Kapitel 11 · Features Setup und SCSI401 Der SCSI CAM/ASPI-Treiber ist die Voraussetzung für alle weiteren Trei-ber, die auf dieser Softwareschnittstelle aufsetzen, wie der CD-ROM-Dri-ver
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Der SCSI CAM/ASPI-Treiber ist die Voraussetzung für alle weiteren Trei-ber, die auf dieser Softwareschnittstelle aufsetzen, wie der CD-ROM-Dri-ver oder auch der Disk-DriCD-ROM-Dri-ver, der jedoch nicht für die Festplatten benö-tigt wird, denn diese werden direkt vom SCSI-BIOS unterstützt, sondern für Wechselplatten Wer keine derartigen Platten verwendet, sollte diesen Treiber daher auch nicht laden Wie die einzelnen Treiber jeweils heißen, ist herstellerabhängig, und als Beispiel werden nachfolgend die Treiber für einen Hostadapter (DC-2976UW) der Firma Dawicontrol angegeben:
쮿 CONFIG.SYS:
DEVICEHIGH=C:\DCSCSI\DC2976.SYS DEVICEHIGH=C:\DCSCSI\CDROM.SYS /D=CDROM001 DEVICEHIGH=C:\DCSCSI\DISKDRV.SYS
쮿 AUTOEXEC:BAT:
LOADHIGH MSCDEX /D:CDROM001 Den einzelnen Treibern können unter Umständen verschiedene Aufruf-parameter (z.B DISKDRV /R=x) »mit auf den Weg« gegeben werden, um bestimmte Geräteoptionen einstellen zu können, die jedoch herstellerab-hängig sind und in der Anleitung zum Adapter beschrieben sein sollten, was ebenfalls für die möglicherweise mitgelieferten Tools zur Formatie-rung verschiedener Laufwerke, zur Performance-Messung oder für den Backup gilt
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Trang 312 Power Management
Die Power Management-Funktionen zielen im Allgemeinen darauf ab, dass bei eingeschaltetem, aber momentan nicht benutztem PC einige PC-Komponenten komplett ab- oder in einen Stromsparmodus geschaltet werden können Um tatsächlich Strom einsparen zu können, müssen zahlreiche Komponenten wie das Netzteil des PC, der Monitor, die CPU, die Festplatte und das Mainboard explizit mit dem BIOS hierfür ausge-legt sein Da es bei einem PC geradezu eine Unmenge an Kombinations-möglichkeiten von unterschiedlicher Hard- und Software gibt, stellt sich das Power Management in der Regel immer noch als etwas problema-tisch und auch uneinheitlich dar Vielfach werden diese Funktionen bei einem PC überhaupt nicht verwendet, um so einer Reihe von Problemen von vornherein aus dem Weg zu gehen, wie später noch erläutert wird Außerdem sind die vom BIOS und den Betriebssystemen zur Verfügung gestellten Funktionen teilweise auch von zweifelhaftem Nutzen, wenn man tatsächlich beabsichtigt, Strom einzusparen Der größte Stromspar-effekt bei einem Monitor ergibt sich natürlich dadurch, dass er bei länge-rer Nichtbenutzung einfach abgeschaltet wird, was vielfach mehr Sinn macht, als sich mit der Vielzahl der möglichen Optionen allein für einen Monitor zu beschäftigen
Gleichwohl sind unter dem Stichwort Power Management aber auch für
die Praxis relevante Optionen zu finden, wie z.B die Möglichkeit, dass der PC hochfährt, wenn auf dem angeschlossenen Modem ein Fax »ein-trudelt« Manchmal wäre es auch wünschenswert, dass die oftmals stö-rende Zeitspanne, die der PC für das Booten benötigt, abgekürzt werden könnte Dieser Boot-Vorgang kann insbesondere bei der Verwendung mehrerer SCSI-Einheiten allein mehrere Minuten andauern, anschließend sind die Programme und Daten, mit denen man zuletzt gearbeitet hat, wieder zu laden und erst dann ist man endlich wieder an der Stelle der letzten Bearbeitung angekommen
Den PC einfach per Knopfdruck aus der aktiven Applikation heraus in einen möglichst Strom sparenden Schlaf zu versetzen und genauso ein-fach wieder zum Leben zu erwecken, um dann unmittelbar mit der Arbeit ohne lästiges Neubooten weitermachen zu können, ist sicher eine sehr wünschenswerte Funktion Bei Notebooks ist Stromsparen geradezu unabdinglich, denn der Akku sollte natürlich möglichst lang vorhalten, sodass die beschriebene Funktion hier schon seit langer Zeit ohne Pro-bleme anwendbar ist Warum dies bei üblichen PCs nicht so einfach zu realisieren ist, liegt ganz einfach in der Universalität eines PC begründet,
wo die Hardware nicht unveränderlich ist wie bei einem Notebook Wie
es noch genau bei ACPI erläutert wird, kann allein eine einzige bestimmte Hardware-Einheit – z.B eine Einsteckkarte oder ein (unzu-länglicher) Gerätetreiber – das gewünschte Power Management verhin-dern
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Gewissermaßen als Power-Management-Nebeneffekt kann auch die Tat-sache gewertet werden, dass ein PC, der nicht ständig unter »Volldampf« arbeiten muss – obwohl er eigentlich nur darauf wartet, dass der Anwen-der eine Aktion ausführt –, im Innern nicht so heiß wird, was Anwen-der Stabili-tät und auch der Lebensdauer des PC zugute kommen kann
Typischerweise kann man die folgenden Mechanismen unterscheiden,
die gemeinhin unter Power Management beim PC firmieren:
쮿 Einfache Abschaltfunktionen für einzelne Einheiten (Festplatte, Monitor) Im BIOS-Setup werden hierfür bestimmte Abschaltzeiten vorgegeben
쮿 Kombinierte Power-Management-Stufen (Doze, Standby, Suspend), die bei Aktivierung im BIOS-Setup gleich mehrere PC-Einheiten betreffen
쮿 Unterschiedliche CPU-Stromsparfunktionen (Taktreduzierung, Sleep Mode), die im BIOS bestimmt werden können
쮿 Spezielle BIOS-Funktionen (z.B DPMS) für den Monitor
쮿 Unterschiedliche »Aufwachmechanismen« (Events: über Schnittstel-len, Geräte, IRQs), die im BIOS-Setup festzulegen sind
Bild 12.1: Im BIOS-Setup gibt es meist eine extra Seite für das Power Management,
was sich dahinter an Optionen verbirgt, kann aber recht unterschiedlich sein
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쮿 Einfache Abschaltfunktionen in Windows (unter Systemsteuerung/ Energieverwaltung) für Festplatte und Monitor Geräte »wachen« durch die Betätigung der Maus und/oder der Tastatur wieder auf
쮿 Advanced Power Management (APM) mit verschiedenen Stufen,
welches im BIOS eingestellt wird und unabhängig vom tem arbeiten kann Üblicherweise übernimmt aber das Betriebssys-tem einige der APM-Funktionen
쮿 Advanced Configuration and Power Management (ACPI), welches
im BIOS-Setup zu aktivieren ist und ab Windows 98SE unterstützt wird ACPI ist die intelligenteste Form des Power Managements, wie man es bei Notebooks gewohnt ist Das Power Management ist hier-mit erstmalig in standardisierter Form vom BIOS in das Betriebssys-tem verlagert worden
Diese Aufstellung macht deutlich, dass die unterschiedlichsten Features
unter dem Begriff Power Management (PM) auftauchen können, was
zunächst einmal vom Baujahr des Mainboards bzw der BIOS-Version abhängt Die Spannbreite reicht von simplen Abschaltvorgängen für ein-zelne Einheiten bis hin zu Gesamtkonzepten wie ACPI, die recht tief grei-fende Veränderungen in der Hard- und Software gegenüber einfacheren PM-Funktionen voraussetzen
Was die ganze Sache mitunter noch etwas unübersichtlicher macht, ist die Tatsache, dass man sowohl im BIOS-Setup als auch unter Windows verschiedene Energiesparfunktionen aktivieren kann und dann nicht immer klar ist, wer nun eigentlich die Festplatte abgeschaltet hat: das BIOS oder Windows Dass sich dabei Windows und BIOS durchaus in die Quere kommen können, bleibt daher auch nicht aus
12.1 Einfache Stromsparfunktionen
Nach dem Einschalten des PC taucht bei einem Award-BIOS in der Regel
in der rechten oberen Bildschirmecke ein Energy Star-Symbol auf, wel-ches zunächst darauf hinweist, dass im BIOS irgendeine Form von Power Management verwirklicht ist Die amerikanische Energy Star-Organisa-tion hat mit eher mäßigem Erfolg versucht, einen gewissen Standard auf diesem Gebiet zu etablieren, der sich eigentlich eher im Logo als in ein-heitlichen Funktionen niedergeschlagen hat
Bild 12.2: Das Energy-Symbol signalisiert, dass das BIOS eine Form des Power
Mana-gements unterstützt
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Trang 6Einfache Stromsparfunktionen
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In Bild 12.3 wird zunächst an einem recht simplen Beispiel gezeigt, wel-che einfawel-cheren Optionen im BIOS-Setup für das Power Management zu finden sein können Für die einzelnen Komponenten wird im BIOS-Setup ein spezieller Mode mit einer Zeitvorgabe (typisch von 1 Minute bis 1 Stunde) eingestellt, der nach der festgelegten Zeit, wenn keinerlei PC-Aktionen stattfinden, vom BIOS aktiviert wird Nach Betätigung einer Taste auf der Tastatur oder auch dem Auftreten eines Events (dazu spä-ter mehr) schaltet der PC wieder in den Normalbetrieb um
Für die CPU sind prinzipiell zwei verschiedene Mechanismen denkbar Alle Prozessoren ab dem 486-Mikroprozessor (mit einem »S« in der Bezeichnung) besitzen einen eingebauten Stromsparmode Dieser darf im BIOS aber nur dann eingeschaltet werden, wenn eine derartige CPU auch tatsächlich eingebaut ist Für alle anderen älteren CPUs wird vom BIOS her einfach der Takt reduziert (z.B auf 8 MHz), denn geringerer Takt bedeutet auch geringere Stromaufnahme der CPU Dieses Verfahren funktioniert mit jeder CPU, da sie nicht selbst über einen Stromsparmode verfügen muss
Die Stromreduzierung für den Monitor kann nur bei einem hierfür aus-gelegten Typ mit Power Saving-Funktion (siehe Kapitel 12.5) effektiv ausfallen Dabei werden vom BIOS nach der im BIOS-Setup festgelegten Zeit die Synchronisierungssignale (V-Sync, H-Sync) über die Grafikkarte kurzzeitig abgeschaltet, woraufhin sich der Monitor entweder komplett abschaltet oder seine Stromaufnahme reduziert Solch ein Monitor sollte jedoch auf jeden Fall DPMS-kompatibel sein (Device Power Manage-ment System), denn ein einfacher Monitor kann durch das Pulsen der Synchronisierungssignale beschädigt werden
Bild 12.3: Hier finden sich im BIOS-Setup für das Power Management nur
grundle-gende Optionen, die man auch komplett mit »Disabled« abschalten kann
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Ist der Punkt HDD Power Down aktiviert, erhält die IDE-Festplatte
nach der festgelegten Zeit vom BIOS den definierten IDE-Power-Down-Befehl, wodurch sie sich automatisch in den Standby Mode schaltet Alle IDE-Festplatten (ca ab 1993) sollten eigentlich in der Lage sein, den IDE-Power-Down-Befehl auszuführen, was in der Praxis jedoch leider
nicht immer der Fall ist Für SCSI-Festplatten kann HDD Power Down
allerdings nicht verwendet werden
In den Setups sind drei übliche Power-Management-Stufen zu finden:
쮿 Doze Mode: Die Stromaufnahme der CPU wird nach Ablauf der
ein-gestellten Zeit um ungefähr 80 % reduziert
쮿 Standby Mode: Die Stromaufnahme der CPU wird nach Ablauf der
eingestellten Zeit um ungefähr 92 % reduziert Bei Einstellung DPMS für den Monitor wird die Stromaufnahme entsprechend ver-ringert
쮿 Suspend Mode: Die Stromaufnahme der CPU wird nach Ablauf der
eingestellten Zeit um ungefähr 90 % reduziert, und bei Einstellung DPMS für den Monitor wird die Stromaufnahme des Monitors in Abhängigkeit vom jeweiligen Typ reduziert Des Weiteren wird die Festplatte in den Sleep Mode versetzt oder auch komplett abgeschal-tet
Der PC kann nicht nur durch die Betätigung einer Taste auf der Tastatur
in die »normale« Betriebsart zurückversetzt werden, sondern ebenfalls durch extern auftretende Ereignisse (Events), die über die üblichen Inter-rupts abgewickelt werden Eine Maus ist beispielsweise an die Schnitt-stelle COM1 oder COM2 angeschlossen, der in der Regel der Interrupt 4 bzw 3 zugeordnet ist Für eine PS/2-Maus ist hingegen der IRQ 12 stan-dardmäßig zuständig Nach Aktivierung (On) des entsprechenden Menü-punktes kann der PC daraufhin durch den dazugehörigen Interrupt, der durch die Bewegung der Maus ausgelöst wird, wieder »zum Leben erweckt« werden
Des Weiteren können, je nach BIOS-Typ und sofern dies am entspre-chenden Menüpunkt eingeschaltet worden ist (On), auch andere PC-Ein-heiten wie die Echtzeituhr (RTC) oder ein Diskettenlaufwerk den PC wieder einschalten
Ältere Monitore können nicht mit dem DPMS-Mode umgehen Sie kön-nen daher durch das Pulsen der Signale ernsthaft beschädigt werden
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Trang 8Einfache Stromsparfunktionen
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Externe Events für die LPT-Schnittstelle (Line Printer, Druckerschnitt-stelle) können nur dann verarbeitet werden, wenn sie für den bidirektio-nalen Betrieb (EPP, EPC) konfiguriert ist und nicht die Normaleinstel-lung festgelegt wurde Als externe Events für die COM-Ports sind neben einer Mausbetätigung auch eingehende Anrufe von einem Modem denk-bar
Unterstützt eine Netzwerkkarte die Funktion Wake On LAN, kann der
PC auch per Netzwerk »wieder ins Leben gerufen werden«, wofür eine extra Kabelverbindung zwischen der Karte und dem Mainboard (siehe Bild 12.4) notwendig ist In der Praxis hat sich aber herausgestellt, dass
dieser Wake On LAN-Anschluss nicht von allen Herstellern auf die
glei-che Art und Weise verdrahtet wird und daher einige Mainboards mit bestimmten Netzwerkkarten (z.B Asus-Board mit SMC-Netzwerkkarte) nicht zurechtkommen, was sich in abenteuerlichen Phänomenen bemerk-bar machen kann, wie z.B., dass Windows NT beim Boot mit einem blauen Bildschirm hängen bleibt, nur weil die Wake On LAN-Verbin-dung mit dem zur Netzwerkkarte gehörenden Kabel hergestellt wurde, aber keinerlei Wake On LAN-Optionen aktiviert worden sind Auf jeden Fall sollte das Verbindungskabel, welches zur Netzwerkkarte mitgeliefert wird, verwendet werden und nicht ein vermeintlich identisches
Bild 12.4: Mit Vorsicht zu genießen: Der Wake On LAN-Anschluss funktioniert in der
Praxis nicht immer wie vorgesehen
Trang 9Kapitel 12 · Power Management
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Ab Windows 98 findet man über SYSTEMSTEUERUNG/EIGENSCHAFTEN
Energiesche-mata (Zuhause/Büro, Tragbarer Computer/Laptop, Immer an) auswäh-len und konfigurieren zu können Die Konfiguration »Immer an« bedeu-tet allerdings nicht, dass der PC ständig an bleibt, sondern es sind hier, wie bei den beiden anderen Modi bestimmte Zeiten festzulegen; es ist also nur eine (vielleicht unglückliche) Namensgebung
Die einfachen Stromsparfunktionen beschränken sich beim Monitor dar-auf, dass er nach einer festzulegenden Zeit abgeschaltet und der Standby-Modus aktiviert werden kann Der Standby-Standby-Modus steht aber nur dann zur Verfügung, wenn das Power Management im BIOS-Setup auf
Enabled (siehe Bild 12.3) eingestellt worden ist Die Abschaltmöglichkeit
des Monitors ist aber auch dann unter Windows gegeben, wenn diese
Funktion im BIOS-Setup auf Disabled eingestellt ist
Bild 12.5: Ab Windows 98 gibt es standardmäßig die Energieverwaltung Unter
»Erweitert« findet sich die Option, ob die Batterieanzeige in der Taskleiste angezeigt werden soll, was nur für Notebooks von Bedeutung ist, sowie die Möglichkeit, ein Passwort für die Reaktivierung des PC festlegen zu können
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Trang 10Einfache Stromsparfunktionen
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Im Windows-Standby-Modus wird die CPU heruntergetaktet und auch der Monitor abgeschaltet, was üblicherweise durch einen dreimaligen Piepton des PC signalisiert wird Die aktuelle Windows-Umgebung wird dabei in das RAM geschrieben, und das Netzteil läuft (meist wie gewohnt) weiter Durch eine Tasten- oder auch Mausbetätigung wacht der PC dann wieder auf, was umso schneller geht, je schneller die CPU und je größer das RAM ausgelegt sind Unabhängig davon kann der Monitor auch frü-her abgeschaltet werden, wie es in Bild 12.5 als Einstellung zu erkennen ist
Bild 12.6: Nach der unter Windows festgelegten Zeit, in der keinerlei PC-Aktivitäten
stattgefunden haben, schaltet sich der PC automatisch in den Standby-Modus
Die Power-Management-Einstellungen im BIOS-Setup gelten im Prin-zip für alle Betriebssysteme Je nach Windows-Version werden diese Einstellungen jedoch überschrieben bzw ignoriert, und es gelten dann die jeweiligen Einstellungen, die unter Windows getroffen worden sind
Bild 12.7: Statt den PC herunterzufahren oder neu zu starten, ist auch der
Standby-Modus beim Beenden von Windows verfügbar