Book: Ist das unsere Zukunft?

Một phần của tài liệu Werkstatt B2 Lehrbuch Goethe (Test).Pdf (Trang 109 - 120)

Sie kénnen die folgenden Stichpunkte zu Hilfe nehmen:

e Vorteile von E-Books?

e E-Books und die Umwelt

e Mégliche Gesundheitsschaden durch das Lesen von E-Books

e Werden in der Zukunft nur noch E-Books statt gedruckter Biicher produziert?

-107-

SIXE1d @

WERKSTATT B2

Lesen

i

; Teil 1 18 Min.

: Sie lesen in einem Forum, wie Studenten wohnen. Welche der Aussagen 1 bis 9 trifft auf die Personen a,

: b, c oder d zu? Die Personen kénnen mehrmals gewdhlt werden.

5 - Beispiel

5 0 Wer entschied sich au eine WG? ae

: d

? _\ Aufgaben

: 1 Wer ọuĐĐert den Wunsch nach einer moderneren Mửblierung? a b c d

: 2 Welche Person musste sich einer Art Vorstellungsgesprach unter- fF b ie d

7 ziehen? 4

: 3 Wer ủbt Kritik an mangelnder Disziplin mancher Mitbewohner in

: : a b C d

5 Wohngemeinschaften?

§ 4 Welche Person méchte ab und zu fiir sich allein sein? a b c d

: 5 Welche Person machte die Erfahrung, dass das Zusammenleben mit

. TIÊN, ; b ic d

. anderen konfliktreich sein kann?

: 6 Welche Person bekommt aufgrund der gut situierten Familie keinen b ề d

$ Platz in einem staatlichen Studentenheim?

: 7 Welche Person hat sich vor Studienbeginn dazu entschieden, mit

: 7 a b € d

: ehemaligen Schulkollegen zusammen zu wohnen?

: 8 Fir wen ist Unordnung im Studentenwohnheim nichts Unangenehmes? a b € d

‘ 9 Welche Person arbeitet Teilzeit, um fiir die Kosten der Wohnung x b ‘ d

: aufzukommen? '

:

| |

: |

-110- © Praxis

vàn

|

WERKSTATT B2

Vor Studienbeginn musste ich in die weit entfernte Stadt Tubingen ziehen und

da stand ich vor einer wichtigen Entscheidung: eigene Wohnung, WG oder Wohnheim? Dabei musste ich bedenken, dass die Antwort auf diese Frage wohl mit meinen eingeschrankten finanziellen Mửglichkeiten zusammenhing.

So entschied ich mich fur die wahrscheinlich typischste Wohnform: die Wohn- gemeinschaft. Mir war klar, dass ich mir durch das gemeinschaftliche Mieten viel Geld sparen kann. Viele Kosten fiir Strom, Wasser, Internet und Telefon- anschluss kann man sich neben der Miete teilen. Das Leben in der WG kénnte unter Umstanden sehr unterhaltsam und auch abwechslungsreich sein, dach-

te ich mir. Ich wollte allerdings dann und wann meine Ruhe haben und die soziale Kontrolle in einer

WG konnte ich nicht ertragen, deshalb habe ich den Entschluss gefasst, eine eigene kleine Wohnung

zu beziehen. In einer eigenen Wohnung hat man zwar mehr Ruhe, aber dafiir lernt man nicht so

viele Leute kennen und findet schwer Anschluss. Das erschwert mein Studentenleben manchmal

erheblich. Abends jobbe ich, um die Wohnung finanzieren zu kénnen.

Ich bin Einzelkind von gut verdienenden Eltern, daher kam ein Studentenwohn- heim flr mich nach dem Abitur nicht in Frage, denn da ist oft eine soziale Bedủrf- tigkeit vorzuweisen. Ich suchte also im Zentrum nach einer WG. Die bestehenden WG-Bewohner luden mich zum Vorstellen ein, denn man wird erst einmal tiber- prtift, ob man einander tiberhaupt sympathisch findet. SchlieBlich lebt man in einer Wohngemeinschaft sehr intim zusammen und teilt Badezimmer, Waschmaschine und Couch. Das kam mir zwar eigenartig und stdrend vor, aber es ist letztendlich verstandlich, dass die Mitbewohner auch in ihren Einstellungen moglichst gut zueinander passen sollten. Wer gerne mit vielen Leuten zu tun hat und von einem hdéheren Geraduschpegel nicht gestért wird, fiir den ist das Zusammenleben mit anderen Studenten in

einer WG eine gute Lésung. Wenn man als Student in einer fremden Stadt nicht alleine leben mochte,

eignet sich eine WG optimal.

Schulfreunde von mir begannen zum gleichen Zeitpunkt in der gleichen Stadt wie ich ihr Studium, deshalb lohnte es sich, doch tiber die Griindung einer neuen WG nachzudenken. So entfiel das Vorstellen bei vielen WGs. Ich wusste, dass ich mit jemandem zusammenziehe, mit dem ich mich schon uber einen langeren Zeitraum gut verstehe. Dass man sich in der Freizeit gut versteht, aber die Eigenschaften des Freundes in einer WG auf einmal besonders negativ auffallen, habe ich nicht bedacht. Wer in einer WG wohnt, muss sich an Gemeinschaftsregeln halten.

Benutztes Geschirr wegraumen, keine Haare im Waschbecken liegen lassen und

= viel mehr —fũr mich als ordnungsliebenden Menschen war der saloppe Lebensstil meiner Freunde sehr anstrengend. Dann kam es zu Streitigkeiten ủber Dinge wie Strom- und Heizungs-

abrechnung bzw. Nachzahlungen. Vorteilhaft ist jetzt zwar, dass ich nie alleine bin, aber in Lernphasen

ist das ein gravierender Nachteil. Meine Mitbewohner verursachen viel Krach und ich kann mich nur

schwer konzentrieren.

Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch und es gefallt mir auszugehen und Freunde

zu treffen. AuBerdem bin ich eher ein chaotischer Typ und mir macht ein biss- chen Durcheinander nichts aus. Deshalb war das Studentenwohnheim meine erste Wahl. Viele befiirchten, sich in einem Einzelzimmer einsam zu fuhlen, je- doch sieht die Realitat ganz anders aus. Fast alle Studentenwohnheime besitzen einen Freizeitraum, in dem Partys gefeiert und Filmabende oder die bertihmten Stammtische organisiert werden. Dort entstehen neue Freundschaften und bald zửgert man auch nicht mehr beim Nachbarn anzuklopfen, um einen Kaffee trin- ken zu gehen oder gemeinsam zu kochen. Die meisten Studentenwohnheime in Deutschland haben vergleichsweise giinstige Mietpreise. Allerdings sind nicht alle Wohnheime staatlich

und besonders bei jenen, die privat geftihrt werden, muss man tief in die Tasche greifen, besonders

dann, wenn sie in der Nahe des Uni-Campus liegen, so wie meins. Die alte und unbequeme Ausstattung

lọsst zu wiinschen tibrig, aber ich genie&e das Leben als Studentin im Wohnheim.

= ® “A

® 5

E @

u ov al

-112-

© Praxis

10

15

20

25

WERKSTATT B2

(ơn

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel tiber kontaktlosen Zahlungsverkehr.

Welche Sdtze a bis h passen in die Lũcken 10 bis 15? Zwei Sdtze passen nicht.

Kontaktloses Bezahlen mit der Chipkarte

Nicht jeder freut sich tiber die neue Bankkarten-Technologie

Fir manch einen ist es ein Traum, fiir andere das genaue Gegenteil: das kontaktlose Bezahlen mit der Giro- oder Kreditkarte im Laden um die Ecke. Im Idealfall funktioniert das Auslesen der Karte und des darauf befindlichen Chips sogar durch das Portemonnaie hindurch, wenn man dieses nur nah genug an das Lesegerat der Kas-

se halt. Kostet der Einkauf bis zu 25 Euro, dann ist damit der Bezahlvorgang fiir den Kunden er- ledigt. [...0...]

Doch genau das erschreckt viele Menschen und weckt Sicherheitsbedenken. [...10...] Und wer weif§ schon, ob mit dem Einkauf auch tatsachlich die richtige Karte belastet wird?

Méglich ist das alles durch einen NFC-Chip und die sogenannte Near Field Communication — eine Technologie zur Ubertragung kleiner Daten- mengen per Funk. Sie funktioniert allerdings nur auf kurze Distanz. Das bargeldlose Bezah- len mit der Karte oder dem Smartphone gilt derzeit als eines der wichtigsten Einsatzgebiete dieser Technik. Sie wird aber auch fiir digi- tale Zutrittskarten in Unternehmen oder zu Werbezwecken genutzt. Dabei sendet der Chip der Karte nicht automatisch Funksignale aus.

tte

Und wie weit reichen die Funkwellen? Unter Laborbedingungen betragt die Reichweite der neuen Technik bis zu einem Meter. [...12...] An der Kasse muss man die Chipkarte bis auf drei oder vier Zentimeter an das Lesegerat heranhal- ten, nur dann funktioniert sie. Der Abstand ist willktirlich so gewahlt, um die Karte eindeutig zu identifizieren — denn an einer Kasse im Super- markt steht in der Regel nicht nur ein Kunde. Da- ruber hinaus diirfen der Strom, der ausgesendet wird, und das dadurch entstehende Magnetfeld auch nicht zu stark sein. [...13...]

Doch mit einer einfachen App auf dem Smart- phone ist es offenbar méglich, zum Beispiel die Nummer und das Ablaufdatum einer Kreditkarte auszulesen, wenn man ihrem Besitzer so nahe kommt wie auf einer Rolltreppe. [...14...] Mit diesen Daten kénnten Kriminelle im Internet Waren auf fremde Kosten bestellen. Bei einer Online-Zahlung mit der Kreditkarte sollte zwar aus Sicherheitsgriinden zusatzlich ein Zahlen- code erfragt werden, der sich nur physisch auf der Riickseite der Karte befindet. [...15...] Der Grund daftir liegt nahe: vermutlich, um den Vorgang des Bezahlens so einfach wie méglich

zu gestalten. Im Schadensfall haftet dann das Unternehmen. Doch der Kunde hat den Arger.

30

35

40

45

50

Fe

„ Beispiel TS ; 7= a

1A -@

iS

X Aufgaben z

a Letzteres kénnte eine Gefahr fiir Kunden mit einem Herzschrittmacher darstellen. a : |

2 : |

b Doch manch ein Handler verzichtet darauf. a k

c Denn nicht nur die Kassenterminals kửnnen Daten auf dem Chip auslesen, sondern :

_ offenbar auch Kriminelle. : :

: |

d_ Kontaktlos zahlen ist hygienischer als Bargeld. ni 7

5 |

e_ Geringer ist sie, wenn man Mũnzen oder andere Karten im Portemonnaie hat. Pa Ỹ

f _ Insofern ist die Gefahr eines Missbrauchs gering. Ss : |

g Mehr braucht man nicht und das ist leicht geschehen. eS : |

h_ Das passiert nur, wenn er beispielsweise durch ein Kassenterminal aktiviert wird. oe :

` |

i |

e |

©¿ -113-

2 .

| Ễ:

-114-

© Praxis

10

15

20

25

30

35

WERKSTATT B.

Sie lesen in einem Online-Magazin einen Beitrag tiber Optimismus im Berufsleben.

Wahlen Sie bei den Aufgaben 16 bis 21 die richtige Lésung a, b oder c.

Positiv denken!

Wie Optimismus die Einstellung zur Arbeit verdindert

Optimismus ist, wenn das Glas nicht halbleer, sondern immer halbvoll ist — so die Definition aus dem Volksmund.

Wie wirkt sich nun diese Einstellung auf das Berufsleben aus?

Ein pessimistischer Mensch sieht in den meisten Situationen nur das Schlechte. Schon wieder ein neuer Berg Arbeit? Damit werde ich nie fertig!

Der Chef bittet zum Gesprach? Sicher knallt er mir die Kủndigung auf den Tisch. Die permanent negative Einstellung zu allem wirkt sich meist schnell auf den allgemeinen Gemiitszustand aus und sorgt daftir, dass Pessimisten haufig demoti- viert und schlecht gelaunt sind.

Ganz anders verhilt es sich im Fall der Optimis- ten. Diese neigen viel eher dazu, eine Situation positiv zu bewerten und ihr ohne schlimme Beftirchtungen entgegenzutreten. Sind sie des- halb die fahigeren Angestellten? Untersuchun- gen haben ergeben, dass sich Optimismus nicht automatisch positiv auf die geistige Leistung von Menschen auswirkt. In der Arbeitswelt zumindest stehen Optimisten stets im Verdacht, die Welt naiv oder durch eine rosarote Brille zu betrachten.

Doch sollte man deshalb zum Pessimisten werden? Auf gar keinen Fall! Optimismus darf nie unterschatzt werden, denn nicht nur im Privaten, sondern auch im Beruflichen kann eine positive Einstellung wahre Wunder bewirken.

Ganz besonders, wenn es darum geht, eine Kri- sensituation zu bewaltigen. Da ist eher unwahr- scheinlich, dass der Optimist den Kopf in den Sand steckt und sich seinem Schicksal ergibt.

Geht es ihm mit dieser Einstellung schlechter?

Definitiv nicht. Forscher konnten zeigen, dass positive Gefiihle nicht nur den Geist, sondern auch den K6rper beeinflussen. Wer optimistisch denkt, verfiigt in der Regel auch tiber ein starke- res Immunsystem. Das driickt sich in geringeren Fehlzeiten am Arbeitsplatz und hửherer Pro- duktivitọt aus. Kein Wunder, dass die Unterneh-

men diese Eigenschaften schọtzen und solche Mitarbeiter mửglichst lange an sich binden wollen.

Eine klassische Situation, in der sich Optimisten und Pessimisten deutlich voneinander unter- scheiden, ist die Vergabe einer neuen Aufgabe.

Oft scheint sie namlich die persénlichen Fahig- keiten im ersten Moment klar zu iibertreffen.

Wahrend nun der Pessimist schnell ein Ich schaffe das nicht!“ zum Ausdruck bringt, stellt sich der Optimist dieser Herausforderung — und wachst daran. Eine positive Einstellung kann durchaus dabei helfen, sich persénlich und auch fachlich weiterzuentwickeln und dadurch die eigenen Karrierechancen zu verbessern.

Vermutlich sind Optimisten auch die besseren Fũhrungskrọfte. In der Fiihrungsetage miissen regelmọBig grundlegende und schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Dabei sind analytische Fahigkeiten, aber auch eine gewisse Risikobereitschaft gefragt. Nur selten lassen sich die Auswirkungen einer Entscheidung prọzise vor- hersagen. Optimisten sind hier im Vorteil, denn sie haben keine Angst davor, Fehler zu begehen.

Vielmehr lernen sie daraus und treffen beim nachsten Mal eine noch bessere Entscheidung.

Optimisten schaffen es, den Mitarbeitern ein Gefthl zu vermitteln, dass diese auf dem rich- tigen Weg sind und ebenfalls mehr schaffen und erreichen kénnen, als sie aktuell vielleicht wahrnehmen. Dazu schildern sie die Situation, erklọren die Strategie und benennen das Ziel, das erreicht wird. Durch ihren eigenen positiven Glauben gelingt es, andere zu begeistern und diese davon zu tiberzeugen, tiber sich hinauszu- wachsen.

40

45

50

55

60

65

70

a ee “eee? i eeeece ôO Cể O3 ch ĐO Cễ Cễ 9 ĐO Để 6U 6 0 600 6 6 0 6 6 9 0060 680 90 0 6 8666 s6 6 B6 6 6 6 6 6B V0 6 608m 1n 6 666 ơ...=

“ Beispiel

0 EinPessimist... .

X Aufgabe

16 Eine positive Einstellung am a_ wird bei den Mitarbeitern hoch geschatzt.

Arbeitsplatz ... b verbessert nicht unbedingt die Arbeitsleistung der Ange- :

stellten. ‘

c wird Untersuchungen zufolge als unprofessionell betrachtet. ;

17 In schwierigen Situationen ... a_ bleibt der Optimist gelassen und hofft auf ein Wunder. :

b gibt der Optimist nicht auf, nach einer Losung zu suchen. *

c findet der Optimist die Losung, wenn andere schon auf- :

gegeben haben. *

18 Eine optimistische Lebensein- a_ haben die Berufstọtigen, die nie am Arbeitsplatz erkranken. : stellung ... b_ ist aus der Sicht vieler Arbeitgeber eine Schliisselqualifikation. :

c _ ermửglicht es den Mitarbeitern, ửfter Ùberstunden zu machen. “

19 Berufliche Herausforderungen ... a meiden die Pessimisten, weil sie ihre Karriere nicht :

gefọhrden wollen. :

b kénnen Optimisten meistens nicht richtig einschatzen. :

c schrecken Optimisten grundsatzlich nicht ab. :

20 Fủhrungskrọfte mit einer optimisti- a ignorieren geschọftliche Risiken, weil sie sowieso nicht schen Einstellung ... vorauszusehen sind.

b treffen haufiger falsche Entscheidungen als andere.

c ziehen grundsatzlich positiven Nutzen aus ihren Misserfolgen.

21 Durch die Zusammenarbeit mit a erledigen die Mitarbeiter mehr Arbeit in ktirzerer Zeit.

Optimisten ... b_ lernen Kollegen, ebenso zuversichtlich zu denken.

merken Angestellte, dass ihre Arbeit nicht optimal wahr- genommen wird.

¿ =415> | |

SIXE1d @ ị

WERKSTATT B2

=: Qo:

ẹ : Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene Meinungsduferungen tiber Second-Hand-Kleidung.

ol ; Welche der Uberschriften 22 bis 27 passen inhaltlich zu den Auferungen a bis h? Eine Augerung passt

i nicht. Die Auerung a ist das Beispiel und kann nicht noch einmal verwendet werden.

ĩ „ Beispiel

: ẹ Aufgabe

: 22 Kleiderkauf fur Kinder wird mit Second Hand viel kostengiinstiger. ag

: 23 Flir Babys sind gebrauchte Kleidungsstiicke besonders zu empfehlen. |

: 24 Second-Hand-Kọufe per Internet sind auch mit Nachteilen verbunden. ee

2 25 Geschicktes Marketing hat Second-Hand-Mode attraktiv gemacht. pe

i 26 Gebrauchte Kleidung zu tragen ist auch ein Zeichen von Umweltbewusstsein. ed

: 27 Heutzutage sind Modeartikel oft schlecht verarbeitet und ohne Individualitọt. bi

-116- Ệ Š

Số ;9 a

WERKSTATT B2

Second-Hand-Mode statt Fast Fashion?

Inzwischen lauft man vor allem in urbanen Gegenden oft herum, als hatte man den Kleiderschrank der GrofSeltern geplũndert.

Und getragen werden diese Kleider nicht mehr von bediirftigen Menschen, sondern von Grofstadthipstern, die fiir ein altes Hemd von fremden Menschen 50 Euro hinblattern.

Bernd, Kửln

Gerade bei Kinderkleidung ist es wesent- lich schlauer, Second-Hand-Ware zu kau- fen. Das mag erstmal komisch klingen, wird aber von Arzten bestatigt. Denn haufig ent- halt Neuware giftige Schadstoffe, denen das Neugeborene ausgesetzt wird. Eltern sollten daher beruhigt zu gebrauchter Klei- dung greifen.

Andrea, Neustadt

Kinder wachsen viel zu schnell aus ihren Sa- chen heraus. Flir das Geld, das man fiir eine neue Bluse, Hose oder Jacke im Geschaft bezahlt, bekommt man gleich mehrere Second-Hand-Artikel. Und das lohnt sich besonders, wenn es in der Familie mehrere Kinder einzukleiden gilt.

Anne, Heidelberg

Die guten alten Zeiten: damals, als noch die Qualitat siegte. Lange scheint es her zu sein.

In der heutigen Mode zieht die Qualitat oftmals den Ktirzeren und viele Kaufer bevorzugen die Masse, statt die Einmalig- keit des einen, besonderen Teils zu schat- zen.

Peter, Frankfurt

Derzeit werden bei uns ca. 40 Prozent aller Stoffe wiederverwendet oder recycelt, der Rest jedoch wird verbrannt und auf Deponien entsorgt. Der Kauf von Second-Hand-Artikeln entlastet also ein- deutig unsere Umwelt — sowohl bei der Herstellung als auch beim spọteren Ent- sorgen.

Carla, Braunschweig

Auch bei Second Hand kommt es auf die Vermarktung an. Seitdem gebrauch-

te Mode irgendwann in stylisches ,Vinta- ge“ umbenannt wurde, ist sie nicht mehr etwas, was nur Leute tragen, die sich keine Markenkleidung leisten konnen. Im Gegen- teil: Gebrauchtes liegt total im Trend.

Klaus, Baden-Baden

Second-Hand-Geschafte sind nicht nur praktisch fir Alltagskleidung, sie kommen auch dann in Frage, wenn man auf der Suche nach speziellen Kleidungsstticken ist, die man nicht so oft im Alltag tragt.

Hierzu zahlen beispielsweise die Lederhose fiir den nachsten Oktoberfestbesuch oder ein warmender Wintermantel.

Thomas, Trier

Mittlerweile gibt es etliche Online-Anbieter ftir gebrauchte Kleidungsstticke. Dort gibt man einen Suchbegriff ein und findet blitz- schnell, wonach man sucht. Das spart viel Zeit. Allerdings kann man das gute Sttick nicht anprobieren. Und falls es nicht passt, kann man kein Umtauschrecht geltend machen.

Alexandra, Darmstadt

sIxedd

@ =117=

Lesen

- 118 -

© Praxis

WERKSTATT B2

©& emin.

Sie méchten im Internet einkaufen und lesen die Allgemeinen Geschdftsbedingungen des Online-Shops.

Welche der Uberschriften a bis h aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen 28 bis 30?

Vier Uberschriften werden nicht gebraucht.

...---

Một phần của tài liệu Werkstatt B2 Lehrbuch Goethe (Test).Pdf (Trang 109 - 120)

Tải bản đầy đủ (PDF)

(202 trang)