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PC Werkstatt Ausgabe 2000- P16 pot

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Textdateien lassen sich mehr, andere Bild-dateien weniger gut komprimieren, und es kommt sogar vor, dass sich die Kapazi-tät des Tapes verringert, wenn mit einer Komprimierung gearbeitet

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Bild 4.14: Verschiedene Bänder im Vergleich: 5,25-Zoll-QIC, Travan und DAT

Vereinfacht geben die meisten Hersteller einfach an, dass sich die Speicherkapazi-tät mit Datenkomprimierung verdoppelt, wovon man in der Praxis aber keinesfalls ausgehen kann Einige Daten (z.B Textdateien) lassen sich mehr, andere (Bild-dateien) weniger gut komprimieren, und es kommt sogar vor, dass sich die Kapazi-tät des Tapes verringert, wenn mit einer Komprimierung gearbeitet wird, beispiels-weise, wenn diese Daten bereits gepackt sind (*.ZIP , *.ARJ usw.)

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Die Datenkomprimierung ist bei Bandlaufwerken nicht unproblematisch und sollte

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daher möglichst nicht verwendet werden.

Von einer Komprimierung der Daten auf einem Band sollte man daher absehen, auch wenn bei einem Tape Drive mit einer so genannten Hardware-Komprimierung – innerhalb des Laufwerks – gearbeitet wird, da dies in der Praxis oftmals zu Pro-blemen führt und sich die Daten nicht wieder korrekt zurückschreiben lassen Dies passiert insbesondere dann, wenn das Laufwerk, für das Zurückschreiben gewech-selt werden muss, etwa weil das Laufwerk mit dem die Datensicherung

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durchge-Einen Backup ohne eine darauffolgende Verifizierung der gesicherten Daten, die meist als optionaler Schritt (Verify) in der Backup-Software zur Verfügung steht, durchzuführen, ist absoluter Leichtsinn Im Verify-Betrieb werden die gesicherten Daten mit denen, die sich auf der Festplatte befinden, verglichen, wodurch Fehler bei der Datensicherung sofort erkannt werden Dieser zusätzliche Schritt wird lei-der oft aus Zeitmangel, wie immer wielei-der angegeben wird, übergangen und wäre

im Nachhinein ein kaum nennenswerter Vorgang gewesen

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Ein Backup sollte zur Überprüfung der einwandfreien Funktion von Laufwerk und Tape zum Test öfter einmal zurückgeschrieben werden Die Verify-Funktion der

Back-○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○

up-Software sollte ebenfalls regelmäßig angewendet werden.

4.4 QIC-Tape

Die ersten für den PC-Bereich konzipierten Bandlaufwerke arbeiteten nach dem so

genannten QIC-Standard – Quarter Inch Cartridge –, von dem es eine Vielzahl von

Variationen gibt Die wichtigsten Beispiele sind die folgenden:

> QIC-40

Für ein QIC-40-Laufwerk wird als Interface der Floppy-Controller (auf

eigen-tümliche, serielle Art) verwendet Die Mini Data Cartridges haben eine

Kapazi-tät von 40 Mbyte ohne Datenkomprimierung

> QIC-80

Entspricht im Prinzip dem QIC-40-Standard, wobei hier ohne

Datenkompri-mierung maximal 80 Mbyte auf einer so genannten High Density Mini Data

Cartridge Platz finden.

> QIC-117, QIC-113

QIC-117 definiert erstmalig einen einheitlichen Kommandosatz zur Steuerung eines Tape Drives Dieser QIC-Standard ist somit der erste, der es ermöglicht, dass diesem Standard gehorchende Backup-Programme jedes QIC-konforme For-mat verarbeiten können Wie die Daten dabei organisiert werden, beschreibt

der Standard QIC-113, der automatisch vom Windows-9X-Backup-Programm

verwendet wird

> QIC-3010, QIC-3080 QIC-5010

Auf QIC-117/113 aufbauende Formate mit Speicherkapazitäten von 425 Mbyte bis 13 Gbyte

Im Laufe der Jahre sind geradezu eine Unmenge verschiedener QIC-Bänder und Laufwerke auf dem Markt erschienen, die mehr oder weniger kompatibel miteinan-der sind, denn fast jemiteinan-der Hersteller hat hierfür eigene Lösungen vorgestellt, so dass man hier nicht von einem Standard im eigentlichen Sinne sprechen kann

Im Grunde genommen ist lediglich die Breite des Bandes (¼ Zoll = Quarter Inch, daher auch der Name) eindeutig definiert Leider kann man aus der Bezeichnung der QIC-Typen nicht unmittelbar erkennen, welche maximale Speicherkapazität sie bereitstellen

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Bild 4.15: QIC-Tapes sind nach wie vor recht beliebt bei der Datensicherung, wobei für die heute

üblichen Datenmengen jedoch erst die 3000-Typen geeignet erscheinen

4.4.1 Die QIC-Datenspeicherung

Die Datenspeicherung erfolgt auf einem Magnetband, welches hauptsächlich aus Eisenoxid besteht Als Aufzeichnungsverfahren werden das MFM- oder RLL-Verfah-ren verwendet, welche bereits bei den Festplatten erläutert wurden Die Verwandt-schaft zu den Festplatten ist bei QIC außerdem dadurch zu erkennen, dass das Tape formatiert werden muss, Sektoren und Spuren angelegt werden und auch ein FAT-Format geführt wird

Die Spuren (Tracks) sind hier jedoch völlig anders angeordnet als bei einer Fest-platte und liegen auf dem Tape nebeneinander Dies können 20 (QIC-40) oder auch

144 (QIC-5010) sein Zunächst wird der Track 0 fortlaufend bis zum Ende des Ban-des geschrieben, dann läuft das Band in der umgekehrten Richtung (zurück), wo-bei der Track 1 geschrieben wird und so weiter und so fort

Dabei werden nicht nur Daten-, sondern auch Servospuren für die Kopfpositionierung auf dem Band abgelegt Mit einem modernen QIC-Tape lassen sich heute maximal

16 Gbyte an Daten sichern Es kommen dabei mehrere Schreib- und Leseköpfe zum Einsatz, was das gleichzeitige Scheiben bzw Auslesen von verschiedenen Spuren ermöglicht

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Bild 4.16: Ein QIC-Tape-Drive arbeitet abwechselnd in beiden Richtungen, wobei die Tracks

nach-einander einmal in der Vorwärts- und danach in der Rückwärtsrichtung geschrieben werden Dieses Verfahren wird ebenfalls bei Travan und MLR eingesetzt

Alle (älteren) QIC-Geräte verwenden als Interface die Diskettenlaufwerksschnittstelle, was sich als Schwachpunkt darstellt, denn die maximale Datenübertragungsrate beträgt hier maximal 500 Kbit/s, wenn man bereits von der Version für High-Density-Disketten (1,44 Mbyte) ausgeht Dies ergibt eine Übertragungsmöglichkeit von 3,75 Millionen Byte pro Minute, was allenfalls für ältere PCs mit kleinen Fest-platten (20 Mbyte) erträglich erscheint und außerdem auch nur als theoretischer Wert betrachtet werden kann Zu einigen QIC-Geräten wurden daher auch herstell-erspezifische Interface-Karten für den Anschluss der Bandlaufwerke mitgeliefert

Neuere QIC-Tape Drives benutzen die IDE-, die SCSI-Schnittstelle oder auch den

Printer Port als Interface, was zu moderaten Datenübertragungsraten (z.B 36 Mbyte/ Min beim Tandberg TDC 4222) führt und nicht die Schnittstelle, sondern das Tape Drive zum zeitbestimmenden Glied in der Übertragungskette macht

Wie erwähnt, gibt es die unterschiedlichsten Streamer, die in irgendeiner Form das

Kürzel QIC führen, wobei es müßig ist, hier Kompatibilitäten untereinander – wel-ches Laufwerk kann welwel-ches QIC-Tape mit welcher Kapazität lesen und auch

be-schreiben – aufzuzeigen Dies gilt insbesondere dann, wenn man die älteren Ver-sionen beiseite (QIC-40 usw.) lässt, die für die heute üblichen Kapazitäten von Festplatten keine Rolle mehr spielen, wenn man nicht stapelweise einzelne Tapes einlegen will, um etwa 1 Gbyte zu sichern

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Es ist keineswegs sichergestellt, dass sich ein Band von einem anderen Tape Drive,

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auch wenn es sich um den gleichen Typ handelt, zurückgelesen werden kann.

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Bei einem Tape Drive, selbst mit identischer QIC-Bezeichnung, kann keinesfalls davon ausgegangen werden, dass ein Backup von einem anderen Drive als von demjenigen, mit dem der Backup geschrieben wurde, auch gelesen werden kann Die Aufzeichnungsformate, das Backup-Programm sowieso und die Interfaces kön-nen sich maßgeblich voneinander unterschieden Dies gilt (leider) auch ganz allge-mein für alle anderen Typen (Travan, DAT), wenn auch nicht in dem ausgeprägten Maße wie bei QIC

Bild 4.17: Der Aufbau einer QICartridge ähnelt der von Compact-Kassetten, wie sie aus dem

Audio-bereich bekannt sind Das Band verlässt hier niemals das schützende Cartridge-Gehäuse

Die QIC-Medien sind im Gegensatz zu den DATapes (siehe Kapitel 4.6) teurer (Fak-tor 5 bis 6), allerdings lassen sie sich auch öfter verwenden, was im Aufbau der jeweiligen Cartridge begründet liegt

Während für DATapes laut Spezifikation von einer 25- bis 100-maligen Verwendung ausgegangen wird, lassen sich QIC-Tapes laut Herstellerangaben bis zu über 1.000-mal einsetzen

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4.5 Travan

Der Erfinder der QICartridges – 3M – hat einen weiteren Standard für Bandkassetten

entwickelt, der mittlerweile sehr verbreitet ist – Travan In den als Mini Cartridges

bezeichneten Kassetten lassen sich längere Bänder unterbringen als in den übli-chen QICartridges

Beide Varianten, sowohl die neueren QIC- (800, 3200) als auch die Travan-Tapes, sind im 3,5-Zoll-Format ausgelegt Da einige Hersteller, wie beispielsweise Tand-berg, die QIC-Laufwerke mit eigenen Weiterentwicklungen (MLR) versehen haben, ließ 3M sich Travan patentieren Travan stellt den Standard im 3,5-Zoll-Format dar, den eine Vielzahl von Herstellern (Iomega, Hewlett Packard) unterstützen Travan zielt eher auf den Einsatz in Einzelplatz-PCs, ist kostengünstig und kann laut Spezifikation nach wie vor auch am Diskettenlaufwerkscontroller betrieben werden (TR-1 bis TR-3), wie sinnvoll dies auch immer sein mag Die meisten Her-steller von Travan-Streamern verzichten daher meist auch auf diese Option und bieten ihre Geräte stattdessen mit IDE- oder Parallelport-Schnittstelle an Die wei-teren Daten der verschiedenen Travan-Standards zeigt die folgende Tabelle

Travan Typ TR-1 TR-2 TR-3 TR-4 TR-5

Kapazität 400 Mbyte 800 Mbyte 1,6 Gbyte 4 Gbyte 10 Gbyte Datenrate

basiert auf QIC-80 QIC-3010 QIC-3020 QIC-3095 –

Tabelle 4.4: Die Daten der Travan-Standards

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Jede Travan-Klasse ist abwärtskompatibel mit dem jeweiligen QIC-Standard, auf dem

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sie basiert.

Die Travan-Bänder sind bereits formatiert; eine erneute Formatierung ist nur bei Bändern nötig, die schon oft benutzt wurden und Fehler erzeugen Ein Formatie-rungsvorgang eines TR-3-Bandes dauert mit einem Ditto 3200 fast sechs Stunden, was sicher ganz beträchtlich ist

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Bild 4.18: Diese Travan-Cartridges bieten Kapazitäten von 400 Mbyte bis 4 Gbyte (unkomprimiert)

Die Travan-Kassetten sind mechanisch gesehen äußerst stabil und besitzen an der Unterseite eine Metallplatte Die Preise der Tapes liegen – je nach maximaler Kapa-zität – im Bereich von 40-60 DM

Es gibt eine Reihe von Travan-Streamern mit verschiedenen Speicherkapazitäten (800 Mbyte bis 3,2 Gbyte) und mit unterschiedlichen Interfaces für den internen

Einbau und auch den externen Anschluss, beispielsweise Ditto der Firma Iomega.

Zum Lieferumfang gehört ein Backup-Programm für DOS, welches etwas gewöhnungs-bedürftig in der Bedienung ist, und auch Software für Windows 95

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4.5.1 Multi Channel Linear Recording

Die Tandberg-Weiterentwicklung des QIC-Standards nennt sich Multi Channel

Line-ar Recording – oder kurz MLR-1 –, verwendet 5,25-Zoll QICLine-artridges und setzt somit

den QIC-Standard in dem größeren Bandformat fort, während Travan dies für die 3,5-Zoll-QIC-Bänder tut

Diese beiden Versionen bieten eine gewisse Abwärtskompatibilität (eben QIC), ha-ben jedoch unterschiedliche Zielgruppen MLR-1 bietet eine maximale Speicherka-pazität von 13 Gbyte, bei einer maximalen Datenübertragungsrate von 180 Mbyte/ Min Die Weiterentwicklung MLR3 bietet eine Kapazität von maximal 25 Gbyte Als Schnittstelle kommen SCSi- oder Wide-SCSI zum Einsatz

Die feststehende Kopfeinheit besteht aus vier Schreib- und acht Leseköpfen, was gleichzeitiges Lesen und Schreiben (Read While Write) ermöglicht

Aus den Kapazitätsangaben und den höheren Anschaffungskosten (ab ca DM 3.000) für ein MLR-Laufwerk wird ersichtlich, dass sich MLR vorwiegend für den Einsatz in Netzwerkservern und weniger im Home-Bereich empfiehlt

Bild 4.20: Die MLR-Streamer der Firma Tandberg sind äußerst schnell und verwenden

5,25-Zoll-Bänder

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4.6 DAT-Streamer

DAT steht für Digital Audio Tape, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um

einen Standard handelt, der seinen Ursprung in der Audiotechnik hat, wie es prin-zipiell ja auch bei den CD-ROMs der Fall ist, die auf der Basis der Audio-CD weiter-entwickelt wurden

Während sich DAT im HIFI-Sektor nur bei Enthusiasten durchgesetzt hat, sind

die-se Tapes als Backup-Medium äußerst beliebt Die Kasdie-setten sind klein (73 x 54 x 10,5 mm), fassen mit einem Standard-Tape (DDS-2) bis zu 4 Gbyte an Daten und sind bereits ab ungefähr 7 DM erhältlich Allerdings sind die passenden Streamer nicht gerade preiswert und beginnen bei einem Preis von 1.000 DM Als Interface wird bei DAT-Streamern üblicherweise die SCSI-Schnittstelle verwendet, was die Installation und Konfiguration gegenüber den anderen Systemen maßgeblich ver-einfachen kann

Bild 4.21: Ein DAT-Laufwerk (C1533A DDS-2) der Firma Hewlett Packard mit einem DATape

4.6.1 Die DAT-Standards

Es gibt mittlerweile vier DAT-Standards, die in der Datensicherung als Digital Data

Storage (DDS 1-4) bezeichnet werden Der erste – DDS1 – stellt eine um eine

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Fehler-Standard Bandlänge Max Kapazität

Tabelle 4.5: Die wichtigsten Daten der verschiedenen Digital Data Storage Standards

Welchem Standard das jeweilige Tape Drive entspricht und welche DATapes dem-nach verwendet werden können, wird üblicherweise mit angegeben, wobei die Ge-räte rückwärtskompatibel sind Ein 3-Drive kann also auch Bänder nach

DDS-1 und DDS-2 verarbeiten Ein DDS-2-Gerät, wie beispielsweise der Typ HP CDDS-1533A der Firma Hewlett Packard, erlaubt eine maximale Datenübertragungsrate (Native Mode) von 30 Mbyte pro Minute, was ungefähr der Leistung eines Streamers nach TR-3 entspricht

Neben den standardmäßig eingesetzten 4-mm-DAT-Bändern kommen mit speziel-len Laufwerken (Mammoth, Fa Exabyte) auch 8-mm-breite Tapes (Video Tapes) zum Einsatz, wobei hier die maximale Speicherkapazität ebenfalls bei 20 Gbyte (unkomprimiert wie alle Kapazitätsangaben) liegt

4.6.2 Das DAT-Aufzeichungsverfahren

Der interne Aufbau ist bei einer DAT-Cartridge schon aufgrund ihrer Größe anders als bei QIC bzw Travan, und außerdem mag es erstaunlich sein, wie viele Daten auf diese kleinen Tapes passen Der Grund dafür liegt im anderen

Aufzeichnungsver-fahren, welches als Schrägspur- oder auch Helical-Scan-Verfahren bezeichnet wird,

begründet

Das Magnetband bewegt sich verhältnismäßig langsam am Schreib-/Lesekopf vor-bei, und die beiden Köpfe befinden sich auf einer sich schnell drehenden

Kopf-trommel, was zu einer hohen relativen Geschwindigkeit führt Die Spuren werden

dabei schräg aufgezeichnet und können, bedingt durch die schnelle Kopfrotation, sehr dicht beieinander angeordnet werden, was zu einer besseren Ausnutzung der Bandoberfäche und somit zu einer höheren Kapazität als bei den anderen Verfah-ren führt

Bild 4.22: Das Schrägspurverfahren der DAT-Drives arbeitet im Gegensatz zu QIC mit einer

rotieren-den Kopftrommel

Ngày đăng: 03/07/2014, 14:20