Fall der Mann die Frau das Kind Genitiv 2.Fall des Mannes der Frau des Kindes Dativ 3.. Fall den Mann die Frau das Kind Plural Kasus Maskulinum Femininum Neutrum Nominativ 1.. Fall
Trang 2Grundlagen der deutschen Sprache
Die Buchstabensind die kleinsten Bausteine des geschriebenen Wortes
Alle Buchstaben zusammen ergeben das Alphabet.
Das deutsche Alphabet, das auf dem griechisch-römischen beruht, besteht aus 26 Buchstaben
Jeder Buchstabe kommt in großer und kleiner Schreibung vor (Siehe auch: " Groß- und Kleinschreibung "!)
man nennt sie daher Selbstlaute oder Vokale
Die anderen Buchstaben werden mit Hilfe der Vokale ausgesprochen,
man nennt sie daher Mitlaute oder Konsonanten
Beispiel: Das B ist ein schwach hörbarer, von den Lippen gebildeter Laut, der beim
Buchstabieren kaum zu verstehen ist
Man spricht das B deshalb unter Zuhilfenahme des Vokals E - also nicht "b", sondern
"bee"
Zum Alphabet hinzu kommen:
* die Umlaute Ä ä, Ö ö, Ü ü
* das Sonderzeichen ß (ess-zett)
(Anstelle von ß kann ss nur dann treten, wenn z B auf der Tastatur das
Sonderzeichen ß nicht vorhanden ist.)
Beachte: Dieser Buchstabe kommt nur in kleiner Schreibweise vor
Der Laut ist die kleinste Einheit des gesprochenen Wortes
Es gibt mehr Laute als Buchstaben
Laute werden unterschieden
1 nach ihrer Stellung im Wort:
Trang 3* Anlaut (am Wortanfang)
* Auslaut (am Wortende)
* Inlaut (im Wort)
2 nach Kürze oder Länge
* Kurzlaute z.B in Bett, ritt, füllen
* Langlaute z.B in Beet, riet, fühlen (siehe auch unten: "Phonem")
* Labiale (Laute, die mit den Lippen gebildet werden, z.B p, b, m, f, w bei f und w
sind zusätzlich die oberen Schneidezähne beteiligt)
* Dentale (Laute, die mit den Zähnen gebildet werden, z.B d, t, s, sch)
* Nasale (Laute, die in der Nase gebildet werden, z B n)
* Velare (Laute, die im hinteren weichen Gaumen gebildet werden, z.B u, o)
* Palatale (Laute, die im vorderen harten Gaumen gebildet werden, z B g, k, ch in
"ich")
Die Phonetik (Lautlehre)ist der Teil der Sprachwissenschaft, der sich mit der
Lautbildung und den Eigenschaften der Laute unter physikalischen (akustischen) und physiologischen (artikulatorischen) Gesichtspunkten beschäftigt
Beispiel: Hand - Hund (Phonemtausch im Inlaut)
Watte - Latte (Phonemtausch im Anlaut)
hinauf - hinaus (Phonemtausch im Auslaut)
Trang 4lang gesprochenes ö mit h als Dehnungslaut)
Beachte: Die Länge eines Vokals (die Dehnung) wird gekennzeichnet durch:
* Verdopplung des Vokals (Haar, Meer, Moor )
* Dehnungs-h (Kohl, hohl, Mehl, Kuh )
* e nach i ( ie ) (hier, Lied, Sieg )
* gar nicht (aber, Hase, Igel )
Die Kürze eines Vokals (die Schärfung) wird gekennzeichnet durch
* Verdopplung des nachfolgenden Konsonanten (Kamm, Hammer, kommen, rollen )
Als Diphthonge (Doppellaute) kommen vor: au, äu, eu, ei, ai.
Zudem werden noch folgende Laute durch Buchstabenkombinationen dargestellt:
ch, ck und der Reibelaut sch.
Beachte: Das ch kann für verschiedene Laute stehen, z.B in: Chor, Rache, Charme
Die Silbe ist die kleinste Lautgruppe, die sich aus dem natürlichen Sprechfluss ergibt Die zur Silbe verbundenen Buchstaben können nicht (z.B am Zeilenende) voneinander getrennt werden
Die deutsche Rechtschreibung unterscheidet zudem zwischen Sprechsilben und
Sprachsilben
Sprechsilben ergeben sich aus der lautlichen Gliederung (dem natürlichen
Sprechrhythmus) eines mehrsilbigen Wortes
Sprachsilben sind die Bestandteile eines aus mehreren Silben zusammengesetzten
Wortes (zusammengesetzte Wörter)
Bei der Trennung folgt die reformierte Rechtschreibung stärker als bisher den
Sprechsilben
Beispiel für Sprechsilben: lie-ben, Sil-ben-tren-nung, Wei-ter-bil-dung
Beispiel für Sprachsilben: Haus-dach, stein-reich, Durch-fahrt, hell-blau
Jedes Wort hat eine Stammsilbe
Durch Anfügen weiterer Silben vor ( Vorsilbe bzw Präfix )
Trang 5und / oder nach ( Nachsilbe bzw Suffix ) der Stammsilbe entstehen neue Wörter, die alle zur selben Wortfamilie gehören (Siehe auch: " Wortarten "!)
Beispiel: Tag > tagen - Tagung - täglich - betagt - vertagt - Vertagung
Beispiele für Präfixe: ge- ver- be- ent- zer- er-
Beispiele für Suffixe: -ung -heit -keit -nis -bar -lich -ig -er -en -eln
Trang 6Haus, Hund, Stein,
Möbel, Rose, Hand
( was materiell ist)
Liebe, Freude, Freunschaft, Hass,
Mut, Stärke, Hilfe ( was nicht materiell ist)
weiblich
sächlich
Unbestimmtes Geschlechtswort
männlich
weiblich
der, des, dem, den (= singular)
die, der, den, die (= plural)
die, der, der, die (= singular)
die, der, den, die (= plural)
das, des, dem, das (= singular)
die, der, den, die (= plural)
ein, eines, einem, einen
(nur im Singular)
eine, einer, einer, eine
(nur im Singular)
Trang 7sächlich (nur im Singular)
ein, eines, einem, ein
(nur im Singular)
C Adjektiv Eigenschaftswort gut, schön, groß, treu,
rot, blau, weiß
lachend, hoffend, liebend,
glaubend, schreibend, lesend
gelacht, gehofft, geliebt,
geglaubt, geschrieben, gelesen
lesen, schreiben, üben,
lieben, hassen,
hüpfen, laufen, schwimmen
sein, haben, werden
wollen, sollen, müssen, mögen, dürfen
hier, dort, da, bergauf
heute, morgen, bald
gern, vielleicht, ebenso
darum, deshalb,
vorsichtshalber
G Präposition Verhältniswort in, im, auf, unter, über,zwischen, mitten,
entlang, hinauf, hinab,
Trang 8Zahlwort Sonstige Zahlwörter
alles, nichts, wenig, viel,
manches, einiges, etwas
ich, du, er, sie, es, wir ihr, sie
mich, dich, sich
der, die, das (betont!)
mein, dein, sein, ihr, euer, unser
der, die, das ;
welcher, welche, welches
Wer ? Was ? Wie ?
Welcher ? Welche ? Welches?
oder, entweder - oder
als, wenn, weil, da, damit,
so dass, obwohl
K Interjektion Ausrufewort Aua ! Ach ! Hallo ! Oh ! Hoppla !
Trang 10
Deklination des Bestimmten Artikels
1 Beispiel
Singular
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) der Mann die Frau das Kind
Genitiv (2.Fall) des Mannes der Frau des Kindes
Dativ (3 Fall) dem Mann(e) der Frau dem Kind(e)
Akkusativ (4 Fall) den Mann die Frau das Kind
Plural
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) die Männer die Frauen die Kinder
Genitiv (2.Fall) der Männer der Frauen der Kinder
Dativ (3 Fall) den Männern den Frauen den Kindern
Akkusativ (4 Fall) die Männer die Frauen die Kinder
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) der Baum die Kuh das Buch
Genitiv (2.Fall) des Baumes der Kuh des Buches
Dativ (3 Fall) dem Baum(e) der Kuh dem Buch(e)
Akkusativ (4 Fall) den Baum die Kuh das Buch
Plural
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) die Bäume die Kühe die Bücher
Genitiv (2.Fall) der Bäume der Kühe der Bücher
Dativ (3 Fall) den Bäumen den Kühen den Büchern
Akkusativ (4 Fall) die Bäume die Kühe die Bücher
Trang 11
Wie findet man nun heraus, welcher Kasus jeweils benutzt werden muß?
Beispiel Frage: Wer oder was wird heute gefällt?
Antwort: Der Apfelbaum wird heute gefällt
bringen will
und wenn man fragen kann "Wessen "
Beispiel: Frage: Wessen Äste werden heute geschnitten?
Antwort: Die Äste des Birnbaumes werden heute geschnitten
oder "Woher " bzw "Wo "
Beispiel: Frage: Wem schenke ich ein Buch?
Antwort: Ich schenke dem Vater ein Buch
Frage: Woher kommst du?
Antwort: Ich komme aus dem Garten ( dem Wald, der Schule, dem Haus)
Frage: Wohin gehst du?
Antwort: Du gehst in den Garten ( den Wald, die Schule, das Haus)
Andere Beispiele: Nominativ
Wer oder was ?
Der Schüler ist im Unterricht eingeschlafen
Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel
Das Auto muß in die Werkstatt
Er schneidet die Äste des Baumes
Sie hörte die Stimme der Operndiva
Ich öffne die Tür des Autos
Trang 12
Dativ
Wem ?
Ich vertraue dem Freund
Das Buch gehört der Schule
Sie liest dem Kind ein Märchen vor
Wir treffen heute den Finanzminister
Viele Schüler verfluchen die Hausaufgabe
Ich lese mit Begeisterung das Buch
Trang 13
Deklination des Unbestimmten Artikels
1 Beispiel
Singular
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) ein Mann eine Frau ein Kind
Genitiv (2.Fall) eines Mannes einer Frau eines Kindes
Dativ (3 Fall) einem Mann(e) einer Frau einem Kind(e)
Akkusativ (4 Fall) einen Mann eine Frau ein Kind
Bei Unbestimmten Artikeln entfällt das Plural
Die Nomen stehen dann bei unbestimmter Menge oder Anzahl ohne Artikel
Beispiel: Singular Plural
Ich esse einen Apfel Ich esse Äpfel
Er schreibt einen Brief Er schreibt Briefe
Wie findet man nun heraus, welcher Kasus jeweils benutzt werden muß?
Beispiel Frage: Wer oder was wird heute gefällt?
Antwort: Heute wird ein Baum gefällt
bringen will
und wenn man fragen kann "Wessen "
Beispiel: Frage: Wessen Äste werden heute geschnitten?
Antwort: Die Äste eines Baumes werden heute geschnitten
oder "Woher " bzw "Wo "
Beispiel: Frage: Wem schenke ich mein Buch?
Antwort: Ich schenke einem Freund mein Buch
Frage: Woher kommst du?
Antwort: Ich komme aus einem Garten ( einem Wald, einer Schule, einem Haus)
Frage: Wohin gehst du?
Trang 14Antwort: Du gehst in einen Garten ( einen Wald, eine Schule, ein Haus)
Andere Beispiele: Nominativ
Wer oder was ?
Ein Schüler ist im Unterricht eingeschlafen
Eine Birne muß in der Deckenleuchte ausgetauscht werden Ein Auto ist eben in den Graben gefahren
Er schneidet die Äste eines Baumes
Sie hörte die Stimme einer Operndiva
Ich öffne die Tür eines Autos
Ich vertraue einem Freund
Das Buch gehört einer Freundin
Sie liest einem Kind ein Märchen vor
Akkusativ
Wen oder was ?
Wir backen heute einen Kuchen
Viele Schüler verfluchen eine Sonderaufgabe
Ich lese mit Begeisterung ein Buch
Trang 15
FORMENLEHRE bei NOMEN
der Mann, die Frau, das Kind die Männer, die Frauen, die Kinder
4 Fall Wen oder was ?
Maskulinum Femininum Neutrum
den Mann die Frau das Kind
Nomen können im Singular oder Plural jeweils in den vier verschiedenen Kasus stehen
Sie sind somit deklinierbar, das heißt sie und ihre Artikel und Adjektive sind an den erfor- derlichen Anwendungsfall anpassbar
Frage: Wann muss man welchen Kasus (Fall) verwenden?
Im Nominativ
muss das Nomen stehen, das auf die Frage "Wer oder was ?" als Antwort folgt
Beispiel: Der Junge schreibt einen Brief
Trang 16Frage: Wer oder was schreibt einen Brief?
Antwort: Der Junge! »»»
"Junge" muss also im Nominativ
stehen
Im Genitiv
muss ein Nomen stehen, wenn ein Besitzverhältnis zum Ausdruck gebracht werden soll,
und wenn es auf die Frage "Wessen "? antwortet
Beispiel: Die Scheune des Bauern Müller ist abgebrannt
Frage: Wessen Scheune ist abgebrannt?
Antwort: .des Bauern Müller! »»»
"des Bauern Müller" also im
Genitiv
Im Dativ
muss das Nomen stehen, das auf die Frage "Wem ?" als Antwort folgt
Beispiel: Ich gebe dem Baby das Fläschchen
Frage: Wem gebe ich ?
Antwort: dem Baby! »»»
"dem Baby" also im Dativ
Im Akkusativ
muss das Nomen stehen, das auf die Frage "Wen oder was ?" als Antwort folgt
Beispiel: Ich schreibe ein Buch
Frage: Wen oder was schreibe ich?
Antwort: ein Buch! »»»
"ein Buch" also im Akkusativ
Trang 17PLURALBILDUNG bei NOMEN
Unter Mitarbeit der Klasse 5c des CSG
Nomen stehen im Singular (Einzahl), wenn sie e i n e Sache bezeichen,
und im Plural (Mehrzahl), wenn sie sich auf z w e i oder m e h r e r e Sachen beziehen Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten der Pluralbildung:
• die Pluralbildung der schwachen Deklination
• die Pluralbildung der starken Deklination
Pluralbildung bei schwacher Deklination
Die Endungen -n oder -en werden an den Wortstamm angehängt.
Der Stammvokal wird nicht umgelautet.
Zum Beispiel: der Hase - die Hase n
der Mensch - die Mensch en
Pluralbildung bei starker Deklination
1 die Endungen -e oder -er werden an den Wortstamm abgehängt,
dabei wird ein umlautfähiger Stammvokal (a, o, u, au) umgelautet.
Zum Beispiel: die Bank - die Bänke
das Blatt - die Blä er
1.1 Umlaut von a nach ä
der Ball die Bank
die Bälle die Bänke
Trang 18das Blatt das Dach der Damm der Darm das Fass das Gehalt der Gang das Getränk das Glas das Gras der Hahn die Hand der Hang der Kamm das Lamm das Land der Mann das Rad der Sarg der Schrank der
Schwamm die Wand
die Blätter die Dächer die Dämme die Därme die Fässer die Gehälter die Gänge die Getränke die Gläser die Gräser die Hähne die Hände die Hänge die Kämme die Lämmer die Länder die Männer die Räder die Särge die Schränke die
Schwämme die Wände
1.2 Umlaut von o nach ö
das Holz der Storch der Stoß der Wolf
die Hölzer die Störche die Stöße die Wölfe 1.3 Umlaut von u nach ü
der Bruch das Buch der Bund der
Entschluss der Fluch der Fluss der Fuchs der Furz der Guss der Hut die Kuh der Kuss der Luchs die Luft der Mund
die Brüche die Bücher die Bünde die
Entschlüsse die Flüche die Flüsse die Füchse die Fürze die Güsse die Hüte die Kühe die Küsse die Lüchse die Lüfte die Münder
Trang 19die Schnur der Schuss die Stadt der Strumpf der Stuhl das Tuch der
Verschluss der Wurm die Wurst der Zug
die Schnüre die Schüsse die Städte die Strümpfe die Stühle die Tücher die
Verschlüsse die Würmer die Würste die Züge 1.4 Umlaut von au nach äu
der Baum das Haus die Maus der Raum die Sau der Schaum der Strauß der Traum der Zaun
die Bäume die Häuser die Mäuse die Räume die Säue (Jäger: die
Sauen)
die Schäume die Sträuße die Träume die Zäune
Beachte: 1 Bei einigen Nomen wird der Plural o h n e Umlautung und Anhänge gebildet!
In diesen Fällen kann der Numerus (Singular oder Plural) nur durch
den voranstehenden Artikel erkannt werden
Zum Beispiel: das Fenster - die Fenster
der Laster - die Laster (Lastwagen)
der Anhänger - die Anhänger
das Segel - die Segel
der Flügel - die Flügel
der Schüler - die Schüler
der Lehrer - die Lehrer
der Sänger - die Sänger
Trang 20das Gebäude - die Gebäude
Zum Beispiel: die Tochter - die Töchter
das Kloster - die Klöster
der Garten - die Gärten
der Vogel - die Vögel
der Apfel - die Äpfel
3 Einige Nomen kommen n u r im Singular vor!
Zum Beispiel: der Regen, der Schnee,
die Milch, die Butter,
das Gold, das Silber,
die Wärme, die Liebe,
das Vertrauen, das Glück,
der Neid, der Aberglaube
4 Einige Nomen kommen n u r im Plural vor!
Zum Beispiel: die Gebrüder, die Geschwister,
die Eltern, die Leute,
die Kosten, die Unkosten,
die Ferien, die Personalien,
die Lebensmittel, die Masern,
Trang 21die Trümmer
5 Von einigen Wörtern gibt es verschiedene Pluralformen
mit unterschiedlicher Bedeutung!
Zum Beispiel: die Bänke - die Banken
die Worte - die Wörter
die Bande - die Bänder
die Tuche - die Tücher
die Muttern - die Mütter
Trang 22Deklination von Nomen
1 Beispiel (mit Bestimmten Artikeln)
Singular
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) der Mann die Frau das Kind
Genitiv (2.Fall) des Mann es der Frau des Kind es
Dativ (3 Fall) dem Mann(e) der Frau dem Kind(e)
Akkusativ (4 Fall) den Mann die Frau das Kind
Plural
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) die Männ er die Frau en die Kind er
Genitiv (2.Fall) der Männ er der Frau en der Kind er
Dativ (3 Fall) den Männ ern den Frau en den Kind ern
Akkusativ (4 Fall) die Männ er die Frau en die Kind er
Beachte: Die Pluralformen der Artikel sind bei allen drei Geschlechtern gleich
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) der Baum die Kuh das Buch
Genitiv (2.Fall) des Baum es der Kuh des Buch es
Dativ (3 Fall) dem Baum(e) der Kuh dem Buch(e)
Akkusativ (4 Fall) den Baum die Kuh das Buch
Plural
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) die Bäum e die Küh e die Büch er
Genitiv (2.Fall) der Bäum e der Küh e die Büch er
Dativ (3 Fall) den Bäum en den Küh en den Büch ern
Akkusativ (4 Fall) die Bäum e die Küh e die Büch er
Trang 23
3 Beispiel (mit Unbestimmten Artikeln)
Singular
Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ (1 Fall) ein Mann eine Frau ein Kind
Genitiv (2.Fall) eines Mann es einer Frau eines Kind es
Dativ (3 Fall) einem Mann(e) einer Frau einem Kind(e)
Akkusativ (4 Fall) einen Mann eine Frau ein Kind
Bei Unbestimmten Artikeln entfällt das Plural
Die Nomen stehen dann bei unbestimmter Menge oder Anzahl ohne Artikel
Beispiel: Singular Plural
Ich esse einen Apfel Ich esse Äpfel
Er schreibt einen Brief Er schreibt Briefe
Wie findet man nun heraus, welcher Kasus jeweils benutzt werden muß?
Beispiel Der Baum wird heute gefällt
Frage: Wer oder was wird heute gefällt?
bringen will
und wenn man fragen kann "Wessen "
Beispiel: Die Äste des Baumes werden heute geschnitten
Frage: Wessen Äste werden heute geschnitten?
oder "Woher " bzw "Wo "
Beispiel: Ich schenke dem Vater ein Buch
Frage: Wem schenke ich ein Buch?
Trang 24
Frage: Wohin gehst du?
Antwort: Du gehst in den Garten ( den Wald, die Schule, das Haus)
Andere Beispiele: Nominativ
Wer oder was ?
Der Schüler ist im Unterricht eingeschlafen
Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel
Das Auto muss in die Werkstatt
Er schneidet die Äste des Baumes
Sie hörte die Stimme der Operndiva
Ich öffne die Tür des Autos
Ich vertraue dem Freund
Das Buch gehört der Schule
Sie liest dem Kind ein Märchen vor
Akkusativ
Wen oder was ?
Wir treffen heute den Finanzminister
Viele Schüler verfluchen die Hausaufgabe
Ich lese mit Begeisterung das Buch
Trang 25
Deklination von Adjektiven
1 Beispiel (mit bestimmtem Artikel)
Singular
Nominativ (1 Fall) der alte Mann die junge Frau das kleine Kind
Genitiv (2.Fall) des alten Mannes der jungen Frau des kleinen Kindes Dativ (3 Fall) dem alten Mann(e) der jungen Frau dem kleinen Kind(e) Akkusativ (4 Fall) den alten Mann die junge Frau das kleine Kind
Plural
Nominativ (1 Fall) die alten Männer die jungen Frauen die kleinen Kinder Genitiv (2.Fall) der alten Männer der jungen Frauen der kleinen Kinder Dativ (3 Fall) den alten Männern den jungen Frauen den kleinen Kindern Akkusativ (4 Fall) die alten Männer die jungen Frauen die kleinen Kinder
Beachte: Bei Unbestimmten Artikeln entfällt das Plural
Die Nomen stehen dann bei unbestimmter Menge oder Anzahl ohne Artikel
Beispiel: Singular Plural
Trang 26
Ich esse einen Apfel Ich esse Äpfel
Er schreibt einen Brief Er schreibt Briefe
3 Beispiel (mit bestimmtem Artikel und zweiAdjektiven)
Singular
Nominativ der gute alte Mann die hübsche junge
Frau das spielende kleine Kind Genitiv des guten alten
Frau das spielende kleine Kind
Plural
Nominativ die guten alten
Beachte: Zwei oder mehrere Adjektive vor einem Nomen werden parallel ,
d.h auf die gleiche Weise, dekliniert
Bei unbestimmten Aktikeln gilt das ebenso
Trang 27Die Steigerung der Adjektive
Wir lassen uns nicht gleichmachen
-es lebe der kleine Unterschied!
Das Handy ist wohl das einzige Ding, bei dem sich die Männer darum streiten,
wer wohl das kleinste hat
„Mein Handy ist besonders klein “, freut sich Heiko
„Meines ist noch viel kleiner “, entgegnet Hasso.
„Aber am kleinsten ist doch zweifellos das meine“, prahlt Mirko
„Mein alter VW ist noch erstaunlich schnell “, erzählt Heiko
„Mein frisierter Manta ist aber schneller “, kontert Hasso
„Mein tiefergelegter Rennsmart ist am schnellsten “, stellt Mirko klar
„Dafür ist meine neue Freundin besonders
hübsch “, trumpft Heiko auf
„Du musst zugeben, dass meine deutlich
hübscher ist“, erwidert Hasso
„Schon gut Männer, aber ohne Frage ist meine
am hübschesten “, gibt Mirko an
Man unterscheidet drei Steigerungsstufen :
• die Grundstufe: Positiv
• die Vergleichsstufe: Komparativ und
• die Höchststufe: Superlativ Beachte: Einige Adjektive werden unregelmäßig gesteigert
Steigerungsstufe Positiv Komparativ Superlativ regelmäßig
groß klein
größer kleiner
am größten
am
Trang 28
reich arm weit kurz schlau dumm hoch tief nahe weit
reicher ärmer weiter kürzer schlauer dümmer höher tiefer näher weiter
kleinsten
am reichsten
am ärmsten
am weitesten
am kürzesten
am schlau(e)sten
am dümmsten
am höchsten
am tiefsten
am nächsten
am weitesten
unregelmäßig
gut viel
besser mehr
am besten
am meisten
Nur einmal gesteigert werden zum Beispiel:
innere - innerste äußere - äußerste vorder - vorderste hintere - hinterste untere - unterste
Gar nicht gesteigert werden:
tot einzig einmalig ganz kein golden steinhart himmelweit riesengroß
Wann sagt man „als“ - wann
sagt man „wie“ ?
Esther war genauso schnell wie Nora
Hans ist genauso fleißig wie Hubert
Die Reparatur ist ebenso teuer wie ein Neukauf
Trang 29Esther war schneller als Nora
Hans ist fleißiger als Hubert
Die Reparatur ist teuerer als ein Neukauf
Merke: Wenn zwei Sachverhalte gleich sind, sagt man „wie“
Wenn sie ungleich sind, sich also voneinander unterscheiden,
sagt man „als“
Oft gehört aber trotzdem falsch :
Du hast in keinster Weise recht
Es war die einzigste Chance, die ich hatte
Spinnen nehmen minimalste Erschütterungen wahr
Dieser Bankier verspricht maximalste Gewinne
Er ist der erstklassigste F1-Fahrer aller Zeiten
Dies ist wohl der einfallsloseste Satz dieses Drehbuchs
Letzten Endes kann man auch durch falsche Beispiele etwas lernen
Trang 30
Die Pronomen (Fürwörter)
"Pro" bedeutet "für" - ein Pronomen steht also für ein Nomen
(es ist der "Stellvertreter des Nomens")
Beispiel: Horst wäscht sich Der Bahnhof liegt in dieser Richtung Welche Farbe
hat der Himmel?
1 Person plural Wir
2 Person plural Ihr
3 Person plural Sie (die Menge)
Nun sagt man ja nicht "Ich liebe du!" , sondern "Ich liebe dich!"
Frage: Wen oder was liebe ich? Antwort: "dich" Also Akkusativ (4 Fall)
Was folgern wir daraus haarscharf?
Genau! Jedes dieser Personalpronomen kann nicht nur im Nominativ (1 Fall) , sondern auch
im Genitiv (2 Fall), Dativ (3 Fall) oder Akkusativ (4 Fall) vorkommen - man kann es deklinieren:
Die Deklination der Personalpronomen
Trang 31
Kasus
Frage:
1 Person sing.
2 Person sing.
3 Person sing.
maskulinum
3 Person sing.
femininum
3 Person sing.
1 Beispiel: Wie muss es auf gut Deutsch heißen: "Ich wasche mir die Füße."
Oder: "Ich wasche mich die Füße." ?
Hier kann ich fragen: Wem wasche ich die ?
Also muss ich den Dativ benutzen: mir (und nicht mich!)
Trang 32Ihr wascht euch
Sie waschen sich
2 Beispiel: Wie muss es auf gut Deutsch heißen: "Ich kämme mir "
Oder: "Ich kämme mich." ?
Hier muss die Frage lauten: Wen oder was kämme ich?
Also muss ich den Akkusativ nehmen: mich (und nicht mir!)
Achtung: Wenn Unklarheiten oder gar Missverständnisse möglich sind, sollte man zur
Sicherheit zusätzlich ein Adverb oder gleich eine andere Formulierung benutzen!
Also: Die badenden Kinder bespritzen sich gegenseitig
Oder: Die badenden Kinder bespritzen einander
Nominativ mein Vater meine
Mutter mein Kind Genitiv meines
Vaters
meiner Mutter
meines Kindes Dativ meinem
Vater
meiner Mutter
meinem Kind meinen meine
mein Kind
Trang 33
Plural
für alle Genera gleich
Nominativ meine Eltern Genitiv meiner Eltern Dativ meinen Eltern Akkusativ meine Eltern
Nominativ dein Vater deine
Mutter dein Kind Genitiv deines
Vaters
deiner Mutter
deines Kindes Dativ deinem
Vater
deiner Mutter
deinem Kind
Akkusativ deinen Vater deine
Mutter dein Kind
Plural
für alle Genera gleich
Nominativ deine Eltern Genitiv deiner Eltern Dativ deinen Eltern Akkusativ deine Eltern
Nominativ sein Vater seine
Mutter sein Kind Genitiv seines
Vaters
seiner Mutter
seines Kindes Dativ seinem
Vater
seiner Mutter
seinem Kind seinen Vater seine sein Kind
Trang 34Akkusativ Mutter
Plural
für alle Genera gleich
Nominativ seine Eltern Genitiv seiner Eltern Dativ seinen Eltern Akkusativ seine Eltern
maskulinum femininum neutrum
Nominativ ihr Vater ihre Mutter ihr Kind Genitiv ihres Vaters ihrer Mutter ihres Kindes Dativ ihrem Vater ihrer Mutter ihrem Kind Akkusativ ihren Vater ihre Mutter ihr Kind
Plural
für alle Genera gleich
Nominativ ihre Eltern Genitiv ihrer Eltern Dativ ihren Eltern Akkusativ ihre Eltern
Nominativ unser Vater unsere
Mutter unser Kind Genitiv unseres
Vaters
unserer Mutter
unseres Kindes Dativ unserem
Vater
unserer Mutter
unserem Kind
Akkusativ
unseren Vater
unsere Mutter unser Kind
Trang 35für alle Genera gleich
Nominativ unsere Eltern Genitiv unserer Eltern Dativ unseren Eltern Akkusativ unsere Eltern
Nominativ euer Vater euere
Mutter euer Kind Genitiv eueres
Vaters
euerer Mutter
eueres Kindes Dativ euerem
Vater
euerer Mutter
euerem Kind
Akkusativ eueren Vater euere
Mutter euer Kind
Plural
für alle Genera gleich
Nominativ euere Eltern Genitiv euerer Eltern Dativ eueren Eltern Akkusativ euere Eltern
maskulinum femininum neutrum
Nominativ ihr Vater ihre Mutter ihr Kind Genitiv ihres Vaters ihrer Mutter ihres Kindes Dativ ihrem Vater ihrer Mutter ihrem Kind Akkusativ ihren Vater ihre Mutter ihr Kind
Plural
Trang 36für alle Genera gleich
Nominativ ihre Eltern Genitiv ihrer Eltern Dativ ihren Eltern Akkusativ ihre Eltern
Das Relativpronomen hängt von einem vorhergehenden Beziehungswort ab, dieses
Beziehungswort gibt vor, in welchem Genus und Numerus das Relativpronomen steht Der Kasus hingegen hängt vom Inhalt des Relativsatzes ab Dieser Relativsatz wird vom
Relativpronomen eingeleitet; er ist durch Kommata vom Hauptsatz abgetrennt
Die Deklination der Relativpronomen: der - die - das Plural
Trang 37
Dativ die Männer,
Die Deklination der Relativpronomen: dieser - welcher Singular
Das Demonstrativpronomen weist mit Nachdruck auf eine(n) bereits bekannte(n) oder
besonders hervorzuhebende(n) Person (oder Gegenstand) hin
Beim Sprechen wird das Demonstrativpronomen besonders stark betont
Beispiel: Wenn ich den erwische! An dieser Stelle lag mein goldener Ring!
Derjenige, der den Diebstahl gesehen hat, soll sich melden
Es war bestimmt derselbe, der auch dein Armband gestohlen hat
Trang 38maskulinum femininum neutrum für alle Genera gleich
Deklination der Demonstrativpronomen: dieser - diese - dieses (ebenso: jener - jene - jenes)
Deklination der Demonstrativpronomen: derjenige - diejenige - dasjenige (ebenso: derselbe - dieselbe - dasselbe)
Beispiel: Obelix klopfte mit solcher Kraft gegen die Tür, dass diese zusammenbrach
Einen solchen Sturm Ein solches Gewitter
Solch ein Zeugnis
Trang 39Wem verdanken wir dieses Chaos?
Wen besuchen wir heute?
Sie werden * substantivisch
oder * adjektivisch gebraucht
Zu den Indefinitpronomen gehören: einer, keiner, irgendein, irgendwer, jeder, jedermann, jeglicher, jemand, niemand, kein(er), alles, nichts, man, einige, etliche, etwas, sämtliche
Während "man", "etwas", "nichts" unverändert bleiben, werden z B dekliniert:
jemand - niemand - jedermann - jemand anderer
(von) jemand anderem
andere / anderes
Trang 40
FORMENLEHRE bei VERBEN
Leideform
ich liebe, ich schlage, ich lobe ich werde geliebt, ich werde geschlagen, ich werde gelobt
Mittelwort der Gegenwart
Mittelwort d Vergangenheit
lieben, schlagen, loben, singen liebend, schlagend, lobend, singend geliebt, geschlagen, gelobt, gesungen
erzählende Vergangenheit
Vergangenheit
vollendete Vergangenheit
ich lese, ich schreibe, ich liebe
ich las, ich schrieb, ich liebte
ich habe gelesen, ich habe geschrieben, ich habe geliebt
ich hatte gelesen, ich hatte geschrieben, ich hatte geliebt