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BIOS und Troubleshooting- P27 docx

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Lediglich die Interrupts stellen sich in der Praxis mitunter immer noch als problema-tisch dar, sodass diese etwas ausführlicher behandelt und die anderen drei Ressourcen-Typen hier nur

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Kapitel 7 · Bussysteme, Plug&Play und Onboard Devices

7.6 PC-Ressourcen

In den vorherigen Kapiteln sind des Öfteren die PC-Ressourcen erwähnt worden, auf die nun explizit eingegangen werden soll Die üblichen (kon-figurierbaren) PC-Ressourcen sind dabei die folgenden:

쮿 Speicherbereich

쮿 Ein/Ausgabe-Bereich

쮿 DMA-Kanäle

쮿 Interrupt-Kanäle Bei aktuellen PCs, die über Onboard-Einheiten, über PCI-Slots und einen AGP-Slot verfügen, sollte man davon ausgehen können, dass keinerlei manuelle Einstellungen für die Reservierung von Adressen und Kanälen notwendig sind, wofür aber aktuelle und für das jeweilige Betriebsystem passende Treiber eine grundlegende Voraussetzung sind Lediglich die Interrupts stellen sich in der Praxis mitunter immer noch als problema-tisch dar, sodass diese etwas ausführlicher behandelt und die anderen drei Ressourcen-Typen hier nur zur Übersicht und für das grundsätzliche Verständnis erläutert werden

Reset Configuration Data Neuschreiben der ESCD-Daten Disabled Resources controlled by automatische oder manuelle

Res-sourcenverteilung

»Manual« oder »Auto«, je nach PC-Ausstattung Slot x (using) IRQ Zuordnung eines bestimmten

Inter-rupts zu einem Slot

»Auto« bei aktuellen PCs

Slot x using INT#, Right/

Middle/Left

Zuordnung eines bestimmten Inter-rupts zu einem Slot

»Auto« bei aktuellen PCs

Symbios SCSI BIOS Optionen für integrierten

SCSI-Con-troller der Firma Symbios Logic ein-stellen

nur bei vorhandenen SCSI-Einheiten

Trigger Method Festlegung des

Interrupt-Auslöse-mechanismus

Level

BIOS-Setup-Eintrag Bedeutung/Funktion bevorzugte

Einstellung

Tab 7.5: Gebräuchliche Optionen für den PCI- und PnP-BIOS-Setup (Forts.)

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Ab Windows 95 kann man sich die Vergabe der Ressourcen im

Geräte-Manager (START/EINSTELLUNGEN/SYSTEMSTEUERUNG/SYSTEM) näher an-sehen Bei den einzelnen Geräte-Einträgen kennzeichnet ein rotes Kreuz einen schwer wiegenden Gerätefehler, beispielsweise, dass die Einheit mit einer anderen eine Ressourcenüberschneidung aufweist Ein gelbes Ausru-fezeichen kennzeichnet einen minder schweren Gerätefehler, wie beispiels-weise das Fehlen des dazugehörigen Software-Treibers Diese Art der Dar-stellung und Konfiguration von Hardware-Einheiten wurde weder bei Windows 98 noch bei Windows Millennium (Me) verändert Lediglich Windows NT bildet hier eine Ausnahme, wobei sich die Nachfolger Win-dows 2000 und WinWin-dows XP bei der Darstellung der Hardware ebenfalls

an Windows 9x orientieren, auch wenn die Treiber sich hierfür grundsätz-lich von denen der anderen Windows-Versionen unterscheiden

Bild 7.22: Der Windows-Geräte-Manager zeigt die erkannten Geräte in einer

baum-artigen Struktur an Eine Übersicht über die verwendeten PC-Ressourcen erhält man über »Eigenschaften«

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Kapitel 7 · Bussysteme, Plug&Play und Onboard Devices

Bei Windows NT 4.0 gibt es dagegen keine derartige

Geräte-Manager-Anzeige, sondern die NT-Diagnose, welche entsprechende

Hardware-Informationen anzeigen kann Der NT-Nachfolger Windows 2000 bietet aber wie die Windows 98-Versionen nunmehr auch eine aktuelle Plug&Play-Implementierung sowie die Unterstützung für USB, AGP und fortschrittliches Power Management (ACPI), was gleichermaßen für Win-dows XP gilt Auch bei WinWin-dows 2000/XP existiert nun ein Geräte-Manager, der sich über SYSTEMSTEUERUNG/SYSTEM/HARDWARE/GERÄTE

-MANAGER aufrufen lässt und die von Windows 95 her bekannte Art und Weise der Hardware- und Ressourcen-Anzeige bietet

Bild 7.23: Die Ressourcenbelegung findet sich bei Windows NT 4.0 neben anderen

Angaben unter »Windows NT-Diagnose«

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Zu den häufigsten speicherkonfigurierbaren ISA-Karten gehören Netz-werkkarten, und zwar nur diejenigen, die über ein eigenes RAM und/ oder ein Boot-PROM verfügen Des Weiteren belegen SCSI-Controller einen Teilbereich im Speichersegment Die Grafikkarten kann man hier nicht dazurechnen, da deren Adressen standardisiert und nicht veränder-bar sind Alle anderen üblichen ISA-Karten wie Sound- oder auch Modem-Karten verwenden keine Adressen im Speicherbereich Allge-mein kann man feststellen: Wenn eine gebräuchliche ISA-Karte weder über ein BIOS noch über ein RAM verfügt, verwendet sie auch keinen Bereich im Speicher des PC Anders sieht es hingegen bei den PCI-Karten aus, die generell einen Teil des Speicherbereichs (> 1 MByte bis 4 GByte) beanspruchen PCI-Karten werden bekanntermaßen jedoch nicht manu-ell, sondern automatisch mithilfe des BIOS konfiguriert Der Anwender hat daher üblicherweise keinen Einfluss darauf, welcher Speicherteilbe-reich jeweils von einer Einheit verwendet wird

Dank PCI-Plug&Play sind bei aktuellen PCI-Karten kaum Probleme bei der Belegung der Speicherbereiche zu erwarten, lediglich die alten ISA-Karten können hier für Ärger sorgen ISA-ISA-Karten mit Plug&Play-Funk-tion (ISA PnP) benötigen keinen Platz im Speicherbereich, sofern es sich nicht um eine Netzwerk- oder SCSI-Controller-Karte mit eigenem BIOS und/oder RAM handelt, wie es auch für die (alten) ISA-Karten zutrifft

Bild 7.24: Die Darstellung der Hardware-Einheiten kann unter Windows 2000/XP mit

dem Geräte-Manager erfolgen

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Kapitel 7 · Bussysteme, Plug&Play und Onboard Devices

Es gibt aber durchaus einige ältere PCI-Karten, bei denen sich Adressbe-reiche unzulässigerweise überlappen können, wie es beispielsweise mit einer Hercules Dynamite-Grafikkarte und einem NCR-SCSI-Controller passieren kann Die Grafikkarte ist dann nur im Standard-VGA-Modus

zu betreiben, weil sich die Adressenüberlappung erst bei höheren Auflö-sungen einstellt Der Anwender kann bei derartigen Problemen leider nicht mehr viel ausrichten – z.B den passenden Jumper stecken – und nur auf Treiber hoffen, die den Fehler ausmerzen, wobei auch das BIOS (Update?), das Chipset oder eine unglückliche Gerätekombination an einem derartigen Problem schuld sein kann Die jeweiligen Einheiten selbst mögen zwar (scheinbar) in Ordnung sein und funktionieren in einem anderen PC möglicherweise ohne Probleme, nur nicht in dem dafür vorgesehenen PC Eine Ausweg aus einem derartigen Dilemma ist nicht ganz einfach und meist nur durch Ausprobieren zu bewältigen, indem man beispielsweise zunächst alle nicht unbedingt notwendigen Karten aus dem PC entfernt, um den »Übeltäter« somit zweifelsfrei ermitteln zu kön-nen Bestimmte Speicherbereiche lassen sich im Fehlerfall außerdem über die Funktion RESSOURCEN RESERVIEREN (Bild 7.25) vom Plug&Play-Mechanismus ausschließen

Bild 7.25: Der Geräte-Manager gibt Auskunft über die Belegung des

Speicherbe-reichs, der insbesondere von der Grafikkarte (ATI XPERT) verwendet wird

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Jeder PC-Typ verfügt über einen Ein/Ausgabe-Bereich (E/A oder I/O = Input/Output), der praktisch parallel zum Speicherbereich liegt und mit-hilfe spezieller Steuer- und Adressleitungen adressiert wird Er reicht unabhängig vom PC-Typ bis zur Adresse FFFFh (64 kByte) und ist insbe-sondere für die Kommunikation mit Mainboardkomponenten und (alten) ISA-Einsteckkarten von Bedeutung

Der Bereich bis 01FFh ist für die grundlegenden Komponenten des Mainboards vorgesehen und steht für Einsteckkarten generell nicht zur Verfügung Auf allen aktuellen Mainboards sind auch die Standard-schnittstellen wie für die PS/2-Maus, ein oder zwei RS232-Schnittstellen,

der Druckerport (Centronics, IEEE1284) und der Universal Serial Bus

(USB), nebst den entsprechenden Anschlüssen für die Disketten- und Festplattenlaufwerke, mit integriert Dies vereinfacht ihre Konfigurie-rung insoweit, als hierfür keine E/A-Adressen per Steckbrücke (Jumper)

zu vergeben sind, da diese festliegen Die einzelnen Einheiten können als

aktiviert oder deaktiviert mit einigen Optionen (siehe Onboard Devices)

komplett per BIOS-Setup eingestellt werden

Bild 7.26: Die Anzeige der Speicheradressen firmiert bei Windows XP unter

»ARBEITS-SPEICHER« und ist recht aufschlussreich, denn hier existiert offensichtlich ein Problem mit dem »VIDEOCONTROLLER FÜR MULTIMEDIA«

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Kapitel 7 · Bussysteme, Plug&Play und Onboard Devices

Die Ressourcenvergabe kann man sich bei Windows 9x wieder mithilfe des Geräte-Managers näher ansehen, und insbesondere bei den

E/A-Adressen trifft man womöglich auf einen Eintrag Von unbekanntem

Gerät verwendet Diese Angabe kann bedeuten, dass tatsächlich ein

Gerät oder eine Systemeinheit diesen Adressbereich verwendet oder aber auch nicht Bei den (alten) ISA-Karten existiert nämlich kein Mechanis-mus, der es gestattet, die ihnen zugeteilten Ressourcen zu erkennen Win-dows 9x kann in diesen Fällen lediglich die üblichen Konfigurationsda-teien wie CONFIG.SYS, AUTOEXEC.BAT und die Windows INI-Dateien nach entsprechenden Eintragungen wie SET BLASTER A220 I5 D1 und ähnlichem »abklappern«, um die Verwendung der Ressourcen

zu ermitteln Dabei können auf den Karten jedoch davon abweichende Einstellungen getätigt worden sein, was Windows 9x (und die Testpro-gramme) somit zu fälschlichen Aussagen bezüglich der E/A-, Speicher-, Interrupt- und DMA-Belegung veranlasst Sind die Karten aber erst ein-mal von Windows 9x akzeptiert worden, sind die ihnen zugeteilten Res-sourcen nicht mehr für andere verwendbar

Zwischen den in der folgenden Tabelle angegebenen E/A-Adressen kön-nen sich spezielle Konfigurationsregister für den jeweiligen auf dem Mainboard verwendeten Chipsatz befinden In der Regel kann man jedoch davon ausgehen, dass die Adressen wie in Tabelle 7.6 angegeben verwendet werden und der Bereich von 200h bis FFFFh – in Abhängig-keit von den bereits installierten Karten – für Erweiterungen eingesetzt werden kann, von denen in der Tabelle gleich einige übliche für ISA-Netzwerk- und -Sound-Karten (Legacy ISA) mit angegeben sind

Bild 7.27: Die Angabe »Von unbekanntem Gerät verwendet« muss bei Windows 9x

nicht unbedingt bedeuten, dass tatsächlich ein Gerät oder eine Systemein-heit diesen Adressbereich verwendet

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Adresse in Hex

Verwendung

0000–001F erster DMA-Controller (Master) 0020–0021 erster Interrupt-Controller (Master)

0022 Chipset-Data-Port (Index)

0023 Chipset-Data-Port (Data)

0026 Power Management-Port (Index)

0027 Power Management-Port (Data) 0040–005F Timer (Systemzeitgeber) 0060–006F Tastatur-Controller und Systemlautsprecher (61h) 0070–007F CMOS-RAM und Real Time Clock

70h: Index-Port, 71h: Data Port 0080–008F DMA-Seitenregister (Page Register) 0090–0097 meist frei

00A0–00A1 zweiter Interrupt-Controller (Slave) 00C0–00DF zweiter DMA-Controller (Slave) 00F0–00FF mathematischer Coprozessor 0100–016F meist frei

0170–0177 zweiter Festplatten-Controller, IDE

0178 Powermanagement-Port (Index)

0179 Power Management-Port (Data) 01F0–01F7 erster Festplatten-Controller, IDE 01F8 Gate-A20-Control

01F9-01FF meist frei 0200-020F Game-Port (Joystick) 0210-0217 Erweiterungseinheit (z.B Docking Station), meist frei 0220-022F typischerweise Soundblaster-Karte

0230-023F meist frei 0240-025F typischerweise Netzwerkkarte Tab 7.6: Die I/O-Adressen und wofür sie üblicherweise verwendet werden

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Kapitel 7 · Bussysteme, Plug&Play und Onboard Devices

Für den E/A-Bereich oberhalb 03FFh sind keine allgemein gültigen Fest-legungen getroffen worden, sodass sich hier im Grunde genommen alles Mögliche befinden kann Insbesondere ISA-Sound-Karten machen vom Bereich oberhalb 3FFh regen Gebrauch, wobei jedoch ab 0400h generell der Plug&Play-Bereich beginnt, der vorwiegend von PCI-Einheiten ver-wendet wird, was von der jeweiligen PC-Ausstattung abhängig ist Unter Windows NT 4.0 funktioniert die Anzeige der verwendeten PC-Ressourcen zuverlässiger als unter Windows 9x, weil für jede Kompo-nente ein entsprechender Windows NT 4.0-Treiber nötig und daher kein

»Treibermix« aus DOS-, Windows 3.x- und Windows 95-Treibern

mög-0260-0277 meist frei 0278-027A zweite Druckerschnittstelle 0280–02E7 typischerweise Netzwerkkarte (NE2000-kompatibel) oder

frei 02E8–02EF vierte serielle Schnittstelle (COM4) oder frei 02F8–02FF zweite serielle Schnittstelle (COM2) 0300–031F Netzwerk- oder Prototypkarte 0320–032F meist frei

0330–0337 MPU401 (MIDI-Standard) oder auch SCSI-Controller 0338–0377 frei

0378–037A erste Druckerschnittstelle 0380–0387 frei

0388–038B FM-Sound-Chip, AdLib-Standard 038C–03AF frei

03B0–03DF monochrome Grafikkarte 03E0–03E7 frei

03E8–03EF dritte serielle Schnittstelle (COM3) oder frei 03F0–03F7 Controller für Diskettenlaufwerke

03F8–3FF erste serielle Schnittstelle (COM1) 0400–FFFF nicht näher spezifiziert, Plug&Play-Einheiten

Adresse in

Tab 7.6: Die I/O-Adressen und wofür sie üblicherweise verwendet werden (Forts.)

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lich ist Die entsprechende Ressourcenanzeige ist über PROGRAMME/VER

-WALTUNG (ALLGEMEIN)/WINDOWS NT-DIAGNOSE zu selektieren

In der Systemsteuerung von Windows NT 4.0 existiert die von Windows

95 her bekannte baumartige Darstellung der einzelnen Hardware-Kom-ponenten (Systemeigenschaften für System) mithilfe des Geräte-Mana-gers nicht Daher können an dieser Stelle auch keine Änderungen an den einzelnen Kartenparametern vorgenommen werden Dies geschieht statt-dessen über das jeweilige Symbol (SCSI, Multimedia, Netzwerk) in der Systemsteuerung Dabei hängt es vom Kartentyp (ISA, PCI) und dem dazugehörigen Treiber ab, ob hier überhaupt Änderungsmöglichkeiten vorgesehen sind Windows NT 4.0 zeigt sich so gesehen weitaus »rigi-der« als Windows 9x, wenn es um die Ressourcenbehandlung geht, und lässt den Anwender keine unsinnigen Einstellungen vornehmen, was somit der Stabilität des Systems zugute kommt Entsprechendes trifft auf die Nachfolger Windows 2000 und Windows XP zu

Bild 7.28: Die Darstellung der I/O-Adressen lässt unter Windows NT keinen Zweifel

an deren jeweiliger Verwendung

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Ngày đăng: 03/07/2014, 15:21

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