Workshop 1\bootvis.exe Der Unterordner finden Sie ein Programm zur Einstellung der Programme, die beim start ausgeführt werden Startup Control Panel.exe, einen Bootmanager xosl115.zip un
Trang 1Thomas Köhre/ Gunther Bigl
Markt+Technik Verlag
Windows XP- und
10 Workshops
Hardware-Tuning
Trang 2Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet
über http://dnb.ddb.de abrufbar.
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Umschlaggrafik: WEBWO-Graphics, Marco Lindenbeck, München
Lektorat: Angelika Ritthaler, aritthaler@pearson.de
Herstellung: Philipp Burkart, pburkart@pearson.de
Satz: mediaService, Siegen
Druck und Verarbeitung: Bosch Druck, Ergolding
Printed in Germany
Trang 3Workshop 2:
2.1 Windows-eigene Mittel 31 2.2 Mit Fremdprogrammen tunen 36 2.3 Windows XP optisch anpassen durch Skins 55
3.1 Die Verbindungseinstellungen optimieren 65 3.2 Gegen Virusangriffe schützen 68 3.3 Eine Firewall einrichten 72
Trang 44.1 Virtuelle CDs auf Festplatte mit Daemon-Tools 75
4.2 Images mit CloneCD 77
4.3 Emulation des Image 79
4.4 Geräuscharme Laufwerke mit CD-Bremse 82
4.5 Beschädigte Datenträger lesen mit IsoBuster 84
4.6 Windows XPs interne Brennfunktion nutzen 88
4.7 Komprimierung und Verschlüsselung 91
Workshop 5: Das BIOS aktualisieren 95 5.1 Das Mainboard-BIOS 95
5.2 Grafikkarten-BIOS aktualisieren 103
Workshop 6: Den Prozessor übertakten –Vorarbeiten 109 6.1 Was ist Overclocking (übertakten)? 109
6.2 Kleine Begriffskunde zum Übertakten 113
6.3 Die richtige Prozessorkühlung 115
Workshop 7: Overclocking 139 7.1 Die Multiplikatorlösung 139
7.2 Die Veränderung des Front-Side-Bus 141
7.3 Übertakten mit System 149
7.4 Die maximale Übertaktung 152
7.5 Was noch zu sagen bleibt 156
Trang 5Inhaltsverzeichnis
Workshop 8:
8.1 Was Sie über den Arbeitsspeicher wissen sollten 169
8.2 Was haben wir eigentlich drin? 174
8.3 So tunen Sie den Arbeitsspeicher 177
8.4 Speicherleistung überprüfen 183
Workshop 9: Grafikkarten-Tuning 187 9.1 Mehrleistung gratis: neue Treiber 187
9.2 Wir kühlen die Karte optimal 192
9.3 Die Zusatzfunktionen nachrüsten 206
9.4 Frisch ans Werk – wir übertakten 213
Workshop 10: Lärm-Tuning und andere praktische Lösungen 223 10.1 Das Konzept 223
10.2 Welche Lüfter es gibt … 226
10.3 Teil 1: Einbau des saugenden Lüfters 228
10.4 Teil 2: Einbau des blasenden Lüfters 232
10.5 Teil 3: Die Gehäusedämmung 235
Hardware-Lexikon 255 Stichwortverzeichnis 309
Trang 6Die CD-ROM
zum Buch
Die CD-ROM zum Buch
Zum Start einiger Programme ist ein Entpack-Programm
notwendig, da sie in komprimierter Form auf der CD-ROM
vorliegen Sie finden die Programme Winzip und Winrar
als Shareware-Versionen im Verzeichnis \Packer
\Workshop 1: PC Start beschleunigen
■ BootVis (Freeware) analysiert den Systemstart und stellt nötige und unnötige Programme
dar (Workshop 1\bootvis.exe)
Der Unterordner finden Sie ein Programm zur Einstellung der Programme, die beim start ausgeführt werden (Startup Control Panel.exe), einen Bootmanager (xosl115.zip) und mitPartition Magic 7 (ENPartitionMagic7Demo.exe) eine Testversion des bekannten Partitions-managers
System-\Workshop 2: Windows XP anpassen und optimieren
■ TweakUI ist ein Zusatzprogramm von Microsoft und ermöglicht vielfältige Einstellungen
für Windows XP (Workshop 2\TweakUI.exe)
■ XPAntispy läßt Optionen und Programme verschwinden, die mit Microsoft Kontakt
auf-nehmen können (Workshop 2\XPAntiSpy3-Deutsch.zip)
■ Customizer XP ist ein Sharewareprogramm, welches Windows XP in Funktion und
Ausse-hen anpassen kann (Workshop 2\CustomizeXP.exe)
■ Mit StyleXP können Sie Windows XP optisch aufpeppen
(Workshop2\StyleXPInstall_1_0_1m.zip)
Im Ordner weiteres finden Sie Zusatzprogramme für StyleXP
\Workshop 3: Schnell und sicher ins Internet
■ Auf der sicheren Seite können Sie mit ZoneAlarm sein Diese Firewall ist in der
vorliegen-den Version kostenlos erhältlich (Workshop 3\ZoneAlarm.exe)
■ Das Programm Norton Antivirus 2003 ist eine kommerzielle Antivirus-Lösung aus demHause Symantec Das Produkt liegt als Demoversion vor, die die benötigten Dateien aus
dem Internet lädt (Workshop 3\Norton Antivirus 2003.exe)
Im Verzeichnis Weiteres finden Sie noch eine Symantec-Demo von Norton Internet Security
2003, ebenfalls als Download-Demo-Version: (nis30_nt_tw_ge.exe).
Trang 7erstellt von ciando
\Workshop 4: Laufwerks-Tuning
■ Der Daemon bíndet sich ins System ein, um virtuelle Laufwerke zu verwalten
(Workshop 4\daemon320.exe).
■ Bearbeiten können Sie die CDs mit IsoBuster
(Workshop 4\IsoBuster 1.1 (All languages) Setup.exe).
■ Mit der CD-Bremse können Sie die Geschwindigkeit des CD-/DVD-ROM-Laufwerks
beeinflussen Sie finden das Programm in Workshop 4\CDBremse.exe.
■ Mit dem kostenlosen Plug-In Iso Recorder können Sie ohne eigenes Brennprogramm CDs
mit Windows XP kopieren Das Installationsprogramm finden Sie in Workshop
4\ISO-RecorderSetup.msi.
\Workshop 7: Overclocking
■ Mit dem PC Mark 2002 von Mad Onion messen Sie die Systemgeschwindigkeit Die Datei
gibt’s in Workshop 7\pcmark2002.exe.
■ Die Temperaturen im Rechner und viele andere Werte überwachen Sie einfach mit
Motherboard Monitor (Workshop 7\MBM5200.EXE und lokalisierte Version (Workshop
7\MBM5200Language.EXE).
Im Ordner Weiteres finden Sie ein Programm zur „CPU-Kühlung“ mittels Software (cpuidlepro59.exe) und mit WCPUID ein Testprogramm zur Ermittlung der Prozessordaten (wcpu310.exe) Einige nötige Daten zum Übertakten können Sie mit den Programmen Overclo- cking Calculator (overcalc.zip) und Overclocking Rechner (OC-RechnerV15.zip) ermitteln.
Workshop 8: Arbeitsspeicher optimal betreiben
■ In der Redaktion der Computerzeitschrift c’t entwickelte man das Programm CTSPD Mit
ihm lassen sich Daten von SDRAM-Speichermodulen ermitteln (Workshop 8\ctspd092.zip)
■ Aus England stammt eines der besten Systemanalyse-Programme: Sandra Die Version
2002a finden Sie in Workshop 8\san2002a\SETUP.EXE.
\Workshop 9: Grafikkarten-Tuning
■ Als ideales Tuningprogramm für unsere Zwecke nutzen wir RivaTuner (Workshop
9\Riva-Tuner.zip) Mit dem Programm übertakten Sie fast jede Grafikkarte.
■ Um Leistungszuwachs zu messen verwendet man das Benchmarkprogramm 3DMark
2001SE (Workshop 9\3DMark2001SE.exe).
Der Unterordner Weiteres enthält interessante Programme, wie R3Dtweak (R3DTweak36.exe), ein Tuningprogramm für ATI-Grafikkarten und NVMax (NVmax.exe) für NVIDIA-Grafikkarten Die Übertaktung kann man mit dem Artifact Tester auf ihre Stabilität hin überprüfen (artifact-
Als Bonus befinden sich Szenedemos und Grafikkartendemos von ATI und NVIDIA auf der
CD-ROM in den Verzeichnissen demos\ und grafikdemos\.
Trang 8Vorwort
Vorwort
Betriebssystem und Hardware tunen – für manchen Leser sicher gleich zwei wörter in einem Satz Um sicherzustellen, dass dies nicht so bleibt, haben Sie sich ver-trauensvoll dieses Buch gekauft Jetzt ist es an uns Autoren dafür zu sorgen, dass Sieverstehen, wie das Betriebssystem arbeitet und wie ein Computer aufgebaut ist Wennman weiß, wie es funktioniert, ist es eigentlich ganz einfach! Frei nach dem Motto:Wissen ist Macht! Nichts wissen, macht nichts! (Wenn man bereit ist, es zu lernen.)Also folgen Sie uns in unserem kleinen Werkstattkurs in die Innereien von Windows
Fremd-XP, PC-Hardware, BIOS-Einstellungen und Software! Sie werden es nicht bereuen.Zuerst gehen wir auf Windows XP ein und werden dem aktuellen Windows etwas zuLeibe rücken Sie werden feststellen, wie man den Systemstart beschleunigt und Win-dows XP optimiert Sicherheit ist dabei ein wichtiger Aspekt, der bei unseren Beschrei-bungen immer ein Maßstab ist
Weiter geht es mit einem praktischen Workshop zum optimalen Umgang mit CDsund DVDs Denn nichts verlangsamt den Zugriff auf eine CD-ROM mehr als das lang-wierige Hochfahren eines CD-Laufwerks
Da wären wir schon beim Thema Hardware
Im zweiten Teil des Buchs nehmen wir uns der Hardware im PC an Wir erklären nen, was es mit dem Übertakten (Overclocking) auf sich hat und wie Sie (teilweise mithauseigenen Mitteln) den PC schneller machen können
Ih-Der letzte Workshop befasst sich mit der Kühlung und Lärmdämmung Ein guter PCsollte flüsterleise sein und die Komponenten sollten schön kühl gehalten werden.Eine schöne Tradition ist es, an dieser Stelle allen zu danken, die dieses Buch über-haupt erst möglich gemacht haben
Aufgrund der extremen Vielfalt der Möglichkeiten haben wir einige Kollegen gebeten,
zu ihrem Spezialgebiet gehörige Kapitel zu übernehmen:
Wir danken Alexander Gruel für die Kapitel „Windows XP anpassen und optimieren“und „Schnell und sicher ins Internet“, Felix „Jano“ Ebert kümmerte sich um denWorkshop „Windows-Startup tunen“ und Nico Kuhn nahm sich der Laufwerke an
Trang 9Weiterer Dank gebührt unserer verantwortlichen Lektorin Frau Ritthaler vomMarkt+Technik-Verlag sowie allen unseren Freunden und Bekannten, die uns in derZeit der Entstehung des Buches nach Kräften unterstützt haben
Was lässt sich tunen?
Wie schon zuvor festgestellt: Das Wort „tuning“ kommt aus dem Englischen Es wurdeeingedeutscht zu „tunen“ und bedeutet so viel wie „abstimmen” Sinn des Buches soll
es also sein, Ihnen ein Handbuch zur Abstimmung aller Komponenten eines tersystems zu bieten
Compu-Was lässt sich nun also „tunen”? Die Antwort ist einfach und doch kompliziert ImPrinzip lässt sich alles an einem System noch besser auf das Restsystem und die Bedürf-nisse des Nutzers abstimmen Angefangen bei der Boot-Geschwindigkeit und denBoot-Logos über Festplatten und Speicher, Grafikkarten und Internetzugänge bis hinzur Lautstärke und Wärmeentwicklung des Computers, von den vielfältigen Möglich-keiten der Abstimmung der verschiedensten Software ganz zu schweigen Uns als Au-toren fällt nun die schwere Aufgabe zu, bei allen Möglichkeiten nicht die wesentlichenDinge aus den Augen zu verlieren Oft trifft das Tuning nur auf bestimmte Hardware-konstellationen zu, oder ein Nutzer mit besonders empfindlichen Ohren findet, dasssein Rechner nur auf besonders gefalteten 5-€-Scheinen stehend besser und ruhiger ar-beitet
Wir werden uns in diesem Buch also auf allgemeinverständliche und eindeutig Erfolgzeigende und vor allem halbwegs sichere Tuning-Methoden beschränken ErwartenSie also keine Lötanleitungen zur Verbesserung der Spannungsversorgung auf demMainboard oder Ähnliches
Jegliche Verwendung der Tipps und Tricks in diesem Buch geschieht nichtsdestotrotzauf eigene Verantwortung
Die Autoren im kalten Herbst 2002
Trang 10Die Autoren
Die Autoren
Thomas Köhre studierte an der Universität Leipzig Er ist
seit mehreren Jahren als Journalist tätig Erste sche Pfade beschritt er, als er in den Anfangstagen desOnline-Journalismus ein großes deutsches Internetmaga-zin für Computer-Hardware mitbegründete Sein Haupt-augenmerk lag dabei immer auf die einfache Darstellungkomplizierter Sachverhalte, ohne dabei die inhaltliche Tie-
journalisti-fe zu vernachlässigen Im Jahr 2000 nutzte er erstmals dieMöglichkeit, an einem Buch für Markt+Technik mitzuar-beiten Inzwischen hat er mehr als ein halbes Dutzend Ar-tikel für Computerzeitschriften verfasst und ist als freierJournalist für das Redaktionsbüro LCM Network in HohenNeuendorf bei Berlin tätig
Gunther Bigl, Diplombiologe und Journalist,
arbeitet seit 1996 als Freier Journalist und Autor
für die Schreibfabrik Meyer in Leipzig Er befasst
sich mit Themen aus den Bereichen
Edutain-ment und InfotainEdutain-ment und ist Spezialist in
An-leitungen zu Computerspielen Hinzu kamen
Veröffentlichungen zu den Themen Fotografie,
Digitaler Videoschnitt, Computerspiele- und
Hardware-Kritiken in Tageszeitungen Die 1996
entstandene Komplettlösung von Siedler 2
wur-de aufgrund wur-der kompetenten Lösungen und
des lockeren und unterhaltsamen Schreibstils auf Anhieb ein Bestseller Seit dieser Zeitstammen aus Gunther Bigls Feder zahlreiche Bücher zu Computerspielen, die alle beiMarkt+Technik erschienen sind
Trang 11Workshop 1
Den PC-Start beschleunigen
Im ersten Kapitel stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, den Start des Rechners zu kürzen Wir fangen bei den BIOS-Einstellungen an und gehen dann Windows XP anden Kragen, denn einige Sekündchen sind drin!
en Häufig sind die BIOS-Einstellungen in den Grundeinstellungen belassen wordenund Sie haben somit noch einen großen Spielraum, auch das letzte Quäntchen Leis-tung aus Ihrem PC-System herauszuholen
Als Erstes sollten Sie sich damit vertraut machen, welches BIOS eigentlich in Ihrem PCwerkelt Die gängigsten BIOS-Hersteller sind AMI und AWARD Wir beschreiben hierdie Optionen anhand eines AWARD-BIOS Die Optionen eines AMI-BIOS sind abermit ähnlichen Bezeichnungen versehen
Trang 12Den PC-Start beschleunigen
Hier geht’s ins BIOS
Um ins BIOS zu gelangen, schalten Sie Ihren Rechner ein und drücken die (ENTF)-Taste.Danach sollten Sie folgenden Bildschirm sehen:
Der Eingangsbildschirm
Mit (BILD½)/(BILD¼) ändern Sie Einstellungen
Trang 13Einstel-Advanced BIOS Features
Hier wird es interessant Um die Zeit zu optimieren, in der der Computer alle tests und alle Geräteinitialisierungen vorgenommen hat, sollten Sie sich die folgendenOptionen näher zu Gemüte führen:
Selbst-Das steckt hinter dem Menüpunkt Advanced BIOS Features
Standardmäßig werden verschiedene Tests vom PC durchgeführt Diese sind es dings nicht wert, dass man sie ständig aktiviert lässt Gibt es Probleme, kann man dieTests auf dem gleichen Wege wieder aktivieren
aller-■ Virus Warning: Das BIOS schützt den Rechner vor Boot-Sektorviren, verhindert
aber gleichzeitig das Installieren eines Betriebssystems Außerdem sind allesVirenprogramme wesentlich sicherer als dieser hardwareseitige Schutz Deshalb:
Disabled.
■ CPU L1 & L2 Cache: Enabled – das bringt Leistung!
■ Quick Power-ON Selftest: Aktiviert man diesen Schnelltest, wird der Systemspeicher
nur schnell durchgetestet und man spart beim Hochfahren des Rechners viel Zeit
■ First Boot Device: Ist das Betriebssystem installiert und Sie haben keine
Ambitio-nen, den Rechner anderweitig (etwa über CD-ROM) zu booten, sollten Sie hier
HDD-0 einstellen
Trang 14Den PC-Start beschleunigen
Rech-ner von eiRech-ner anderen Quelle zu booten Stellen Sie hier das gewünschte Gerätein Sie können über Netzwerk, von einer SCSI-Platte, von CD-ROM oder vomDiskettenlaufwerk booten
■ Boot other Device: Das BIOS sucht nach möglichen anderen Geräten, die ein
Betriebssystem beinhalten können, wenn alle Vorversuche fehlgeschlagen sind
Disabled.
■ Bootup Floppy Seek: Das System sucht beim Hochfahren nach dem
Diskettenlauf-werk Deaktivieren Sie diese Funktion und sparen Sie damit wertvolle Zeit Disabled.
■ Gate A20 Option: Diese Option sollten Sie auf Fast einstellen
■ Typematic Rate Setting: Enabled.
In den nun freigegebenen Feldern können Sie die Anschläge Ihrer Tastatur anpassen
■ Typematic Rate: Hier können Sie die Anzahl der Buchstaben angeben, die das
System bei gehaltener Keyboard-Taste auslösen soll
■ Typematic Delay: Hier stellen Sie die Zeit ein, die zwischen zwei
Tastenanschlä-gen vergehen soll, bevor das System den Anschlag als „neu“ wertet und denneuen Buchstaben „schreibt“ Das bedeutet: Vergeht weniger als die eingestellteZeit zwischen dem Betätigen der Beispielstaste „A“ und dem Betätigen der Taste
„B“, schreibt das System nur „A“ und „verschluckt „B“
Advanced-BIOS-Setup-Bildschirm
Weitere Einstellungen nehmen Sie hier vor
Trang 15Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen
19
Enabled gestellt werden
gleichfalls auf Enabled.
Arbeitsspeicher eingebaut haben
Speichern Sie die Werte zum Schluss immer ab!
Sichern Sie zum Schluss immer Ihre geänderten Einstellungen
1.2 Den Startvorgang bei Windows XP
beschleunigen
Windows XP lädt routinemäßig viele überflüssige Dienste und Startparameter Dieseverlangsamen das Hochfahren des Betriebssystems oft gewaltig und bieten zum Tunenviel Spielraum Im folgenden Text finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Tuning-Möglichkeiten
Optimieren der Startdateien
Windows XP kann den Startvorgang beschleunigen, indem es die benötigten Dateienfür einen Start des Systems auf der Festplatte optimal nebeneinander anordnet und de-fragmentiert
Diese Funktion ist bei allen Windows-XP-Versionen standardmäßig aktiviert Falls Sienachprüfen wollen, ob die Funktion aktiviert ist, führen Sie folgende Schritte durch:
Trang 16Den PC-Start beschleunigen
Start/Ausfüh-ren den Text regedit eingeben und mit OK bestätigen.
HKey_Local_Machine/Software/Microsoft/Dfrg/BootOptimizeFunction
Rechts sehen Sie die Werte
vor-handen sein
steht, folgen Sie den weiteren Schritten
Ein-gabefeld den vorhandenen Wert in ein Y um.
OK.
Natürlich können Sie jederzeit die Funktion wieder deaktivieren, indem Sie das Y auf
den vorherigen Wert abändern
Trang 17Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen
21
Boot-Optionen editieren
Windows XP bietet ihnen einen praktischen Dialog zum Konfigurieren des gangs In diesem können Sie die Reihenfolge und Größe der Boot-Partitionen und dasVerhalten bei Systemfehlern bestimmen
Hälfte des Dialogfensters
Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Datei Boot.ini zu öffnen
Der Dialog ist recht übersichtlich gehalten, so dass Sie keine größeren Problemebei der Konfiguration haben dürften
Trang 18Den PC-Start beschleunigen
Mehrere Betriebssysteme (Multiboot)
Es ist immer praktisch, auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme zur Verfügung zuhaben So kann man ältere Programme jederzeit auf einem älteren Betriebssystem be-nutzen und hat zusätzlich im Notfall immer ein Ersatzbetriebssystem
Bei Windows XP gibt es hinsichtlich der Erstellung von mehreren Partitionen keineUnterschiede zu früheren Windows-Versionen Sie könnten daher die folgende Anlei-tung zum Verwalten mehrerer Betriebssysteme bereits kennen
Gehen Sie so vor, um neben Windows XP andere Betriebssysteme auf Ihrem Rechner
zu installieren:
eigene Partition an Dies können Sie entweder mit Fdisk ohne zusätzliche ware oder mit einem Programm wie Partition Magic erledigen Generell ist aber die Software Partition Magic einfacher zu handhaben als Fdisk, weil man mit
Soft-Fdisk die Partitionen nur vor einer vorherigen Formatierung verändern kann.
Partitionen für Programme und eigene Dateien anzulegen Sie können dann ohne Datenverluste eine Partition mit einem Betriebssystem formatieren, falls dies notwendig ist
ab, welche Betriebssysteme Sie verwenden wollen Verwenden Sie Windows 98 oder ME, können Sie zwischen FAT32 und FAT16 wählen Bei den Windows-Versionen 95 oder NT müssen Sie sich für Fat16 entscheiden Wollen Sie nur Windows XP und Windows 2000 verwenden, können Sie auch noch das Datei-system NTFS in die Auswahl einschließen Verwenden Sie immer nur ein gemeinsames Dateisystem für Ihre Windows-Versionen, sonst gibt es eventuell Probleme beim Lesen von Dateien zwischen den Betriebssystemen
einfach nacheinander die Betriebssysteme, die Sie verwenden wollen Die Betriebssysteme sollten Sie in aufsteigender Reihenfolge nach Ihrem Herstel-lungsdatum installieren
mit welchem Betriebssystem Sie arbeiten möchten
Trang 19Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen
23
Suche nach Freigaben im Netzwerk verlangsamt den Start
Bei jedem Start von Windows XP wird nach freigegebenen Ordnern und Dateien in nem Netzwerk gesucht Dies kostet viel Rechenzeit und ist nicht einmal sinnvoll, daWindows XP selbst dann nach freigegebenen Dateien und Ordnern sucht, wenn Sieüberhaupt kein Netzwerk besitzen
ei-Fast kein Rechner braucht beim Startvorgang die Daten von anderen Rechnern ausdem Netzwerk, um hochfahren zu können
Um diese Suche zu deaktivieren, führen Sie folgende Schritte aus:
Druckern suchen.
Ist das Häkchen an, dauert der Start länger
Trang 20Den PC-Start beschleunigen
Startvor-gang unterlassen
Natürlich können Sie jederzeit die Funktion wieder aktivieren, indem Sie die
Einstel-lung Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen wieder aktivieren.
Persönliche Meldung beim Systemstart einstellen
Als eventuell witzige Startmeldung oder Infotext zu einer Firma können Sie Ihre eigeneStartnachricht bei Windows XP kreieren Die eingestellte Meldung wird bei jedem Sys-temstart nach der Anmeldung angezeigt
Den erscheinenden Text können Sie frei bestimmen, allerdings kann man ihn nur miteinem Eingriff in die Registry von Windows XP erstellen
Start/Ausfüh-ren den Text regedit eingeben und mit OK bestätigen.
HKey_Local_Machine/Software/Microsoft/Windows NT/CurrentVersion/Winlogon
Legal-NoticeCaption vorhanden sein
ersetzen Sie in dem erscheinenden Texteingabefeld den vorhandenen Wert mit
einem Benutzernamen Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Klick auf OK.
vorhanden sein Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag
Sys-temstart erscheinen soll
nächs-ten Systemstart die eingegebene Meldung anzeigen