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BIOS und Troubleshooting- P51 pdf

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Wenn man von einer eher groben Lochmaske mit Löchern von 0,31 mm ausgeht, ergibt sich die folgende Berechnung für eine gewünschte Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten: Bildbreite = horiz

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gibt Heutzutage steht die Angabe VGA gewissermaßen nur als Synonym für eine PC-kompatible Grafikkarte und lässt demnach keine Aussage bezüglich der maximalen Auflösung zu

Der in Tabelle 14.2 dargestellte Zusammenhang zwischen der Größe der Bildröhre und der maximalen Auflösung resultiert nicht etwa (allein) aus ergonomischen Erwägungen, sondern er lässt sich auch einfach ausrech-nen, wenn man den Punktabstand der Bildröhre dabei mit in Betracht zieht Die im Monitor realisierte Lochmaske muss letztendlich so viele Löcher zur Verfügung stellen können, wie es die gewünschte Auflösung erfordert Wenn man von einer (eher groben) Lochmaske mit Löchern von 0,31 mm ausgeht, ergibt sich die folgende Berechnung für eine gewünschte Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten:

Bildbreite = horizontale Auflösung x Punktabstand = 1024 x 0,31 = 31,7 cm

Der Monitor müsste demnach über eine Breite von ca 32 cm verfügen, was mit einem 17-Zoll-Monitor zu erreichen wäre Eine Auflösung von

1600 x 1280 Bildpunkten und einer üblicheren Lochgröße von 25 mm führt hingegen zu einer Breite des Monitors von 40 cm, was erst von 21-Zoll-Monitoren geboten werden kann

Zu beachten ist bei den Angaben zur Bildschirmgröße generell, dass hier-mit stets die Bildschirmdiagonale gemeint ist Die Abbildungsfläche fällt dabei noch etwas kleiner aus, weil es bei einem Röhrenmonitor kon-struktionsbedingt stets einen nicht nutzbaren Rand gibt, der von Herstel-ler zu HerstelHerstel-ler mehr oder weniger breit sein kann, sodass sich selbst innerhalb einer Klasse (z.B 17 Zoll) die Darstellungsfläche verschiedener Monitore unterscheidet

14.3.1 Bildflackern?

Neben der Bildschirmgröße sind Bildwiederholfrequenz und Zeilenfre-quenz weitere entscheidende Größen eines Monitors, die auch seine mög-liche Auflösung bestimmen Die Bildwiederholfrequenz (vertikale Fre-quenz) gibt an, wie oft das Bild pro Sekunde aufgebaut wird Sie sollte mindestens 75 Hz betragen, was üblicherweise nicht mehr als Bild-flackern wahrgenommen wird Es gibt jedoch auch Anwender, die das Bild erst ab 85 Hz – also einem 85-maligen Bildaufbau pro Sekunde – als angenehm empfinden und damit auch über längere Zeit ohne Kopf-schmerzen arbeiten können

Je höher die Bildwiederholfrequenz und die Auflösung sind, desto höher muss auch die Zeilenfrequenz sein Die Zeilenfrequenz (horizontale Fre-quenz) ist das Maß für die Geschwindigkeit, mit der der Strahl eine Zeile durchläuft Als Orientierung kann die folgende Formel dienen, die einen Anhaltswert für die minimal erforderliche Zeilenfrequenz bei verschiede-nen Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen ergibt:

Zeilenfrequenz = Zeilenanzahl x Bildwiederholfrequenz

Für eine Auflösung von 1280 x 1024 mit einer Bildwiederholrate von 75

Hz ist demnach ein Monitor mit einer Zeilenfrequenz von mindestens 96 kHz (1280 x 75 Hz) nötig

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Diese beiden Frequenzgrößen sind also voneinander abhängig Als kon-stanter Wert kann aber die Bandbreite eines Monitors angegeben wer-den, die sich wie folgt ergibt:

Bandbreite = Auflösung x Bildwiederholfrequenz

Für das zuvor genannte Beispiel gilt damit für die Bandbreite:

1280 x 1024 x 75 Hz = 98,3 MHz

Diesem Produkt wird üblicherweise ein Overhead von mindestens 10 %

aufgeschlagen, der diejenige Zeit berücksichtigt, die für den Zeilensprung nötig ist Die Angaben eines Monitors sollten außerdem stets als absolute Maximalwerte verstanden werden, die man sicherheitshalber nicht erei-chen sollte, weil hier eine gewisse Leistungsreserve aufgrund der nicht immer präzisen Herstellerspezifikationen angebracht erscheint Über wel-che Werte ein Monitor verfügen sollte, damit bei verschiedenen Auflösun-gen mit einer Bildwiederholfrequenz von 75 Hz gearbeitet werden kann, ist in Tabelle 14.3 angegeben

Im Zusammenhang mit den Angaben zu einem Monitor trifft man neben

den erläuterten Parametern des Öfteren auf den Begriff Pixeltakt oder Dot-Clock Dies ist ein Maß für die Bildpunkte-Taktfrequenz, die angibt,

wie viele Millionen Bildpunkte pro Sekunde vom Monitor verarbeitet werden können Sie berechnet sich wie folgt:

Pixeltakt = Zeilenfrequenz * horizontale Auflösung

Mit den Daten aus Tabelle 14.3 ergibt sich für eine Auflösung von

1280 x 1024 Bildpunkten und der Zeilenfrequenz von 80 kHz ein Pixel-takt von:

Pixeltakt = 80 kHz x 1280 = 102,4 MHz Der Wert für den Pixeltakt, der mit einem Aufschlag (ca 25 %) für die Rückführung der Elektronenstrahlen versehen wird, sollte sich immer innerhalb der Bandbreite des Monitors befinden, um eine gute Schärfe gewährleisten zu können Unter Berücksichtigung einer praxisorientierten Leistungsreserve ergeben sich damit die in Tabelle 14.4 angegebenen Zusammenhänge, womit deutlich wird, welch immense Steigerung des

Auflösung Zeilenfrequenz Bandbreite

Tab 14.3: Die Monitordaten für verschiedene Auflösungen bei einer

Bildwieder-holfrequenz von 75 Hz

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Pixeltaktes notwendig ist, wenn die Auflösung in üblichen Schritten erhöht wird Wie in Kapitel 14.2.1 erläutert, mag es daher nicht verwun-dern, dass die Verbindungskabel sowie die Eingang- bzw Ausgangstufe von Monitor und Grafikkarte eine sehr gute Qualität verlangen, um diese hohen Frequenzen einwandfrei verarbeiten zu können

Diese theoretische Werte sind leider nicht immer komplett in den Unter-lagen zu einem Monitor angegeben und müssen teilweise auch erst berechnet werden Unter Windows kann standardmäßig lediglich die

Auflösung und die Bildwiederholrate, die dort auch als Bildschirmaktua-lisierungsrate bezeichnet wird, eingestellt werden Ob sich dort weitere

Optionen für den Monitor finden lassen, hängt von den jeweiligen Gerä-tetreibern ab, wobei insbesondere die Firmen ELSA und Matrox recht komfortable Einstellungsoptionen für Monitore mit ihren Grafikkarten bieten

14.3.2 Flachbildschirm-Einstellungen

Bei Flachbildschirmen ist die optimale Einstellung in der Regel weitaus einfacher, zumindest dann, wenn hierfür die DVI-Verbindung verwendet wird Für jeden TFT-Monitor ist eine Standardauflösung vom Hersteller vorgegeben, die typischerweise bei 1024 x 768 Bildpunkten liegt, was der Anzahl der vorhanden Thin-Film-Transistoren (TFT) entspricht, die beim Display für die Abbildung verantwortlich sind

Eine höhere Auflösung ist nicht möglich, und bei kleineren Auflösungen müssen mehrere Pixel einen Bildpunkt darstellen, was nur dann einiger-maßen gut funktioniert, wenn die gewünschte Auflösung einem ganzzah-ligen Teiler (:2, :4) der Standardauflösung entspricht Falls dies nicht der Fall ist, sorgt ein im Monitor implementierter Interpolationsalgorithmus für unterschiedliche Helligkeiten der Pixelanteile, was – je nach Herstel-ler – zu mehr oder weniger guten Ergebnissen führt, in der Regel jedoch weder an die Qualität und den Kontrastreichtum eines Bildes in der

Stan-Auflösung Bildwiederholfrequenz Pixeltakt

Tab 14.4: Der Zusammenhang zwischen Pixeltakt und Bildwiederholfrequenz bei

verschiedenen Auflösungen

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dardauflösung herankommt noch automatisch bildschirmfüllend sein muss

Windows bringt – je nach Version – automatisch einige (wenige) Treiber für TFT-Displays mit, und generell ist es von Vorteil, wenn der Hersteller zum Display eine eigene Treiber-CD mitliefert Dies ist bei konventionel-len Monitoren eher unüblich, und darin ist auch wohl der Grund dafür

zu sehen, warum selbst bekannte Monitorhersteller dies bei ihren TFT-Monitoren ebenfalls nicht praktizieren, obwohl es dringend nötig erscheint, wenn das Display über einen VGA-Anschluss betrieben wer-den soll

Die allgemeine Empfehlung lautet dann, einen Standardmonitor mit 60

Hz und eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten bei 17« und

1280 x 1024 bei einem größeren Display festzulegen, woraufhin das Bild oftmals kaum erträglich wirkt Wer dann versucht, die (internen) TFT-Monitorfestlegungen per OnScreen-Menü zu optimieren, kommt vielfach auch zu keinem besseren Ergebnis, und als letzter Ausweg bleibt lediglich die Veränderung des Windows-Erscheinungsbildes (Farben, Schriftgrö-ßen usw.), was kaum praktikabel erscheint Abhilfe schafft tatsächlich meist nur ein passender Treiber für das Display vom Hersteller und am besten noch ein Tool (z.B TFTAdjust, FPAdjust), welches einen Abgleich zwischen der jeweils verwendeten Grafikkarte und dem Display erlaubt

Da ein TFT-Bildschirm völlig anders arbeitet als ein Röhrenmonitor, gibt

es hier keinerlei Konvergenzprobleme oder auch Bildflackern, obwohl diese Monitore typischerweise nur mit 60 Hz arbeiten Falls ein TFT-Monitor dennoch einmal »flimmern« sollte, hat dies einen anderen Grund als bei den Röhrenmonitoren und liegt an einer nicht korrekten Synchronisierung zwischen der Grafikkarte und der im Display befindli-chen Ansteuerelektronik Einige TFT-Monitore bieten hierfür eine Auto-Adjust-Option, vielfach muss die passende Einstellung jedoch manuell hergestellt werden Bei Verwendung einer digitalen Schnittstelle gibt es diese Probleme hingegen nicht

Bild 14.7: Das OnScreen-Menü des TFT-Monitors, der für 1280 x 1024 Bildpunkte

ausgelegt ist, erlaubt einige optimierende Einstellungen

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Neben ihrem höheren Preis gegenüber Röhrenmonitoren haben TFT-Dis-plays möglicherweise aber auch noch weitere Nachteile Bei ca 2,5 Milli-onen Transistoren, aus denen sich ein 15-Zoll-TFT-Display zusammen-setzt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass einer oder auch mehrere sich nach der Herstellung des Displays als defekt herausstellen, was dazu führt, dass die betreffende Stelle stets leuchtet oder auch nie Diese gefürchteten Pixelfehler sind herstellungsbedingt, und es ist auch nie ganz auszuschließen, dass sie erst nach einiger Zeit auftreten Ob sich diese Fehler als störend bemerkbar machen, hängt von ihrer Position auf der Oberfläche und der Farbe des gewählten (Hintergrund-)Bildes ab Nicht alle Hersteller spezifizieren bisher eindeutig, ab wie vielen Pixelfehlern ein Display als defekt anzusehen und damit (innerhalb der Garantiezeit) umzutauschen ist, was sich für den Anwender als echtes Ärgernis heraus-stellen kann

Nach wie vor kann die Darstellung bei Spielen und die Betrachtung von Videos mitunter enttäuschen, weil das Display als zu träge wirkt und die Bewegungen zu lästigen Unschärfeeindrücken führen Ein Maß für die Umschaltgeschwindigkeit zwischen Hell und Dunkel der Pixel, welches

für diese Eindrücke verantwortlich ist, wird als Response Time

(Reakti-onszeit) bei den TFT-Monitoren ausgewiesen Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto optimaler kommt ein TFT-Monitor an die Reaktionszeit eines analogen Monitors heran, der keine Reaktionszeit in diesem Sinne kennt Typischerweise verfügen TFT-Monitore über eine Response Time von 50-40 ms, und aktuelle Displays schaffen hier sogar bis zu 25 ms, was auch von »Gamern« als akzeptabel angesehen wird, damit die Bild-darstellung bei Action-Spielen gegenüber einem konventionellen Moni-tor bei schnellen Bildwechseln nicht abfällt Wer vorhat, ein TFT-Display für derartige Anwendungen einzusetzen, ist daher gut beraten, es vor dem Kauf daraufhin zu testen, was generell für die Anschaffung eines Monitors zu beherzigen ist

14.4 Grafik-Troubleshooting

Viele Grafikkarten sind Windows bekannt und werden daher auch auto-matisch eingerichtet Zu den meisten Grafikkarten liefert der Hersteller auch seine eigenen Treiber, was zumindest dann zwingend notwendig ist, wenn die Karte nach dem Herstellungsdatum der entsprechenden Win-dows-Version fertig geworden ist, denn Windows kann sie dann ja schlecht kennen Der Plug&Play-Mechanismus von PCI und AGP sieht vor, dass sich eine neu eingebaute Grafikkarte gegenüber Windows zu erkennen gibt, und falls Windows hierfür einen passenden Treiber parat hat, wird dieser automatisch aktiviert oder Windows fordert diesen von

Ein TFT-Monitor ist nicht unbedingt für Action-Spiele und Video geeignet, und die Bildbeeinträchtigung gegenüber einem konventionel-len Monitor wird erst bei einer Response Time von 25 ms auch von kritischen Betrachtern nicht mehr als störend empfunden

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der CD an, die der Grafikkarte beiliegt Je nach Windows-Version ist danach noch ein Neuboot notwendig, und nun sollte die Angelegenheit erledigt sein

Leider gehen die Grafikkartenhersteller mitunter aber etwas undurch-sichtige Wege, wie ihre Grafikkarte dem System bekannt zu machen ist Das erste Problem kann bereits dann auftreten, wenn zur Installation auf die CD verwiesen wird, denn möglicherweise wird hier gar kein Treiber von Windows gefunden, was meist daran liegt, dass sich der Treiber in einem Unterverzeichnis der CD befindet Es sollte eine Datei mit der Endung INF sein, und oftmals muss ein wenig gesucht werden, bis die Datei auf der CD lokalisiert worden ist Falls der jeweilige Hersteller tat-sächlich den notwendigen Treiber in einem mehr oder weniger aussage-kräftigen Unterverzeichnis »versteckt« hat, ist dieser Installationsweg in der Regel in dieser Form auch nicht vom Hersteller vorgesehen

Stattdessen ist ein Setup-Programm (siehe Bild 14.8) von der CD aufzu-rufen, woraufhin nicht nur der gewünschte Treiber, sondern auch wei-tere Daten und Programme für Windows installiert werden, was mögli-cherweise für darauf folgende Probleme verantwortlich sein kann, weil damit unter Umständen auch Systemdateien ersetzt und ein neues DirectX automatisch mit installiert werden

Möglicherweise empfiehlt der Hersteller sogar vor dem Einbau der neuen

Grafikkarte, zunächst ein Setup-Programm aufzurufen, damit die entspre-chende Software für die neue Karte bereits im System verfügbar ist, weil sie andernfalls überhaupt nicht erkannt wird Ob so oder so, beide Ver-fahren sind nicht empfehlenswert, was auch darauf hindeutet, dass der Hersteller das Plug&Play nicht verstanden hat und sich mit ganz speziel-len Systemdateien, aus welchen Gründen auch immer, um dieses von PCI/ AGP und Windows vorgesehene Installationsverfahren herummogelt

In der Vergangenheit hat sich hier insbesondere die Firma Diamond Mul-timedia mit eigenen Installationsverfahren negativ hervorgetan, und nach wie vor praktiziert dies die Firma ATI, auch mit ihren neuesten

Radeon-Bild 14.8: Nur mit Vorsicht anzuwenden waren eigentlich schon immer die

Setup-Programme für ATI-Grafikkarten Der erste Punkt spielt nicht etwa ein Video ab, sondern installiert neben den eigentlich nur notwendigen Trei-bern eine Vielzahl von (unnützer) Software

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Grafikkarten Erschwerend kommt bei Grafikkarten mit ATI-Chips hinzu, dass nicht nur ATI selbst, sondern auch andere Hersteller (Hercu-les, Gigabyte, Sapphire u.a.) Grafikkarten mit ATI-Radeon-Chips herstel-len und dann mehr oder weniger viele Software-Komponenten von ATI übernehmen, was sich in einem derartigen Treiber- und Software-Wirr-warr niederschlägt und eine eigentlich einfache Treiberinstallation zu einer Geduldsprobe ausarten lassen kann

Missverständliche Angaben, falsche Bezeichnungen von Grafik-Chips und Grafikkarten sind hier leider nach wie vor Stand der Dinge, und man muss sich eigentlich fragen, wieso sich der Anwender dies bereits seit Jahren von ATI bieten lässt, die neben Nvidia der umsatzstärkste Her-steller von Grafikchips sind Nvidia fällt es in letzter Zeit auch immer schwerer, mit ATI technologisch Schritt zu halten, und ATI schreckt auch nicht davor zurück, seine Treiber auf bestimmte Funktionen des 3D-Benchmarks (3DMark) hin zu optimieren, sodass die ATI-Radeon-Grafikkarten mittlerweile auch in den entsprechenden Publikationen für

»Gamer« als das Maß der Dinge gehandelt werden, was zuvor für die verschiedenen Geforce-Modelle von Nvidia galt Da aber nun einmal der Spielesektor als die Triebfeder der immer realistischeren 3D-Grafik gilt, scheint es so zu sein, dass der Markt eher bereit ist, eine katastrophale Installationsvorgehensweise zu akzeptieren, als das Fehlen oder die lang-samere Bearbeitung einer bestimmten 3D-Option

Dem Anwender bleibt meist nicht anderes übrig, als sich darauf zu ver-lassen, dass das jeweilige Setup-Programm schon die passenden Files installiert Dies will jedoch in bestimmten Hard- und

Software-Kombina-Bild 14.9: Auf den aktuellen CDs für Radeon-Grafikkarten finden sich auch Treiber

für ältere ATI-Grafikkarten und allerlei Software-Beigaben

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tionen überhaupt nicht funktionieren, weil zunächst eine Standard-PCI-Grafikkarte (16 Farben, 640 x 480 Bildpunkte) erkannt wird, und nach einem Neustart soll dann daraus – über die mit dem Setup-Programm auf

Festplatte installierten Daten – beispielsweise eine Radeon 9700 Pro

unter Windows zur Verfügung stehen In der Praxis geht nach dem Neu-start außer dem abgesicherten Modus aber oftmals gar nichts mehr, was einen recht langwierigen Konfigurationsvorgang nach sich ziehen kann Das seit Jahren sicherste Verfahren bei ATI-Grafikkarten sowie deren Ablegern und dem damit einhergehenden (identischen)

Installationsvor-gang ist es, wenn nach dem Einbau der neuen ATI-Grafikkarte nicht das

Setup-Programm aufgerufen, sondern unmittelbar nach der Detektierung der neuen Hardware durch Windows nur der passende Treiber aus einem der Unterverzeichnisse der CD selektiert wird

Am besten ist es, wenn man zuvor auf der CD das jeweilige Verzeichnis sucht, damit man nicht aus lauter Verzweiflung während der nachfolgen-den Treiberinstallation nachfolgen-den Vorgang abbricht oder nur noch auf einen Windows-Standardtreiber (VGA mit 16 Farben) ausweichen kann, womit man sich den ersten Stolperstein im System eingebaut hat, aus dem man oftmals nur schwer wieder herauskommt (abgesicherter Modus, es kann kein Treiber gefunden werden usw.) Die ATI-Tools, die teilweise auch von sehr fragwürdigem Nutzen sind (Overclocking) sowie das auf CD mitgelieferte DirectX sollten erst einmal beiseite gelassen werden Wie bereits erwähnt, werden diese Programme und einiges mehr automatisch per Setup-Programm installiert, womit man sich möglicherweise auch sein bisher einwandfrei funktionierendes DirectX »abgeschossen« hat Erst wenn sich der passende ATI-Grafikkartentreiber ohne Fehlermel-dung in der Systemsteuerung niedergelassen hat und das neue Grafiksys-tem so weit funktioniert, dass sich die gewünschte Farbqualität und Auf-lösung einstellen lassen, könnte man sich auch an die Installation der ATI-Tools und des mitgelieferten DirectX wagen

DirectX ist eine spezielle Software-Schnittstelle in Windows, die insbeson-dere für Spiele von Bedeutung ist Standardmäßig werden DirectX-Trei-ber ab Windows 98 zur Verfügung gestellt und fast jedes Spiel bringt

Bild 14.10: Der passende Windows 9x-Treiber für die Radeon-Grafikkarte befindet

sich im Verzeichnis Install\Driver\9x_Inf, während das Verzeichnis 2kxp_inf die Treiber für Windows 2000 und auch Windows XP zur Verfügung stellt

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ebenfalls eine DirectX-Version mit, die die optimale Unterstützung für das jeweilige Spiel bieten soll Weiterhin muss eine DirectX-Version auch optimal zur Grafikkarte passen, damit sie überhaupt ihre 3D-Qualitäten ausspielen kann, und deshalb gibt es auch hierzu eine DirectX-Version Zwangsläufig wird man deshalb mit verschiedenen DirectX-Versionen konfrontiert, die nur bedingt miteinander kompatibel sind Falls ein Spiel eine ältere DirectX-Version verlangt, als diejenige, die mit der neueren Grafikkarte installiert wurde, kann es passieren, dass das Spiel damit nicht funktionieren will Daher ist es wichtig, den Überblick zu behalten und nicht blindlings diese oder jene Version aufzuspielen, nur weil das jeweilige Installationsprogramm dies so vorschlägt

Für die Ermittlung der installierten DirectX-Version, die Diagnose und auch für die Fehlerbehebung befindet sich auf einem PC meist das

Pro-gramm dxdiag, welches erst einmal gesucht werden muss (START/

SUCHEN/DATEIEN/COMPUTER), da es sich – je nach Windows-Version und PC-Konfiguration – an unterschiedlichen Stellen im System befinden kann Anhand dieses DirectX-Diagnoseprogramms sollte zumindest eine problemlose Unterstützung der Grafikkarte festzustellen sein, andernfalls sind hierfür aktuellere Treiber vom Hersteller oder auch eine neue DirectX-Version notwendig Ohne eine optimale DirectX-Unterstützung wird keine rechte Freude am neuen Spiel und/oder der Grafikkarte auf-kommen

Keine schlechte Idee ist es auch, nachdem der ATI-Treiber installiert worden ist, ein 3D-Testprogramm (auf CD) oder 3D-Spiel auszuführen Falls der PC dabei hängen bleibt oder auch gleich komplett abstürzt, steht noch ein wenig Troubleshooting an Zunächst ist im BIOS-Setup zu überprüfen, ob es dem AGP erlaubt ist, einen Interrupt-Kanal (IRQ) zu verwenden, der für eine 3D-Darstellung absolut, aber nicht unbedingt für eine 2D-Darstellung notwendig ist

Mit DirectX gehen in der Praxis allerlei Probleme einher, sodass zum Test und bevor eine neue Version installiert wird, das Programm

dxdiag für die Analyse herangezogen werden sollte.

Bild 14.11: Geschafft: aus dem »Standard PCI GRAPHICS ADAPTER« ist eine »SAPPHIRE

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Des Weiteren kann die Interrupt-Verteilung unter Windows (siehe auch Kapitel 7.6.4) Probleme bereiten, zumal wenn die (ATI-)Grafikkarte sich einen IRQ mit einer anderen Einheit teilen muss, was interessanterweise oftmals der für ACPI ist und häufig schief geht

Nach Möglichkeit sollte die Grafikkarte (sicherheitshalber) einen IRQ für sich allein belegen, was aufgrund der traditionellen Knappheit an Inter-rupts nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist Dann ist es gut, wenn sich der APIC-Modus (siehe Kapitel 7.6.6) nutzen lässt, und diese Option sollte dann auch im BIOS-Setup eingeschaltet sein Falls das Betriebssys-tem aber erst einmal installiert ist, bringt die APIC-Einschaltung per BIOS-Setup nichts mehr Dies muss vor der Installation passiert sein, was daher bei einem Grafikkartentreiberproblem eine Windows-Neuinstalla-tion bedeuten kann, damit die Interrupts neu verteilt werden können Vorzugsweise sollte dies dann Windows XP sein, weil der APIC-Modus und ACPI hier noch am besten unterstützt werden

Mithilfe des Grafikkartentreibers sollten sich die gewünschten Farbtiefen sowie Auflösungen einstellen lassen, und es sollte sich auch ein flimmer-freies Bild ergeben Allerdings wird für einen Monitor in der Regel kein Treiber mitgeliefert, der eine optimale Einstellung ermöglicht Neuere Monitore sollte Windows aber dank DDC automatisch erkennen und daraufhin die optimalen Werte festlegen, was aber nicht immer funktio-niert Auf der beiliegenden CD befinden sich für die Überprüfung der Bildwiederholfrequenz und anderer Monitor- und Grafikkartendaten einige Testprogramme, die auch über die eingestellte Betriebsart Aus-kunft geben

Solange unter Windows 9x nur ein Standard-(VGA-)Monitor oder sogar

Unbekannter Bildschirm eingestellt ist, lassen sich vom

Grafikkartentrei-ber her keine höheren Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen einstel-len Es muss also auf jeden Fall ein spezieller Monitortreiber angeben wer-den Falls der gewünschte nicht von Windows automatisch zur Verfügung gestellt wird, stellt man einen ein, der dem vorhandenen Monitor bezüg-lich der Daten am nächsten kommt, was sich oftmals leichter sagen als durchführen lässt Auf jeden Fall sollten die Daten des eigenen Monitors bekannt sein, was man auch im Internet in Erfahrung bringen kann, falls das Manual zum Monitor nicht mehr zu finden ist oder auch keine erschöpfende Auskunft liefert

Um Problemen mit Grafikkarten möglichst aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich, dass der Grafikkarte ein IRQ exklusiv zugeordnet wird, was bei aktuellen Systemen am besten mit dem APIC-Modus unter Windows XP funktioniert

Ngày đăng: 03/07/2014, 15:21

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