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PC Werkstatt Ausgabe 2000- P4 potx

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Bild 1.19: Je nach Maustyp und dazu gehörigem Treiber finden sich unter »Eigenschaften von Maus« verschiedene Optionen, wobei das wichtigste – der Treiber – unter »Allgemein« festgelegt

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Für Windows 9x sollten im Normalfall keine speziellen Anpassungen des Maus-treibers in den DOS-Konfigurationsdateien vorgenommen werden, sondern

statt-dessen in der Systemsteuerung unter Maus (Eigenschaften vom Maus) Der

Maust-reibereintrag erscheint standardmäßig auch nicht in diesen Konfigurationsdateien, sondern ist nur für den alten DOS-Mode nötig und daher üblicherweise ausschließ-lich in der CONFIG.SYS bzw AUTOEXEC.BAT für DOS lokalisiert

Bild 1.19: Je nach Maustyp und dazu gehörigem Treiber finden sich unter »Eigenschaften von

Maus« verschiedene Optionen, wobei das wichtigste – der Treiber – unter »Allgemein« festgelegt wird

1.5 Joysticks und Pads

Ein Joystick – auch Spielkonsole oder Spieladapter genannt – wird für Spiele

benö-tigt, so dass die dazugehörige PC-Verbindung auch als Gameport oder

Game-An-schluss bezeichnet wird Eine automatische Unterstützung durch DOS in Form eines

Treibers oder mit speziellen Befehlen ist für einen Joystick nicht gegeben Das jeweilige (Spiel-) Programm liefert den notwendigen Softwaretreiber für den Joy-stick, der während der Installation des Programms angegeben wird Jedes mit dem Joystick zu verwendende Programm muss demnach explizit einen Treiber für den Joystick zur Verfügung stellen

Ein Joystick besteht aus einem Steuerknüppel, der in vier Richtungen bewegt

wer-den kann, und verfügt über einen oder mehrere Feuerknöpfe Je nach Spielvariante

können die Joystick-Bedienelemente eine unterschiedliche Funktion aufweisen Meist können Spiele auch alternativ mit der Tastatur oder der Maus bedient wer-den, doch die rechte Spielfreude kommt erst mit einem Joystick auf Joysticks gibt

es in den unterschiedlichsten Formen und Farben bereits ab ca 10 DM bis zu über

200 DM für die Profiversionen

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Bild 1.20: Ein relativ einfacher Joystick mit den üblichen Einstellungs- und Bedienelementen

Prinzipiell existieren zwei grundsätzlich verschiedene Ausführungen von Joysticks:

analoge und digitale, wobei die digitalen meist als Pads bezeichnet werden.

Bei analog aufgebauten Joysticks befinden sich im Inneren zwei Potentiometer (veränderbare Widerstände), eines für die X- und eines für die Y-Richtung, die in Abhängigkeit von der Position des Steuerknüppels ihren Widerstandswert (typisch 0–100 kOhm) und damit eine Spannung verändern Zur Justierung der Knüppel-position (Nullstellung) bieten die üblichen Joysticks zwei Schieberegler, wie es im Bild 1.21 erkennbar ist, die auf die beiden Potentiometer wirken

Bild 1.21: Im Innern eines Joysticks sind zwei Potentiometer für die Auswertung der

Knüppelposition zuständig

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Da es sich beim Gameport, wie bei allen anderen PC-Schnittstellen, um eine

digita-le Schnittsteldigita-le handelt, müssen die beiden analogen Spannungen in digitadigita-le Signale umgesetzt werden, was demnach im Joystick selbst stattfinden muss Hier-für ist ein einfacher Spannungsfrequenzumsetzer (U/F) zuständig, der entspre-chend der Höhe der analogen Spannung einen mehr oder weniger langen Impuls ausgibt, der seriell vom PC weiterverarbeitet werden kann Die Auswertung der Tastenstellungen des Joysticks ist weit einfacher, da hier nur festgestellt werden muss, ob eine Taste offen (5 V) oder gedrückt ist (0 V)

Bild 1.22: Der interne Aufbau eines Joysticks

Bild 1.23: Die Elektronik – der Spannungs/Frequenzumsetzer – befindet sich hier unter dem

schwar-zen Klecks auf der Platine An der Elektronik eines Joysticks lässt sich daher auch meist nichts reparieren

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1.5.1 Der Gameport

Der Gameport für den Anschluss von Joysticks oder Pads – eine Unterscheidung zwischen beiden Ausführungen ist für die weiteren Betrachtungen nicht relevant – ist am PC als 15-polige Buchse ausgeführt Hier können maximal zwei Joysticks angeschlossen werden, wofür allerdings ein entsprechender Adapter (einmal 15-polig auf zweimal 15-15-polig für zwei Joysticks) benötigt wird, der für ca DM 10 im Handel zu erwerben ist

Bild 1.24: Der Joystick-Anschluss ist 15-polig und im Prinzip mit keinem anderen PC-Anschluss zu

verwechseln

Des Weiteren muss das entsprechende Spiel auch den Modus für zwei Spieler unter-stützen, was man während der Installation des Spieles erkennen kann Andernfalls kann nur ein Joystick bei dem betreffenden Spiel zum Einsatz kommen

Der Gameport befindet sich bei älteren PCs oftmals auf einer Schnittstellenkarte, die ebenfalls die RS232- und die Druckerschnittstelle zur Verfügung stellt Je nach Ausführung dieser Karte können hier auch die Controller für die Disketten- und Festplattenlaufwerke und die entsprechenden Anschlüsse lokalisiert sein Ein Game-port, der sich direkt auf dem Mainboard befindet – wie es bei den anderen Schnitt-stellen mittlerweile üblich ist –, ist eher selten

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Pin Nr Belegung/Funktion

Tabelle 1.5: Die Signale des Gameports, der standardmäßig zwei Joysticks unterstützt

Da Spielen ohne Sound ohnehin keinen Spaß macht, besitzen die meisten Sound-karten einen Gameport-Anschluss, der auch als MIDI-Schnittstelle für den Anschluss von Keyboards (Klaviatur) genutzt werden kann Abweichend von der Belegung in der Tabelle werden dann zwei zusätzliche Signale geführt, worauf im Kapitel über die Soundkarten genau eingegangen wird

Im Handel werden auch spezielle Gamecards angeboten, die lediglich einen Gameport

bieten Deren Anschaffung lohnt sich aus preislicher Sicht nicht, da eine einfache Soundkarte, die für das Spielen völlig ausreicht, zum (fast) gleichen Preis erhält-lich ist

1.5.2 Pads – digitale Joysticks

Die digitalen Joysticks besitzen intern keine analogen Komponenten, verwenden

jedoch dieselbe Schnittstelle Zu dieser Kategorie gehören die Pads Sie besitzen

quasi nur Tasten, wobei hier per Software (Treiber) festgestellt wird, wie lange eine bestimmte Taste gedrückt wird Dies geschieht durch eine ständige Abfrage der Taster, so dass sich die Steuerfunktion für das Spiel ergibt Es existiert daher kein maximaler oder minimaler Wert, wie ihn eine Knüppelposition bei einem Joystick bieten kann

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Während sich für Autorennen besonders die analogen Joysticks eignen, denn der Steuerknüppel lässt gefühlvolles Lenken zu, sind die Pads eher für Jump-and-Run Spiele und, wie mein Sohn sagt, auch für Fußballspiele geeignet, wo es vorwiegend auf schnelle Tastenaktionen ankommt Aus diesem Grund existieren auch

Joystick-Modelle wie der PC Powerpad Pro SV234 von Jöllenbeck, die zwischen analoger und

digitaler Betriebsart umschaltbar sind

Bild 1.25: Ein Pad bietet üblicherweise eine Steuerfläche (links) und mehrere einzelne Tasten

Für Auto- und andere Rennspiele werden häufig Lenkradkonsolen und für Flipper-spiele auch Flipperkonsolen eingesetzt Sie funktionieren im Prinzip genauso wie ein Joystick, auch wenn sie teilweise sehr ungewöhnlich aussehen Bei der Lenkrad-konsole entspricht das Lenkrad dem Knüppel und das Brems- und Gaspedal den Feuerknöpfen, während die Flipperkonsole von der Funktion her eher mit einem Pad verglichen werden kann

In den meist etwas teureren Lenkradkonsolen ist außerdem ein Motor eingebaut,

der für Rütteleffekte zuständig ist, d.h der Knüppel oder das Lenkrad wird von der

Spielsoftware – je nach Szenerie – bewegt oder ist auch schwergängiger wie bei-spielsweise bei der Fahrt über eine Schotter- oder eine Sandpiste

Bild 1.26: Eine Fahrkonsole (Formula Force) der Firma Logitech mit zusätzlichem USB-Anschluss

Ob Joystick, Pad, Lenkrad- oder Flipperkonsole, alle diese Geräte verwenden den Gameport zum Anschluss an den PC

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1.5.3 Fehlersuche und Reparatur

Probleme mit Joysticks und Pads sind eigentlich recht selten, und die meisten Spiele können mit den unterschiedlichsten Modellen umgehen Falls ein Joystick nicht funktionieren sollte, ist als erstes zu kontrollieren, ob im PC nicht etwa zwei Gameports aktiviert sind, beispielsweise auf der Sound- und auf einer Schnittstellen-karte

Dass man zwei Gameports im PC hat, fällt oftmals gar nicht auf, weil einer der beiden Anschlüsse (der der Schnittstellenkarte) nicht nach außen auf ein Slotblech oder die PC-Rückwand geführt ist Die Anschlussleiste auf der Platine ist dann zwar nicht mit einem Kabel belegt, gleichwohl ist der Port aktiviert

Auf den Schnittstellenkarten wird der Gameport meist über einen Jumper akti-viert, was auch für einige Soundkarten gilt, die jedoch in zunehmendem Maße per Plug&Play, also automatisch vom BIOS oder Windows 9x, konfiguriert werden Die Abschaltung eines Gameports per BIOS-Setup ist üblicherweise nicht möglich Der Knüppel eines Joysticks besitzt gewissermaßen keinen Nullpunkt, denn die Widerstände variieren jeweils zwischen ihrem minimalen und maximalen Wert In der Ruhestellung des Knüppels ist der Widerstand daher nicht Null, was bei einigen Spielen stets eine Geradeausfahrt bedeutet Zur Justage, die beim Einsatz von un-terschiedlichen Spielen entsprechend zu verändern ist, befinden sich am Rand des

Joysticks kleine Drehräder Einige Joystick-Modelle, wie der Sidewinder 3D Pro von

Microsoft, können auch mit spezieller Kalibriersoftware justiert werden

Der Joystick sollte im vermeintlichen Fehlerfall einmal mit verschiedenen Spielen eingesetzt werden Dabei ist es immer aufschlussreich, wenn ein DOS-Spiel auch unter dem alten DOS, zumindest zum Test, ausprobiert werden kann Dadurch kann der Fehler weiter isoliert werden, denn womöglich liegt er in der jeweiligen Win-dows-Konfiguration begründet Windows 9x bietet zum Test und zur Kalibrierung jedoch einige Möglichkeiten, und die an dieser Stelle getroffenen Einstellungen gelten dann für alle Spiele, die direkt für Windows 9x geschrieben sind

Falls der Joystick oder das Pad von Windows 9x nicht detektiert werden kann

(Fehlermeldung: nicht verbunden), ist mit ziemlicher Sicherheit etwas mit dem

Game-Port-Treiber oder auch dem (automatisch) eingestellten E/A-Bereich nicht in Ordnung, was insbesondere dann auftritt, wenn man die Soundkarte im PC gewech-selt hat

Selbst nach vorheriger korrekt abgelaufener Deinstallation der alten Soundkarte bleibt nämlich eine ganze Reihe von Einstellungen in der Registry erhalten, die mit den Eintragungen der neu installierten Soundkarte nicht immer »zusammenspie-len« Treiber für den Gameport bzw den Joystick werden von Windows selbst, von der Software zur Soundkarte oder auch zum Joystick mitgeliefert, und vielfach muss man mit diesen Treibern etwas herumprobieren, bis man einen gefunden hat, der mit dem Joystick korrekt funktioniert

Allerdings treten selbst bei einem so einfachen Gerät wie einem Joystick auch Fälle auf, wo die Registry derartig mit Soundkarten- und anderen Hardwaretreibern – für Geräte, die vor langer Zeit einmal im PC eingebaut waren – aufgefüllt ist, dass eine komplette Windows-9x-Neuinstallation nötig ist, damit der Joystick funktio-niert, wobei dieses »Problem« leider ganz allgemein für Hardware-Einheiten unter Windows 9x gilt

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Bild 1.27: Bequeme Einstellungs- und Testmöglichkeiten für unterschiedliche Joysticks und Pads

werden ab Windows 95 geboten

Bild 1.28: Der Gameport einer Soundkarte belegt üblicherweise nur acht I/O-Adressen und keine

weiteren PC-Ressourcen; bei Problemen sollte zunächst diese Einstellung und dann der verwendete Treiber kontrolliert werden, den es vom Soundkartenhersteller möglicher-weise in einer aktualisierten Version gibt

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Falls sich unter Windows keinerlei Fehler für den Gameport-Joystick feststellen lässt, der Joystick dennoch nicht funktioniert (nicht verbunden), sollte unbedingt der

verwendete E/A-Bereich (0200–0207) kontrolliert und ggf geändert werden, denn falls die Soundkarte gegen eine neue ersetzt wurde, wird dieser Bereich von Win-dows nicht immer korrekt (automatisch) eingestellt und es findet sich dann

bei-spielsweise für den E/A-Bereich eine Angabe wie 0208-020F und der Joystick

funk-tioniert aus diesem Grunde nicht

Elektrische Reparaturen an einem Joystick oder auch Pad beschränken sich meist auf die Kontrolle der Anschlussleitungen, die dann gegebenenfalls nachzulöten sind, falls man etwas zu brutal mit einer Spielkonsole umgegangen sein sollte Mechanische Probleme sind hier schon eher üblich, wozu beispielsweise das Auslei-ern oder auch das Herausspringen der FedAuslei-ern aus der Joystick-Halterung gehören

Im Bild 1.21 sind die Federn erkennbar, die vielfach wieder eingehängt werden können, wenn die Plastikhalterungen nicht beschädigt sind

Bild 1.29: Ein geöffnetes Pad zeigt die Anordnung der einzelnen Kontakte, die sich oftmals in

gedrückt werden

Bei Pads spielt generell die Qualität der Kontakte (vergl Bild 1.30) eine wichtige Rolle, die wie bei anderen Eingabegeräten auch einer Abnutzung unterliegen und – je nach Typ – auch mehr oder weniger schnell verschmutzen können Das Öffnen eines Joysticks oder Pads ist in der Regel unproblematisch, da hierfür meist nur ein passender Schraubendreher benötigt wird Wie bei einer Tastatur auch können einem beim Öffnen aber die Tasten eines Pads entgegenfallen, was hier jedoch nicht so kritisch ist, da es schließlich nicht so viele sind wie bei einer Tastatur

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Bild 1.30: Die Kontakte in einem Pad sind nach längerem Gebrauch nicht immer so sauber wie hier

und sollten in einem Fehlerfall kontrolliert und gesäubert werden

1.6 Der Monitor

Der Monitor wird oftmals mit dem PC als Komplettsystem erworben, wobei ihm nicht immer die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die er eigentlich verdient Ähn-lich wie bei einer Stereoanlage, die mit relativ schlechten Lautsprecherboxen aus-gestattet ist, verhält es sich mit einem PC und seinem Ausgabemedium – dem Monitor Die beste 3D-Grafikkarte ist herausgeschmissenes Geld, wenn der Monitor die gelieferten Daten nicht adäquat weiterverarbeiten kann Aktuelle Grafikkarten sind den meisten gebräuchlichen Monitoren technisch überlegen, und demnach

gibt der Monitor und nicht die Grafikkarte die machbare Bildqualität vor.

Bereits bei der Anschaffung eines Monitors, sei es als einzelnes Gerät oder im Verbund mit einem PC, sollte man daran denken, dass er sich längst nicht so schnell

als veraltet darstellt wie etwa eine CPU oder eine Festplatte Die Empfehlung:

Lie-ber eine CPU mit einer etwas langsameren Taktfrequenz als einen minderwertigen Monitor sollte man durchaus beherzigen und daran denken, dass der Monitor nicht

nur die Daten der eingebauten Grafikkarte problemlos bewältigen kann, sondern besser noch über eine Leistungsreserve verfügen sollte Verschiedene Daten eines Monitors beschreiben seine Qualität:

> die Bildschirmdiagonale (typisch: 14–21 Zoll)

> die maximale Auflösung (typisch: 640 x 480 – 1280 x 1024 Bildpunkte)

> die Größe der Lochmaske (typisch: 0,31–0,21 mm)

> die maximale Horizontalfrequenz (typisch: 31,5–100 kHz)

> die maximale Vertikalfrequenz (typisch: 60–85 Hz)

> die maximale Pixelrate (typisch: 25–160 MHz)

> der Standard für Strahlungsarmut und Ergonomie (MPR, TCO)

Was diese Werte, die nicht unabhängig voneinander sind, im Einzelnen bedeuten und welche Auswirkungen sie auf die Darstellungsqualität haben, wird in den fol-genden Kapiteln näher erläutert

Ngày đăng: 03/07/2014, 14:20