Sie sind TeiInehmende eines Debattierclubs und diskutieren tiber die aktuelle Frage unten

Một phần của tài liệu Werkstatt B2 Lehrbuch Goethe (Test).Pdf (Trang 55 - 63)

A _ Tauschen Sie zuerst lhren Standpunkt und Ihre Argumente aus.

ô Reagieren Sie dann auf die Argumente lhrer Gesprọchspartnerin / lhres Gesprọchspartners.

A _ Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafiir oder dagegen?

Sind Online-Einkaufe sicher?

Sie kénnen die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

e Warum kaufen wir online ein?

e Welche Risiken gibt es dabei?

e Wie kann man sich vor einem méglichen Betrug schiitzen?

e Alternative Méglichkeiten, um sicher im Internet einzukaufen.

= hss

SIXE1d @

= 5B

© Praxis

WERKSTATT B2

Sie lesen in einem Forum, wie Menschen tiber Glick denken. Welche der Aussagen 1 bis 9 trifft auf die Personen a, b, c oder d zu? Die Personen kénnen mehrmals gewdhlt werden.

„ Beispiel

0 Welche erson denkt, dass es ein Gliick ist, gesund zu sein?

A Aufgaben

1 Wessen Hobby ist es, sich ehrenamtlich zu engagieren?

2 Fur welche Person bedeutet Gliick, das Positive im Leben in den Mittelpunkt zu stellen?

3 Welche Person ist der Meinung, dass jeder Mensch das Gltick und die Zufriedenheit anders wahrnimmt?

4 Wer denkt, dass durch viel Geld soziale Kontakte in die Briiche gehen kửnnten?

5 Wer ist der Uberzeugung, dass Konsumgiiter kein Glck garantieren?

6 Fur welche Person sind Wissen und Kenntnisse eine Garantie fur Glick?

7 Welche Person ist sich sicher, dass jeder fiir sein Gliick selbst verant- wortlich ist?

8 Wer empfindet das familidre Miteinander als Glticksmomente?

9 Welche Person unterrichtet leidenschaftlich?

b ii

&

b É

b c

N

b Ce)

b €

b ii

ằ a

WERKSTATT B2

Was mich gliicklich macht? Da gibt es viele Faktoren. Ganz oben auf der Liste stehen meiner Meinung nach enge soziale Bindungen, also Partner, Verwandte oder Freunde, zu denen ich ein gutes Verhaltnis habe. Au8erdem ist fir mich die Gesundheit, sowohl physisch als auch mental, von gro&er Bedeutung und natiirlich die Frage, ob ich etwas Sinnvolles zu tun habe. Jeder kann Glick anders empfinden. Die einen wollen die Welt retten oder sich weiterbilden, andere wollen etwas Niitzliches schaffen. Ich lege groBen Wert auf die Bildung.

Ein hohes Bildungsniveau erlaubt mir, Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf meine Lebenszufriedenheit auswirken. Ich denke, dass gebilde-

te Menschen ein gut funktionierendes soziales Umfeld haben, seltener arbeitslos sind und ihre Freizeit

effektiver gestalten. Dariiber hinaus glaube ich, dass Gebildete mehr Moglichkeiten haben, ihr

Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Daher sind sie auch zufriedener und wirken

glũcklicher.

Ich bin Lehrer, das ist ein Beruf, in dem man als Beamter nicht wirklich reich wird! Aber ich bin gliicklich, weil mir mein Job Spa& macht und ich mich taglich mit neuen Themen befassen darf. Lehrer zu sein sollte eine Berufung sein. Viele Kollegen sind Burnout-gefahrdet, weil sie den Herausforderungen, besonders bei pubertierenden Jugendlichen, nicht gewachsen sind. Ich habe viel Gluck, so einen erftillenden Beruf zu haben! Ich kann mir nicht alles leisten, aber ich zweif-

le nicht daran, dass man auch nach einem Lottogewinn nur kurzfristig gllicklich ist. Gewohnte Strukturen wiirden sich komplett verandern. Alte Freunde wiirden plétzlich nicht mehr zu mir passen, es kamen neue, die vielleicht nur am Geld interessiert waren. Oder ich kiindige meinen Job — und was sollte ich dann den ganzen Tag machen?

Mich wiirde diese Leere ungliicklich machen. Ich méchte von Menschen umgeben sein, mit denen ich

mich austauschen kann. Soziale Kontakte heben mein Gliicksempfinden.

Ich sorge fiir meine Lebenshaltungskosten und warte nicht darauf, durch Reich- tum gliicklich zu werden. Ich suche mein Gliick woanders. Denn der Einbil- dung, ein neues Auto, ein neues Haus und das nachste iPhone wiirden glũcklich machen, laufen viele vergebens hinterher. So ein Kauf lửst zwar Glủcksgefihle aus, aber ob dieses Gliick von Dauer ist, bezweifle ich. Viele meinen, dass der Beruf die Erfillung im Leben sein muss. Aber es gibt viele Momente, wo mir meine Arbeit als Kranfahrer keinen Spa& macht. Ich fiihle mich dennoch nicht ungliicklich! Ich suche Abwechslung in meiner Freizeit, die mich mit Sinn erfillt:

ein interessantes Hobby oder der Einsatz fũr wohltọtige Zwecke. Ich beschọftige mich bei der freiwilligen Feuerwehr, kann Mitmenschen in Notsituationen helfen und sptre unbeschreib-

liche Gliicksmomente, wenn ich zum Beispiel bei Umweltkatastrophen Familien retten kann. Gutes zu

tun ldsst mich persdnlich aufleben. Ich bin der festen Uberzeugung, dass man sein Leben und somit

auch sein Gliick selbst in der Hand haben muss.

Immer wenn ich es schaffe, meine Erwartungen nach unten zu schrauben oder gar ganz loszulassen, kann sich das Gliick viel einfacher ausbreiten. Ich suche das Gute in jeder Situation und konzentriere mich auf die schénen Dinge im Leben. Die Erinnerungen an schéne Momente ldésen viele Emotionen aus und

in den verschiedenen Lebensabschnitten erhalten die Werte eine etwas ande-

re Gewichtung. Aber auch die Zufriedenheit in der Familie, der Zusammenhalt und die Firsorge sind fiir meine allgemeine Lebensqualitat besonders wichtig.

Im Bekanntenkreis fiihrt die Frage, ob Kinder wirklich gliicklich machen oder

ob man ohne Nachwuchs besser dran ist, zu hitzigen Diskussionen. Fur Kinder

zu sorgen ist mit groRen Gefiihlen verbunden, positiven wie negativen: Intensive Glũcksmomente

und starke Verbundenheit, aber auch Angste und der Schmerz des Loslassens und Verlassenwerdens.

Aber Gliick im Allgemeinen bedeutet fiir mich meinen Fokus auf etwas Erfreuliches in meinem

Leben zu richten.

uos91

-58-

© Praxis

10

15

20

25

WERKSTATT B2

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel tiber Doping im Freizeitsport.

Welche Sdatze a bis h passen in die Lticken 10 bis 15? Zwei Sdtze passen nicht.

Dicke Muskeln, unfaire Methoden

Doping gibt es nicht nur in der Weltelite

Bodybuilder nehmen Anabolika, um den Muskel- aufbau zu fửrdern. AmateurfufSballer versuchen mit Hilfe von Aufputschmitteln schneller und besser zu spielen. Und Hobbylaufer nehmen Schmerzmittel, um den Marathon einfacher zu Uberstehen. [...0...]

Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchun- gen dazu, wie hoch die Zahl der dopenden Frei- zeitsportler insgesamt ist. [...10...] Rund neun Millionen Kunden trainieren nach offiziellen An- gaben in Studios. Es wird geschatzt, dass 12 bis

15 Prozent der Besucher von Fitnessstudios in Deutschland Anabolika nehmen. [...11...] For- scher der Universitat Mainz befragen regelmakig Teilnehmer nach Extremsport-Veranstaltungen.

Das Ergebnis zeigt, dass auch rund 15 Prozent der Marathon- oder Triathlon-Teilnehmer zu Hilfsmitteln greifen.

[...12...] Schmerzmittel kauft man in der Apo- theke, Aufputschmittel oder Anabolika kénnen

im Internet auf einschlagigen Websites bestellt werden, auch wenn das nicht ganz legal ist. Und wer in bestimmten Fitnessstudios nach Anabolika fragt, erhalt schnell die Handynummer eines Verkọufers. Doch warum dopen Freizeitsport- ler? Die einen traumen vom perfekt geformten Kửrper mit dicken Muskeln. [...13...] Andere wollen einfach besser sein als ihre Sportsfreun- de: schneller, ausdauernder, kraftvoller. Manche

hoffen auf eine Karriere als Profi. lhr Ehrgeiz ist so gro, dass sie dafir unfaire Methoden anwenden und ihre Gesundheit gefọhrden.

Sportmediziner untersttitzen, genau genommen sei Doping im Freizeitsport Medikamentenmiss- brauch. Sie warnen vor den gesundheitlichen Folgen: ,Wer Wirkstoffe zur Leistungssteige- rung nimmt, schọdigt seinen Kửrper.“ [...14...]

Anabolika kửnnen zum Beispiel lebensbedroh- liche Herz-Kreislauf-Probleme verursachen und das Risiko fũr Schlaganfọlle erhửhen. Schmerz- mittel kửnnen den Nieren schaden oder Magen- blutungen zur Folge haben.

Es ist absurd: Gesunde Menschen nehmen Me- dikamente, um ihren Kérper auf Hochtouren

zu bringen oder aber um ihre Denkleistung

zu steigern. Medikamentenmissbrauch gibt es nicht nur im Sport, sondern auch in der Schule,

im Studium oder im Job. [...15...] Wenn Eltern zum Beispiel ihrem erkalteten Kind eine Tablette geben, damit es in die Schule gehen kann. Oder wenn ein Jugendlicher Medikamente nimmt,

um sich bei einer Priifung besser konzentrieren

zu kửnnen. So wird indirekt vermittelt, dass der eigene Kửrper nur mit Hilfe bestimmter Wirk- stoffe leistungsfahig sei. Hier mtisse man,

so die Mediziner, bei dieser oft sehr frith erlern- ten Denkweise ansetzen, um Doping wirksam

zu bekampfen.

45

50

55

WERKSTATT B2

... s0 TA GÀ ANY PA hai v2 2Q. iu

- Beispiel

eo Medikamentenmissbrauch ist also nicht nur im Profisport ein Problem.

1 Aufgaben

a Sie sind bereit nachzuhelfen, um ihr Schửnheitsideal zu erreichen.

b_ Die Weichen fũr ein solches Verhalten werden sehr frủh gestellt.

c Und zwar ohne den Einsatz von unerlaubten Mitteln.

d_ Die Wirkstoffe sind leicht zu bekommen.

e Gut erforscht ist die Problematik aber im Fitnessbereich.

f Das sind dann mehr als eine Million Menschen.

g Uberdas Internet kommt man aber nicht so leicht an Stoffe wie Anabolika heran.

h Denn nichts geht spurlos an einem vortiber, man bezahlt dafiir an anderer Stelle. :

@ SIXE1d ô -59-

E @

®@ wn

ml

-60-

© Praxis

10

15

20

25

30

35

Sie lesen in einem Online-Magazin einen Beitrag tiber Probleme beim Arbeiten.

Wahlen Sie bei den Aufgaben 16 bis 21 die richtige Losung a, b oder c.

Standiges Aufschieben kann schwere Folgen haben

Fast jeder lenkt sich manchmal von unangenehmen Aufgaben ab —in gewissen Fallen kann das aber krankhaft werden. In diesem Fall spricht man von Prokrastination.

Wo liegt die Grenze und was hilft?

Den Dachboden entriimpein, einen Sprachkurs beginnen, dreimal die Woche nach der Arbeit dreimal um den Wohnblock laufen — viele star- ten ins neue Jahr mit guten Vorsdtzen oder Vorhaben. Ende Dezember stellen sie erntichtert fest, dass sie sie doch wieder nicht umgesetzt haben. Das liegt haufig daran, dass man mit der Umsetzung zu lange wartet. Da vergeht eine Woche, ein Monat, und bald ist das Jahr wieder vorbei.

Wissenschaftliche Schatzungen gehen davon aus, dass 80 Prozent der Menschen regelma- Big aufschieben. Das Phọnomen ist also weit verbreitet — in gewissen Fallen kann es geradezu pathologisch werden. Wenn man sein Verhal- ten ohne psychologische Beratung nicht mehr kontrollieren kann und es negative Konsequen- zen hat, sprechen Fachleute von Prokrastination.

Eine Untersuchung an der Universitat Munster erklarte zehn Prozent der Studierenden zu chro- nischen Aufschiebern.

Ob Prokrastination, die derzeit nicht offiziell als Krankheit anerkannt ist, genetisch bedingt oder erlernt ist, dariiber sind sich Experten uneinig.

Auf einer Konferenz wurden Hinweise darauf vorgestellt, dass sie zu 46 Prozent vererbt ist.

ằAllerdings spielen auch Umwelteinfltisse eine grofe Rolle“ sagt Christina Bender, klinische Psychologin. Beispielsweise kénnten das fami- liare Umfeld, der Erziehungsstil der Eltern oder Lebenskrisen das Verhalten auslésen.

Aber auch die sozialen Netzwerke im Inter- net kửnnen krankhaftes Aufschieben fửrdern.

Christina Bender sagt dazu: „Ein klassischer Fall von Aufschieben ist, dass man friihmor- gens aufsteht, duschen gehen méchte, davor

dann aber doch noch auf Facebook surft.“

Jede eintreffende Nachricht, jedes „Like“ lửst kurzfristig ein gutes Geftih! aus. Man kann sich nicht Uberwinden, lasst sich von unangeneh- men Aufgaben leicht durch etwas ablenken, das momentan mehr Spas macht. ,.Danach bereut man es, seine Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt

zu haben“.

Das schwacht das Selbstwertgefiihl. Aber ist Aufschieben nicht manchmal auch gesund, weil man nachdenken, in sich gehen, Abstand gewin- nen kann? ,,Innehalten und Prioritaten setzen ist wichtig“, bestatigt Bender. Aber eben nur, wenn man in der Lage ist, seine Vorhaben danach auch

in die Tat umzusetzen.

Gegen das pathologische Aufschieben empfeh- len Psychologen eine Drei-Minuten-Regel: Auf- gaben, die nur wenig Zeit und Energie kosten, sollten in diesem zeitlichen Rahmen erledigt werden. Je dringlicher eine Aufgabe namlich ist, desto seltener wird sie hinausgeschoben.

Flr zeitaufwandige Projekte sei es sinnvoll, die Aufgaben in Abschnitte zu unterteilen und mit Mitschilern oder Kollegen feste Termine zu vereinbaren, um sie tiber den Fortschritt zu in- formieren.

Schlieflich kann positives Denken einen groKen Beitrag leisten, nicht mehr alles aufzuschieben.

Gedanken wie ,,das schaffe ich sowieso nicht”

oder ,,jetzt habe ich ohnehin nicht den Kopf frei“

beeinflussen uns namlich starker, als es scheint.

Statt die Erledigung einer Aufgabe schon von vornherein durch unangenehme Gedanken zu verhindern, sollten also motivierende Gedanken

im Vordergrund stehen. 70

WERKSTATT B2

= ®

A ®

=

fuihrt bei 10 Prozent der Studierenden zum Studien-

abbruch. :

b ist nach Meinung der Forscher keine Seltenheit.

c nimmt in 80 Prozent der Falle krankhafte Ausmafe an.

a_als Krankheit eingestuft werden sollte.

b_teilweise schon von Geburt an besteht.

c Konflikte in der Familie hervorrufen kann.

a haben fiir viele Nutzer gréRere Wichtigkeit als anste-

hende Aufgaben. :

b_ beeinflussen das Verhalten der Nutzer Uber einen lange- ren Zeitraum positiv.

c werden ausschlieBlich dann genutzt, wenn man eine Aufgabe meiden mửchte.

`. ÔÔÔÔÐ

a solange die Unterbrechung nicht zu lange dauert.

b wenn man sich gesundheitlich nicht wohl fiihit.

c wenn man die Arbeit anschlieRend tatsachlich erledigt.

a _ leichte Aufgaben schnell hintereinander auszufihren.

b sich mit Arbeitskollegen zu verabreden, die das gleiche Problem haben.

c_ sich fiir weniger anspruchsvolle Aufgaben ein Zeitlimit

zu setzen.

a_hilft besonders denen, die sich nicht auf die Arbeit konzentrieren kénnen.

b motiviert die Aufschieber dazu, alle Aufgaben zu erfiillen.

c_ kann die negativen Gedanken verdrangen, die zum Auf- schieben der Arbeit fiihren.

Một phần của tài liệu Werkstatt B2 Lehrbuch Goethe (Test).Pdf (Trang 55 - 63)

Tải bản đầy đủ (PDF)

(202 trang)