1. Trang chủ
  2. » Công Nghệ Thông Tin

Tài liệu Adobe Photoshop CS4- Das Praxisbuch zum Lernen und Nachschlagen- P26 doc

40 330 0
Tài liệu được quét OCR, nội dung có thể không chính xác
Tài liệu đã được kiểm tra trùng lặp

Đang tải... (xem toàn văn)

Tài liệu hạn chế xem trước, để xem đầy đủ mời bạn chọn Tải xuống

THÔNG TIN TÀI LIỆU

Thông tin cơ bản

Tiêu đề Tài liệu Adobe Photoshop CS4- Das Praxisbuch zum Lernen und Nachschlagen- P26 doc
Trường học Ucoz
Chuyên ngành Digital Art and Photography
Thể loại Tài liệu hướng dẫn
Định dạng
Số trang 40
Dung lượng 8,36 MB

Các công cụ chuyển đổi và chỉnh sửa cho tài liệu này

Nội dung

Wenn Sie sich also eine Ebene anlegen, auf der alle Bildpartien versammelt sind, de- ren Druckqualitat Sie priifen wollen, und dann die restlichen Bildebenen ausblenden, bevor Sie drucke

Trang 1

Zum Nachlesen:

Renderprioritäten

In Kapitel 38, »Farbmanage-

ment«, fInden Sie Erklärungen

und Empfehlungen zu den ver-

¡_,_ Denken Sie daran, das Farbmanagement

“im Drucker-Dialogfeld 2u deaktivieren

Wenn Photoshop die Farbverwaltung ũber-

nimmt @, kénnen Sie ein eigenes Drucker-

profil @ festlegen

welcher Art und Weise die Bildfarben an den Farbraum des Dru- ckers angepasst werden Bei den meisten Desktop-Drucker n ist diese Einstellung allerdings nicht so wichtig: Sie ignorieren diese Vorgabe schlicht und rechnen Farben ungefragt mit der Render- prioritat PERZEPTIV um

Farbverwaltung durch Photoshop | In Ausnahmefdllen — zum Beispiel, wenn Sie ungewOohnliche Konstellationen von Drucker, Tinte und Papier benutzen — kann es sinnvoll sein, Photoshop fiir die Druck-Farbverwaltung zu verwenden Uberpriifen Sie zuvor

in jedem Fall die drucker-eigenen Einstellungen Das Drucker- Farbmanagement sollte dort (wenn vorhanden) deaktiviert wer- den, um Konflikte mit dem Photoshop-Farbmanagement zu ver- hindern

20,99 cr x 29,67 cm

EF davon, wie das gedruckte Bild aussehen konnte Die Farbum- fang-Warnung zeigt problematische Bereiche in Grau an, der Farbton der Druckfarben und Papierweifi werden simuliert

1024 | 39 Drucken auf dem Desktop-Drucker: Photoshops Druckbefehle

Trang 2

Unter DRUCKERPROFIL können Sie nun ein Profil einstellen Zahl-

reiche Profile —- auch von verschiedenen Druckerherstellern — ste-

hen zur Auswahl

Unterhalb des Vorschaubildes sind nun auch die drei neuen

Optionen aktiv und kénnen von Ihnen einzeln zugeschaltet wer-

den (Abbildung 39.10)

> DRUCKFARBEN ANGLEICHEN: Aktivieren Sie diese Option, damit

die Bildfarben im Vorschaubereich annahernd so gezeigt wer-

den, wie sie im Druck ausfallen

> FARBUMFANG-WARNUNG zeigt alle Bildbereiche grau hinterlegt

an, deren Darstellung im Druck Probleme bereitet

> PAPIERWEISS ANZEIGEN flihrt nicht bei allen Profilen zu einer

Anderung der Bildanzeige Wenn Sie aus der Profile-Liste

jedoch eines der Profile wahlen, in dem auch Papiereigen-

schaften hinterlegt sind, andert sich das Vorschaubild Der

Papierfarbton wird nun ebenfalls dargestellt

39.1.6 Qualitatsfaktor Papier und Tinte

Wenn man einen halbwegs vernunftigen Drucker zur Verfligung

hat, lassen sich mit den heute erhaltlichen Spezialpapieren und

extra Fototinten auch zu Hause Fotos zu Papier bringen, die an

die Qualitat von Labor-Prints heranreichen Jedoch helfen gutes

Farbmanagement und exzellente Tinten und Papiere wenig, wenn

Sie Ihren Drucker nicht wissen lassen, dass er nun Spezialpapier

oder -farbe verarbeiten soll Diese Einstellung ist immer wichtig

- unabhängig davon, ob Sie nun die Farbhandhabung Photoshop

oder dem Drucker tiberlassen! Alle modernen Drucker bieten in

einem eigenen Dialog die Mdéglichkeit, zwischen verschiedenen

Voreinstellungen fũr unterschiedliche Papiere und Tinten zu wah-

len Nutzen Sie diese Méglichkeit!

39.17 Eingaben abschlieBen

Im komplexen Druckdialog ist es nicht einfach mit dem routine-

mäRigen Ok-klick getan Zum AbschlieRen Ihrer Eingabe finden

Sie unten rechts gleich drei verschiedene Buttons Und wenn

Wozu dienen Profile?

Profile sind wichtige Bausteine fiir ein gerate-, programm- und plattformunabhangiges Farbma- nagement Die Farbdarstellungs- eigenschaften von Geraten wie Druckern, Monitoren, Scannern usw werden in Profilen be- schrieben Mithilfe systemeige- ner Umrechnungsmechanismen eines Rechners (Color-Manage- ment-Module, siehe Kapitel 38) kénnen die verschiedenen Pro- file aller Gerate, die am Publika- tionsprozess beteiligt sind, mitei- nander abgeglichen werden Im Idealfall sehen dann z B die Far- ben eines gescannten Fotos auf dem Monitor und im Druck an- nahernd gleich aus Profile fiir Geräte können mithilfe spezieller Priifverfahren und -gerate indivi- duell erstellt und von Standardi- sierungsgremien wie dem ICC (International Color Consortium) oder Geräteherstellern bezogen werden Mehr zu diesem Thema lesen Sie in Kapitel 38, »Farbma- nagement«

Mehrere Bilder auf ei- (6Ö nem Blatt - jetzt mit Bridge

Die Funktionen KONTAKTABZUG

und BiLDpAKET, mit denen Sie mehrere Bilder auf einem Blatt drucken konnten, gibt es in Pho- toshop nicht mehr An deren Stelle ist die Funktion PDF-Aus- gabe in Bridge getreten Mit ihr kénnen Sie Kontaktabziige und andere Bilderkombinationen zu- sammenstellen Das ist komfor- tabler und intuitiver, als es mit der etwas sperrigen Bildpaket- Funktion je méglich war Details dazu lesen Sie in Abschnitt 9.2

4 Abbildung 3943 Ind in Kombination mit gehal- tener [A1t ]/[+]-Taste

391 Der Befehl »Drucken«: ủppige Einstellungen fủr den Desktop-Drucker | 1025

Trang 3

TOPP-TIPP: Sparsame

bi) 01v c2

Manchmal sind Probedrucke

trotz praziser Farbeinstellungen

unerlasslich Doch wer ver-

schleudert gern teure Tinte? Die

Option AUSWAHLBEREICH DRU-

ckeN hilft Ihnen weiter: Sie er-

möglicht das tinten- und bud-

Unterhalb der Skalierungseinstel-

lungen im Druckdialog finden

Sie die Option AUSWAHLBEREICH

DRUCKEN

Offenbar funktioniert diese O p-

tion aber nicht bei allen Hard-/

Software-Konstellationen Man-

cher Druckertreiber weigert sich,

Photoshop-Auswahlen als Mar-

kierung zu erkennen, und die

Option bleibt inaktiv Meist hilft

es, wenn Sie Rechteck-Auswah-

len fiir zu druckende Bereiche

zuvor im Bild speichern (Aus-

WAHL * AUSWAHL SPEICHERN)

Funktioniert auch das nicht,

miissen Sie trotzdem nicht auf

sparsame Testdrucke verzichten

- ein Umweg fiihrt zum Ziel: Es

werden namlich immer nur die

Ebenen und Kanäle an den Dru-

cker weitergereicht, die einge-

blendet sind Wenn Sie sich also

eine Ebene anlegen, auf der alle

Bildpartien versammelt sind, de-

ren Druckqualitat Sie priifen

wollen, und dann die restlichen

Bildebenen ausblenden, bevor

Sie drucken, geht es auch

1026

> Mit FerTiG sichern Sie Ihre Optionen und schlieBen das Dia-

logfeld, drucken aber nicht das Bild

> Wenn Sie das Dialogfeld wieder schlieSen mdchten, ohne dass Ihre Einstellungen gespeichert werden, klicken Sie auf ABBRECHEN

> DRUCKEN Offnet zundchst einen weiteren Dialog mit system- eigenen Druckoptionen Von dort aus kénnen Sie dann den Druck starten

> Mit [Alt)/[%]: Der Unterschied zwischen EIN EXEMPLAR DRU-

CKEN und DRUCKEN ist zunachst nicht augenfallig Auch EIN EXEMPLAR DRUCKEN Offnet den Systemdialog, von dem aus Sie dann endlich losdrucken konnen Erst, wenn Sie im Sys- temdialog unter EXEMPLARE (Anzahl der Ausdrucke) mehr als ein Exemplar einstellen, sehen Sie die Wirkung von EIN EXEMPLAR DRUCKEN: Er setzt sich Uber die ExEMPLAR-Option hinweg und druckt genau ein Exemplar Ihres Bildes Das ist gut flr Vorabdrucke zum Testen, bevor Sie Ihren GroBauftrag starten

39.2 Photoshops schnelle Druckbefehle

Wenn Sie ein Bild mit den aktuellen Einstellungen »einfach so« ausdrucken wollen, ist der Befehl EINE KOPIE DRUCKEN

((Alt }+[o]+[Stra]+[P]/[*]+[o]+[%]+[P]) die richtige Wahl Der

Drucker legt dann ohne weitere Umstande direkt los Alternative: Rufen Sie den Dialog DATEI * DRUCKEN auf, und klicken Sie dort auf den Button DRUCKEN

39.2.2 Der Befehl »Seite einrichten«

einem Dialogfeld, dessen Aussehen vor allem vom verwende- ten Betriebssystem, Drucker und Druckertreiber abhangt Hier

kOnnen Sie Papierformat und Seitenausrichtung einstellen In

manchen Fallen ist es auch mdglich, festzulegen, aus welcher Schublade oder welchem Einzug des Druckers das Druckpapier entnommen werden soll Das ist sinnvoll, wenn Sie Ihren Drucker mit unterschiedlichen Papierqualitaten besttickt haben Von hier gelangen Sie auferdem schnell zu den spezifischen Einstellungen hres Druckertreibers

Auch im Haupt-Druckdialog (Befehl DATEI s DRUCKEN) Ífin-

den Sie Einstellungen zum Einrichten der Druckseite Der Befehl SEITE EINRICHTEN ist also eine schnelle Alternative, eine Ergan- zung zu den Optionen unter DRUCKEN — kein Dialog, den man

| 39 Drucken auf dem Desktop-Drucker: Photoshops Druckbefehle

Trang 4

zwangsläufig zusätzlich abarbeiten mủsste, um korrekte Seiten-

© Ouatfoimat Uber 0 | Unter ‘0 |

| OK J | dbbrechen | | Dtuk<el qh

m3)

Im Wesentlichen unterscheidet sich der Dialog nicht von den Ein-

stellungen, die Sie erhalten, wenn Sie aus anderen Anwendun-

gen als Photoshop drucken Er sollte Ihnen keine Schwierigkeiten

bereiten Allerdings gilt es zwei Besonderheiten zu beachten:

> Die Seiteneinstellungen gelten immer nur fiir das aktuelle

Dokument und nicht universell flr alle Dokumente in Pho-

toshop

> Auferdem gibt es— wie schon erwahnt —- Redundanzen, die zu

Problemen fiihren kénnen Manche Einstellungen sind unter

SEITE EINRICHTEN und im Haupt-Druckdialog (Befeh| DATEI +

DRUCKEN) vorhanden, zusdatzlich lassen sie sich vielleicht auch

noch in den herstellerabhangigen Drucker-Einstellungen fin-

den Sie sollten mehrfach vorhandenen Einstellungen immer

nur an einer Stelle nutzen, sonst kommt es zu unvorhergese-

henen Ergebnissen

In vielen Fallen ist es ohnedies giinstiger, die Optionen im Haupt-

Druckdialog zu nutzen - wegen der Druckvorschau haben Sie

dort eine bessere Kontrolle Uber Ihre Einstellungen

4 Abbildung 3914 Was unter SEITE EINRICHTEN ange- zeigt wird, ist von Ihrer Hardware abhangig Hier fuhrt der Button Drucker © zur Auswahl des Dru- ckers @, und der Button Eicen- SCHAFTEN © Offnet die druckerei- genen Optionen

Gleiche Seiten-Eigenschaften fũr alle Dokumente

Wenn Sie grundsätzlich bei je- dem Dokument die gleichen Sei- teneinstellungen benutzen wol- len, ohne jedes Mal in der Dialogbox zu hantieren, konnen Sie sich das Leben leichter ma- chen, indem Sie eine Aktion schreiben, mit der die ge- wủnschten Seiteneinstellungen festgelegt werden Auf Wunsch lassen sich Aktionen auch per Shortcut auslésen — sie sind also eine gute Alternative zum zeit- aufwendigen Einstellen fiir jedes Dokument

Mehr diber Aktionen kénnen Sie

in Abschnitt 9.2, »Aktionen: Befehlsfolgen auf Knopfdruck«, lesen

39.2 Photoshops schnelle Druckbefehle | 1027

Trang 5

40 Dateien fiir den

professionellen Druck

40.1 Alle Farben aus C, M, Y und K

Sie haben thr Bild mit aller Sorgfalt bearbeitet, Farbmanagement

eingerichtet und unter FARBEINSTELLUNGEN die hoffentlich richti-

gen Einstellungen gewahit Nun geht es darum, die Datei flr den

professionellen Druck - also den Druck auf gewerblichen Druck-

maschinen — vorzubereiten Zwar kommt es auferst selten vor,

dass eine Datei direkt aus Photoshop zur Druckerei gesandt wird

Meist wird sie noch mit einem Layoutprogramm weiterverarbei-

tet Die notwendigen Einstellungen sollten Sie jedoch schon jetzt

vornehmen

4044 RGB-Datenin CMYK konvertieren

Das Wichtigste sollte Ihnen als aufmerksamem Leser schon langst

klar sein: Die urspriinglichen RGB-Daten miissen in den CMYK-

Modus gebracht werden Das ist mit dem Befehl BILD * MODUS «

CMY K-FARBE schnell getan

Sonderfarben werden in gewerbli- chen Druckverfahren als Alterna- tive oder Erganzung zu den vier Prozessfarben CMYK verwendet Wahrend die gewtinschte Farbe

im CMYK-Verfahren durch Farb- mischung (Ube reinanderdruck) entsteht und daher nie vollkom- men kontrolliert werden kann, sind Sonderfarben bereits vom Hersteller vorgemischt Man ver- wendet sie zum Drucken von Far- ben, die sich nicht durch die Pro- zessfarben darstellen lassen, oder wenn auf Farbtreue besonders groker Wert gelegt wird

Trang 6

Informationen liber Photoshops

FARBEINSTELLUNGEN, Uber die Op-

tionen zur Farbraum-Konvertie-

rung und diber die Rendering In-

tents finden Sie in Kapitel 38,

»Farbmanagement‹

Jede der vier CMYK-Farben entspricht dann einem Farbkanal in der Datei und später auch einem Farbauszug und einer gedruck- ten Farbe Die Druckfarben sind lasierend, also »durchsichtig«, und durch Ubereinanderdrucken der vier Farben in unterschied- lichen Anteilen und durch Rastern entstehen die bunten Bildfar- ben Soll mit Sonderfarben gedruckt werden, mlssen daft in der Datei zusatzliche Farbkandle angelegt werden

Die Umrechnung der Bildfarben von RGB zu CMYK erfolgt nach den Vorgaben des CMYK-Arbeitsfarbraums und der Kon- vertierungsoptionen, die Sie unter BEARBEITEN * FARBEINSTELLUN-

GEN ([e@]+[Strg ]+[KJ/[e ]+[#]+[k]) ainstellen Nachdem Sie die

Modusänderung durchgefiihrt haben, sehen Sie in der Titelleiste des Dokumentfensters und natiirlich in der Kandle-Palette die

Anderung

Farbausziige - Vorschau im Photoshop | Fiir den Vierfarbdruck muss von einer Datei eine eigene Vorlage flr jeden der vier Druck- durchgange — in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz — angefertigt werden: der Farbauszug In der Regel sind dies Filme

In Photoshop können Sie die Befehle FARBPROOF Und PROOF EIN- RICHTEN nutzen (beide sind unter ANSICHT zu finden), um sich eine Vorschau der Ausziige anzeigen zu lassen In den VOREIN- STELLUNGEN unter BENUTZEROBERFLACHE kOnnen Sie eine farbige Anzeige der Auszlige aktivieren Die Option wirkt sich auch auf die Darstellung der Kandle aus

in den CMYK-Farbraum umgerechnet Wie diese Umrechnung geschieht, legen Sie unter FARBEINSTELLUNGEN (2 ]+{Strg +[k]/ [o]+[#]+[K]) fest Wenn Sie das Farbmanagement-Kapitel (Kapi-

tel 38) gelesen haben, ist das nichts Neues fiir Sie

Doch diese Informationen reichen fủr die drucktechnische Reproduktion noch nicht aus Abhangig von der Papiersorte, den verwendeten Farben und tiberhaupt vom ganzen Druck- verfahren mủssen mit der Datei noch weitere Anweisungen an die Druckmaschine tibergeben werden Farbaufbau, Tonwertzu- wachs, Schwarzanteil — das sind nur einige der Groen, die fir das spatere Druckergebnis entscheidend sind Gesteuert werden

1030 | 40 Dateien fiir den professionellen Druck

Trang 7

all diese Eigenschaften ủber das Dateiprofil, also in den meisten

Fallen ber Ihr CMY k-Arbeitsfarbraumprofil, das bei der RBG-zu-

CMYK-Konvertierung eingestellt war

Wenn Sie im FARBEINSTELLUNGEN-Dialog unter ARBEITSFARBRAUME *

CMYK « Eicenes CMYK @ wahlen, Offnet sich ein umfangreicher Dialog

©, in dem Sie Einstellungen zum Druck priifen und andern © kénnen

Farbaufbau | Die Rendering Intents (im Dialog FARBEINSTELLUN-

GEN unter PRIORITAT) bestimmen, wie die Farbwerte eines Bildes

bei der Konvertierung umgerechnet werden Doch damit sind die

Farben noch lange nicht auf dem Papier! Beim Drucken gibt es

nun ebenfalls mehrere Moglichkeiten, wie aus den zuvor errech-

neten Werten fiir C, M, Y und K die gewiinschte Bildfarbe wer-

den kann Sehr ahnliche »Farben« — genau genommen eigentlich

Farbeindrủcke — können mit ganz unterschiedlichen Mischungen

erzeugt werden Die Art der Farbmischung nennt man Farbauf-

bau Welche Methode des Farbaufbaus gewahlt wird, bestimmt,

in welchen Anteilen jede einzelne konkrete Druckfarbe auf dem

Papier landet Relevante Groen sind:

> der Gesamtfarbauftrag: Welche Menge an Druckfarbe wird

ủberhaupt aufgebracht?

> der Farbaufbau: Wie viel Farbe aus jedem Farbtopf tragt dazu

bei, die gewủnschte Farbe im Druck zu mischen?

> Dazu kommen noch weitere Randbedingungen wie der

erwartete Tonwertzuwachs und einige Optionen, um den

Farbaufbau weiter zu verfeinern

im Interesse des Dienstleisters:

Falsche Einstellungen zum Farb- auftrag konnen nicht nur grausige Drucke hervorbringen, sondern auch die Maschine verschmutzen

401 Alle Farben ausC,M,YundK | 1031

Trang 8

Abbildung 40.4 >

Der Dialog Eicenes CMYK

Urterfateneugibe: | Toyo inks (Coated Rolersoffsex)

Toyo Inks (Costed)

Alle Parameter mUssen auf das Motiv, den Druckprozess und die Papiersorte abgestimmt werden

40.2 Anweisungen fiir die Druckmaschine:

Einstellungen unter »Eigenes CMYK«

Nehmen wir das Dialogfeld und seine Optionen — und die Kon- zepte dahinter — einmal naher in Augenschein

Ea) Name: Eurcetandard (Coated), 9%, GCR, Mrtel =

Toyo inks (Dud Coated)

Toyo irks (Uriouted) Ƒ

^ Abbildung 40.5

Einstellungen unter DRUCKFARBEN

Separ atior 6-Optionen

Separatiorsart: @GCR OUCR Grauachsa:

Mit den Einstellungen unter SEPARATIONS-OPTIONEN © bestimmen Sie, wie der Farbaufbau aussieht, also mit welchem Anteil welcher Farbe die Bildfarben gedruckt — und durch Uber- einanderdrucken gemischt — werden

Die Photoshop-Standard-Einstellung SWOP (»Specifications for Web Offset Publications«, eine Standardisierungsstelle) bezeichnet US-amerikanische Druckfarben Diese weichen ein wenig vom europaischen Standard ab Obwohl in der Liste der CMY K-Arbeitsfarbraume (unter FARBEINSTELLUNGEN) schon die zeitgemagen FOGRA-Presets zu finden sind, fehlen sie in der DRUCKFARBEN-Ubersicht noch Hier muss man notgedrungen

EUROSTANDARD nehmen

40.2.2 Tonwertzuwachs Direkt darunter konnen Sie den erwarteten TONWERTZUWACHS einstellen Die vordefinierten Werte, die automatisch in das Eingabefeld eingetragen werden, sind in der Regel ganz gut auf

14032 | 40 Dateien fiir den professionellen Druck

Trang 9

die Standard-Druckverfahren abgestimmt Willkirlich etwas zu

andern bringt meist nur (ungute) Uberraschungen Allerdings ist

dies ein Parameter, zu dem Ihnen der Druckdienstleister Ihres

Vertrauens meist recht hilfreiche Angaben machen kann

eines gedruckten Bildes mit 9%

Tonwertzuwachs (blich fũr den

Druck auf gestrichenem Papier)

40.2.3 Gesamtfarbauftrag

Recht einleuchtend ist der GESAMTFARBAUFTRAG Der Wert richtet

sich nach dem Druckverfahren und vor allem dem bedruckten

Material, meist also der Papierart Er gibt die maximale Menge

Druckfarbe an, die zum Erzeugen der gewủnschten Farben benö-

tigt wird oder, anders gesagt, benutzt werden darf Problema-

tisch ist namlich meist nicht ein niedriger, sondern ein zu hoher

Gesamtfarbauftrag —logisch: Auch das saugfahigste Papier kommt

einmal an seine Grenzen Auch Verarbeitungsgeschwindigkeit

und Trocknungszeiten spielen eine Rolle Angegeben wird der

Gesamtfarbauftrag in Prozent; er errechnet sich aus den Prozent-

werten fiir C, M, Y und K Wenn alle Farben mit 100% Deckung

gedruckt wurden, ergabe sich ein Gesamtfarbauftrag von 400 %

Mit einem so hohen Wert kann jedoch nicht gearbeitet werden

Brauchbare Richtwerte sind 300% fiir gestrichenes Papier, rund

240% beim Zeitungsdruck Sehr gute Kunstdrucke vertragen

340 % bis 350% Die Menge der insgesamt aufgetragenen Farbe

wird also begrenzt, um zu verhindern, dass das Papier beschadigt

und die Druckmaschine verschmutzt wird

40.2 Anweisungen fir die Druckmaschine: Einstellungen unter »Eigenes CMYK«

Was bewirkt die Einstellung

»Tonwertzuwachs«

Sie erinnern sich: Tonwertzuwachs ist das Auslaufen der Druckfarben auf dem Papier und das daraus resultierende Nachdunkeln des Bildes beim Drucken Wie hoch der Tonwertzuwachs ist, hangt von der Qualitat und Saugfahig- keit des bedruckten Materials ab Der eingestellte Wert fiir den Tonwertzuwachs geht in die Be- rechnungen bei der Umwandlung des Bildes in CMYK ein: Je hoher der Wert ist, desto heller werden die CMYK-Farben bei der Modus- anderung Durch den hohen Ton- wertzuwachs beim Drucken er- scheinen sie dann wieder dunkler

und stimmen in etwa mit den er-

warteten Farbtonwerten ủberein

| 1933

Trang 10

40.2.4 GCR und UCR: Bunt und Schwarz in

verschiedenen Anteilen

Man kann wohl sagen, dass die unterschiedlichen Ansatze zum Farbaufbau dieser technischen Gegebenheit geschuldet sind: Bei limitiertem Gesamtfarbauftrag soll aus den vier Druckfarben das beste Ergebnis herausgeholt werden Hier gibt es zwei grund- satzliche Méglichkeiten Sie sind im Dialogfeld durch die Radio- Button-Optionen GCR oder UCR vertreten Um diese Optionen

zu erlautern, muss ich ein wenig ausholen

Nochmals dasselbe Bild: diesmal in der Proof-Vorschau; simuliert wird lung« - ergeben sich diese Werte an der Druck auf gestrichenem Papier denselben Messpunkten

1034 | 40 Dateien fiir den professionellen Druck

Trang 11

hy, tụ, 1C: 79% é:C¡ 79% M: 2% M: 0%

Ry 97% RY, 99%

Ky 4% Ki 3%

3 Cc) 67% 4c) 67% M: 6% Mi 12%

Ry, 99% RY, 89%

Ky 3% Ki 3% SWOP (Coated), 20%, UCR, 300% (8bpc)

4 Abbildung 40.13 Der UCR-Farbaufbau zeigt deutlich abweichende Messwerte, besonders der Schwarzanteil ist merklich hoher Der Gesamtfarbauftrag ist in beiden Eine weitere Bildvariante mit anderen Einstellungen

Schwarz | Der Knackpunkt beim Farbaufbau sind das Schwarz

und die dunklen Bildfarben Beim Drucken lassen sich ja aus

Cyan, Magenta und Gelb fast alle Farben mischen, auch neutrale

und recht dunkle Tone Allerdings kommt man mit C, M und Y

nur nahezu an Schwarz heran, das wird im Druckverfahren daher

noch extra hinzugegeben Dafiir, wie nun aus allen vier Druckfar-

ben die Bildfarben — vor allem die dunklen Farbténe und Schwarz

— erzeugt werden, gibt es mehrere Méglichkeiten Diese haben

unterschiedliche Schwarz- und Buntanteile, aber immer das Ziel,

den zulassigen Gesamtfarbauftrag nicht zu tiberschreiten

Bei Adobe werden die beiden grundsätzlichen AAöglichkeiten

zum Farbaufbau mit den englischsprachigen Kiirzeln GCR und

UCR bezeichnet

GCR | GCR_ bedeutet Grey Component Reduction, also auf

Deutsch ungefähr »Grauwertreduktion« Die Idee: Der Dunkel-

anteil jeder zu druckenden Farbe wird errechnet Dann senkt man

den entsprechenden Anteil der Farben C, M und Y ungefahr zu

gleichen Teilen und gibt stattdessen eine proportionale Menge

Schwarz hinzu Dadurch kann der Gesamtfarbauftrag deutlich

gesenkt werden In welchem Grad C, M und Y durch Schwarz

ersetzt werden, steuern Sie mit der Option SCHWARZAUFBAU

GCR bietet eine Reihe von Vorteilen: Die Druckergebnisse

sind recht stabil, und Farbschwankungen sind geringer, weil die

Buntfarben teilweise durch Schwarz ersetzt werden Man schafft

mit GCR eine gute Reduktion des Gesamtfarbauftrags, was diese

Separationsart fiir »schnelle« Druckverfahren mit kurzen Trock-

nungszeiten qualifiziert Da schwarze Farbe auch preiswerter ist

hoher Schwarzanteil), die ich folglich hier lieber vermeide

Grauachse

Die kleine Kurvenvorschau im Di- alogfeld Eicenes CMYK zeigt den Anteil der Grauwertreduktion Wenn Sie eine Gradationskurve

lesen kénnen, verstehen Sie auch diese Kurven!

40.2 Anweisungen ftir die Druckmaschine: Einstellungen unter »Eigenes CMYK« | 1035

Trang 12

Ohne GCR - hier werden alle

Bildfarben, auch die dunklen (in

der Kurve rechts und oben repra-

sentiert), nur durch C, M und Y

gemischt Das ist eine in der Pra-

xis selten gebrauchte Einstellung

und dient hier nur zur Demons-

Mehr zu Farbkorrekturen im All-

gemeinen und zur Graubalance im

Besonderen lesen Sie in Kapitel

19, »Universalhelfer fiir professio-

nelle Anspriiche: Gradationskur-

ven

als bunte Druckfarbe, bietet GCR zumindest bei groSen Auflagen

auch einen Kostenvorteil

an, und die Buntfarben werden nach- drticklich gesenkt

Schwarzaufbau: | Mittel

Benutzerdefiniert

i Maximum Schwarz:

am Bild Korrekturen vorzunehmen: Wenn der Schwarzanteil der Farben schon sehr hoch ist, lasst sich z B die Graubalance des Bildes kaum mehr andern Ein weiteres gutes Argument dafiir, Bildkorrekturen lieber am RGB-Bild vorzunehmen!

GCR mit starkem Schwarzaufbau ist sinnvoll bei eher grafi- schen und technischen Motiven mit feinen Details, bei denen es auf die Scharfe und Lesbarkeit ankommt

UCR | UCR bedeutet UNDER COLOR REMOVAL Es ist ein Spezi- alfall des GCR Es wirkt sich nicht auf alle, sondern nur auf die

1036 | 40 Dateien fiir den professionellen Druck

Trang 13

neutralen Farben des Bildes aus, also auf Grautöne und Schwarz

Daher kénnen hier auch keine Einstellungen zum Schwarzaufbau

vorgenommen werden Anders als GCR-Bilder lassen sich UCR-

separierte Bilder ganz gut nachtraglich korrigieren Da in den

hellen und mittleren Tonen wenig Schwarz ist, aber viele Bunt-

farben enthalten sind, konnen mit UCR sehr satte, kraftige Bilder

umgesetzt werden Es gibt jedoch auch hier eine Einschrankung:

Bereits geringe Schwankungen im Farbauftrag konnen sensible

Bildpartien wie Haut- und Pastellt6ne farbstichig erscheinen las-

sen Es fehit stabilisierendes Grau

Farbauftrag steuern | GCR oder UCR? Das ist gewissermaben

die Grundsatzentscheidung Wie Sie bemerkt haben, gibt es bei

beiden Verfahren Vor- und Nachteile Haben Sie sich erst einmal

fir UCR oder GCR und in letzterem Fall noch fiir den Grad des

Schwarzaufbaus entschieden, gibt es noch einige weitere Einstel-

lungen, mit denen Sie den Farbauftrag und folglich die Wirkung

des gedruckten Bildes steuern konnen

> Die UNTERFARBENZUGABE, zuweilen auch Under Color Addi-

tion (ein weiteres KUrzel: UCA) genannt, ist ein gangiges Ver-

fahren, um besonders satte Tiefen, also kraftige dunkle Ton-

werte zu erzielen Wenn Sie den Wert erhdhen, wird beim

Druck den schwarzen Bildpartien Buntfarbe zugegeben Wah-

rend GCR und UCR die Bildfarben verandern kénnen, bleiben

die Farbténe bei Unterfarbenzugabe praktisch unverändert

Unterfarbenzugabe eignet sich nicht flr Texte oder andere

Motive, bei denen Passerprobleme zu erwarten sind, wohl

aber flir fotografische Motive

> MAXIMUM SCHWARZ wirkt ahnlich wie die Tonwertbegrenzung

bei der Tonwertkorrektur Sie konnen diesen Wert senken,

um Zeichnungsverlust in den Tiefen zu verhindern, vor allem

bei GCR mit starkem Schwarzaufbau

40.2.5 Einstellungen sichern

Es kann eine ganze Weile dauern, alle Einstellungen zusammen-

zuklicken Wenn Sie sie jetzt speichern, konnen Sie Ihre individu-

ellen Separationseinstellungen spater schneller und ohne Fehler

erneut anwenden Auch der Austausch von Einstellungen geht

so einfacher

Sobald Sie im Dialog EIGENES CMYK zur Bestatigung auf den

Ox-Button klicken, kommen Sie zu den FARBEINSTELLUNGEN

zuriick Ihre CMYK-Einstellungen sichern (und laden) Sie nun

nicht ber die Buttons im FARBEINSTELLUNGEN-Dialog, sondern

Uber die Eintrage CMYK SPEICHERN und CMYK-EINSTELLUNGEN

LADEN in der Liste der CMYK-Arbeitsfarbraume

40.2 Anweisungen fiir die Druckmaschine: Einstellungen unter »Eigenes CMYK«

[Passer]

Passer — auch Register oder Farb- register genannt— meint das ak- kurate Ubereinanderdrucken aller Farbschichten im Vierfarbdruck Eine Passerdifferenz bewirkt un- scharfe, wie verschmiert wirkende Bilder Passermarken erleichtern das Ausrichten der vier Farbvorla- gen wahrend des Drucks Unter DATEI s DRUCKEN im Optionsfeld AUsGABE können Sie lhrer Datei

auch Passermarken und Ähnliches hinzufigen

4 Abbildung 4048 Beispiel fiir eine Passermarke

Zum Nachlesen:

Tonwertkorrektur

Mehr ũber die Tonwertlkorrektur und die Begrenzung des Tonwert- umfangs lesen Sie in Abschnitt 18.5

| 1037

Trang 14

VoIRON: [CMyk-Eirstsllungan laden

A3

RGB: Andere

CMYK:

Coated FOGRA2? (ISO 12647-2:2004)

Abbild › S3! [Co y\ed FOGRA39 (15O 12647-2:2004)

Iidung 40419 Profilabweichung: |Coated GRACoL 2006 (ISO 12647-2:2004)

Eigene Separationseinstellungen Fehlende Profile: [Japan Color 2001 Coated

Ihre eigenen Separationseinstellungen werden dann im systemei- genen Profilordner abgelegt (als normgerechte Profildatei mit der Endung ».icc«) Beim Speichern wird ein Dateiname vorgeschla-

gen, der die Eigenschaften des Profils recht genau umschreibt Sie

konnen hier auch einen eigenen Namen vergeben

Seien Sie nicht irritiert, wenn Sie Ihre Einstellungen später erneut als CMYK-Arbeitsfarbraum laden: In der Anzeige unter dem CMYkK-Arbeitsfarbraum taucht dann nicht der von Ihnen vergebene Dateiname auf (z.B »Separation Druckerei Muster- mann«), sondern wieder nur die Beschreibung der Profileigen- schaften (»Eurostandard coated, GCR, mittel« oder dergleichen)

1038 | 40 Dateien fiir den professionellen Druck

Trang 15

ea

Infoteil

Trang 16

41 Troubleshooting

In diesem Kapitel haben wir fiir Sie die nach unserer Erfah-

rung am haufigsten gestellten Fragen der Photoshop-Anwender

øesammelt - und natủrlich beantwortet

Das Bild kann nicht bearbeitet werden | Flir diesen frustrieren-

den und gar nicht so seltenen Umstand gibt es - je nach konkre-

ter

Sie,

[>

Arbeitssituation — die unterschiedlichsten Griinde Versuchen

mit der folgenden Liste die Ursache einzugrenzen

Ist noch eine Auswahl aktiv? Auswahllinien konnen auch aus-

geblendet sein oder sich auferhalb des sichtbaren Dokument-

fensters befinden Mit [Stra]+[H]/[%]+[H] konnen eventuell

verborgene Auswahlen wieder eingeblendet werden, mit

[strg]+[0]/[%]+[0] bekommen Sie das gesamte Bild in den

Blick, um nach versteckten Auswahlen zu suchen [Strg]+[D]/

[#J+[p] hebt eventuell bestehende Auswahlen auf

In welchem Modus befindet sich das Bild? In den Modi

BITMAP, LAB oder INDIZIERTE FARBEN sind viele Photoshop-

Funktionen inaktiv Kontrollieren Sie den Modus in der Bild-

titelleiste, und andern Sie den Bildmodus gegebenenfalls Uber

den Befehl BILD * MODUS in RGB

Auch bei 16-Bit-Bildern und 32-Bit-Bildern ist der Funk-

tionsumfang eingeschrankt Wechseln Sie Uber BILD » MoDUS

zu 8-BIT-KANAL

Werfen Sie einen Blick in die Ebenen-Palette: Ist die Ebene

fixiert? Ist wirklich die Ebene markiert, die Sie zu bearbeiten

meinen? Befinden Sie sich woméglich auf einer Einstellungs-,

Text-, Form- oder Fiillebene?

414 Erste Hilfe | 1041

Trang 17

> Mitlere Kontur (Text)

> Braito Kontur (Text)

> Gebiirstetes Metall (Text)

Schlagschatten (Text)

> Chrom (Foto und Text)

> Transparentes Relief (Text)

> Wenn thr Bild Masken enthalt: Ist anstelle der Ebene die Ebe- nenmaske aktiv? Sie konnen das anhand einer feinen Umran- dung der Ebenen-/Maskenminiatur in der Ebenen-Palette und anhand des Eintrags in der Bildtitelleiste unterscheiden

> Auf Textebenen sind langst nicht alle Arbeitsschritte anwend- bar Nutzen Sie gegebenenfalls den Befehl EBENE « RASTERN s TEXT, um aus der Textebene eine normale Pixelebene zu machen, auf die alle Photoshop-Befehle anwendbar sind

> Wenn eine noch nicht bestatigte Textbearbeitung oder Transformation (erkennbar an den jeweils noch offenen Text- oder Transformationsrahmen) im Bild vorhanden ist, sind alle anderen Funktionen und Befehle blockiert Driicken Sie [Esc],

um die Anderung/Transformation abzubrechen, und [#], um sie abzuschlieễen

> Photoshop kann sich drastisch — fast bis zum Stillstand — ver- langsamen, wenn die Speicherbelegung nicht richtig aufge-

teilt ist Unter VOREINSTELLUNGEN LEISTUNG sollten bei SPEI-

CHERNUTZUNG mindestens 55-60% (Adobe-Empfehlung)

festgelegt sein

412 Aktionen

Beim Arbeiten mit Aktionen werden manche Befehle nicht aus- gefiihrt | Das kann mehrere Ursachen haben Kontrollieren Sie als Erstes, ob die Befehle auch aktiviert sind: Vor dem jeweiligen Befehl muss ein kleines Hakchen stehen!

Andere mogliche Fehlerquellen sind der Bildmodus (nicht alle Arbeitsschritte stehen in allen Modi zur Verfligung), eine eventu- elle Ebenenverriegelung oder eine »falsche« aktive Ebene

41.3 Animation

Ich will nur den ersten Frame andern, aber alle anderen Frames

andern sich mit | Die in der Ebenen-Palette untergebrachte

Option FRAME 1 PROPAGIEREN hat vermutlich Schuld Entfernen Sie dort das Hakchen, wenn sich Anderungen am ersten Frame nur auf diesen beschranken sollen

'Weerisdichen -ä3 9 4 Frame 1 propagieren |

Exieen _] 7 @ HS Fliche:| 10006 > |

Trang 18

41.4 Arbeitsoberflache

Die Photoshop-Titelleiste und die Dokument-Titelleiste sind

weg | Haben Sie irrtuimlich die Taste [F] gedriickt? Damit wech-

seln Sie zu anderenBildschirmmodi Drticken Sie so oft erneut auf

[F], bis Sie den gewohnten Arbeitsbildschirm sehen, oder nutzen

Sie die entsprechende Funktion in der Anwendung-Palette

Paletten und Optionsleiste sind nicht mehr sichtbar | Ein Druck

auf war vermutlich die Ursache — driicken Sie erneut auf die

('S._]-Taste, um alles wieder einzublenden

41.5 Auswahlen

Meine Rechteck-Auswahl hat immer gerundete Ecken | Vermut-

lich ist in der Opionsleiste noch im Feld WEICHE KANTE ein Wert

eingetragen Deaktivieren Sie die misslungene Auswahl, markie-

ren und ldschen Sie den Eintrag flir die WEICHE KANTE-Option,

und versuchen Sie es erneut Stellen Sie au&erdem sicher, dass Sie

nicht das Auswahlrechteck-Werkzeug [M] [2 mit dem Abgerun-

detes-Rechteck-Werkzeug [U] |G} verwechselt haben

Ich kann meine Auswahl nicht mehr auf eine beliebige Groke

aufziehen | Um Rechteck- oder Kreisauswahlen frei aufzuziehen,

muss unter ArT die Einstellung NORMAL stehen Ist dies nicht der

Fall, stellen Sie sie um

41.6 Ebenen

Ich kann eine Ebene nicht mit dem Verschieben-Werkzeug

bewegen | Hier kommen mehrere Ursachen in Frage: Ist die

Ebene verriegelt? Oder ist sie mit einer anderen Ebene verkettet,

die verriegelt ist? Ist tatsachlich die Ebene aktiv, die Sie zu ver-

schieben versuchen? Manchmal bereitet auch die Option AUTO-

MATISCH AUSWAHLEN (beim Verschieben-Werkzeug) Probleme Ist

sie aktiv und ist das Objekt, das Sie per Maus verschieben wollen,

sehr klein, wird die darunter liegende Ebene (meist die Hinter-

grundebene) aktiviert, sobald Sie in das Bild klicken

Die oben liegende Ebene wird unsichtbar, wenn die Farbe der

darunter liegenden Ebene geandert wird | Kontrollieren Sie die

Fullmethode der oberen Ebene

Ansichtsoptionen der Arbeitsfla-

che

41.6 Ebenen | 1043

Trang 19

1044 | 41 Troubleshooting

Ich kann in der Ebenen-Palette keine Ebene mehr aktivieren | Wenn die Ebenenzeilen immer inaktiv bleiben, ist vermutlich der Maskierungsmodus aktiv Driicken Sie [a], oder klicken Sie auf das Symbol STANDARDMODUSs in der Werkzeugpalette, um in den normalen Modus zurũckzukehren

Der gewohnte Befehl [ st ra |+[E ]/[# |+[E], um eine Ebene mit der

darunter liegenden auf eine Ebene zu reduzieren, funktioniert nicht | Entweder sind die Ebenen verriegelt, oder es handelt sich

um Vektorebenen Diese mlissen erst markiert werden, bevor sie mit diesem Befehl reduziert werden

Beim Transformieren von Ebenen erhalte ich Ergebnisse in sehr schlechter Qualität | Mdglicherweise haben Sie in den Vor- EINSTELLUNGEN * ALLGEMEIN unter BILDINTERPOLATION statt der empfehlenswerten bikubischen Interpolation als Interpolations- methode PIXELWIEDERHOLUNG eingestellt

417 Filter

Filter funktionieren nicht oder werden nicht angeboten | Beim

Anwenden von Filtern kann sich Photoshop manchmal bockig verhalten: Entweder zeigt der Filter scheinbar keine Wirkung, oder er erzielt vollig unerwartete Ergebnisse - oder wird gar nicht erst angeboten Auch hier kommt wieder eine Reihe von Ursa- chen in Frage:

> Nicht alle Filter funktionieren in allen Modi Kontrollieren Sie unter BILD * MoDUS oder in der Bildtitelleiste, in welchem Modus das Bild vorliegt, und wandeln Sie es gegebenenfalls

um Im Modus RBG stehen alle Filter zur Verfigung!

> Bei Bildern mit 16 Bit je Kanal ist nur eine eingeschrankte

Auswahl von Filtern wahlbar Uber BILD * MoDuS kénnen Sie

die Datei in eine 8-Bit-Datei umwandeln Es empfiehlt sich,

vom 16-Bit-Original zuvor eine Kopie anzulegen, denn einmal

verlorene Informationen sind nicht mehr wiederzubeschaffen

> Ist die richtige Ebene aktiv? Ist die Ebene, die Sie bearbeiten wollen, womdglich ausgeblendet, verdeckt oder aus dem Bild gerlickt?

>» Wenn Masken im Bild sind: Ist méglicherweise eine Maske (anstelle der Ebene) aktiv? Kontrollieren Sie die Bildtitelleiste Ein Klick auf die Ebenen-Miniatur aktiviert die Ebene

> Ist die Ebene fixiert? Auch die Verriegelungsoption »Trans- parente Pixel schiitzen« kann bei freigestellten Ebenen die Anwendung mancher Filter verhindern (Vor allem trifft das

Trang 20

bei Verzerrungs- und Weichzeichnungsfiltern zu, also bei allen

Filtern, die zu einer Ausdehnung des ursprủnglichen Ebenen-

inhaltes fũhren.)

41.8 Hilfsmittel

Die Arbeit mit dem Linealwerkzeug ist mir zu kompliziert

und auch nicht genau Gibt es Alternativen? | Ein bewahrter

Workaround ist es, einfach eine Rechteckauswahl liber die zu

messende(n) Strecke(n) aufzuziehen und deren Grdfke in der

Info-Palette abzulesen Auf diese Art kann man die Kantenlangen

von rechteckigen Objekten in einem Arbeitsgang ermitteln

Wie kann ich schnell zwei Hilfslinien anlegen, die sich genau

im Bildmittelpunkt kreuzen? | Ganz ohne zu rechnen und

sehr schnell lasst sich das in drei Schritten bewerkstelligen: Mit

[strg]+[A]/[#]+[A] wird eine Auswahl tiber das gesamte Bild

angelegt Wahit man nun den Befehl AUSWAHL * AUSWAHL TRANS-

FORMIEREN, kann man den dann angezeigten Drehmittelpunkt als

Orientierung fiir die Position der Hilfslinien nehmen Sie lassen

sich wie gewohnt aus den Linealen herausziehen

41.9 Malen und Retusche

Ich sehe meinen Malstrich nicht oder nur ganz schwach | Haben

Sie in den Werkzeugoptionen oder in der Ebenen-Palette fiir die

betreffende Ebene die Deckkraft herabgesetzt? Ist in der Ebenen-

Palette oder fiir das betreffende Werkzeug eine andere Ftillme-

thode als NORMAL eingestellt? Kontrollieren Sie auch die Einstel-

lungen fiir die Werkzeugspitze Insbesondere in den erweiterten

Werkzeugspitzeneinstellungen per Pinsel-Palette verbergen sich

viele Optionen, die Pinselstriche zum Verschwinden bringen kön-

nen Der Befehl PINSEL-STEUERUNGEN LOSCHEN im Seitenmenủ

der Pinsel-Palette setzt das Werkzeug wieder in den Urzustand

zurũck

Ich kann die Vorder- und Hintergrundfarbe nicht einstellen; nur

Schwarz, Wei} und Grau werden angezeigt | Kontrollieren Sie

den Farbmodus des Bildes, und prtifen Sie, ob sich das Bild im

Maskierungsmodus befindet oder ob eine Ebenenmaske (anstelle

der Ebene) aktiv ist

Ngày đăng: 24/12/2013, 20:15

TỪ KHÓA LIÊN QUAN

TÀI LIỆU CÙNG NGƯỜI DÙNG

TÀI LIỆU LIÊN QUAN

🧩 Sản phẩm bạn có thể quan tâm