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BIOS und Troubleshooting- P32 docx

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Falls das ZIP-Laufwerk mit GUEST immer noch nicht detektiert werden kann, sollte im BIOS-Setup unter den Einstellungen für den Parallel-Port überprüft werden, ob sich hier EPP und/oder E

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in solchen Fällen dadurch zu schaffen, dass entweder nur der Drucker oder nur das ZIP-Laufwerk verwendet wird, was ein ständiges Umste-cken des Kabels bedeutet Dies sollte aber grundsätzlich nur bei ausge-schaltetem PC erfolgen! Besser ist es natürlich, wenn zwei Parallel-Ports

im PC vorhanden sind und der Drucker an die zweite Schnittstelle ange-schlossen werden kann

Interessanterweise muss das ZIP-Drive gleichzeitig mit dem PC oder kurz danach eingeschaltet werden, denn andernfalls wird das Laufwerk viel-fach nicht erkannt, was bedeutet, dass man ständig mit dem unhandli-chen Steckernetzteil herumhantieren muss Falls das ZIP-Laufwerk mit GUEST immer noch nicht detektiert werden kann, sollte im BIOS-Setup unter den Einstellungen für den Parallel-Port überprüft werden, ob sich hier EPP und/oder ECP einstellen lässt, und ein erneuter Versuch unter-nommen werden

Eine weitere Ursache für das Nichtfunktionieren des ZIP-Laufwerks kann

im Eintrag Lastdrive begründet liegen, der sich in der CONFIG.SYS

befindet Es muss noch ein Laufwerksbuchstabe frei sein, doch falls hier mehrere Laufwerke eingebunden werden oder Lastdrive = z angegeben ist, steht dafür keiner mehr zur Verfügung, und das Programm GUEST bleibt ebenfalls stehen

Das externe ZIP-Drive ist intern im Prinzip ein SCSI-Gerät, und daher erscheint es nach der Installation der zum ZIP-Drive mitgelieferten Soft-ware im Geräte-Manager von Windows 95 unter den SCSI-Controllern (siehe Bild 8.11) Wie erwähnt, kann das Laufwerk in verschiedenen Modi am Parallel-Port arbeiten, und selbst wenn im BIOS-Setup ein bidi-rektionaler Modus wie EPP oder ECP festgelegt worden ist, stellt dies –

Bild 8.11: Das externe ZIP-Drive wird von Windows 95 als SCSI-Gerät behandelt

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zumindest nicht unter Windows 95 – sicher, dass dieser auch tatsächlich

Verwendung findet und z.B nicht der langsamste Modus (siehe

Optimie-rung, weiter unten)

Betrieb mit Windows NT/2000/XP Für Windows NT werden ebenfalls entsprechende Treiber mitgeliefert, sodass es – bis auf eine kleine Unannehmlichkeit – keine Schwierigkeiten mit dem externen ZIP-Drive gibt Ist der Treiber für Windows NT instal-liert, jedoch kein ZIP-Drive angeschlossen, meldet Windows NT näm-lich, dass ein Dienst nicht gestartet werden kann

Abhilfe ist beispielsweise durch eine Änderung in der Registry möglich, und zwar unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControl-Set\Services\ppa3nt Unter dem Schlüssel ErrorControl ist bei der

DWORD-Variable standardmäßig eine »1« eingetragen, und dieser Wert ist durch »0« zu ersetzen, woraufhin Windows NT keinen Fehler mehr detektiert, unabhängig davon, ob das Drive am Parallel-Port angeschlos-sen worden ist oder nicht

Bei Windows 2000 und Windows XP gibt es dieses Problem zwar nicht mehr, allerdings ist für das ZIP-Laufwerk am Parallel-Port stets zusätzli-che Software notwendig, die man sich am besten aus dem Internet bei IOMEGA besorgt Nach der Installation der Parallel-Port-Software (und einem Neuboot) wird das ZIP-Laufwerk daraufhin auch von Windows

XP automatisch erkannt, ohne diese Software hingegen nicht

Bild 8.12: Das ZIP-Laufwerk wird unter Windows XP erkannt und steht danach als

übliches Laufwerk unter dem Arbeitsplatz zur Verfügung

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Optimierung Ist das ZIP-Laufwerk unter Windows 9x verfügbar, wobei zunächst kei-neswegs ersichtlich ist, welcher Mode dabei Anwendung findet, sollten die IOMEGA-ZIP-Tools von der mitgelieferten ZIP-Disk installiert

wer-den Dabei wird ein Programm mit der Bezeichnung

Parallelport-Beschleuniger installiert, welches danach aufzurufen ist

Nach der Beendigung des Programms sollte sich unter EIGENSCHAFTEN FÜR IOMEGA PARALLEL PORT ZIP INTERFACE ein entsprechender Eintrag

finden, der üblicherweise – ohne Anwendung von

Parallelport-Beschleu-niger – nicht vorhanden ist Bei der automatischen Detektierung des

(opti-malen) Modes, kann der PC allerdings auch hängen bleiben Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als mit dem standardmäßig zu Grunde geleg-ten Mode zu arbeigeleg-ten, wobei aber sicherheitshalber noch einmal die BIOS-Einstellung für den Parallel-Port (SPP, ECP, EPP?) kontrolliert und eventuell angepasst werden sollte Möglicherweise lässt sich der Test danach erfolgreich absolvieren

Die optimale Mode-Einstellung kann eine ganz beachtliche Steigerung der Datenübertragungsrate zur Folge haben, sodass es sich lohnt,

eventu-ell verschiedene Einsteventu-ellungen auszuprobieren Unter Eigenschaften für

Iomega Parallel Port Zip Interface findet sich ein Feld mit den

Adapter-Einstellungen, die an dieser Stelle verändert werden können Der Eintrag

Speed spezifiziert einen Parameter für die Geschwindigkeit, wobei 6 der

höchsten und 1 der niedrigsten entspricht

Des Weiteren ist neben der Port-Adresse, die üblicherweise 378h lautet und mit dem entsprechenden Eintrag im BIOS-Setup und unter den Win-dows 95-Ressourcen übereinstimmen muss, die Betriebsart – der Mode –

zu bestimmen Tabelle 8.1 zeigt die hier möglichen Variationen für das ZIP-Drive

Bild 8.13: Die Detektierung der optimalen Betriebsart

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Bild 8.14: Hier hat die automatische Einstellung funktioniert Der Mode-Parameter

kann oftmals noch manuell optimiert werden

Mode Bedeutung/Funktion

bidr 8 Bit-Übertragung in beiden Richtungen, bidirektional epp EPP-Mode wird erzwungen

eppecr EPP/ECP-Erkennung erfolgt automatisch fast automatische Erkennung der optimalen Betriebsart mcbidir bidirektionaler PS/2-Mode, wie er mit dem IBM Microchannel

ein-geführt wurde nibble 4 Bit-Übertragung, die langsamste Betriebsart pc873epp EPP-Modus für einen Super-I/O-Controller der Firma National

Semiconductor sl360 EPP-Modus für Intel-Controller smcepp EPP-Modus für einen Super-I/O-Controller der Firma SMC Tab 8.1: Festlegung der Betriebsart für ein ZIP-Laufwerk am Parallel-Port

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8.3 Flash-Drives

In den letzten Jahren ist ein Halbleiterspeicher auf den Markt gekom-men, der insbesondere in PDAs, Digitalkameras oder auch Handys gewissermaßen als Ersatz für Diskettenlaufwerke oder Festplatten dient: der Speicher Die Speicherdauer der Information in einem Flash-Speicher beträgt mindestens zehn Jahre, und es wird keine Batterie für

den Datenerhalt verwendet Die Bezeichnung Flash ist übrigens keine

Abkürzung, sondern kommt ursprünglich aus dem militärischen Bereich und soll einen Halbleiterspeicher kennzeichnen, dessen (geheimer) Inhalt sich im Ernstfall in Sekundenbruchteilen – blitzschnell – löschen lässt Flash-Chips werden auch für das BIOS verwendet, wobei hier typischer-weise Blockgrößen von 4-16 kByte realisiert werden, wodurch einzelne Blöcke wie der Boot-Block und verschiedene Firmware-Blöcke einerseits selektierbar sind und andererseits auch vor versehentlichem Löschen geschützt werden können Erst als es technologisch möglich wurde, die Blockgrößen auf (Laufwerks-)kompatible 512 Bytes reduzieren zu kön-nen, sind Flash-Chips nicht nur für Codespeicherungen (Firmware) inte-ressant geworden, sondern auch für alle Anwendungen, wo bisher Dis-ketten und Festplatten zum Einsatz gekommen sind Festplatten sind empfindlich gegenüber Stößen und Disketten gegenüber mechanischen Beschädigungen oder Feuchtigkeit Den in ein stabiles Gehäuse gepack-ten Flash-Speicherchips ohne mechanisch bewegbare Teile machen sol-che Umwelteinflüsse hingegen nichts aus

Bild 8.15: In diesen unterschiedlichen Speicherkarten werden Flash-Bausteine

verwendet

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Flash-Speicher werden auf den unterschiedlichen Speicherkarten wie Multimedia-Card, Compact-Flash-Card, Smart-Media-Card oder auch dem Memory-Stick verwendet Auch wenn das Speicherprinzip stets auf dem Flash-Prinzip beruht, weichen die Abmessungen und die Interfaces dieser Typen voneinander ab und benötigen dementsprechend unter-schiedliche Schreib/Lesegeräte, wenn man z.B die Fotos einer Kamera per Memory-Stick direkt vom PC lesen möchte Einige PCs – wie bei-spielsweise der Aldi-PC mit 2,6 GHz – bringen gleich entsprechende Card-Reader mit, um die Daten unterschiedlicher Cards verarbeiten zu können

Diese Flash-Drives sind nicht nur für den Datenaustausch mit Kameras, PDAs usw geeignet, sondern sie können auch als PC-Laufwerke zum Einsatz kommen, was eine sehr praktische Angelegenheit ist, denn das Schreiben, Löschen und Kopieren der Daten geht dabei wie mit jedem anderen üblichen PC-Laufwerk vonstatten, und die Medien sind dabei klein und (fast) unverwüstlich

Voraussetzung ist hierfür zunächst ein entsprechender Card-Reader für den PC, wobei diese Einheiten auch als externe Geräte – meist für den USB – erhältlich sind Dabei kann man aber nicht generell davon ausge-hen, dass bei einem externen Gerät auch eine Boot-Funktionalität gege-ben ist, was bei standardmäßig eingebauten Readern (siehe Bild 8.16) aber Standard sein sollte Die Treiber-Software für den Card-Reader integriert die eingesetzten Flash-Karten gewissermaßen wie ein übliches Laufwerk, sodass auch eine Formatierung durchgeführt werden kann, wobei bei Windows FAT und FAT32 für diese Laufwerke üblich sind Einen mechanischen Schreibschutz gibt es dabei nicht, mitunter ist jedoch eine entsprechende Software im Lieferumfang des Readers mit dabei, die diese Funktion softwaretechnisch übernehmen kann Außer-dem sind auf die Flash-Karten – wie für andere Laufwerke auch – die (zusätzlichen) Windows-Tools anwendbar, um Daten vor fremden Zugriffen zu schützen oder auch zu verschlüsseln

Windows bringt – je nach Version – ebenfalls eine Treiberunterstützung für verschiedene Flash-Cards und Reader mit, prinzipiell bereits ab Win-dows 98, wobei jedoch erst WinWin-dows XP mit einer überzeugenden Funk-tionalität und Unterstützung hierfür aufwarten kann Damit von einer Flash-Card auch ein Boot auszuführen ist, muss das BIOS einen Card-Reader als Boot Device (siehe Bild 3.7) unterstützen, wobei es keine Rolle spielt, welcher Flash-Card-Typ dann eingesetzt wird, er muss nur

Bild 8.16: Einige aktuelle PCs verfügen über passende Schreib/Lesegeräte für

unter-schiedliche Flash-Speicherkarten

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Des Weiteren ist eine zusätzliche Software empfehlenswert, um die Flash-Card als Boot Device einzurichten Es geht aber auch manuell mit den üblichen Tools des jeweiligen (Windows-)Betriebssystems Beim Aldi-PC gibt es unter ZUBEHÖR/SYSTEMPROGRAMME das Programm Mkboottw,

welches im Handumdrehen eine Boot-Disk mit den entsprechenden Trei-bern anlegen kann

Damit hat man auf der Flash-Card ein DOS parat, mit dem im Notfall die Festplatte bzw das System wieder zu reparieren ist, z.B um eine Virenverseuchung zu beheben, die Festplatte neu zu partitionieren oder

Bild 8.17: Die Flash-Karten werden unter den üblichen Laufwerken geführt und

auch dementsprechend behandelt

Bild 8.18: Die Compact-Flash-Card wird zum Boot Device

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auch um ein Festplatte-Image zurückzuschreiben Die hierfür passenden Programme kopiert man sich natürlich für den Fall der Fälle auch noch mit auf die Flash-Card

Wenn später von der Flash-Card gebootet wird, firmiert dieses Laufwerk

im Übrigen unter A: – es kommt also wie ein übliches Diskettenlaufwerk daher –, sodass man bei einem derartigen PC tatsächlich auf dieses

Lauf-werk verzichten kann Außerdem bietet sich eine bootable Flash-Card

auch dafür an, einmal mit einem anderen Betriebssystem zu booten, ohne dass irgendwelche Veränderungen an der Festplatte vorgenommen wer-den müssen

Ohne einen Card-Reader kommen die USB-Flash-Drives aus, die in letzter Zeit sehr beliebt sind, was auch daran liegen mag, dass sie sehr klein sind (5-8 cm lang, 1 cm Durchmesser), bequem in die Hosentasche passen und über den USB angekoppelt werden, den heute jeder PC und jedes

Note-book besitzen Diese USB-Drives verwenden ebenfalls Flash-Speicher mit

Kapazitäten von 16 MByte bis hin zu stattlichen 1 GByte Demnach lassen sich hier nicht nur wichtige Daten unterbringen (Texte, Passwörter), die man gern gut aufbewahrt wissen möchte (in der Hosentasche), sondern auch gleich ein komplettes Betriebssystem, wenn das BIOS den Boot von einem USB-Gerät aus erlaubt Der einzige Nachteil gegenüber anderen Speichern ist die relativ langsame Lese- und vor allem Schreibgeschwin-digkeit (ca 400-1000 KByte/s), was aber für alle Flash-Speicher gilt Dies ist aber immer noch mindestens 10-mal schneller als Zugriffe auf ein Dis-kettenlaufwerk und sollte in der Praxis daher kaum ins Gewicht fallen Für diese USB-Drives werden, je nach Hersteller, unterschiedliche

Be-Bild 8.19: Die Flash-Karten erscheinen unter dem Arbeitsplatz als Geräte mit

Wech-selmedien Die Compact-Flash-Card ist bootfähig und enthält die DOS-üblichen Files und Treiber

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Ab Windows 2000 und demnach auch für Windows XP ist noch nicht einmal ein spezieller Treiber zu installieren, sondern es steht unmittelbar nach dem Anschluss an den USB ein Wechseldatenträgerlaufwerk zum Einsatz bereit Das Verschlüsseln von Daten und das Einrichten eines Passwortes wird in der Regel durch mitgelieferte Software ermöglicht Mit einen kleinen Schalter lässt sich hier auch ein Schreibschutz einschal-ten, und eine LED informiert über die Aktivität des USB-Flash-Drive Prinzipiell lässt sich ein USB-Flash-Drive genauso als bootfähiges Lauf-werk einsetzen wie die Flash-Drives in einem Reader-Slot, immer voraus-gesetzt, dass das BIOS hierfür eine passende Boot-Option (USB-Flash-Drive) zur Verfügung stellt

Bild 8.20: Ein USB-Handy-Drive mit Zubehör, wobei der USB-Adapter insbesondere

für PCs nützlich ist, die nur über USB-Anschlüsse auf der Gehäuserückseite verfügen

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Ngày đăng: 03/07/2014, 15:21