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ifrs - grundzuege und vorteile einer umstellung (2009)

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THÔNG TIN TÀI LIỆU

Thông tin cơ bản

Tiêu đề IFRS – Grundzüge und die Vorteile einer Umstellung (2009)
Trường học eload24 AG
Chuyên ngành Wirtschaft & Finanzen
Thể loại eBook
Năm xuất bản 2009
Thành phố Pffoffikon SZ
Định dạng
Số trang 34
Dung lượng 880,54 KB

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Nội dung

In dieser eBook-Reihe bestehend aus zwei eBooks werden schon die wesentlichen geplanten Änderun-gen bei dem Vergleich zwischen der Rechnungslegung nach dem re-formierten HGB BilMoG und I

Trang 1

In dieser eBook-Reihe bestehend

aus zwei eBooks werden schon die

wesentlichen geplanten

Änderun-gen bei dem Vergleich zwischen der

Rechnungslegung nach dem

re-formierten HGB (BilMoG) und IFRS

berücksichtigt Somit haben Sie die

Chance sich neben den IFRS auch

gleichzeitig mit dem BilMoG vertraut

zu machen Das vorliegende erste

eBook behandelt die Grundzüge der

IFRS, die Hauptunterschiede

zwi-schen HGB und IFRS sowie die

Trang 2

we-einer Umstellung

eload24 AG

Sonnenhof 3

CH-8808 Pfäffikon SZ

info@eload24.com

www.eload24.com

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(C) 2009 Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co KG

Alle Rechte vorbehalten.

Trotz sorgfältigen Lektorats können sich

Fehler einschleichen Autoren und Verlag

sind deshalb dankbar für Anregungen und

Hinweise Jegliche Haftung für Folgen, die

auf unvollständige oder fehlerhafte

Anga-ben zurückzuführen sind, ist jedoch

aus-geschlossen.

Inhalt

IFRS – Grundzüge und die Vorteile einer Umstellung 3

Die Grundzüge der IFRS 4

Was sind die IFRS? 4

Wer hat die IFRS ins Leben gerufen? 5

Warum wurden die IFRS entwickelt? 5

Wie sind die IFRS aufgebaut? 7

Das Framework (Rahmenkonzept) 8

Die einzelnen Standards bzw IAS/IFRS 8

Wie lauten die Grundprinzipien der IFRS? 9

Wer muss die IFRS anwenden? 11

IFRS und HGB – was sind die Hauptunterschiede? 14

Wie unterscheiden sich die Rechnungslegungsziele? 15

Welche Rechnungslegungsinstrumente müssen in den Abschluss? 16

Welche Vorteile kann die Umstellung bieten? 17

Nutzen Sie Gestaltungsspielräume 17

So verbessern Sie Ihr Rating 19

So weisen Sie einen höheren Erfolg aus 21

Immaterielle Vermögensgegenstände 21

Sachanlagevermögen 22

Finanzanlagen 23

Vorräte 25

Trang 3

IFRS – Grundzüge und die Vorteile einer Umstellung

Alle kapitalmarktorientierten europäischen Unternehmen sind inzwischen verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach den Internatio-nal Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen Mit dem Bilanzreformgesetz dürfen auch nicht kapitalmarktorientierte Unterneh-men an Stelle eines HGB-Abschlusses ihre Konzernabschlüsse nach IFRS aufstellen

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wird das Bilanzrecht nach HGB erst-mals seit dem BiRiLiG umfassend reformiert

Ab 2009 treten teilweise einschneidende Änderungen bei der Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung in Kraft Internationale Bilanzierungspraktiken werden im reformier-ten HGB integriert In dieser eBook-Reihe bestehend aus zwei eBooks werden schon

dem Vergleich zwischen der gung nach dem reformierten HGB (BilMoG) und IFRS berücksichtigt Somit haben Sie die Chance sich neben den IFRS auch gleichzeitig mit dem BilMoG vertraut zu machen

Rechnungsle-Das vorliegende erste eBook behandelt die Grundzüge der IFRS, die Hauptunterschiede zwischen HGB und IFRS sowie die wesent-lichen Vorteile einer Umstellung Das zwei-ten eBook befasst sich mit den wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsfragen

Zugegeben – die Materie ist komplex Die eBook-Reihe soll Ihnen helfen, sich schnell in das Thema IFRS einzuarbeiten Kompakt und leicht verständlich, unterstützt durch zahl-reiche praktische Beispiele und Übersichten, präsentiert Ihnen die vorliegende eBook-Rei-

he, was Sie über die IFRS wissen müssen

Trang 4

Die Grundzüge der IFRS

Die IFRS finden auch bei nicht orientierten Unternehmen immer häufiger Anwendung

kapitalmarkt-In diesem Abschnitt erfahren Sie,was die IFRS sind und welche Vorteile sie

bietenwie die IFRS aufgebaut sind und wie ihre

Grundprinzipien lauten undworin die Hauptunterschiede zur Rech-

nungslegung nach HGB bestehen

Was sind die IFRS?

Die IFRS (International Financial Reporting Standards) sind kapitalmarktorientierte Rech-nungslegungsregeln Sie bilden den Kern-bereich des vom International Accounting Standards Board (IASB) entwickelten Regel-werks Mit der Ausarbeitung der IAS/IFRS verwirklichte das IASB seine zentralen Ziele: die Rechnungslegung international zu harmo-nisieren und Rechnungslegungsgrundsätze

zu entwickeln, welche die Bereitstellung scheidungsrelevanter Informationen für den Investor erlauben Die International Financi-

ent-al Reporting Standards (IFRS) umfassen ent-als Oberbegriff die International Reporting Stan-dards (IFRS), die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretati-ons Committee (IFRIC) und die Interpretatio-nen des Vorgängers Standing Interpretations

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denen noch 29 gültig sind, und 8 IFRS fentlicht.

veröf-Die einzelnen Standards regulieren gen der Rechnungslegung Sie können so-wohl branchenorientiert – z B IAS 30: Ban-ken –, als auch problemorientiert sein – z B

Einzelfra-IAS 2: Vorräte (Inventories); Einzelfra-IAS 38: terielle Vermögenswerte (Intangible Assets)

Imma-Im Rahmen des Endorsement-Prozesses werden die verabschiedeten IAS/IFRS nach dem Komitologieverfahren, durch Rechtsakt auf EU-Ebene legitimiert Diese Übernahme

in europäisches Recht bewirkt, dass die dards unmittelbares geltendes Recht werden

Stan-Wer hat die IFRS ins Leben gerufen?

Die IFRS werden von einem in London sigen Gremium, dem International Accoun-

ansäs-der angehören, entwickelt Das IASB ist ein internationaler privatrechtlicher Standardset-ter, der die Regeln für die Rechnungslegung vorgibt

Warum wurden die IFRS entwickelt?

Im Zuge der zunehmenden Globalisierung und der damit verbundenen stärkeren Ka-pitalmarktorientierung in der Unterneh-menslandschaft entstehen immer mehr Beziehungen zwischen internationalen Ge-schäftspartnern

Entscheidungen über Investitionen, abschlüsse und Geschäftskonditionen ba-sieren auf den von den jeweiligen Partnern veröffentlichten Informationen So erfolgt der Jahresabschluss deutscher Firmen beispiels-weise nach dem Handelsgesetzbuch (HGB)

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Vertrags-sprüchen wird diese Praxis nicht mehr recht Es gilt vielmehr Grundlagen zu schaf-fen, die es ermöglichen, eine international gültige Vergleichbarkeit von Jahresabschlüs-sen und Unternehmensbewertungen (Rating)

ge-zu gewährleisten: standardisierte, che Rechnungslegungsinstrumente Um die-sen neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurden die IFRS entwickelt

einheitli-Welche Vorzüge bieten die IFRS?

Leichterer Zugang zu den internationalen

KapitalmärktenVereinheitlichung des Berichtswesens

das Rechnungswesen und Controlling

zur Verfügung, um das Unternehmen zu steuern, z B lassen sich mit Hilfe des Umsatzkostenverfahrens automatisch die Deckungsbeiträge für einzelne Kunden ableiten

Die IFRS vermitteln relevante

Trang 7

Selbstinfor-Wie sind die IFRS aufgebaut?

Das Regelwerk der IFRS besteht aus drei bereichen:

Teil-dem Framework Es beinhaltet die

durch-■

1 – 14 und IFRIC D ff.) des früheren Standing Interpretation Committee (SIC) und des jetzigen International Financi-

al Reporting Interpretations Committee (IFRIC) Sie konkretisieren und ergänzen die Standards

pretations über dem Framework, da sie krete Sachverhalte regeln, das Framework jedoch lediglich die allgemeine Basis der IFRS enthält Die folgende Abbildung soll Ihnen den Aufbau der IFRS veranschaulichen:

Trang 8

kon-Das Framework (Rahmenkonzept)

Es legt Prinzipien und Maxime fest Zu den Grundlagen, die im Framework beschrieben werden, gehören:

die Zielsetzung von

IFRS-Jahresabschlüs-■

sen,die Grundprinzipien der Rechnungslegung,

Das Framework dient vor allem als Leitlinie

um neue Standards zu erstellen, bzw stellt eine Hilfe dar um Sachverhalte zu behandeln, die noch nicht durch einen IFRS geregelt sind

ınfo Das Framework stellt die Basis der IFRS-Rechnungslegung dar und

enthält übergreifende gen bezüglich der Grundanforde-

Überlegun-die einzelnen IAS/IFRS-Standards auf Durch die Interpretations (SIC, IFRIC) werden die Standards näher konkretisiert

Die einzelnen Standards bzw IAS/IFRS

Die einzelnen Standards regeln konkrete Sachverhalte und folgen einem bestimmten Aufbauschema:

Zielsetzung, um die Intention des

Stan-■

dards aufzuzeigenAnwendungsbereich des Standards

Zeitpunkt des Inkrafttretens des

Stan-■

dardsAnhang mit erläuterndem Material und

Beispielen

Trang 9

Wie lauten die Grundprinzipien der IFRS?

Die Grundprinzipien der IFRS sind im work geregelt IAS 1 bestimmt, wie der Ab-schluss dargestellt werden soll

Frame-Basisannahmen

Die Basisannahmen (underlying assumptions) bilden die Grundlage der Rechnungslegung nach IFRS Sie sind in IAS 1 definiert und um-fassen die folgenden zwei Basisgrundsätze:

die Annahme der

Unternehmensfortfüh-■

rung („going concern principle“) und die periodengerechte Erfolgsermittlung

(„accrual basis of accounting“)

Diese Grundsätze werden im Framework durch die so genannten qualitativen Zusatz-anforderungen an die Rechnungslegung er-gänzt

Qualitative Anforderungen

Mithilfe dieser „qualitive characteristics“ len die Informationen des Jahresabschlus-ses für die Leser aussagekräftiger und damit nützlicher werden Die wichtigsten qualitati-ven Anforderungen sind:

sol-Verständlichkeit (understandability): Der

Abschluss muss nach diesem Prinzip klar, deutlich und nachvollziehbar aufgebaut sein

Relevanz (relevance): Nur

entschei-■

dungsrelevante Informationen sind zuweisen Zu dieser Anforderung ge-hört – als ein wichtiges Kriterium für die Anwendung aller IAS/IFRS – die Wesent-lichkeit (materiality)

aus-Verlässlichkeit (reliability): Eine

Informa-■

tion muss glaubwürdig, wertneutral und vollständig dargestellt werden Die An-forderung der Verlässlichkeit wird durch fünf Einzelgrundsätze konkretisiert:

Trang 10

sentation),– wirtschaftliche Betrachtungsweise (sub-stance over form),

– Willkür-/Wertfreiheit (neutrality),– Vollständigkeit (completeness) und– Vorsicht (prudence)

Vergleichbarkeit (comparability): Die

Informationen sind so darzustellen, dass sowohl zwei Abschlüsse eines Unterneh-mens verschiedener Perioden als auch mehrere Unternehmensabschlüsse mitei-nander vergleichbar sind

ınfo Da sich die IFRS nur auf wesent-liche Positionen beziehen, kann

bei unwesentlichen von ihnen abgewichen werden Wesentlich sind Angaben dann, wenn die Ent-scheidungen der Adressaten dadurch beein-flusst werden könnten, ob sie überhaupt oder

ob sie falsch informiert wurden

ebenfalls erfüllt sein:

forderungen

Schließlich haben die IFRS-Abschlüsse die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ent-sprechend den tatsächlichen Verhältnissen darzustellen Die folgende Übersicht fasst die Grundprinzipien der IFRS zusammen:

Trang 11

Wer muss die IFRS anwenden?

Für viele Unternehmen innerhalb der EU gilt: Seit 2005 sind sie dazu verpflichtet, ihren Ab-schluss nach den internationalen Rechnungs-legungsgrundsätzen der IFRS zu erstellen

Gemäß der IFRS-Verordnung des schen Parlaments mussten ab 2005 alle der rund 8.000 kapitalmarktorientierten Konzer-

Europäi-ne in der EU ihre Rechnungslegung auf die IFRS umstellen Deren Tochterunternehmen passen in der Regel auch ihre Rechnungsle-gung an

ınfo Seit 2005 müssen alle kapital-marktorientierten Unternehmen

in der EU ihren Jahresabschluss nach IFRS erstellen!

Trang 12

Seit der Einführung des neuen Prime dards der Deutschen Börse 2003 gewann die internationale Rechnungslegung für deutsche Unternehmen zusätzlich an Brisanz Strebt Ihr Unternehmen an, in die Auswahlindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX aufgenom-men zu werden, muss es im Prime Standard zugelassen sein

Stan-In den „Prime Standard“ werden lich Unternehmen aufgenommen, die interna-tionale Transparenzanforderungen erfüllen – sie haben u a die Pflicht, ihren Abschluss nach internationalen Rechnungslegungsstan-dards zu erstellen, wozu neben den US-GAAP auch die IFRS gehören

ausschließ-Auch nicht kapitalmarktorientierte nehmen haben die Möglichkeit ihren Jahres-abschluss nach IFRS zu erstellen Obwohl sie

Unter-stellung auf IFRS für diese Unternehmen teilhaft sein

vor-Die Regelungen zur Umstellung im Überblick

Der Beschluss der EU-Kommission beinhaltet folgende Regeln:

Bezüglich nicht kapitalmarktorientierter

Unternehmen haben die staaten ebenfalls ein Wahlrecht: Sie können in Bezug auf Konzern- und Ein-

Trang 13

EU-Mitglieds-ben, dass die IFRS angewendet werden

Der Konzernabschluss kann in land nach IFRS, aber der Einzelabschluss muss nach HGB erstellt werden, wobei ein zusätzlicher Einzelabschluss zu Infor-mationszwecken nach IFRS möglich ist

Deutsch-Unternehmen, die nach US-GAAP

bilan-■

zieren und in einem Drittland an der

Bör-se notiert sind, müsBör-sen Bör-seit 2007 falls nach IFRS abschließen

eben-ınfo Selbst wenn Ihr Unternehmen nicht unmittelbar von einer

Um-stellung betroffen ist, werden Sie sich z B als Geschäftsführer, kaufmännischer Leiter, Mitarbeiter im Rechnungswesen oder BWL-Student zukünf-tig auf jeden Fall mit der IFRS-Rechnungsle-gung befassen müssen

Geltungsbereich der IFRS

Seit dem Jahr 2005 ist nach § 315a HGBjede in Deutschland ansässige Konzern-

mutterzur Erstellung eines IFRS-Konzernab-

kapitalmarkt-IFRS-Pflicht Pflicht:

HGB-Ab-schluss (zur lungs bemessung) Wahlrecht: zusätzlich IFRS-Abschluss (zur Offenlegung)

Zah-nicht marktorien- tierte Unter- nehmen

kapital- Wahlrecht Pflicht: HGB-Ab-schluss (zur Zah-

IFRS-lungs bemessung) Wahlrecht: zusätzlich IFRS-Abschluss (zur Offenlegung)

Trang 14

IFRS und HGB – was sind die Hauptunterschiede?

Der vorrangige Rechnungslegungszweck nach dem HGB ist der Gläubigerschutz und die Kapitalerhaltung Hauptadressaten sind die Fremdkapitalgeber eines Unternehmens So-mit ist die Information der Rechnungslegung vorrangig kreditorientiert Das Vorsichtsprin-zip nach HGB führt dazu, dass Erfolge bzw

Vermögenswerte eher zu niedrig und dungen sowie Schulden eher zu hoch ausge-wiesen werden

Aufwen-Anders verhält es sich bei den IFRS Hier dient der vorrangige Rechnungslegungszweck dem Investorenschutz Im Gegensatz zum HGB sind die Investoren, d h die Eigenkapi-talgeber, die Hauptadressaten Daher sollen Erfolge möglichst periodengerecht ausge-wiesen und Informationen für wirtschaftliche

und bereitgestellt werden Alle anderen

Zie-le werden dieser Funktion untergeordnet Der Grundsatz der „fair presentation” sichert die Entscheidungsnützlichkeit der Informa-tion und soll somit einerseits die Investoren schützen und andererseits das Interesse der Investoren und Aktionäre wecken Das Vor-sichtsprinzip rückt dabei in den Hintergrund

ınfo Bei IFRS ist die Informationsfunk-tion das oberste Ziel Der

Schwerpunkt liegt auf dem Grundsatz der „fair presentation” Dagegen ist bei HGB der Gläubiger-schutz das oberste Ziel Dieser wird durch das Vorsichtsprinzip gewährleistet

Trang 15

Wie unterscheiden sich die Rechnungslegungsziele?

Rechnungslegungs- zweck Gläubigerschutzprinzip und Kapital-erhaltung Anlegerschutz, investororientierte ZielsetzungHauptadressat Fremdkapitalgeber (kreditorientierte

Rechnungslegung) Eigenkapitalgeber (kapitalmarktorientierte Rechnungslegung) Benötigte Information Für Gläubiger ist die zukünftige

Gewinnsituation wichtig, damit der Kapitaldienst gewährleistet ist.

zukünftige, geplante Einzahlungsüberschüsse, wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Rechnungslegungsziel durch Vorsichtsprinzip verminderter

Erfolgsausweis und dadurch Erhaltung der Haftungsmasse für den Gläubiger

Bereitstellung von besseren Informationen für wirtschaftliche Entscheidungen der Investoren, d h die periodengerechte Erfolgsermittlung ist bestimmend Steuerliche Einflüsse Maßgeblichkeitsprinzip als Ausgangs-

basis für die Steuerbilanz Nach BilMoG:

keine umgekehrte Maßgeblichkeit mehr

keine unmittelbare Bindung zum Steuerrecht

Generalklausel Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips Grundsatz der fair presentation, kein

Abweichen von den Einzelvorschriften lich

mög-Gewinnermittlung vorsichtig, verlustantizipierend,

(um-gekehrte) Maßgeblichkeit, Ansatz- und Bewertungswahlrechte

realistisch zu ermitteln (fair presentation), ohne steuerlichen Einfluss, Tendenz zum „fair value accounting“

Angabe- u Offen gungspflichten begrenzt, nach BilMoG umfangreicher sehr umfangreich

le-worin sich die Rechnungslegungsziele der IFRS von den Zielen des HGB unterscheiden:

Trang 16

Welche Rechnungslegungsinstrumente müssen in den Abschluss?

Ein Jahresabschluss besteht aus denen Bestandteilen bzw Rechnungsle-

verschie-GuV-Rechnung oder dem Anhang Ein ständiger IFRS-Abschluss nach IAS 1.10

voll-i V m IAS 1.38 (revised 2007) beinhaltet grundsätzlich:

Aufstellung der Vermögens- und Finanzlage (Bilanz) Statement of financial position (balance sheet) Gesamterfolgsrechnung Statement of comprehensive income

GuV (falls nicht voll in der Gesamterfolgsrechnung

Eigenkapitalveränderungsrechnung Statement of changes in equity Kapitalflussrechnung statement of cash flows

Anhang, der die maßgeblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und wesentliche Erläuterungen enthält

Notes, comprising a summary of significant ting policies and other explanatory information

Trang 17

Welche Vorteile kann die Umstellung bieten?

Wollen Sie Ihr Rating verbessern oder die Höhe Ihres Periodengewinns beeinflussen?

Der folgende Abschnitt zeigt Ihnen, wie Sie die bilanzpolitischen Spielräume der IFRS ge-zielt zu Ihren Gunsten nutzen können

Eine Fallstudie schildert darüber hinaus, wie die Volkswagen AG nach IFRS umgestellt hat

Nutzen Sie Gestaltungs­

spielräume

Viele Unternehmen stellen sich die Frage: Welche Vorteile könnte die Bilanzierung nach IFRS bieten? Zumal eine Umstellung sowie ein geforderter Doppelabschluss mit erhebli-chen Mehrkosten verbunden ist

ınfo Die Regeln der IFRS räumen den Unternehmen vor allem bei der

Erstumstellung Spielräume zur Gestaltung ihrer Vermögenswerte ein, die es bei der Bilanzierung nach HGB in diesem Maße nicht gibt

Diese Gestaltungsspielräume treten zwar am deutlichsten zu Tage, wenn die neuen Bilan-zierungsstandards erstmalig angewendet wer-den, dennoch sollten Sie auch die Möglichkei-ten, die sich bei der späteren Fortschreibung der Wertansätze eröffnen, nicht unterschätzen

Ngày đăng: 05/06/2014, 13:02

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