grundsätzlich wird zwischen Versicherungsvermittler und Versicherungs-unternehmen in Courtagezusagen oder Ver-mittlungsverträgen ein Provisionssatz in Prozent für die einzelnen Sparten bzw Zweige vereinbart, der dann auf den abge-schlossenen Vertrag angewendet wird und sich z.B auf die Summe der zukünftigen Versicherungsprämien oder auf die verein-

barte Æ Versicherungssumme bezieht – 3

Geschäftsgrundlage: Grundlage von

Provisi-onszahlungen ist das in Deutschland übliche Vermittlungsgeschäft von Æ Versicherungs-vertretern, Æ Versicherungsmaklern oder z.B Banken Im Gegensatz dazu stehen sog Honorarberater, die ihre Vermittlungsleistung gegen Vergütung durch Honorar des End-kunden anbieten und im Gegenzug Produkte anbieten, die keine A beinhalten, sog Netto-Tarife (Æ Honorarberatung) Siehe auch Æ Provisionssysteme

Abschlussprüfung von Versicherungsunternehmen

von Dr Frank Ellenbürger und Rainer Husch

1 Grundlagen: Prüfungspflicht und -befreiung, Abschlussprüfer,

Auftragserteilung

Versicherungsunternehmen haben gem § 341k I S 1 HGB unabhängig von ihrer Größe ihren Jahresabschluss und Lagebericht sowie ihren Konzernabschluss und Konzernlagebericht durch

einen Abschlussprüfer prüfen zu lassen (= Abschlussprüfung) Die Vorschriften des HGB über

die Prüfung (§§ 316 bis 324a HGB) sind entsprechend anzuwenden; daneben sind auch sichtsrechtliche Bestimmungen zu beachten (§ 57 bis 64 VAG) Hat keine vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung stattgefunden, kann ein Jahresabschluss nicht festgestellt werden (§

Ngày đăng: 05/06/2014, 12:53

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