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Photoshop CS3 Tipps- P11 potx

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Gibt es noch eine andere Möglichkeit der Korrek-tur?“ Der Einsatz von „Verflüssi-gen“ ist schon genau der richti-ge Weg – zwar ginrichti-ge es notfalls auch mit Filtern wie „Distorsion“

Trang 1

Die vorausgehende menfassung der Wolken-Ebe-nen mit ihren Einstellungs-ebenen hat den Vorzug, dass sich die so entstandenen Grup-pen einfach komplett duplizie-ren lassen Wiederholen Sie den Vorgang aus Schritt 5 und fü-gen Sie neue Wolkenformen so-wie über die Einstellungsebe-

Zusam-ne „Verlaufsumsetzung“ eiZusam-ne dritte Farbe hinzu Das Ergeb-nis entspricht nun einem Ca-mouflage-Muster – davon gibt

es übrigens abhängig von tion und Umweltbedingungen, unter denen die Tarnung funk-tionieren soll, viele Varian-ten Damit das Ergebnis nicht

Na-zu glatt wirkt, wenden Sie den Störungsfilter „Störungen hin-zufügen“ an (rechte Bildhälfte, Wert 20)

7 Muster auf Stoff

Wollen Sie das Muster auf einen Stoff mit Schatten und Faltung auftragen, so verwenden Sie eine gleich

große Graustufendatei davon zum einen als Matrix für den „Versetzen“-Filter, zum anderen überlagern

Sie damit das so verzerrte Muster zweimal: Einmal im Modus „Linear nachbelichten“ bei gleichzeitigem

weichem Ausblenden heller Pixel unter „Ebenenstil“, auf der zweiten Ebene mit „Negativ Multiplizieren“

bei Ausblenden dunkler Bereiche Eine ausführliche Beschreibung der Oberflächengestaltung durch

„Versetzen“ finden Sie in DOCMA 14 ab Seite 14 Doppelte Überlagerung führt zu besser steuerbaren

Er-gebnissen als „Hartes Licht“ oder „Luminanz“ mit nur einer Ebene

Trang 2

In der harten Wirklichkeit ist es recht mühsam, ein

Doppel-kinn wegzubekommen – am Monitor bereitet es deutlich

weniger Mühe | Doc Baumann

Eine Anfrage zum Thema

Ge-sichtsretusche erreichte uns

von Hannes Eder aus Österreich:

„Hallo Doc! Ich habe folgendes

Problem: Bei diesem Porträt

würde ich der Dame gerne das

Doppelkinn entfernen,

zumin-dest zum Teil Ich habe schon

mit dem ,Verflüssigen‘-Filter

ge-arbeitet, aber er wirkte nicht so

recht exakt Gibt es noch eine

andere Möglichkeit der

Korrek-tur?“

Der Einsatz von

„Verflüssi-gen“ ist schon genau der

richti-ge Weg – zwar ginrichti-ge es notfalls

auch mit Filtern wie „Distorsion“

oder „Wölben“, aber dort ist die

Steuerung zu ungenau für gute

Ergebnisse Wenn Sie für solche

Zwecke den „Verflüssigen“-Filter

anwenden, müssen Sie zum

ei-nen eine Maske anlegen und zum

anderen auf die

Werkzeugfüh-rung des

„Zusammenziehen“-Tools achten

Aber nicht alles, was man mit

Photoshop machen kann,

soll-te man wirklich tun – bewahren

Sie die Individualität eines

Ge-sichts

1 Ausgangsfoto

So sieht die Problemzone des Fotos aus, das uns Hannes Eder geschickt hatte gegeben, ein sich andeutendes Doppelkinn ist nicht gerade ein sehnsüchtig er-träumtes Merkmal für ein Cover-Model (wenn es nicht gerade von einer gewissen Hautpflegefirma unter Vertrag genommen wurde, die in letzter Zeit mit etwas fül-ligeren Damen wirbt) Dennoch sollten Bildbearbeiter immer ihre Verantwortung gegenüber Betrachtern und Porträtiertem im Kopf haben und sich nicht zu stark an ästhetischen Idealen orientieren; wir leben nun mal in dieser Welt und nicht in einer der platonischen Ideen Wenn jedoch die/der Abgebildete selbst mit solchen Wün-schen kommt – was will man machen?

Trang 3

Photoshops Filter benötigen Sie eine Maske

„Verflüssigen“-Es ist sehr viel einfacher, diese zum Beispiel im Maskierungs-modus vorzubereiten (rechts unten in der Kanäle-Palette) als im „Verflüssigen“-Dialog,

da dort zum Beispiel schiedlich weiche Randzonen kaum zu realisieren sind Die Maskenfarbe wurde hier wegen der leichteren Unterscheidbar-keit zur rötlichen Hautfarbe von Rot auf Grün gesetzt Am besten sichern Sie die Maske aus dem Maskierungsmodus in einem neuen Alphakanal; zwar erkennt „Verflüssigen“ auch eine vorhandene Auswahl und behandelt sie als Maske, zeigt

unter-in diesem Fall aber nur den Auswahlbereich im Vorschau-feld an

3 Maskenansicht in „Verflüssigen“

In der „Verflüssigen“-Vorschau (links im Dialogfeld) wird die Maske als Überlagerung in wählbarer

Mas-kenfarbe angezeigt; Photoshop verwendet an dieser Stelle dafür den Begriff „Fixierung“, da die Maske

ge-schützte Pixel vor einer Verlagerung bewahrt Der vorbereitete Alphakanal lässt sich im Menü des

Masken-bereichs laden (Lupe) Da es leichter ist, den freigegebenen Teil zu malen als die Maske (links), musste diese

zunächst mit dem Befehl „Alles umkehren“ invertiert werden (ganz rechts) Anschließend empfiehlt es sich,

die Fixierungsmaske auszublenden, da sie bei der Arbeit stört (rechte Hälfte des Vorschaufensters) Notfalls

können Sie sie hier direkt malen, erweitern oder radieren

Trang 4

4 Werkzeug anwenden

Wählen Sie im

„Verflüssigen“-Dialog aus der Werkzeugleiste

auf der linken Seite das vierte

Tool von oben, es trägt den

Na-men „ZusamNa-menziehen-Werk-

„Zusammenziehen-Werk-zeug“ Seine Wirkung entspricht

ungefähr der des

Verzerrungs-filters „Distorsion“ mit positiven

Werten Blenden Sie, wie

be-reits erwähnt, die Maske aus,

den Befehl dazu finden Sie

rechts unten Wählen Sie eine

relativ hohe „Pinselgröße“ (hier

250) und eine niedrige

„Pinsel-dichte“ (25); dieser Wert lässt

sich etwa mit

„Wirkungsstär-ke“ umschreiben (Einstellungen

rechts oben) Ganz wichtig ist

nun, dass Sie den Mittelpunkt

des Werkzeugs ungefähr

ent-lang der Maskenkante führen,

um zu einem brauchbaren

Er-gebnis zu gelangen

5 Falsche Werkzeugposition

Führen Sie das „Zusammenziehen-Werkzeug“ stattdessen mit seinem gesamten Durchmesser

über den Bereich, der schrumpfen soll, entsteht nicht die gewünschte Zurückdrängung der

Zone unterhalb des Kinns, sondern Sie graben dort eine Furche ein Das ist besonders deutlich

zu erkennen, wenn Sie die Option „Gitter einblenden“ aktivieren Nutzen Sie dagegen nur die

untere Hälfte der Wirkungsfläche des Werkzeugs, so liegt dessen zentraler Bereich mit der

aus-geprägtesten Stärke direkt an der – weichen – Maskenkante und beeinflusst diesen somit am

stärksten durch das Zusammenziehen der Pixel

Kinnkorrektur

Trang 5

der Kinnpartie dank des flüssigens“ bereits zu einem brauchbaren Ergebnis geführt hat, empfiehlt sich ein weiterer Eingriff Da diese Zone nach der Korrektur eine stärkere Vertie-fung aufwiese, läge er weiter hinten und würde damit we-niger Licht erhalten, erschiene also dunkler Diesen stärkeren Schatten fügen Sie hinzu, in-dem Sie eine neue Ebene anle-gen und dort die Auswahl aus dem noch vorhandenen Alpha-kanal laden Setzen Sie die Ebe-

„Ver-ne auf „Li„Ver-near nachbelichten“ Malen Sie dort mit großem, weichem Pinsel bei 5 % Deck-kraft mit der dunkelsten, per Pi-pette aufgenommenen Farbe, die Sie im Gesicht vorfinden Passen Sie die Ebenen-Deck-kraft an

7 Übertriebener Eingriff

Denken Sie immer daran, dass Sie lediglich eine dezente Korrektur vornehmen und die

abgebil-dete Person nicht zu einem ganz neuen, schlimmstenfalls kaum wiedererkennbaren Menschen

um-gestalten wollen Es wäre also nicht angemessen – wo man doch gerade schon mal daran arbeitet

und daher die virtuelle Schönheitsoperation auch noch ein paar Schritte weitertreiben könnte – nun

die komplette Kinn- oder gar Gesichtsform umzu modellieren Die Grenze zwischen Korrektur

einer-seits und eigenmächtiger Gestaltung durch Angleichung an ästhe tische Ideale anderereiner-seits, die allzu

schnell den Respekt vor der wiedergegebenen Person hintanstellt, ist leicht überschritten

Trang 7

Maximierter Bildmodus

Zu den drei F‘s von Photoshop hat sich ein viertes gesellt Zu-vor konnte man durch Drü-cken der F-Taste zwischen Nor-malansicht, der Bilddarstellung von grauem Hintergrund und dem Vollbildmodus vor schwar-zen Hintergrund ohne Einblen-dung der Menüleiste wechseln Nun ist der maximierte Bild-modus hinzugekommen, bei dem Sie das Bild vor grauem Hintergrund, aber – im Fall dass

es größer als die lösung ist – mit eingeblende-ten Bildlaufleisten sehen Zuvor musste man das Bild in solchen Fällen mit gehaltener Leertaste

Bildschirmauf-im Handmodus verschieben

Photoshop CS3 Tipps

Ein Update ist nur so gut, wie die zusätzlichen Möglichkeiten, die es

mitbringt Wir haben Ihnen auf den folgeden Seiten Tipps und Tricks

zusammengestellt, mit denen Sie die Neuerungen von Photoshop CS3

sofort produktiv nutzen können | Christoph Künne

Trang 8

Endlich haben sich die

Entwick-ler von der Unterscheidung in

„Drucken” und „Drucken mit

Vorschau” verabschiedet und

stattdessen wieder einen

ein-zigen Dialog eingeführt Der

zeigt nun eine ansehnlich große

Vorschau, die sich zudem

ver-ändert, wenn man im

Farbma-nagement das Druckerprofil

oder die Renderpriorität

aus-tauscht Insgesamt geht es viel

aufgeräumter zu als in den

Vor-versionen Das zeigt sich

be-sonders auf der rechten

Dia-logseite, bei Wechsel zwischen

„Farbmanagement” und

„Aus-gabe” Mit dem neuen Dialog

wird das Drucken erheblich

ein-facher und die Chance, Fehler

im Vorfeld zu vermeiden, steigt

deutlich

Alte Plug-ins auf Intel-Macs

Wer Photoshop CS3 auf einem Intel-Mac betreibt, darf sich nicht wundern, wenn dort seine Plug-ins nicht mehr tionieren Im Gegensatz zur Arbeit mit CS2 kommt CS3 ohne die virtuelle PowerPC-Umgebungssimulation „Rosetta“ aus Photoshop CS3 läuft nativ auf der Intel-Hardware und benötigt Plug-in-Versionen, die dies auch tun Alle größe-ren Plug-in-Anbieter werden in den kommenden Monaten sicherlich Updates für ihre Produkte anbieten, wer jedoch mit alten Tools oder solchen ar beitet, deren Anbie ter es nicht mehr gibt, wird wohl zukünftig auf seine gewohnten Hel-ferlein verzichten müssen In der Windows-Welt kann es mit dem neuen Windows Vista unter Umständen ebenfalls zu Problemen kommen, doch dürfte hier eher die Stabilität Sorge bereiten, als dass die Plug-ins gänzlich den Dienst ver-weigern wie am Intel-Mac

funk-Bildmodus, Druckdialog, alte Plug-ins nutzen

Trang 9

Größere Pipetten

Wer oftmals Durchschnittsfarben von ganzen Bildbereichen ermitteln muss, wird die neuen Aufnahmebereichsgrößen zu schätzen wissen Statt einem, drei und fünf Pixeln sind nun elf, 31, 51 und 101 Pixel große Pipettenspitzen hinzugekommen

Zoom bis 3200%

Wer hätte nicht schon einmal davon geträumt, jedes xel eines Fotos 32-fach vergrößert zu sehen? Spaß bei-seite – die verbesserte Zoom-Funktion braucht man si-cher nicht jeden Tag, dennoch werden viele Anwender, die bei der Bearbeitung von Vorlagen auf höchste Präzi-sion achten müssen, sehr dankbar dafür sein Alle ande-ren s ollten ihre Bilder aber weiterhin zur Kontrolle in der

Pi-100 %-Ansicht betrachten, wo sie die enthaltenen Pixel in der 1:1-Darstellung sehen können.Das vermeidet Fehler

in der Monitor anzeige

Voransicht beim Stempeln

Wie zuvor nur im Filterdialog „Fluchtpunkt“ möglich, lässt

sich nun auch das normale Stempelwerkzeug mit

Vor-ansicht einsetzen Zum Aktivieren der Option klicken Sie

einfach auf die Checkbox „Überlagerung anzeigen“ in der

neuen Palette „Kopierquelle“ Die Darstellung der

Überla-gerung können Sie nach Wunsch abstimmen: Es gibt eine

Deckkraftsteuerung, vier Verrechnungsmodi sowie eine

Option zur Negativdarstellung Wenn Sie den Schalter

„Automatisch ausblenden“ anklicken, sehen Sie die

Über-lagerung nur, bis Sie anfangen mit dem Stempel zu

ar-beiten, ansonsten bleibt sie immer sichtbar

Trang 10

Gradationskurven-darstellung

Im ersten Moment erinnert der

überarbeitete

Gradationskur-vendialog an die überladenen

Funktionen, wie man sie aus

verschiedenen anderen

Bildbe-arbeitungsprogrammen kennt

Bei genauerem Hinsehen zeigt

sich jedoch der Nutzen So

sieht man nun im Kurvenfeld

eine Histogrammdarstellung

der Tonwerte Diese bezieht

sich übrigens nicht zwingend

auf das ganze Bild, sondern nur

auf die aktuell aktivierte Ebene

Hat man die Kurven der

Farb-kanäle einzeln verändert, sieht

man sie nun zusätzlich zum

Graphen der Helligkeitskurve

Neu hinzugekommen ist auch

„Vorgabe“ am oberen Rand

des Dialogs, auf die man nun

einfacher als zuvor über den

„Laden”-Dialog zugreift, sowie

der „Beschneidung

anzeigen”-Schalter, mit dem man sich

Zeichnungsverluste darstellen

lassen kann Ein Klick auf das kleine Dreieck vor „Kurven-Anzeigeoptionen” verlängert den Dialog

um einen Einstellungsbereich Hier können Sie bei Bedarf die Darstellung der Kurven Ihren

Vor-stellungen anpassen, also zum Beispiel die Histogrammeinblendung abschalten Ferner finden

Sie hier einen Umschalter für die Gitternetzdarstellung von Viertel- auf Zehntelschritte sowie die

Wahlmöglichkeit, ob die Werte als Helligkeitsstufen im 8-Bit-Modus (0-255) oder in

Prozentanga-ben angezeigt werden Während Fotografen meist die 8-Bit-Angabe der Werte in der

Gradations-kurve vorziehen, orientieren sich Druckvorstufler lieber an Prozentwerten, dass sich diese

Eintei-lung besser mit der EinstelEintei-lung von Druckfarbe deckt

Stempeln, Zoom, Pipetten, Gradationskurven

Trang 11

Schwarzweiß – Direkte Interaktion

Im Schwarzweißmodus von Photoshop findet sich ganz versteckt ein sendes Feature, das manchem User aus Lightroom bekannt vorkommen dürfte: Wenn man bei geöffnetem Dialog auf einen Bildteil klickt und die Maustaste fest-hält, verwandelt sich der Pipettencursor in eine Hand, die auf einen Doppelpfeil zeigt Beim Bewegen der Maus verschiebt sich auch der Tonwert der darunterlie-genden Grundfarbe Je nachdem, in welche Richtung man die Maus bewegt, wird hier nun abgedunkelt oder aufgehellt Dieses Features erweist sich zum Beispiel als ideal für alle, die dunkle Himmel ohne großen Aufwand erzeugen möchten, zur Aufhellung von Hauttönen oder zum Ausgleich allzu dominanter Kontraste

Trang 12

zukunftswei-Tiefen/Lichter als

Smartfilter

Mit der neuen

Smartfilter-Technologie bekommen

be-sonders kreative

Anwen-der eine Funktion, nach Anwen-der

sie sich lange gesehnt haben:

Endlich können ein oder

meh-rere Filter dialoge temporär

auf ein Bild angewandt

wer-den Allerdings funktioniert

das nicht bei allen Einträgen

des „Filter“-Menüs

„Extrahie-ren“, „Verflüssigen“,

„Flucht-punkt“ und „Mustergenerator“

sind zum Beispiel

ausgenom-men Im Gegenzug lassen sich

aber Nicht-Filter-Funktionen

wie „Variationen“ und „Tiefen/

Lichter“ als Smartfilter

nut-zen Besonders die Möglichkeit

„Tiefen/Lichter“ in dieser Weise

während des ganzen Arbeitsprozesses modifizierbar zu halten, ist ein großer Schritt nach

vorne – fraglich nur, warum man die Funktion so versteckt hat Smartfilter funktionieren

übrigens auch nicht mit Plug-ins von Drittanbietern

Smartfilter-Ebenenmaske

Nachdem Sie Ihr Bild in ein Smartfilter-Objekt konvertiert und den ersten Filter angewandt haben, wird für diesen Filter automatisch eine Ebenenmaske angelegt Sie finden Sie in der Ebenenpalette unterhalb des Smartfilter-Icons Diese Ebenenmaske funktioniert wie alle anderen Masken auch: Wenn Sie mit schwarzer Farbe darauf malen, werden die-

se Bereiche ausgeblendet und Sie sehen dort wieder das Ausgangsbild Man kann aber auch mehrere Filter gleichzeitig auf ein Smartfilter-Ob-jekt anwenden Leider gibt es dennoch nur eine einzige Ebenenmaske Wer das umgehen will oder muss, kommt nicht darum herum, mehrere Smartfilter-Objektkopien anzulegen und diese dann nur mit einzelnen Filtern zu behandeln Allerdings kann man sich dann die Smartfilter-Funktion auch sparen und mit konventionellen Pixelebenen arbeiten

Schwarzweiß, Tiefen/Lichter als Smartfilter, Smartfilter-Ebenenmaske

Trang 13

Wenn Sie auf ein len Pixelbild mehrere Fil-ter nacheinander anwenden, dann kommt trotz gleicher Einstellungs parameter etwas ganz Unterschiedliches he-raus, abhängig davon, in wel-cher Reihenfolge Sie die Filter einsetzen Diese Logik bleibt bei der Arbeit mit Smartfil-tern erhalten Aller dings ha-ben Sie hier die Möglichkeit, nicht nur die Reihenfolge der Filteranwendungen nachträg-lich zu ändern, sondern auch andere Parameter wie die Deckraft und/oder den Ver-rechnungsmodus Als Smart-filter-Eintrag lassen sich üb-rigens sowohl einzelne Filter als auch Filterzusammenstel-lungen über die „Filtergale-rie“ ablegen Die Einträge der Filter können per „drag & drop“ in der Anwendungs hierarchie der Ebenenpalette verschoben werden Das Ergebnis zeigt sich nach kurzer Berechnungszeit Ein Klick auf das Augensymbol vor dem Filter blendet dessen Anteil am Ergeb-nis aus Klickt man doppelt auf den Texteintrag eines der Einträge, öffnet sich der Filterdialog erneut Ein Klick auf das Reglersymbol rechts daneben öffnet die Deckkraft und Verrechnungsmodus-Ein-stellungen Beide Funktionen kommen leider ohne integrierte Vor-schau-Option daher Wie das endgültige Ergebnis aussieht, erfährt man dadurch erst nach Beendigung des Rendervorgangs.

Trang 14

norma-Schwarzweiß – Tonen

Schwarzweiß ist schön, aber noch schöner ist es, die Graustufen nach der wandlung ein klein wenig zu tonen Sei es, um eine warme Stimmung mit ganz subtilen Gelb- oder Rottönen zu unterstreichen, oder um ein kühles Bild durch den Zusatz blauer Farbtöne optisch noch weiter abzukühlen Techniken für Tonungen gibt es viele, in dem neuen „Schwarzweiß“-Dialog findet sich aber die sicherlich bequemste: Der Schalter „Farbton“ Nach einem beherzten Klick auf die Checkbox wird Ihr Bild von einer deutlich erkennbaren Farbe überlagert Wählen Sie zunächst mit dem Farbtonregler die Grundfärbung aus und reduzieren anschließend mit dem darunterliegenden Regler die Sättigung des Farbauftrags Eine Tonung findet zumeist im Bereich von 2 bis 4 % Sättigung statt, alles was darüber hinausgeht, ist nicht mehr subtil und entspricht eher einer Einfärbung Zur Sichtprüfung der To-nung im Vergleich zur Schwarzweißfassung schalten Sie die Farbton-Checkbox ab und an, nicht die Vorschau

Um-Smartfilter-Spezialitäten, Schwarzweiß tonen

Trang 15

Hat der analog arbeitende Fotograf in seiner Dunkelkammer den zess beherrscht, konnte man die Uhr danach stellen, wann er beginnen würde, mit Tonungen zu experimentieren Auch hier lag ein langer, beschwerlicher Weg von ersten Versuch bis zum vorzeigbaren Ergebnis vor ihm, den nun ein Softwarefea-ture in Camera Raw erheblich abkürzt Die Teiltonung erlaubt ein- und zweifarbige Einfärbungen eines Bildes Grundsätzlich funktioniert das Anwendungsprinzip so: Zuerst legen Sie die Farbe der Lichter fest, dann ihren Sättigungsgrad Ganz genau-

Schwarzweißpro-so verfahren Sie mit den Schatten Bis wie weit in die Mitteltöne hinein die Lichter- und die Schattentonungen reichen, steuern Sie mit dem Regler „Abgleich” Möchten Sie nur einfarbig tonen, legen Sie eine Lichter-Farbe fest und ziehen den „Abgleich” auf den Wert „100“ Normalerweise wendet man Teiltonungen eher auf Schwarz-weißvorlagen an, aber Freunde von knallbunten Fotos finden auch bei Farbbildern vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Ngày đăng: 02/07/2014, 13:20

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