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die bibel, elberfelder übersetzung, revidierte fassung von 1993

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THÔNG TIN TÀI LIỆU

Thông tin cơ bản

Tiêu đề Die Bibel, Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung von 1993
Chuyên ngành Biblical Studies
Thể loại Religious Text
Năm xuất bản 1993
Định dạng
Số trang 1.180
Dung lượng 24,17 MB

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Nội dung

An dem Tag, als Got t , der HERR, Erde und Him m el m acht e, 2/5 - noch w ar all dasGest räuch des Feldes nicht auf der Erde, [und] noch w ar all das Kraut des Feldes nicht gesproßt, d

Trang 1

Das erste Buch Mose (Genesis).

Die Schöpfung: Sechstagewerk

\1\

1/1 I m Anfang schuf Got t die Him m el und

die Erde 1/ 2 Und die Erde w ar w üst und

leer, und Finst ernis w ar über der Tiefe;

und der Geist Got t es schw ebt e über den

v on der Finst ernis 1/5

Und Got t nannt e dasLicht Tag, und die Finst ernis nannt e er

Nacht Und es w urde Abend, und es wurde

Morgen: ein Tag

1/ 6

Und Got t sprach: Es w erde eine

Wöl-bung m it t en in den Wassern, und es sei

eine Scheidung zw ischen den Wassern und

den Wassern! 1/7 Und Got t m acht e die

Wöl-bung und schied die Wasser, die unt erhalb

der Wölbung v on den Wassern, die

ober-halb der Wölbung w aren Und es geschah

so 1/8

Und Got t nannt e die Wölbung Him

-m el Und es w urde Abend, und es w urde

Morgen: ein zweiter Tag

1/9

Und Gott sprach: Es sollen sich die

Was-ser unt erhalb des Him m els an einen Ort

sam m eln, und es w erde das Trock ene

sicht bar! Und es geschah so 1/10 Und Got t

Ansam m lung der Wasser nannt e er Meere

Und Gott sah, daß es gut war 1/11

Und Gottsprach: Die Erde lasse Gras hervorspros-

Frucht bäum e, die auf der Erde Frücht e t

ra-gen nach ihrer Art , in denen ihr Sam e ist!

Und es geschah so 1/12

Und die Erdebracht e Gras herv or, Kraut , das Sam en

herv orbringt nach seiner Art , und Bäum e,

die Frücht e t ragen, in denen ihr Sam e ist

nach ihrer Art Und Got t sah, daß es gut

war 1/13

Und es w urde Abend, und es

wurde Morgen: ein dritter Tag

1/14

Und Got t sprach: Es sollen Licht er an

der Wölbung des Him m els w erden, um zu

scheiden zw ischen Tag und Nacht , und sie

sollen dienen als Zeichen und [ zur Best im

-m ung v on] Zeit en und Tagen und Jahren;

1/15

und sie sollen als Licht er an der

Wöl-bung des Himmels dienen, um auf die Erde

Gott machte die beiden großen Lichter: dasgrößere Licht zur Beherrschung des Tagesund das k leinere Licht zur Beherrschungder Nacht und die St erne 1/17

Und Got tset zt e sie an die Wölbung des Him m els,über die Erde zu leuchten 1/ 18 und zu herr-schen über den Tag und über die Nachtund zw ischen dem Licht und der Finst ernis

zu scheiden Und Gott sah, daß es gut war

19

Und es w urde Abend, und es w urde gen: ein vierter Tag

Mor-1/20

Und Got t sprach: Es sollen die Wasser

v om Gew im m el lebender Wesen w im m eln,und Vögel sollen über der Erde fliegenunt er der Wölbung des Him m els! 1/21

UndGot t schuf die großen Seeungeheuer undalle sich regenden lebenden Wesen, v ondenen die Wasser w im m eln, nach ihrer Art ,und alle geflügelt en Vögel nach ihrer Art Und Gott sah, daß es gut war 1/22

Und Gottsegnete sie und sprach: Seid fruchtbar und

v erm ehrt euch, und füllt das Wasser in denMeeren, und die Vögel sollen sich vermeh-ren auf der Erde! 1/23

Und es w urde Abend,und es wurde Morgen: ein fünfter Tag

1/24

Und Got t sprach: Die Erde bringelebende Wesen herv or nach ihrer Art : Viehund k riechende Tiere und [ w ilde] Tiere derErde nach ihrer Art ! Und es geschah so

1/25

Und Got t m acht e die [ w ilden] Tiere derErde nach ihrer Art und das Vieh nach sei-ner Art und alle k riechenden Tiere auf demErdboden nach ihrer Art Und Gott sah, daß

es gut war

1/26

Und Got t sprach: Laßt uns Menschen

m achen in unserm Bild, uns ähnlich! Siesollen herrschen über die Fische des Mee-res und über die Vögel des Him m els undüber das Vieh und über die ganze Erde undüber alle k riechenden Tiere, die auf derErde k riechen! 1/ 27

Und Got t schuf denMenschen nach seinem Bild, nach dem BildGot t es schuf er ihn; als Mann und Frauschuf er sie 1/28

Und Got t segnet e sie, undGot t sprach zu ihnen: Seid frucht bar und

v erm ehrt euch, und füllt die Erde, und

m acht sie [ euch] unt ert an; und herrschtüber die Fische des Meeres und über dieVögel des Him m els und über alle Tiere, diesich auf der Erde regen! 1/29

Und Got tsprach: Siehe, ich habe euch alles samen-

t ragende Kraut gegeben, das auf der che der ganzen Erde ist , und j eden Baum ,

Trang 2

an dem sam ent ragende Baum frucht ist : es

soll euch zur Nahrung dienen; 1/30 aber

allen Tieren der Erde und allen Vögeln des

Him m els und allem , w as sich auf der Erde

regt , in dem eine lebende Seele ist , [ habe

Gott sah alles, w as er gem acht hat t e, und

siehe, es w ar sehr gut Und es w urde

Abend, und es w urde Morgen: der sechst e

Tag

Die Schöpfung: Ruhetag

\2\

2/1

So w urden der Him m el und die Erde

und all ihr Heer vollendet 2/2 Und Gott

voll-endet e am siebt en Tag sein Werk , das er

gem acht hat t e; und er ruht e am siebt en

Tag v on all seinem Werk , das er gem acht

hatte 2/3

Und Gott segnete den siebten Tag

und heiligt e ihn; denn an ihm ruht e er v on

all seinem Werk , das Got t geschaffen

hat t e, indem er es m acht e 2/4 Dies ist die

Ent st ehungsgeschicht e der Him m el und

der Erde, als sie geschaffen wurden

Adam im Garten Eden

An dem Tag, als Got t , der HERR, Erde und

Him m el m acht e, 2/5

- noch w ar all dasGest räuch des Feldes nicht auf der Erde,

[und] noch w ar all das Kraut des Feldes

nicht gesproßt, denn Got t , der HERR, hat t e

es [noch] nicht auf die Erde regnen lassen,

und [ noch] gab es k einen Menschen, den

Erdboden zu bebauen; 2/6

ein Dunst aber

st ieg v on der Erde auf und bew ässert e die

ganze Oberfläche des Erdbodens, 2/7

- dabildet e Got t , der HERR, den Menschen,

[ aus] St aub v om Erdboden und haucht e in

seine Nase At em des Lebens; so w urde der

Mensch eine lebende Seele

2/8

Und Gott, der HERR, pflanzte einen

Gar-ten in Eden im OsGar-ten, und er setzte dorthin

den Menschen, den er gebildet hatte 2/9

Und Got t , der HERR, ließ aus dem

begeh-rensw ert anzusehen und gut zur Nahrung,

und den Baum des Lebens in der Mit t e des

Gart ens, und den Baum der Erk ennt nis des

Gut en und Bösen 2/10

Und ein St rom gehtvon Eden aus, den Gart en zu bew ässern;

und v on dort aus t eilt er sich und w ird zu

v ier Arm en 2/11

Der Nam e des erst en ist

Pischon; der fließt um das ganze LandHawila, w o das Gold ist ; 2/ 12 und das Golddieses Landes ist gut ; dort [ gibt es] Bedo-lach-Harz und den Schoham-Stein 2/13

Undder Nam e des zw eit en Flusses ist Gihon;der fließt um das ganze Land Kusch 2/ 14

Und der Nam e des drit t en Flusses ist dekel; der fließt gegenüber v on Assur Undder v iert e Fluß, das ist der Euphrat 2/ 15

Hid-Und Got t , der HERR, nahm den Menschenund set zt e ihn in den Gart en Eden, ihn zubebauen und ihn zu bew ahren 2/16

UndGot t , der HERR, gebot dem Menschen undsprach: Von j edem Baum des Gart ensdarfst du essen; 2/17

aber v om Baum derErkenntnis des Gut en und Bösen, dav ondarfst du nicht essen; denn an dem Tag,

da du davon ißt, mußt du sterben!

Und der Mensch gab Namen allemVieh und den Vögeln des Him m els undallen Tieren des Feldes Aber für Adamfand er keine Hilfe, ihm entsprechend

2/21

Da ließ Got t , der HERR, einen t iefenSchlaf auf den Menschen fallen, so daß ereinschlief Und er nahm eine v on seinenRippen und verschloß ihre St elle m itFleisch; 2/22 und Got t , der HERR, baut e dieRippe, die er v on dem Menschen genom-

m en hat t e, zu einer Frau, und er bracht esie zum Menschen 2/ 23

Da sagt e derMensch: Diese endlich ist Gebein v on m ei-nem Gebein und Fleisch v on m einemFleisch; diese soll Männin heißen, denn

v om Mann ist sie genom m en 2/24

Darum

w ird ein Mann seinen Vat er und seine Mut

-t er v erlassen und seiner Frau anhangen,und sie w erden zu einem Fleisch w erden

Mensch und seine Frau, und sie schäm t ensich nicht

Der Sündenfall und dessen Folgen

Trang 3

3/1

Und die Schlange w ar list iger als alle

Tiere des Feldes, die Got t , der HERR,

gem acht hat t e; und sie sprach zu der

Frau: Hat Got t w irk lich gesagt : Von allen

Bäum en des Gart ens dürft ihr nicht essen?

3/2 Da sagt e die Frau zur Schlange: Von

den Frücht en der Bäum e des Gart ens

essen w ir; 3/3

aber v on den Frücht en desBaum es, der in der Mit t e des Gart ens

[ st eht ] , hat Got t gesagt : I hr sollt nicht

dav on essen und sollt sie nicht berühren,

dam it ihr nicht st erbt ! 3/4

Da sagt e dieSchlange zur Frau: Keinesw egs w erdet ihr

sterben! 3/5

Sondern Gott weiß, daß an dem

Tag, da ihr dav on eßt, eure Augen

aufge-tan w erden und ihr sein w erdet w ie Got t ,

erk ennend Gut es und Böses 3/ 6 Und die

Frau sah, daß der Baum gut zur Speise

und daß er eine Lust für die Augen und daß

der Baum begehrensw ert w ar, Einsicht zu

geben; und sie nahm v on seiner Frucht

und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei

ihr, und er aß 3/7 Da w urden ihrer beider

Augen aufget an, und sie erk annt en, daß

sie nack t w aren; und sie heft et en

Schurze

3/8 Und sie hört en die St im m e Got t es, des

HERRN, der im Gart en w andelt e bei der

Kühle des Tages Da v erst eck t en sich der

Mensch und seine Frau v or dem Angesicht

Got t es, des HERRN, m it t en zw ischen den

Bäum en des Gart ens 3/9 Und Got t , der

HERR, rief den Menschen und sprach zu

ihm: Wo bist du? 3/10

Da sagte er: Ich hörtedeine St im m e im Gart en, und ich fürcht et e

m ich, w eil ich nack t bin, und ich v ersteckte

mich 3/11

Und er sprach: Wer hat dir

erzählt, daß du nack t bist ? Hast du et w a

v on dem Baum gegessen, v on dem ich dir

gebot en habe, du sollt est nicht davon

essen? 3/12

Da sagt e der Mensch: Die Frau,

die du m ir zur Seit e gegeben hast , sie gab

m ir v on dem Baum , und ich aß 3/ 13

UndGot t , der HERR, sprach zur Frau: Was hast

du da get an! Und die Frau sagt e: Die

Schlange hat mich getäuscht, da aß ich 3/14

Und Got t , der HERR, sprach zur Schlange:

Weil du das get an hast , sollst du v erflucht

sein unt er allem Vieh und unt er allen

Tie-ren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du

k riechen, und St aub sollst du fressen alle

Tage deines Lebens! 3/ 15

Und ich w erdeFeindschaft set zen zw ischen dir und der

Frau, zw ischen deinem Sam en und ihrem

Sam en; er w ird dir den Kopf zerm alm en,und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen

3/16

Zu der Frau sprach er: I ch w erde sehr

v erm ehren die Mühsal deiner Schw schaft , m it Schm erzen sollst du Kindergebären! Nach deinem Mann wird dein Ver-langen sein, er aber w ird über dich herr-

auf die St im m e deiner Frau gehört undgegessen hast v on dem Baum , v on demich dir geboten habe: Du sollst davon nichtessen! - so sei der Erdboden v erflucht umdeinet w illen: m it Mühsal sollst du davonessen alle Tage deines Lebens; 3/18

undDornen und Dist eln w ird er dir sprossenlassen, und du w irst das Kraut des Feldesessen! 3/19

I m Schw eiße deines Angesicht s

w irst du [ dein] Brot essen, bis du zurück

-k ehrst zum Erdboden, denn v on ihm bist

du genom m en Denn St aub bist du, undzum Staub wirst du zurückkehren!

3/20

Und der Mensch gab seiner Frau denNam en Ev a, denn sie w urde die Mut t eraller Lebenden

3/21

Und Got t , der HERR, m acht e Adam undseiner Frau Leibröck e aus Fell und bek lei-dete sie

3/22

Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, derMensch ist gew orden w ie einer v on uns, zuerkennen Gut es und Böses Und nun, daß

er nicht et w a seine Hand ausst reck e undauch [ noch] v on dem Baum des Lebensnehm e und esse und ew ig lebe! 3/23 UndGot t , der HERR, schick t e ihn aus dem Gar-

bebauen, v on dem er genom m en w ar 3/24

Und er t rieb den Menschen aus und ließöst lich v om Gart en Eden die Cherubim sichlagern und die Flam m e des zuck enden

Lebens zu bewachen

Kain und Abel

\4\

4/1

Und der Mensch erk annt e seine Frau

Ev a, und sie w urde schw anger und gebarKain; und sie sagt e: I ch habe einen Mann

sie gebar noch einm al, [ und zw ar] seinenBruder, den Abel Und Abel w urde einSchafhirt , und Kain w urde ein Ack erbauer

Trang 4

brachte Kain v on den Frücht en des

Und Abel, auch er bracht e v on den Erst

lin-gen seiner Herde und v on ihrem Fet t Und

der HERR blick t e auf Abel und auf seine

Und der HERR sprach zu Kain: Warum

bist du zornig, und w arum hat sich dein

Gesicht gesenkt? 4/7

I st es nicht [ so] , w enn

du recht t ust , erhebt es sich? Wenn du

aber nicht recht t ust , lagert die Sünde vor

der Tür Und nach dir w ird ihr Verlangen

sein, du aber sollst über sie herrschen

4/8

Und Kain sprach zu seinem Bruder Abel

Und es geschah, als sie auf dem Feld

w aren, da erhob sich Kain gegen seinen

Bruder Abel und erschlug ihn 4/9

Und derHERR sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder

Abel? Und er sagt e: I ch w eiß nicht Bin ich

meines Bruders Hüt er? 4/10

Und er sprach:

Was hast du get an! Horch! Das Blut deines

Bruders schreit zu m ir v om Ack erboden

her 4/ 11

Und nun, v erflucht seist du v on

dem Ack erboden hinw eg, der seinen Mund

aufgerissen hat , das Blut deines Bruders

von deiner Hand zu em pfangen! 4/12

Wenn

du den Ack erboden bebaust , soll er dir

nicht länger seine Kraft geben; unst et und

flüchtig sollst du sein auf der Erde! 4/13

Dasagte Kain zu dem HERRN: Zu groß ist

m eine St rafe, als daß ich sie t ragen

könnte 4/14 Siehe, du hast m ich heut e v on

der Fläche des Ack erbodens vertrieben,

und v or deinem Angesicht muß ich m ich

v erbergen und w erde unst et und flücht ig

sein auf der Erde; und es w ird geschehen:

j eder, der m ich findet , w ird m ich

erschla-gen 4/15 Der HERR aber sprach zu ihm :

Nicht so, j eder, der Kain erschlägt -

sie-benfach soll er gerächt w erden! Und der

HERR m acht e an Kain ein Zeichen, dam it

ihn nicht jeder erschlüge, der ihn fände. 4/16

So ging Kain w eg v om Angesicht des

HERRN und w ohnt e im Land Nod, öst lich

von Eden

Nachkommenschaft Kains - Set s Geburt

und Nachkomme

w urde schw anger und gebar Henoch Und

er w urde der Erbauer einer St adt und

benannte die St adt nach dem Nam en

sei-nes Sohsei-nes Henoch 4/18

Dem Henoch aber

wurde Irad geboren; und Irad zeugt e

Lamech 4/19

Lamech aber nahm sich zw eiFrauen; der Nam e der einen w ar Ada undder Nam e der andern Zilla 4/20

Und Adagebar Jabal; dieser w urde der Vat er derer,die in Zelt en und unt er Herden w ohnen

4/21

Und der Nam e seines Bruders w arJubal; dieser w urde der Vat er all derer, die

m it der Zit her und der Flöt e um gehen 4/22

Und Zilla, auch sie gebar, [ und zw ar] denTubal-Kain, den Vat er all derer, die Kupferund Eisen schm ieden Und die Schw est erTubal-Kains war Naama

4/23

Und Lamech sprach zu seinen Frauen:Ada und Zilla, hört m eine St im m e! FrauenLamechs, horcht auf meine Rede! Fürwahr,einen Mann erschlug ich für m eine Wundeund einen Knaben für m eine St riem e 4/ 24

Wenn Kain siebenfach gerächt w ird, soLamech siebenundsiebzigfach

4/25

Und Adam erk annt e noch einm al seineFrau, und sie gebar einen Sohn und gabihm den Nam en Set : Denn Got t hat m ireinen anderen Nachk om m en geset zt anStelle Abels, w eil Kain ihn erschlagen hat

4/26

Und dem Set , auch ihm w urde einSohn geboren, und er gab ihm den Nam enEnosch Dam als fing m an an, den Nam endes HERRN anzurufen

Stammbaum von Adam bis Noah

Und die TageAdam s, nachdem er Set gezeugt hat t e,bet rugen 800 Jahre, und er zeugt e Söhneund Töchter 5/5 Und alle Tage Adam s, die

er lebt e, bet rugen 930 Jahre, dann st arb

er - 5/6

Und Set lebt e 105 Jahre undzeugte Enosch 5/7

Und Set lebt e, nachdem

er Enosch gezeugt hat t e, 807 Jahre und

Trang 5

zeugt e Söhne und Töcht er Und alle

Tage Set s bet rugen 912 Jahre, dann st arb

dann st arb er - 5/12 Und Kenan lebt e 70

Jahre und zeugt e Mahalalel 5/13

Und Kenanlebt e, nachdem er Mahalalel gezeugt hat t e,

840 Jahre und zeugt e Söhne und Töcht er

5/14

Und alle Tage Kenans bet rugen 910

Jahre, dann st arb er - 5/ 15 Und Mahalalel

lebt e 65 Jahre und zeugt e Jered 5/16

UndMahalalel lebt e, nachdem er Jered gezeugt

hat t e, 830 Jahre und zeugt e Söhne und

Und Jered lebt e, nachdem er

Henoch gezeugt hat t e, 800 Jahre und

zeugt e Söhne und Töcht er 5/ 20

Und alleTage Jereds bet rugen 962 Jahre, dann

st arb er - 5/ 21 Und Henoch lebt e 65 Jahre

und zeugt e Metuschelach 5/22 Und Henoch

w andelt e m it Got t , nachdem er

Metusche-lach gezeugt hat t e, 300 Jahre und zeugt e

Söhne und Töcht er 5/23

Und alle Tage

UndHenoch w andelt e m it Got t ; und er w ar

nicht m ehr da, denn Got t nahm ihn

hinw eg - 5/ 25

Und Metuschelach lebt e 187Jahre und zeugt e Lamech 5/ 26

Und

gezeugt hat t e, 782 Jahre und zeugt e

Metuschelachs bet rugen 969 Jahre, dann

w ird uns t röst en über unserer Arbeit und

über der Mühsal unserer Hände v on dem

Erdboden, den der HERR v erflucht hat 5/30

Und Lamech lebt e, nachdem er Noah

gezeugt hat t e, 595 Jahre und zeugt e

Söhne und Töchter 5/31

Und alle TageLamechs bet rugen 777 Jahre, dann starb

er - 5/32

Und Noah w ar 500 Jahre alt ; und

Noah zeugte Sem, Ham und Jafet

Die Verderbtheit der Menschen

\6\

6/1

Und es geschah, als die Menschen

begannen, sich zu v erm ehren auf der

Flä-che des Erdbodens, und ihnen Töcht er

Got t es die Töcht er der Menschen, w ieschön sie w aren, und sie nahm en sich v onihnen allen zu Frauen, w elche sie w ollt en

6/3

Da sprach der HERR: Mein Geist sollnicht ew ig im Menschen bleiben, da er j aauch Fleisch ist eine Tage sollen 120 Jahrebetragen 6/4 I n j enen Tagen w aren die Rie-sen auf der Erde, und auch danach, als dieSöhne Got t es zu den Töcht ern der Men-schen eingingen und sie ihnen [ Kinder]gebaren Das sind die Helden, die in derVorzeit waren, die berühmten Männer

6/5

Und der HERR sah, daß die Bosheit desMenschen auf der Erde groß w ar und allesSinnen der Gedank en seines Herzens nurböse den ganzen Tag 6/6 Und es reut e denHERRN, daß er den Menschen auf der Erdegem acht hat t e, und es bek üm m ert e ihn insein Herz hinein 6/7

Und der HERR sprach:

I ch w ill den Menschen, den ich geschaffenhabe, v on der Fläche des Erdbodens auslö-schen, v om Menschen bis zum Vieh, bis zuden k riechenden Tieren und bis zu denVögeln des Him m els; denn es reut m ich,daß ich sie gem acht habe 6/8

Noah aberfand Gunst in den Augen des HERRN

Ankündigung der Sintflut - Bau der Arche

w ar erfüllt m it Gew alt t at 6/12

Und Got t sahdie Erde, und siehe, sie w ar v erdorben;denn alles Fleisch hat t e seinen Weg ver-dorben auf Erden

6/13

Da sprach Got t zu Noah: Das Endealles Fleisches ist v or m ich gek om m en;denn die Erde ist durch sie erfüllt v onGew alt t at ; und siehe, ich w ill sie v erder-ben m it der Erde 6/ 14 Mache dir eine Archeaus Goferholz; m it Zellen sollst du dieArche m achen und sie v on innen und v onaußen mit Pech verpichen! 6/15

Und so sollst

du sie m achen: Dreihundert Ellen [ sei] dieLänge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breit eund dreißig Ellen ihre Höhe 6/16 Ein Dachsollst du der Arche m achen, und zw ar nachder Elle sollst du sie [ v on unt en nach]oben fertigstellen; und die Tür der Archesollst du in ihrer Seit e anbringen; m it

Trang 6

einem unt eren, einem zw eit en und drit t en

[ St ock w erk ] sollst du sie m achen! 6/17

Denn ich, siehe, ich bringe die Wasserflut

über die Erde, um alles Fleisch unt er dem

Him m el, in dem Lebensodem ist , zu v

er-nicht en; alles, w as auf der Erde ist , soll

umkommen 6/18 Aber m it dir w ill ich m

ei-nen Bund aufricht en, und du sollst in die

Arche gehen, du und deine Söhne und

deine Frau und die Frauen deiner Söhne

m it dir 6/19

Und v on allem Lebendigen, v on

allem Fleisch, sollst du [ j e] zw ei v on allen

in die Arche bringen, um sie m it dir am

Leben zu erhalt en; ein Männliches und ein

Weibliches sollen sie sein! 6/ 20

Von denVögeln nach ihrer Art und v on dem Vieh

nach seiner Art , v on allen k riechenden

Tie-ren des Erdbodens nach ihrer Art: [je] zwei

von allen sollen zu dir hineingehen, um am

Leben zu bleiben! 6/21

Und du, nim m dir

v on aller Speise, die man ißt, und sam m le

sie bei dir, daß sie dir und ihnen zur

Und der HERR sprach zu Noah: Geh in

die Arche, du und dein ganzes Haus; denn

dich habe ich gerecht v or m ir erfunden in

dieser Generat ion 7/2

Von allem reinenVieh sollst du j e sieben zu dir nehm en, ein

Männchen und sein Weibchen; und v on

dem Vieh, das nicht rein ist , [ j e] zw ei, ein

Männchen und sein Weibchen; 7/3

auch v onden Vögeln des Him m els j e sieben, ein

Männliches und ein Weibliches: um

Nach-wuchs am Leben zu erhalten auf der Fläche

Tage, dann lasse ich auf die Erde regnen

v ierzig Tage und v ierzig Nächt e lang und

lösche v on der Fläche des Erdbodens alles

Best ehende aus, das ich gem acht habe

-7/5 Und Noah t at nach allem , w as der HERR

ihm geboten hatte

7/6

Und Noah w ar 600 Jahre alt , als die Flut

k am , Wasser über die Erde 7/7

Und Noahund seine Söhne und seine Frau und die

Frauen seiner Söhne m it ihm gingen v or

den Wassern der Flut in die Arche 7/8

Vondem reinen Vieh und v on dem Vieh, das

nicht rein ist , und v on den Vögeln und v on

allem , w as auf dem Erdboden kriecht, 7/9

k am en j e zw ei zu Noah in die Arche, einMännliches und ein Weibliches, w ie Got tdem Noah geboten hatte

Überschwemmung der Erde

k am en die Wasser der Flut über die Erde

An eben diesem Tag gen Noah und Sem und Ham und Jafet, dieSöhne Noahs, und die Frau Noahs und diedrei Frauen seiner Söhne m it ihnen in dieArche, 7/ 14 sie und alle Tiere nach ihrer Artund alles Vieh nach seiner Art und alle

gin-k riechenden Tiere, die auf der Erde gin-chen, nach ihrer Art und alle Vögel nachihrer Art , j eder Vogel j eglichen Gefieders

zw ei und zw ei v on allem Fleisch, in demLebensodem war 7/16

Und die, die gingen, w aren [ j e] ein Männliches und einWeibliches v on allem Fleisch, w ie Got t ihmgeboten hat t e Und der HERR schloß hint erihm zu

hinein-7/17

Und die Flut k am v ierzig Tage langüber die Erde Und die Wasser w uchsenund hoben die Arche em por, so daß siesich über die Erde erhob 7/18 Und die Was-ser schw ollen an und w uchsen gew alt ig aufder Erde; und die Arche fuhr auf der Flä-

Und die Wasserschw ollen sehr, sehr an auf der Erde, sodaß alle hohen Berge, die unt er dem gan-zen Him m el sind, bedeck t w urden 7/20

Fünfzehn Ellen darüber hinaus schw ollendie Wasser an; so w urden die Bergebedeckt 7/21

Da k am alles Fleisch um , dassich auf der Erde regt e, [ alles] an Vögelnund an Vieh und an Tieren und an allemGew im m el, das auf der Erde wimmelte,und alle Menschen; 7/22

alles st arb, in sen Nase ein Hauch v on Lebensodem w ar,

des-v on allem , w as auf dem t rock enen Land[lebte] 7/23

So löscht e er alles Best ehendeaus, das auf der Fläche des Erdbodens

w ar, v om Menschen bis zum Vieh, bis zuden k riechenden Tieren und bis zu denVögeln des Him m els; und sie w urden v onder Erde ausgelöscht Nur Noah blieb übrigund das, w as m it ihm in der Arche w ar 7/24

Trang 7

Und die Wasser schw ollen an auf der Erde

150 Tage lang

Versiegen des Wassers

\8\

8/1 Und Got t gedacht e des Noah und aller

Tiere und alles Viehs, das m it ihm in der

Arche w ar; und Got t ließ einen Wind über

die Erde fahren, da sank en die Wasser 8/2

Und es schlossen sich die Quellen der Tiefe

und die Fenst er des Him m els, und der

Regen v om Him m el her w urde zurück

ge-halten 8/ 3

Und die Wasser v erliefen sich

v on der Erde, allm ählich zurückgehend;

und die Wasser nahm en ab nach Verlauf

von 150 Tagen 8/4 Und im siebt en Monat ,

am siebzehnt en Tag des Monat s, ließ sich

die Arche auf dem Gebirge Ararat nieder

8/5

Und die Wasser nahm en im m er w eit er

ab bis zum zehnt en Monat ; im zehnten

[ Monat ] , am erst en des Monat s, w urden

die Spitzen der Berge sichtbar

8/6

Und es geschah am Ende v on v ierzig

Tagen, da öffnet e Noah das Fenst er der

Arche, das er gem acht hat t e, und ließ den

Raben hinaus; 8/7

und der flog aus, hin undher, bis das Wasser v on der Erde v ert rock -

net w ar 8/8

Und er ließ die Taube v on sich

hinaus, um zu sehen, ob die Wasser w

eni-ger geworden seien auf der Fläche des

Erd-bodens; 8/9

aber die Taube fand k einen

Ruheplat z für ihren Fuß und k ehrt e zu ihm

in die Arche zurück ; denn [ noch] w ar

Was-ser auf der Fläche der ganzen Erde; da

st reck t e er seine Hand aus, nahm sie und

holt e sie zu sich in die Arche 8/10

Und er

w art et e noch sieben w eit ere Tage, dann

ließ er die Taube noch einm al aus der

Abendzeit zu ihm [ zurück ] , und siehe, ein

frisches Oliv enblat t w ar in ihrem Schnabel

Da erk annt e Noah, daß die Wasser auf der

Erde w eniger gew orden w aren 8/12

Und er

w art et e noch w eit ere sieben Tage und ließ

die Taube hinaus; da k ehrt e sie nicht m ehr

wieder zu ihm zurück

8/13

Und es geschah im 601

Jahr, im erst en[ Monat ] , am erst en des Monat s, da w aren

die Wasser v on der Erde w egget rock net

Und Noah ent fernt e das Dach v on der

Arche und sah: und siehe, die Fläche des

Erdbodens w ar t rock en 8/14

I m zw eit enMonat , am 27

Tag des Monat s, w ar die

m it dir hinausgehen, daß sie w im m eln aufErden und frucht bar seien und sich m eh-ren auf Erden! 8/18

Da ging Noah hinaus,[ er] und seine Söhne und seine Frau unddie Frauen seiner Söhne m it ihm 8/19

AlleTiere, alle k riechenden Tiere und alleVögel, alles w as k riecht auf der Erde nachihren Arten, gingen aus der Arche

8/20

Und Noah baut e dem HERRN einenAlt ar; und er nahm v on allem reinen Viehund v on allen reinen Vögeln und opfert eBrandopfer auf dem Alt ar 8/21 Und derHERR roch den w ohlgefälligen Geruch, undder HERR sprach in seinem Herzen: Nichtnoch einm al w ill ich den Erdboden v erflu-chen um des Menschen w illen; denn dasSinnen des m enschlichen Herzens ist böse

v on seiner Jugend an; und nicht noch

ein-m al w ill ich alles Lebendige schlagen, w ieich get an habe 8/22

Von nun an, alle Tageder Erde, sollen nicht aufhören Saat und

Winter, Tag und Nacht

Gottes Bund mit Noah

\9\

frucht bar, und v erm ehrt euch, und füllt dieErde! 9/2

Und Furcht und Schreck en v oreuch sei auf allen Tieren der Erde und aufallen Vögeln des Him m els! Mit allem , w assich auf dem Erdboden regt , m it allenFischen des Meeres sind sie in eure Händegegeben 9/3

Alles, w as sich regt , w as dalebt , soll euch zur Speise sein; w ie dasgrüne Kraut gebe ich es euch alles 9/4

NurFleisch m it seiner Seele, seinem Blut , solltihr nicht essen! 9/5 Jedoch euer eigenesBlut w erde ich einfordern; v on j edem Tiere

w erde ich es einfordern, und v on der Handdes Menschen, v on der Hand eines j eden,[ näm lich] seines Bruders, w erde ich die

Trang 8

Seele des Menschen einfordern Wer

Menschenblut v ergießt , dessen Blut soll

durch Menschen v ergossen w erden; denn

nach dem Bilde Got t es hat er den

Men-schen gem acht 9/ 7

I hr nun, seid frucht bar,und v erm ehrt euch, w im m elt auf der Erde,

und vermehrt euch auf ihr!

j edem lebenden Wesen, das bei euch ist ,

an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren der

Erde bei euch, v on allem , w as aus der

Arche gegangen ist , v on allen Tieren der

Erde 9/11

I ch richt e m einen Bund m it euch

auf, daß nie m ehr alles Fleisch ausgerot t et

w erden soll durch die Wasser der Flut , und

nie m ehr soll es eine Flut geben, die Erde

zu v ernicht en 9/12

Und Got t sprach: Diesist das Zeichen des Bundes, den ich st ift e

zw ischen m ir und euch und j edem

leben-den Wesen, das bei euch ist , auf ew ige

Generationen hin: 9/13 Meinen Bogen set ze

ich in die Wolk en, und er sei das Zeichen

des Bundes zw ischen m ir und der Erde 9/14

Und es w ird geschehen, w enn ich Wolk en

über die Erde aufw ölk e, und der Bogen in

den Wolk en erscheint , 9/15 dann w erde ich

an m einen Bund denk en, der zw ischen m ir

und euch und j edem lebenden Wesen

unter allem Fleisch [ best eht ] ; und nie

m ehr sollen die Wasser zu einer Flut w

er-den, alles Fleisch zu v ernicht en 9/16 Wenn

der Bogen in den Wolk en st eht , w erde ich

ihn ansehen, um an den ew igen Bund zu

denk en zw ischen Got t und j edem lebenden

Wesen unt er allem Fleisch, das auf Erden

ist 9/17

Und Got t sprach zu Noah: Das ist

das Zeichen des Bundes, den ich

Fleisch, das auf Erden ist

Noah und seine Söhne

Arche gingen, w aren Sem und Ham und

Kanaans 9/19

Diese drei sind die SöhneNoahs, und v on ihnen ist die ganze Erde

bev ölk ert w orden 9/20 Und Noah, ein

Land-m ann, begann auch, Weinberge zu

pflan-zen 9/21

Und er t rank v on dem Wein und

w urde bet runk en und lag ent blößt im

I nnern seines Zelt es 9/ 22

Und Ham, derVater Kanaans, sah die Blöße seines

Vaters und bericht et e es seinen beidenBrüdern draußen 9/23 Da nahm en Sem undJafet das Obergew and und legt en es beideauf ihre Schult ern und gingen [ dam it ]rückwärts und bedeckten so die Blöße ihresVat ers; ihre Gesicht er aber [ hielt en sie] sorück w ärt s [ gew andt ] , daß sie die Blößeihres Vat ers nicht sahen 9/ 24 Und Noaherw acht e v on seinem Wein[-Rausch] underkannte, w as sein j üngst er Sohn ihmangetan hatte 9/25

Jahre; 9/29

und alle Tage Noahs bet rugen 950

Jahre, dann starb er

Noahs Fluch und Segen über seine kommen

Nach-V 1-5: 1Chr 1,4-7

\10\

Söhne Noahs: Sem , Ham und Jafet - ihnenwurden Söhne geboren nach der Flut

10/2

Die Söhne Jafets: Gomer und Magogund Madai und Jawan und Tubal und

Togarma 10/4

Und die Söhne Jawans: scha und Tarsis, die Kittäer und die Roda-niter 10/5

Eli-Von diesen v erzw eigt en sich die

I nseln der Nat ionen [ Das sind die SöhneJafets] in ihren Ländern, j e nach ihrerSprache, nach ihren Sippen, in ihren Nat io-nen

Trang 9

Ragmas: Saba und Dedan Und Kusch

zeugt e Nim rod; der w ar der erst e Gew

al-t ige auf der Erde 10/9

Er w ar ein gew alt igerJäger v or dem HERRN; darum sagt m an:

Wie Nim rod, ein gew alt iger Jäger v or dem

HERRN! 10/ 10

Und der Anfang seines

König-reiches w ar Babel und Erech und Akkad

und Kalne im Land Schinar 10/11 Von

die-sem Land zog er aus nach Assur und

bau-te Ninive und Rehobot-Ir und Kelach 10/ 12

und Resen zw ischen Ninive und Kelach:

das ist die große St adt - 10/13

Und Mizrajimzeugt e die Luditer und die Anamiter und

die Lehabiter und die Naftuhiter 10/14

unddie Patrusiter und die Kasluhiter, v on

denen die Philist er ausgegangen sind, und

Hamatiter Spät er haben sich die Sippen

der Kanaaniter zerst reut 10/19 Und das

Gebiet der Kanaaniter erst reck t e sich v on

Sidon nach Gerar hin, bis nach Gaza, nach

Sodom und Gomorra und Adma und

Zebo-jim hin, bis nach Lescha - 10/201

Das sinddie Söhne Hams nach ihren Sippen, nach

ihren Sprachen, in ihren Ländern, in ihren

Nationen

V 21- 25: Kap 11,10- 16; V 21- 29: 1Chr

1,17-23

Ebers, dem älteren Bruder Jafets, auch ihm

w urden [ Söhne] geboren 10/22

Die SöhneSems: Elam und Assur und Arpachschad

und Lud und Aram 10/ 23

Und die SöhneArams: Uz und Hul und Geter und Masch

und Schelach zeugt e Eber 10/25

Und demEber w urden zw ei Söhne geboren: der

Name des einen w ar Peleg, denn in seinen

Tagen w urde die Erde v ert eilt ; und der

Nam e seines Bruders w ar Joktan 10/26 Und

Joktan zeugt e Almodad und Schelef und

Hazarmawet und Jerach 10/ 27

und Hadoramund Usal und Dikla 10/28

und Obal und mael und Saba 10/29

Abi-und Ofir Abi-und Hawila

Joktans 10/30 Und ihre Wohnsit ze sind v on

Mescha bis nach Sefar hin, [ bis an] das

Gebirge des Ost ens - 10/ 31

Das sind dieSöhne Sems nach ihren Sippen, nach ihren

Sprachen, in ihren Ländern, nach ihren

Nationen

10/32

Das sind die Sippen der Söhne Noahsnach ihrer Geschlecht erfolge, in ihren Nat i-onen; und v on diesen aus haben sich nachder Flut die Nat ionen auf der Erde v er-zweigt

Der Turmbau zu Babel

\11\

die-selbe Sprache und ein und diedie-selben ter 11/2

Wör-Und es geschah, als sie v on Ost enaufbrachen, da fanden sie eine Ebene imLand Schinar und ließen sich dort nieder

Wohlan, laßt uns Ziegel st reichen und hartbrennen! Und der Ziegel dient e ihnen als

St ein, und der Asphalt dient e ihnen alsMörtel 11/4

Und sie sprachen: Wohlan, w ir

w ollen uns eine St adt und einen Turm

bau-en, und seine Spit ze bis an den Him m el!

So w ollen w ir uns einen Nam en m achen,dam it w ir uns nicht über die ganze Flächeder Erde zerst reuen! 11/5

Und der HERRfuhr herab, um die St adt und den Turm

bauten 11/6 Und der HERR sprach: Siehe,ein Volk sind sie, und eine Sprache habensie alle, und dies ist [erst] der Anfang ihresTuns Jet zt w ird ihnen nicht s unm öglichsein, w as sie zu t un ersinnen 11/7

Wohlan,laßt uns herabfahren und dort ihre Spracheverwirren, daß sie einer des anderen Spra-che nicht [ m ehr] v erst ehen! 11/8

Und derHERR zerst reut e sie v on dort über dieganze Erde; und sie hört en auf, die St adt

zu bauen 11/9

Darum gab m an ihr denNam en Babel; denn dort v erw irrt e derHERR die Sprache der ganzen Erde, und

v on dort zerst reut e sie der HERR über dieganze Erde

Stammbaum von Sem bis Abraham

V 10- 16: Kap 10,21- 25; V 10- 26: 1Chr1,17-27; Lk 3,34-36

11/10

Das ist die Geschlecht erfolge Sem s:Sem w ar 100 Jahre alt und zeugt e Arpach-schad, zw ei Jahre nach der Flut 11/11 Und

gezeugt hat t e, 500 Jahre und zeugt eSöhne und Töcht er - 11/12

Und schad lebt e 35 Jahre und zeugt e Schelach

Trang 10

Und Arpachschad lebt e, nachdem er

Schelach gezeugt hat t e, 403 Jahre und

zeugt e Söhne und Töcht er - 11/14

UndSchelach lebt e 30 Jahre und zeugt e Eber

11/15

Und Schelach lebt e, nachdem er Eber

gezeugt hat t e, 403 Jahre und zeugt e

Söhne und Töcht er - 11/16 Und Eber lebt e

34 Jahre und zeugt e Peleg 11/17 Und Eber

lebt e, nachdem er Peleg gezeugt hat t e,

430 Jahre und zeugt e Söhne und Töcht er

Und Peleg lebt e 30 Jahre und zeugt e

Regu 11/19

Und Peleg lebt e, nachdem er

Regu gezeugt hat t e, 209 Jahre und zeugt e

Söhne und Töcht er - 11/20

Und Regu lebt e

32 Jahre und zeugt e Serug 11/21

Und Regulebt e, nachdem er Serug gezeugt hat t e,

207 Jahre und zeugt e Söhne und Töcht er

zeug-te Nahor 11/23 Und Serug lebt e, nachdem

er Nahor gezeugt hat t e, 200 Jahre und

zeugt e Söhne und Töcht er - 11/24

UndNahor lebt e 29

Jahre und zeugt e Terach

11/25

Und Nahor lebt e, nachdem er Terach

gezeugt hat t e, 119 Jahre und zeugt e Söhne

und Töcht er - 11/26 Und Terach lebt e 70

Jahre und zeugt e Abram, Nahor und

Haran

11/27

Und das ist die Geschlecht erfolge

Ter-achs: Terach zeugt e Abram, Nahor und

Haran; und Haran zeugt e Lot 11/28

Haranaber st arb zu Lebzeit en seines Vat ers Ter-

ach im Land seiner Verw andt schaft , in Ur[ ,

der St adt ] der Chaldäer 11/29

Und Abramund Nahor nahm en sich Frauen; der Nam e

von Abrams Frau w ar Sarai, und der Nam e

von Nahors Frau w ar Milka, [ die] Tocht er

Harans, des Vat ers der Milka und des

Vat ers der Jiska 11/30

Sarai aber w arunfrucht bar, sie hat t e k ein Kind 11/31

UndTerach nahm seinen Sohn Abram und Lot ,

den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn,

und Sarai, seine Schw iegert ocht er, die

Frau seines Sohnes Abram; und sie zogen

m it einander aus Ur[ , der St adt ] der

Chal-däer, um in das Land Kanaan zu gehen;

und sie k am en nach Haran und w ohnt en

dort 11/32

Und die Tage Terachs bet rugen

205

Jahre, und Terach starb in Haran

Abrams Berufung und Auszug aus Ur nach

Kanaan

\12\

12/1

Und der HERR sprach zu Abram: Geh

aus deinem Land und aus deiner

Ver-w andt schaft und aus dem Haus deinesVat ers in das Land, das ich dir zeigen w er-

Und ich w ill dich zu einer großenNat ion m achen und w ill dich segnen, undich w ill deinen Nam en groß m achen, und

du sollst ein Segen sein! 12/3

Und ich w illsegnen, die dich segnen, und w er dirflucht , den w erde ich v erfluchen; und in dirsollen gesegnet w erden alle Geschlechterder Erde!

12/4

Und Abram ging hin, w ie der HERR zuihm geredet hat t e, und Lot ging m it ihm Abram aber w ar 75

Jahre alt , als er ausHaran zog 12/5

Und Abram nahm seineFrau Sarai und Lot , den Sohn seines Bru-ders, und all ihre Habe, die sie erw orben,und die Leut e, die sie in Haran gew onnenhat t en, und sie zogen aus, um in das LandKanaan zu gehen; und sie k am en in dasLand Kanaan 12/6

Und Abram durchzog dasLand bis zur St ät t e v on Sichem, bis zurTerebinthe More Dam als w aren die Kana-aniter im Land 12/7 Und der HERR erschiendem Abram und sprach: Deinen Nachkom-

m en w ill ich dieses Land geben Und erbaut e dort dem HERRN, der ihm erschie-nen w ar, einen Alt ar 12/8

Und er brach vondort auf zu dem Gebirge öst lich v on Bethelund schlug sein Zelt auf, Bethel im West enund Ai im Ost en; und er baut e dort demHERRN einen Altar und rief den Namen desHERRN an 12/9

Dann brach Abram auf undzog immer weiter nach Süden

und es w ird geschehen, w enn dieÄgy pt er dich sehen, w erden sie sagen: Sieist seine Frau Dann w erden sie m ich

Sage doch, du seist m eine Schw est er,dam it es m ir gut geht um deinet w illen undmeine Seele deinetwegen am Leben bleibt!

12/14

Und es geschah, als Abram nachÄgy pt en k am , da sahen die Ägypter, daßdie Frau sehr schön w ar 12/15

Und die beamten des Pharao sahen sie und rühm -

Trang 11

t en sie v or dem Pharao; und die Frau

w urde in das Haus des Pharao geholt 12/16

Und er t at Abram Gut es um ihret w illen;

und er bek am Schafe und Rinder und Esel,

Kamele 12/17

Der HERR aber schlug denPharao und sein Haus m it großen Plagen

um Sarais w illen, der Frau Abrams 12/18 Da

ließ der Pharao Abram rufen und sagt e:

Was hast du m ir da anget an! Warum hast

du m ir nicht mitgeteilt, daß sie deine Frau

ist? 12/19

Warum hast du gesagt : Sie ist

m eine Schw est er, so daß ich sie m ir zur

Frau nahm ? Und nun siehe, da ist deine

Frau, nim m sie und geh! 12/ 20

Und der rao ent bot seinet w egen Männer, die gelei-

Pha-teten ihn und seine Frau und alles, w as er

hatte

Abrams Trennung von Lot

\13\

und seine Frau und alles, was er hatte, und

Lot m it ihm , nach dem Süden 13/2

UndAbram w ar sehr reich an Vieh, an Silber

und an Gold 13/3

Und er ging auf seinenTagemärschen vom Süden bis nach Bethel,

bis zu der St ät t e, w o im Anfang sein Zelt

gew esen w ar, zw ischen Bethel und Ai, 13/4

zu der Stätte des Altars, den er vorher dort

gem acht hat t e Und Abram rief dort den

Nam en des HERRN an 13/ 5

Und auch Lot ,der m it Abram zog, hat t e Schafe und Rin-

der und Zelt e 13/6 Und das Land ert rug es

nicht, daß sie zusam m en w ohnt en; denn

ihre Habe w ar groß, und sie k onnt en nicht

So gab es St reit

zw ischen den Hirt en v on Abrams Vieh und

den Hirten von Lots Vieh Und die

Kanaani-ter und die PerisiKanaani-ter w ohnt en dam als im

Land 13/8

Da sprach Abram zu Lot : Laß

doch k einen St reit sein zw ischen m ir und

dir und zwischen m einen Hirt en und deinen

Hirt en; w ir sind doch Brüder! 13/9

I st nichtdas ganze Land v or dir? Trenne dich doch

v on m ir! Willst du nach link s, dann gehe

ich nach recht s, und w illst du nach recht s,

dann gehe ich nach links 13/10

Da erhob Lotseine Augen und sah die ganze Ebene des

Jordan, daß sie ganz bew ässert w ar

-bev or der HERR Sodom und Gomorra

zer-st ört hat t e - w ie der Gart en des HERRN,

w ie das Land Ägy pt en, bis nach Zoar hin

13/11

Da w ählt e sich Lot die ganze Ebene

des Jordan, und Lot brach auf nach Ost en;

so t rennt en sie sich v oneinander

Abram w ohnt e im Land Kanaan, und Lot

w ohnt e in den St ädt en der Ebene [ des dan] und schlug [ seine] Zelt e auf bis nachSodom 13/13

Jor-Die Leut e v on Sodom aber

w aren sehr böse und sündig v or demHERRN

13/14

Und der HERR sprach zu Abram, dem Lot sich v on ihm get rennt hat t e: Hebedoch deine Augen auf, und schaue v ondem Ort , w o du bist , nach Norden undnach Süden, nach Ost en und nach Westen!

nach-13/15

Denn das ganze Land, das du siehst ,dir w ill ich es geben und deinen Nachk om -

m en für ew ig 13/16

Und ich w ill deine

Nach-k om m en m achen w ie den St aub der Erde,

so daß, w enn j em and den St aub der Erdezählen k ann, auch deine Nachk om m engezählt w erden 13/17

Mache dich auf, unddurchw andere das Land seiner Länge nachund seiner Breit e nach! Denn dir w ill ich esgeben 13/18

Und Abram schlug [ seine]Zelt e auf und ging hin und ließ sich niederunt er den Terebinthen v on Mamre, die beiHebron sind; und er baut e dort demHERRN einen Altar

Abrams Einsatz zur Rettung Lots

\14\

14/1

Und es geschah in den Tagen Amrafels,des Königs v on Schinar, Arjochs, desKönigs v on Ellasar, Kedor-Laomers, desKönigs v on Elam, und Tidals, des Königsvon Gojim, 14/2

daß sie Krieg führt en m itBera, dem König v on Sodom , und m it Bir-scha, dem König v on Gomorra, Schinab,dem König v on Adma, und Schemeber,dem König v on Zebojim, und m it demKönig v on Bela, das ist Zoar 14/3 Alle diese

v erbündet en sich [ und k am en] in das TalSiddim, das ist das Salzm eer 14/4

Zw ölfJahre hat t en sie Kedor-Laomer gedient , imdreizehnt en Jahr aber em pört en sie sich

Kedor-Laomer und die Könige, die m it ihm w aren,und schlugen die Refaiter bei Aschterot-Karnajim und die Susiter bei Ham und dieEmiter in der Ebene v on Kirjatajim 14/6

unddie Horiter auf ihrem Gebirge Seir bis El-Paran, das an der Wüst e liegt 14/7 Dannwandten sie sich und k am en nach En-Mischpat, das ist Kadesch; und sie schlu-gen das ganze Gebiet der Amalekiter undauch die Am orit er, die zu Hazezon-Tamar

Trang 12

wohnten Und es zogen aus der König

v on Sodom und der König v on Gomorra

und der König v on Adma und der König

von Zebojim und der König v on Bela, das

ist Zoar; und sie ordnet en sich zur

gegen Kedor-Laomer, den König v on Elam,

und Tidal, den König v on Gojim, und

Amrafel, den König v on Schinar, und

Arjoch, den König von Ellasar, v ier Könige

gegen die fünf 14/10

Im Tal Siddim aber warAsphalt grube neben Asphalt grube; und die

Könige v on Sodom und Gomorra flohen

und fielen dort hinein, die übrigen aber

flo-hen ins Gebirge 14/11

Da nahm en sie alleHabe v on Sodom und Gomorra und all ihre

Nahrungsm it t el und zogen dav on 14/ 12

Undsie nahm en Lot m it , den Sohn v on Abrams

Bruder, und seine Habe und zogen dav on;

denn er wohnte in Sodom

14/13

Und es k am ein Ent k om m ener und

bericht et e es Abram, dem Hebräer; er

w ohnt e aber unt er den Terebinthen

Mam-res, des Amoriters, des Bruders v on

Eschkol und des Bruders v on Aner; die

Undals Abram hört e, daß sein Bruder gefangen

w eggeführt w ar, ließ er seine bew ährt en

[ Männer] , seine Hausgeborenen,

ausrü-cken, 318

[ Mann] , und j agt e [ ihnen] nach

bis nach Dan 14/15

Und nacht s t eilt e er sich[ und fiel] über sie her, er und seine

Knecht e, und schlug sie und j agt e ihnen

nach bis nach Hoba, das link s v on Dam

as-kus [liegt] 14/16 Und er bracht e die ganze

Habe zurück ; und auch Lot , seinen Neffen,

und dessen Habe bracht e er zurück und

auch die Frauen und das Volk

Kedor-Laomer und die Könige, die m it ihm

gew esen, geschlagen hat t e, zog der König

von Sodom aus, ihm ent gegen, in das Tal

Schawe, das ist das Königstal 14/18

UndMelchisedek, König v on Salem, bracht e

Brot und Wein heraus; und er w ar Priest er

Got t es, des Höchst en 14/ 19

Und er segnet eihn und sprach: Gesegnet sei Abram v on

Got t , dem Höchst en, der Him m el und Erde

geschaffen hat ! 14/20

Und gesegnet sei Got t ,der Höchst e, der deine Bedränger in deine

Hand ausgeliefert hat ! - Und Abram gab

ihm den Zehnt en v on allem 14/21

Und derKönig v on Sodom sagt e zu Abram: Gib m ir

die Seelen, die Habe aber nim m für dich!

14/22

Da sagt e Abram zum König v on

Sodom : I ch hebe m eine Hand auf zu demHERRN, [zu] Gott, dem Höchsten, der Him-

m el und Erde geschaffen hat : 14/23

Wenn[ ich] v om Faden bis zum Schuhriem en, j a,

w enn ich irgend et w as nehm e v on dem ,

w as dein ist ! Dam it du [ spät er] nichtsagst : I ch habe Abram reich gem acht 14/24

Nicht s für m ich! Nur w as die Knecht e v zehrt haben, und der Ant eil der Männer,die m it m ir gezogen sind: Aner, Eschkol

nehmen!

Gottes Bund mit Abram

\15\

des HERRN zu Abram in einem Gesicht so:Fürcht e dich nicht , Abram; ich bin dir einSchild, [ ich w erde] deinen Lohn sehr groß[machen] 15/2

Da sagte Abram: Herr,HERR, w as w illst du m ir geben? I ch gehe

ja doch k inderlos dahin, und Erbe m einesHauses, das w ird Elieser v on Dam ask us

15/3

Und Abram sagt e: Siehe, m ir hast dukeinen Nachk om m en gegeben, und siehe,der Sohn m eines Hauses w ird m ich beer-ben 15/4

Und siehe, das Wort des HERRN[ geschah] zu ihm : Nicht dieser w ird dichbeerben, sondern der aus deinem Leibeherv orgeht , der w ird dich beerben 15/5

in Besit z zu nehm en 15/8

Und er sagte:Herr, HERR, w oran soll ich erk ennen, daßich es in Besit z nehm en w erde? 15/9

Dasprach er zu ihm : Bring m ir eine dreijäh-rige Jungk uh, eine dreij ährige Ziege undeinen dreijährigen Widder, eine Turteltaubeund eine j unge Taube 15/ 10

Und er bracht eihm alle diese Und er zert eilt e sie in derMit t e und legt e j e einen Teil dem anderengegenüber Die Vögel aber zert eilt e ernicht 15/11 Da stießen die Raubvögel auf die

er-scheucht e sie 15/12

Und es geschah, als dieSonne am Unt ergehen w ar, da fiel ein tie-fer Schlaf auf Abram; und siehe, Schre-

Trang 13

ck en, dicht e Finst ernis überfiel ihn

Und er sprach zu Abram: Ganz gewiß sollst

du w issen, daß deine Nachk om m enschaft

Frem dling sein w ird in einem Land, das

ihnen nicht gehört ; und sie w erden ihnen

dienen, und m an w ird sie unt erdrück en

v ierhundert Jahre lang 15/14 Aber ich w erde

die Nat ion auch richt en, der sie dienen;

und danach w erden sie ausziehen m it

gro-ßer Habe 15/15

Du aber, du w irst in Frieden

zu deinen Vät ern eingehen, w irst in gut em

Alter begraben w erden 15/16

Und in der

v iert en Generat ion w erden sie hierher

zurück k ehren; denn [ das Maß der] Schuld

des Amoriters ist bis j et zt [ noch] nicht v oll

15/17

Und es geschah, als die Sonne unt

er-gegangen und Finst ernis einget ret en war,

siehe da, ein rauchender Ofen und eine

Feuerfack el, die zw ischen diesen St ück en

hindurchfuhr 15/18

An j enem Tag schloß derHERR einen Bund m it Abram und sprach:

Deinen Nachk om m en habe ich dieses Land

gegeben, v om St rom Ägy pt ens an bis zum

großen St rom , dem Euphratstrom: 15/19 die

Keniter und die Kenasiter und die

Kadmo-niter 15/20

und die Hetiter und die Perisiter

und die Refaiter 15/21

und die Am orit er unddie Kanaaniter und die Girgaschiter und die

Jebusiter

Hagar und Ismael

\16\

k eine [ Kinder] Sie hat t e aber eine ägy pt

i-sche Magd, deren Nam e w ar Hagar 16/2

Und Sarai sagt e zu Abram: Siehe doch,

der HERR hat m ich verschlossen, daß ich

nicht gebäre Geh doch zu m einer Magd

ein! Vielleicht w erde ich aus ihr erbaut

w erden Und Abram hört e auf Sarais St im

Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre

gewohnt hat t e, und gab sie Abram, ihrem

Mann, ihm zur Frau 16/4 Und er ging zu

Hagar ein, und sie w urde schw anger Als

sie aber sah, daß sie schw anger w ar, da

w urde ihre Herrin gering in ihren Augen

16/5

Und Sarai sagt e zu Abram: Das

Unrecht an m ir [ liegt ] auf dir! I ch selbst

gegeben; und [ nun,] da sie sieht , daß sie

schw anger ist , bin ich gering in ihren

Augen Der HERR richt e zw ischen m ir und

dir! 16/ 6

Und Abram sagt e zu Sarai: Siehe,

deine Magd ist in deiner Hand Mache m itihr, w as gut ist in deinen Augen! Als Saraisie aber demütigte, da floh sie vor ihr

16/7

Und der Engel des HERRN fand sie aneiner Wasserquelle in der Wüst e, an derQuelle auf dem Weg nach Schur 16/8 Und

er sprach: Hagar, Magd Sarais, w oher

k om m st du, und w ohin gehst du? Und siesagte: Vor Sarai, meiner Herrin, bin ich aufder Flucht 16/ 9

Da sprach der Engel desHERRN zu ihr: Kehre zu deiner Herrinzurück , und dem üt ige dich unt er ihre Hän-

Und der Engel des HERRN sprach

zu ihr: I ch w ill deine Nachk om m en so sehrmehren, daß m an sie nicht zählen k ann

v or Menge 16/11

Und der Engel des HERRNsprach [ w eit er] zu ihr: Siehe, du bistschw anger und w irst einen Sohn gebären;dem sollst du den Nam en Ismael geben,denn der HERR hat auf dein Elend gehört

16/12

Und er, er w ird ein Mensch [ w ie] einWildesel sein; seine Hand gegen alle unddie Hand aller gegen ihn, und allen seinenBrüdern set zt er sich v ors Gesicht 16/13 Danannt e sie den Nam en des HERRN, der zuihr geredet hat t e: Du bist ein Got t , der

m ich sieht ! Denn sie sagt e: Habe ich nichtauch hier hint er dem hergesehen, der m ich

den Brunnen: Beer-Lachai-Roi; siehe, er istzwischen Kadesch und Bered 16/ 15

UndHagar gebar dem Abram einen Sohn; undAbram gab seinem Sohn, den Hagar gebo-ren hat t e, den Nam en Ismael 16/16 UndAbram w ar 86 Jahre alt , als Hagar demAbram Ismael gebar

Namensänderung - Beschneidung - ßung

Verhei-\17\

17/1

Jahre alt , daerschien der HERR dem Abram und sprach

zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige Lebevor m einem Angesicht , und sei unt adelig!

17/2

Und ich w ill m einen Bund zw ischen m irund dir set zen und w ill dich sehr, sehrmehren 17/3

Da fiel Abram auf seinGesicht , und Got t redet e m it ihm undsprach: 17/4 I ch, siehe, [ das ist ] m ein Bundmit dir: Du w irst zum Vat er einer Menge

v on Nat ionen w erden 17/5

Und nicht m ehrsoll dein Nam e Abram heißen, sondernAbraham soll dein Nam e sein! Denn zumVat er einer Menge v on Nat ionen habe ich

Trang 14

dich gem acht Und ich w erde dich sehr,

sehr frucht bar m achen, und ich w erde dich

zu Nat ionen m achen, und Könige w erden

aus dir herv orgehen 17/7

Und ich w erde

m einen Bund aufricht en zw ischen m ir und

dir und deinen Nachk om m en nach dir

durch [ alle] ihre Generat ionen zu einem

ew igen Bund, um dir Got t zu sein und

dei-nen Nachk om m en nach dir 17/8

Und ich

w erde dir und deinen Nachk om m en nach

geben, das ganze Land Kanaan, zum ew

i-gen Besit z, und ich w erde ihnen Got t sein

17/9

Und Got t sprach zu Abraham : Und du,

du sollst meinen Bund halten, du und deine

Nachk om m en nach dir, durch ihre

Genera-tionen! 17/10

Dies ist m ein Bund, den ihr

halt en sollt , zw ischen m ir und euch und

deinen Nachk om m en nach dir: alles, w as

m ännlich ist , soll bei euch beschnit t en

werden; 17/11

und zw ar sollt ihr am Fleischeurer Vorhaut beschnit t en w erden! Das

wird das Zeichen des Bundes sein zwischen

m ir und euch 17/12 I m Alt er v on acht Tagen

soll alles, w as m ännlich ist , bei euch

beschnit t en w erden, durch eure Generat

io-nen, der im Haus geborene und der v on

irgendeinem Frem den für Geld gek auft e

[ Sk lav e] , der nicht v on deiner Nachk om

-m enschaft ist ; 17/13 beschnit t en w erden

muß, der in deinem Haus geborene und

der für dein Geld gek auft e [ Sk lav e] ! Und

mein Bund an eurem Fleisch soll ein ew iger

Bund sein 17/14

Ein unbeschnittener cher aber, der am Fleisch seiner Vorhaut

Männli-nicht beschnit t en ist , diese Seele soll

aus-gerot t et w erden aus ihrem Volk ; m einen

Bund hat er ungültig gemacht!

17/15

Und Got t sprach zu Abraham : Deine

Frau Sarai sollst du nicht [ m ehr] Sarai

nennen, sondern Sara soll ihr Nam e sein!

v on ihr gebe ich dir einen Sohn; und ich

w erde sie segnen, und sie w ird zu Nat

io-nen werden; Könige von Völkern sollen von

ihr k om m en 17/17

Da fiel Abraham auf seinGesicht und lacht e und sprach in seinem

Herzen: Sollt e einem Hundert j ährigen [ ein

Kind] geboren w erden, und sollt e Sara,

eine Neunzigj ährige, et w a gebären? 17/18

Und Abraham sagt e zu Got t : Möcht e doch

Ismael v or dir leben! 17/19 Und Got t sprach:

Nein, [ sondern] Sara, deine Frau, w ird dir

einen Sohn gebären Und du sollst ihm den

Namen Isaak geben! Und ich w erde m

ei-nen Bund m it ihm aufricht en zu einem

ew igen Bund für seine Nachk om m en nach

dich erhört : Siehe, ich w erde ihn segnenund w erde ihn frucht bar m achen und ihnsehr, sehr m ehren Zw ölf Fürst en w ird erzeugen, und ich w erde ihn zu einer großenNat ion m achen 17/ 21

Aber m einen Bund

w erde ich m it Isaak aufricht en, den Saradir im nächst en Jahr um diese Zeit gebä-ren w ird - 17/22

Und er hört e auf, m it ihm

zu reden; und Gott fuhr auf von Abraham

17/23

Und Abraham nahm seinen SohnIsmael und alle in seinem Haus geborenenund alle m it seinem Geld gek auft en [ Sk la-ven], alles, w as unt er den Leut en des Hau-ses Abraham m ännlich w ar, und beschnittdas Fleisch ihrer Vorhaut an eben diesemTag, w ie Got t zu ihm geredet hat t e 17/24

Abraham w ar 99 Jahre alt , als er am Fleischseiner Vorhaut beschnitten wurde 17/25

Undsein Sohn Ismael w ar dreizehn Jahre alt ,als er am Fleisch seiner Vorhaut beschnit -

t en w urde 17/26

So w urden an eben diesem

beschnitten 17/27 und alle Männer seinesHauses, der im Haus geborene und der

v on einem Frem den für Geld gek auft e[Sklave] wurden mit ihm beschnitten

Gottes Besuch bei Abraham

\18\

18/1

Und der HERR erschien ihm bei denTerebinthen v on Mamre, als er bei derHit ze des Tages am Eingang des Zelt essaß 18/2

Und er hob seine Augen auf undsah: und siehe, drei Männer st anden v orihm ; sobald er sie sah, lief er ihnen v omEingang des Zeltes entgegen und verneigtesich zur Erde 18/3 und sagt e: Herr, w enn ichdenn Gunst gefunden habe in deinenAugen, so geh doch nicht an deinemKnecht v orüber! 18/4

Man hole doch ein

w enig Wasser, dann w ascht eure Füße,und ruht euch aus unt er dem Baum ! 18/5

I ch w ill indessen einen Bissen Brot holen,daß ihr euer Herz st ärk t ; danach m ögt ihr

w eit ergehen; w ozu w äret ihr sonst beieurem Knecht v orbeigek om m en? Und siesprachen: Tu so, w ie du geredet hast ! 18/6

Da eilt e Abraham ins Zelt zu Sara und

sag-t e: Nim m schnell drei Maß Mehl, grieß, k net e und m ache Kuchen! 18/7

Weizen-UndAbraham lief zu den Rindern und nahm einKalb, zart und gut , und gab es demKnecht ; und der beeilt e sich, es zuzuberei-

Trang 15

ten Und er holt e Rahm und Milch und

das Kalb, das er zubereit et hat t e, und

setzte es ihnen vor; und er stand vor ihnen

unter dem Baum, und sie aßen

18/9

Und sie sagt en zu ihm : Wo ist deine

Frau Sara? Und er sagt e: Dort im Zelt 18/10

Da sprach er: Wahrlich, übers Jahr um

diese Zeit k om m e ich w ieder zu dir, siehe,

dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn

Und Sara horcht e am Eingang des Zelt es,

der hint er ihm w ar 18/11

Abraham und Saraaber w aren alt , hochbet agt ; es erging Sara

nicht m ehr nach der Frauen Weise 18/ 12

Und Seran lacht e in ihrem I nnern und

sag-t e: Nachdem ich alsag-t gew orden bin, sollsag-t e

ich [ noch] Liebeslust haben? Und [ auch]

m ein Herr ist j a alt ! 18/13 Da sprach der

HERR zu Abraham : Warum hat Sara denn

gelacht und gesagt : Sollt e ich w irk lich

noch gebären, da ich doch alt bin? 18/14

Sollt e für den HERRN eine Sache zu w

un-derbar sein? Zur best im m t en Zeit k om m e

ich wieder zu dir, übers Jahr um diese Zeit,

dann hat Sara einen Sohn 18/15 Doch Sara

gelacht ! Denn sie fürcht et e sich Er aber

sprach: Nein, du hast doch gelacht!

Abrahams Bitte für Sodom

18/16

Und die Männer erhoben sich v on dort

und blick t en auf die Fläche v on Sodom

hinab; und Abraham ging m it ihnen, sie zu

begleiten 18/17 Der HERR aber sprach [ bei

sich] : Sollt e ich v or Abraham v erbergen,

w as ich t un w ill? 18/18

Abraham soll doch zueiner großen und m ächt igen Nat ion w er-

den, und in ihm sollen gesegnet w erden

alle Nat ionen der Erde! 18/19

Denn ich habeihn erk annt , dam it er seinen Söhnen und

seinem Haus nach ihm befehle, daß sie den

Weg des HERRN bew ahren, Gerecht igk eit

und Recht zu üben, dam it der HERR auf

Abraham k om m en lasse, w as er über ihn

geredet hat 18/20

Und der HERR sprach:

Gomorra, w ahrlich, es ist groß, und ihre

Sünde, w ahrlich, sie ist sehr schw er 18/21

I ch w ill doch hinabgehen und sehen, ob sie

ganz nach ihrem Geschrei, das v or mich

gek om m en ist , get an haben; und w enn

nicht, so will ich es wissen

18/22

Und die Männer w andt en sich v on dort

und gingen nach Sodom ; Abraham aber

blieb noch v or dem HERRN st ehen 18/23

Und Abraham t rat hinzu und sagt e: Willst

du w irk lich den Gerecht en m it dem recht en w egraffen? 18/24

Unge-Vielleicht gibt esfünfzig Gerechte innerhalb der Stadt Willst

du sie denn w egraffen und dem Ort nicht

v ergeben um der fünfzig Gerecht en willen,die darin sind? 18/25 Fern sei es v on dir, so

et w as zu t un, den Gerecht en m it demUngerecht en zu t öt en, so daß der Unge-recht e w äre w ie der Gerecht e; fern sei es

v on dir! Sollt e der Richt er der ganzen Erdenicht Recht üben? 18/26

Da sprach der

Gerecht e in der St adt finde, so w ill ich umihret w illen dem ganzen Ort v ergeben 18/27

Und Abraham ant w ort et e und sagt e: Siehedoch, ich habe m ich erdreist et , zu demHerrn zu reden, obw ohl ich St aub undAsche bin 18/28 Vielleicht fehlen an denfünfzig Gerecht en [ nur] fünf Willst du

v ernicht en? Da sprach er: I ch w ill [ sie]nicht v ernicht en, w enn ich dort 45

finde

reden, und sagt e: Vielleicht w erden dortvierzig gefunden Und er sprach: Ich will esnicht t un um der Vierzig w illen 18/30

Und ersagt e: Der Herr m öge doch nicht zürnen,daß ich [ noch einm al] rede! Vielleicht w er-den dort dreißig gefunden Und er sprach:

18/31

I ch w ill es nicht t un, w enn ich dortdreißig finde Da sagt e er: Siehe doch, ichhabe m ich erdreist et , zu dem Herrn zu

gefunden Und er sprach: I ch w ill nicht

v ernicht en um der Zw anzig w illen 18/32 Dasagt e er: Der Herr m öge doch nichtzürnen, ich w ill nur [ noch] dieses Malreden Vielleicht w erden dort zehn gefun-den Und er sprach: I ch w ill nicht v ernich-

t en um der Zehn w illen 18/33 Und der HERRging w eg, als er m it Abraham ausgeredethat t e; und Abraham k ehrt e zurück an sei-nen Ort

Das Gericht über Sodom und Gomorra Rettung Lots

-\19\

19/1

Und die beiden Engel k am en am Abendnach Sodom , als Lot [ gerade] im Tor v onSodom saß Und als Lot sie sah, st and erauf, [ ging] ihnen ent gegen und v erneigt esich m it dem Gesicht zur Erde; 19/2

und ersprach: Ach siehe, m eine Herren! Kehrtdoch ein in das Haus eures Knecht es, und

Trang 16

übernacht et , und w ascht eure Füße; m

or-gen früh m ögt ihr [ dann] eures Weges

zie-hen! Aber sie sagt en: Nein, sondern w ir

w ollen auf dem Plat z übernacht en 19/3

Als

er j edoch sehr in sie drang, k ehrt en sie bei

ihm ein und k am en in sein Haus Und er

m acht e ihnen ein Mahl, back t e

ungesäuer-t es Broungesäuer-t , und sie aßen 19/4 Noch hat t en sie

sich nicht niedergelegt , da um ringt en die

Männer der St adt , die Männer v on Sodom ,

das Haus, v om Knaben bis zum Greis, das

ganze Volk v on allen Enden [ der St adt ]

ihm : Wo sind die Männer, die diese Nacht

zu dir gek om m en sind? Führe sie zu uns

heraus, daß w ir sie erk ennen! 19/6

Da t ratLot zu ihnen hinaus an den Eingang und

schloß die Tür hint er sich zu; 19/7 und er

sagt e: Tut doch nicht s Böses, m eine

Brü-der! 19/8

Seht doch, ich habe zw ei Töcht er,

die k einen Mann erk annt haben; die w ill

ich zu euch herausbringen Tut ihnen, w ie

es gut ist in euren Augen! Nur diesen

Män-nern t ut nicht s, da sie nun einm al unt er

den Schat t en m eines Daches gek om m en

sind! 19/9

Aber sie sagt en: Zurück da! Und

sie sagt en: Da ist einer allein gek om m en,

sich als Frem der [ hier] aufzuhalt en, und

w ill sich [ schon] als Richt er aufspielen!

Nun, w ir w ollen dir Schlim m eres ant un als

j enen Und sie drangen hart ein auf den

Mann, auf Lot , und m acht en sich daran,

die Tür aufzubrechen 19/10

Da st reck t en dieMänner ihre Hand aus und bracht en Lot zu

sich herein ins Haus; und die Tür v

er-schlossen sie 19/11 Die Männer aber, die

am Eingang des Hauses w aren, schlugen

sie m it Blindheit , v om k leinst en bis zum

mühten, den Eingang zu finden

du hier noch j em anden? Einen Schw

ieger-sohn, und deine Söhne und deine Töcht er

oder einen, der sonst [ noch] in der St adt

zu dir gehört ? Führe [ sie] hinaus aus

die-sem Ort ! 19/13 Denn w ir w erden diesen Ort

vernichten, weil das Geschrei über sie groß

gew orden ist v or dem HERRN; und der

HERR hat uns gesandt , die St adt zu v

er-nichten 19/14

Da ging Lot hinaus und redete

zu seinen Schw iegersöhnen, die seine

Töcht er nehm en sollt en, und sagt e: Macht

euch auf, geht aus diesem Ort ! Denn der

HERR w ird die St adt v ernicht en Aber er

w ar in den Augen seiner Schw iegersöhne

w ie einer, der Scherz t reibt 19/15

Und

sobald die Morgenröt e aufging, drängt endie Engel Lot zur Eile und sagt en: Machedich auf, nim m deine Frau und deine bei-den Töcht er, die hier sind, dam it du nicht

w eggerafft w irst durch die Schuld derStadt! 19/16

Als er aber zögert e, ergriffendie Männer seine Hand und die Hand sei-ner Frau und die Hand seiner beiden Töch-

t er, w eil der HERR ihn v erschonen w ollt e,und führt en ihn hinaus und ließen ihnaußerhalb der St adt 19/17

Und es geschah,als sie sie ins Freie hinausgeführt hat t en,

da sprach er: Ret t e dich, [ es geht ] umdein Leben! Sieh nicht hint er dich, undbleib nicht st ehen in der ganzen Ebene[ des Jordan] ; ret t e dich auf das Gebirge,dam it du nicht w eggerafft w irst ! 19/18

Dasagt e Lot zu ihnen: Ach, nein, Herr! 19/19

Siehe doch, dein Knecht hat Gunst den in deinen Augen, und du hast deineGnade, die du an m ir erw iesen hast , großgem acht , m eine Seele am Leben zu erhal-

gefun-t en Aber ich k ann m ich nichgefun-t auf dasGebirge ret t en, es k önnt e das Unheil m ichereilen, daß ich st erbe 19/20 Siehe doch,diese St adt da ist nahe, dahin zu fliehen,sie ist j a [ nur] k lein; ich k önnt e m ich dochdahin ret t en - ist sie nicht k lein? - , dam it

m eine Seele am Leben bleibt 19/21

Dasprach er zu ihm : Siehe, auch darin habeich Rück sicht auf dich genom m en, daß ichdie St adt nicht um k ehre, v on der du gere-det hast 19/22

Schnell, ret t e dich dort hin!Denn ich k ann nicht s t un, bis du dort hingek om m en bist Daher nennt m an dieStadt Zoar

Aber seine Frau sahsich hint er ihm um ; da w urde sie zu einerSalzsäule 19/27 Und Abraham m acht e sichfrüh am Morgen auf an den Ort , w o er v ordem HERRN gest anden hat t e 19/28

Und erblick t e hinab auf die Fläche v on Sodomund Gormorra und auf die ganze Flächedes Landes [ in] der Ebene [ des Jordan] ,und er sah: und siehe, Rauch st ieg v omLand auf, w ie der Rauch eines Schm elz-ofens

Trang 17

der Ebene [ des Jordan] v ernicht et e, da

dacht e Got t an Abraham und geleit et e Lot

m it t en aus der Um k ehrung, als er die

St ädt e um k ehrt e, in denen Lot gew ohnt

hatte

Lot und seine Töchter

19/30

Lot aber zog v on Zoar hinauf und

w ohnt e im Gebirge, [ er] und seine beiden

Töcht er m it ihm ; denn er fürcht et e sich in

Zoar zu w ohnen Und er w ohnt e in einer

Höhle, er und seine beiden Töcht er 19/31

Und die Erstgeborene sprach zu der

Jünge-ren: Unser Vat er ist alt , und es gibt k einen

Mann im Land, der zu uns eingehen

k önnt e nach der Weise aller Welt 19/32

Komm, laß uns unserem Vat er Wein zu

t rink en geben und bei ihm liegen, dam it

w ir v on unserem Vat er Nachk om m enschaft

am Leben erhalt en! 19/33

Und sie gabenihrem Vat er in j ener Nacht Wein zu

t rink en, und die Erst geborene ging hinein

und legt e sich zu ihrem Vat er; er aber

m erk t e w eder [ et w as] v on ihrem

Und esgeschah am Morgen, da sprach die Erst ge-

borene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe

m ich gest ern abend zu m einem Vat er

gelegt Laß uns ihm auch diese Nacht Wein

zu t rink en geben, dann geh hinein, liege

bei ihm , dam it w ir v on unserem Vat er

Nachk om m enschaft am Leben erhalt en!

19/35

Da gaben sie auch in dieser Nacht

ihrem Vat er Wein zu t rink en, und die

Jün-gere st and auf und lag bei ihm ; und er

m erk t e w eder [ et w as] v on ihrem

Niederle-gen noch v on ihrem Aufst ehen 19/36

Unddie beiden Töcht er Lot s w urden v on ihrem

Vat er schw anger 19/37

Und die Erst rene gebar einen Sohn, und sie gab ihm

gebo-den Nam en Moab; der ist der Vat er der

Moabiter bis auf diesen Tag 19/38

Und dieJüngere, auch sie gebar einen Sohn, und

sie gab ihm den Nam en Ben-Ammi Der ist

der Vater der Söhne Ammon bis auf diesen

Tag Abraham und Sara bei Abimelech

\20\

20/1

Und Abraham brach v on dort auf ins

Land des Südens und w ohnt e zw ischen

Kadesch und Schur Als er sich in Gerar als

Frem der aufhielt , 20/2

sagt e Abraham v onseiner Frau Sara: Sie ist m eine Schw est er

Da sandt e Abimelech, der König v on

Gerar, hin und ließ Sara holen 20/3

Und

Got t k am zu Abimelech im Traum derNacht und sprach zu ihm : Siehe, du bistdes Todes w egen der Frau, die du genom -

m en hast ; denn sie ist eine v erheirat et eFrau 20/4

Abimelech aber hat t e sich ihrnicht genaht ; und er sprach: Herr, w illst

du denn eine gerecht e Nat ion erschlagen?

ist m eine Schw est er? Und sie, auch sieselbst hat gesagt : Er ist m ein Bruder I nLauterkeit meines Herzens und in Unschuld

m einer Hände habe ich das get an 20/6

Dasprach Got t im Traum zu ihm : Auch ichweiß, daß du in Laut erk eit deines Herzensdies get an hast , und so habe ich selbstdich auch dav on abgehalt en, gegen m ich

zu sündigen; darum habe ich dir nichtgest at t et , sie zu berühren 20/7 Und nun,gib die Frau des Mannes zurück ! Denn erist ein Prophet und w ird für dich bit t en,daß du am Leben bleibst ! Wenn du sieaber nicht zurück gibst , so w isse, daß dusterben mußt, du und alles, w as [ zu] dirgehört 20/8 Und Abimelech st and früh amMorgen auf und rief alle seine Knecht e undredet e alle diese Wort e v or ihren Ohren;

da fürcht et en sich die Männer sehr 20/9

Und Abimelech rief Abraham und sagt e zuihm : Was hast du uns anget an! Und w ashabe ich an dir gesündigt , daß du über

m ich und über m ein Königreich eine [ so]große Sünde gebracht hast ? Dinge, dienicht get an w erden dürfen, hast du m irangetan 20/10

Und Abimelech sagt e zuAbraham : Was hast du [ dam it ] beabsich-tigt, daß du dies get an hast ? 20/11 UndAbraham sprach: Weil ich [ m ir] sagt e:Gewiß gibt es k eine Got t esfurcht an die-sem Ort , und sie w erden m ich erschlagen

um m einer Frau w illen 20/12

Und sie istauch w irk lich m eine Schw est er; die Toch-

t er m eines Vat ers ist sie, nur nicht dieTocht er m einer Mut t er; so ist sie m eineFrau gew orden 20/13

Und es geschah, alsGot t m ich aus m eines Vat ers Haus [ ziehenund] um herirren ließ, da sagt e ich zu ihr:Das sei deine Gefälligk eit , die du m irerw eisen m ögest : An j edem Ort , w ohin w ir

k om m en, sage v on m ir: Er ist m einBruder! 20/14

Da nahm Abimelech Schafeund Rinder und Knecht e und Mägde undgab sie dem Abraham ; und [ auch] Sara,seine Frau, gab er ihm zurück 20/15 UndAbimelech sagt e: Siehe, m ein Land [ liegt ]

v or dir; w ohne, w o es gut ist in deinenAugen! 20/16

Und zu Sara sagt e er: Siehe,

Trang 18

Silber[-Schekel] gegeben; siehe, das sei

zu deinen Gunst en eine Augendeck e für

alle, die bei dir sind, und du bist in allem

gerechtfertigt 20/17

Und Abraham bet et e zuGot t ; und Got t heilt e Abimelech und seine

Frau und seine Mägde, so daß sie [ w ieder

Kinder] gebaren 20/18 Denn der HERR hat t e

j eden Mut t erleib dem Haus Abimelech

v ollst ändig v erschlossen um Saras w illen,

der Frau Abrahams

Die Geburt Isaaks

\21\

21/1

Und der HERR suchte Sara heim, wie er

gesagt hat t e, und der HERR t at an Sara,

w ie er geredet hat t e 21/2 Und Sara w urde

schw anger und gebar dem Abraham einen

Sohn in seinem Alt er, zu der best im m t en

Zeit , die Got t ihm gesagt hat t e 21/3

UndAbraham gab seinem Sohn, der ihm gebo-

ren w orden w ar, den Sara ihm geboren

hat t e, den Nam en Isaak 21/4 Und Abraham

beschnit t seinen Sohn Isaak, als er acht

Tage alt w ar, w ie Got t ihm gebot en hat t e

21/5

Abraham aber w ar hundert Jahre alt ,

als ihm sein Sohn Isaak geboren w urde

21/6

Und Sara sagt e: Got t hat m ir ein

Lachen bereit et ; j eder, der es hört , w ird

m ir zulachen 21/7

Und sie sagt e: Wer hät t e[ j e] dem Abraham v erk ündet : Sara st illt

einen Sohn!Denn ich habe [ ihm ] in seinem

Alter einen Sohn geboren

Ausweisung Hagars mit Ismael

21/8

Und das Kind w uchs und w urde ent

w öhnt ; und an dem Tag, als Isaak ent

-w öhnt -w urde, bereit et e Abraham ein

gro-ßes Mahl 21/9 Und Sara sah den Sohn der

Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham

geboren hat t e, scherzen 21/10

Da sagt e sie

zu Abraham : Vert reibe diese Magd und

ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd

soll nicht m it m einem Sohn Erbe w erden,

mit Isaak! 21/11 Und dieses Wort w ar sehr

übel in Abrahams Augen um seines Sohnes

willen 21/12

Aber Got t sprach zu Abraham :

Laß es nicht übel sein in deinen Augen

w egen des Jungen und w egen deiner

Magd; in allem , w as Sara zu dir sagt , höre

auf ihre St im m e! Denn nach Isaak soll dir

[ die] Nachk om m enschaft genannt w erden

21/13

Doch auch den Sohn der Magd w erde

ich zu einer Nat ion m achen, w eil er dein

Nachk om m e ist 21/14

m acht e sich früh am Morgen auf, und ernahm Brot und einen Schlauch Wasser undgab es der Hagar, legt e es auf ihre Schul-

t er und [ gab ihr] das Kind und schick t e siefort Da ging sie hin und irrt e in der Wüst evon Beerscheba um her 21/15

Als aber dasWasser im Schlauch zu Ende w ar, w arf siedas Kind unt er einen der St räucher; 21/16

und sie ging und set zt e sich gegenüberhin, einen Bogenschuß w eit ent fernt , dennsie sagt e [ sich] : I ch k ann das St erben desKindes nicht ansehen So set zt e sie sichgegenüber hin, erhob ihre St im m e undweinte 21/17

Got t aber hört e die St im m edes Jungen Da rief der Engel Got t es derHagar v om Him m el zu und sprach zu ihr:Was ist dir, Hagar? Fürcht e dich nicht !Denn Got t hat auf die St im m e des Jungengehört , dort w o er ist 21/18 St eh auf, nim mden Jungen, und fasse ihn m it deinerHand! Denn ich w ill ihn zu einer großenNat ion m achen 21/19

Und Got t öffnet e ihreAugen, und sie sah einen Wasserbrunnen;

da ging sie hin und füllt e den Schlauch m itWasser und gab dem Jungen zu t rink en

21/20

Got t aber w ar m it dem Jungen, und er

w urde groß und w ohnt e in der Wüst e; und

er w urde ein Bogenschüt ze 21/21

Und er

w ohnt e in der Wüst e Paran, und seineMut t er nahm ihm eine Frau aus dem LandÄgypten

Abrahams Vertrag mit Abimelech

sag-ten Abimelech und Pichol, sein ter, zu Abraham : Got t ist m it dir in allem ,

Heerobers-w as du t ust 21/23

So schw öre m ir nun hierbei Got t , daß du w eder an m ir noch anmeinem Sproß noch an m einen Nachk om -

m en bet rügerisch handeln w irst ! Nach derGnade, die ich dir erw iesen habe, sollst du

an m ir t un und an dem Land, in dem dudich als Frem der aufhält st 21/24

Da sprachAbraham : I ch w ill schw ören 21/25

Abrahamaber st ellt e Abimelech zur Rede w egeneines Wasserbrunnens, den AbimelechsKnecht e [ m it Gew alt ] w eggenom m en hat -ten 21/26

Da sagt e Abimelech: I ch w eißnicht, wer das getan hat; weder hast du es

m ir bericht et , noch habe ich [ dav on]gehört , außer heut e 21/27 Da nahm Abra-ham Schafe und Rinder und gab sie Abi-melech, und die beiden schlossen einenBund 21/28

Und Abraham st ellt e siebenSchafläm m er der Herde beiseit e 21/29

Dasagte Abimelech zu Abraham : Was sollen

Trang 19

diese sieben Schafläm m er, die du beiseit e

gest ellt hast ? 21/30 Und er sagt e: Die sieben

Schafläm m er sollst du v on m einer Hand

annehm en, dam it m ir [ das] zum Zeugnis

sei, daß ich diesen Brunnen gegraben

habe 21/31

Daher nennt m an diesen Ort

Beerscheba, w eil sie beide dort geschw

o-ren hat t en 21/32 So schlossen sie einen

Bund in Beerscheba Dann m acht en

Abi-melech und sein Heeroberster Pichol sich

auf und k ehrt en in das Land der Philist er

Und Abraham hielt sich [ noch] lange

Zeit als Fremder im Land der Philister auf

Abrahams Opfergang nach Morija

\22\

22/1

Und es geschah nach diesen Dingen,

da prüft e Got t den Abraham Und er

sprach zu ihm : Abraham ! Und er sagt e:

Hier bin ich! 22/2 Und er sprach: Nim m

liebhast, den Isaak, und ziehe hin in das

Land Morija, und opfere ihn dort als

Brandopfer auf einem der Berge, den ich

dir nennen w erde! 22/3 Da m acht e sich

Abraham früh am Morgen auf, sat t elt e

sei-nen Esel und nahm seine beiden Knecht e

m it sich und seinen Sohn Isaak Er

spal-t espal-t e Holz zum Brandopfer und m achspal-t e sich

auf und ging an den Ort , den Got t ihm

genannt hat t e 22/4 Am drit t en Tag erhob

Abraham seine Augen und sah den Ort von

ferne 22/5

Da sagt e Abraham zu seinen

Knecht en: Bleibt ihr m it dem Esel hier! I ch

aber und der Junge w ollen dort hin gehen

und anbet en und zu euch zurück k ehren

Brandopfer und legt e es auf seinen Sohn

Isaak, und in seine Hand nahm er das

Feuer und das Messer Und sie gingen

beide m it einander 22/7

Da sprach Isaak zuseinem Vat er Abraham und sagt e: Mein

Vat er! Und er sprach: Hier bin ich, m ein

Sohn Und er sagt e: Siehe, das Feuer und

das Holz! Wo aber ist das Schaf zum

Brandopfer? 22/8

Da sagt e Abraham : Got t

w ird sich das Schaf zum Brandopfer

ersehen, m ein Sohn Und sie gingen beide m it

-einander 22/9

Und sie k am en an den Ort ,den Got t ihm genannt hat t e Und Abraham

baut e dort den Alt ar und schicht et e das

Holz auf Dann band er seinen Sohn Isaak

und legt e ihn auf den Alt ar oben auf dasHolz 22/10 Und Abraham st reck t e seineHand aus und nahm das Messer, um sei-nen Sohn zu schlacht en 22/11

Da rief ihmder Engel des HERRN v om Him m el her zuund sprach: Abraham , Abraham ! Und ersagt e: Hier bin ich! 22/12 Und er sprach:

St reck e deine Hand nicht aus nach demJungen, und t u ihm nicht s! Denn nun habeich erk annt , daß du Got t fürcht est , da dudeinen Sohn, deinen einzigen, m ir nichtvorenthalten hast 22/13

Und Abraham erhobseine Augen und sah, und siehe, da w arein Widder hint en im Gest rüpp an seinenHörnern fest gehalt en Da ging Abrahamhin, nahm den Widder und opfert e ihnanst elle seines Sohnes als Brandopfer 22/14

Und Abraham gab diesem Ort den Nam en

`der HERR w ird ersehen', v on dem m anheut e [ noch] sagt : Auf dem Berg desHERRN w ird ersehen 22/15

Und der Engeldes HERRN rief Abraham ein zw eit es Mal

v om Him m el her zu 22/16

und sprach: I chschw öre bei m ir selbst , spricht der HERR,deshalb, w eil du das get an und deinenSohn, deinen einzigen, [ m ir] nicht v orent -halt en hast , 22/17

darum w erde ich dichreichlich segnen und deine Nachk om m enüberaus zahlreich m achen w ie die St ernedes Him m els und w ie der Sand, der amUfer des Meeres ist ; und deine Nachk om -

m enschaft w ird das Tor ihrer Feinde inBesit z nehm en 22/18

Und in deinem Sam en

w erden sich segnen alle Nat ionen der Erdedafür, daß du m einer St im m e gehorchthast 22/19 Dann k ehrt e Abraham zu seinenKnecht en zurück , und sie m acht en sich aufund zogen m it einander nach Beerscheba;und Abraham ließ sich in Beerseba nieder.Nachkommen Nahors

da w urde dem Abraham bericht et : Siehe,Milka, auch sie hat deinem Bruder NahorSöhne geboren: 22/21

Uz, seinen Erst

Kemuel, den Vat er Arams, 22/22 und Kesedund Haso und Pildasch und Jidlaf und Bet-uel 22/23

Betuel aber zeugt e Rebek k a.Diese acht gebar Milka dem Nahor, Abra-ham s Bruder 22/24

Und seine Nebenfrau,

Tahasch und Maacha

Saras Tod und Begräbnis

Trang 20

23/1

Und die Lebenszeit Saras bet rug 127

Jahre; [ das w aren] die Lebensj ahre Saras

23/2

Und Sara st arb zu Kirjat-Arba, das ist

Hebron, im Land Kanaan Und Abraham

ging hin, um über Sara zu k lagen und sie

zu bew einen 23/3 Dann st and Abraham auf

[ und ging] w eg v on seiner Tot en und

Ein Fremderund Beisasse bin ich bei euch Gebt mir ein

Erbbegräbnis bei euch, daß ich m eine Tot e

v on m einem Angesicht hinweg[bringe und]

begrabe! 23/5

Da antworteten die Söhne Het

Höreuns an, m ein Herr! Du bist ein Fürst Got -

t es unt er uns, begrabe deine Tot e in dem

auserlesenst en unserer Gräber! Keiner v on

uns w ird dir sein Grab v erw eigern, deine

Wille ist , daß ich m eine Tot e begrabe v on

m einem Angesicht hinw eg, so hört m ich

an, und legt Fürsprache für m ich ein bei

Efron, dem Sohn Zohars, 23/9

daß er mir dieHöhle Machpela gebe, die ihm gehört , die

am Ende seines Feldes [ liegt ] ; zum v ollen

Kaufpreis gebe er sie m ir zu einem

Erbbe-gräbnis in eurer Mit t e! 23/10

Efron aber saß

m it t en unt er den Söhnen Het Und Efron,

der Hetiter, ant w ort et e dem Abraham v or

den Ohren der Söhne Het, v or allen, die

ins Tor seiner St adt gek om m en w aren,

und sagt e: 23/11 Nein, m ein Herr, höre m ir

zu! Das Feld schenk e ich dir; und die

Höh-le, die darauf ist , dir schenk e ich sie; v or

den Augen der Kinder m eines Volk es

schenk e ich sie dir Begrabe deine Tot e!

Volk des Landes; 23/13 und er redet e zu

Efron v or den Ohren des Volk es des

Lan-des und sagt e: Ach, w enn du doch auf

m ich hören w ollt est ! I ch gebe [ dir] den

Kaufpreis des Feldes Nim m ihn v on m ir

an, daß ich m eine Tot e dort begraben

kann! 23/14

Da ant w ort et e Efron dem

Abra-ham und sagt e zu ihm : 23/15

Mein Herr,höre m ich an! Ein Land v on v ierhundert

Schekel Silber, w as ist das zw ischen m ir

und dir? So begrabe deine Tot e! 23/16 Und

Abraham hört e auf Efron; und Abraham

w og dem Efron das Geld dar, v on dem er

v or den Ohren der Söhne Het geredet hat

-t e, v ierhunder-t Schekel Silber, w ie es beim

Händler gängig ist 23/17

So fiel das Feld

Efrons, das bei Machpela gegenüber v onMamre [ liegt ] , das Feld und die Höhle, diedarauf w ar, und alle Bäum e auf dem Feldinnerhalb seiner ganzen Grenze ringsum

So fiel das Feld und die Höhle, diedarauf w ar, v on den Söhnen Het an Abra-ham als Erbbegräbnis

Werbung um Rebekka als Frau für Isaak

\24\

der HERR hat t e Abraham in allem net 24/2

geseg-Da sagt e Abraham zu seinemKnecht , dem Ält est en seines Hauses, deralles v erw alt et e, w as er hat t e: Lege dochdeine Hand unt er m eine Hüft e! 24/3 I ch w illdich schwören lassen bei dem HERRN, demGot t des Him m els und dem Got t der Erde,daß du m einem Sohn nicht eine Frau v onden Töcht ern der Kanaaniter nim m st , inderen Mit t e ich w ohne 24/4

Sondern dusollst in m ein Land und zu m einer Ver-

w andt schaft gehen und [ dort ] eine Fraufür m einen Sohn, für Isaak, nehm en! 24/5

Der Knecht aber sagt e zu ihm : Vielleicht

w ird die Frau m ir nicht in dieses Land gen w ollen Soll ich dann deinen Sohn indas Land zurück bringen, aus dem du aus-gezogen bist ? 24/6

fol-Da sagt e Abraham zuihm : Hüt e dich w ohl, m einen Sohn dort hinzurückzubringen! 24/7

Der HERR, der Got tdes Himmels, der mich aus dem Haus mei-nes Vat ers und aus dem Land m einer Ver-

w andt schaft genom m en und der zu m irgeredet und der m ir dies geschw oren hat :Deinen Nachk om m en w ill ich dieses Landgeben, der w ird seinen Engel v or dir her-senden, daß du eine Frau für m einen Sohn

v on dort holen k annst 24/8 Wenn aber dieFrau dir nicht folgen w ill, so bist du frei

v on diesem Schw ur Nur sollst du m einenSohn nicht dort hin zurück bringen! 24/9

Undder Knecht legt e seine Hand unt er dieHüft e Abraham s, seines Herrn, und schw orihm [in Hinsicht] auf dieses Wort

24/10

Dann nahm der Knecht zehn Kam ele

v on den Kam elen seines Herrn und zog hinund [ nahm ] allerlei Gut seines Herrn m it

Trang 21

sich Und er m acht e sich auf und zog nach

Aram-Naharaim, zu der St adt Nahors 24/11

Und er ließ die Kam ele niederknieen

drau-ßen v or der St adt am Wasserbrunnen um

die Abendzeit , zur Zeit , da die

Schöpferin-nen herausk om m en 24/12

Und er sagt e:

HERR, Got t m eines Herrn Abraham , laß es

m ir doch heut e begegnen, und erw eise

Siehe, ich st ehe an der Wasserquelle, und

die Töcht er der Leut e der St adt k om m en

heraus, um Wasser zu schöpfen 24/14

Möge

es nun geschehen: Das Mädchen, zu dem

ich sagen w erde: `Neige doch deinen

Krug, daß ich trinke!' und das [dann] sagt:

`Trinke! Und auch deine Kam ele w ill ich

t ränk en', das [ soll es sein, das] du für

dei-nen Knecht Isaak best im m t hast ! Und

daran w erde ich erk ennen, daß du an m

ei-nem Herrn Gnade erw iesen hast 24/15

Und

es geschah - er hat t e noch nicht

ausgere-det - und siehe, da k am Rebek k a heraus,

die dem Betuel geboren w ar, dem Sohn

der Milka, der Frau Nahors, des Bruders

Abraham s; [ sie t rug] ihren Krug auf ihrer

Schulter 24/16

Und das Mädchen w ar sehrschön v on Aussehen, eine Jungfrau, und

k ein Mann hat t e sie erk annt Sie st ieg zur

Quelle hinab, füllt e ihren Krug und st ieg

[ w ieder] herauf 24/17 Da lief ihr der Knecht

ent gegen und sagt e: Laß m ich doch ein

w enig Wasser aus deinem Krug schlürfen!

24/18

Und sie sagt e: Trink e, m ein Herr! Und

eilends ließ sie ihren Krug auf ihre Hand

herunt er und gab ihm zu t rink en 24/19 Und

als sie ihm genug zu t rink en gegeben hat

-t e, sag-t e sie: Auch für deine Kam ele w ill

ich schöpfen, bis sie genug get runk en

haben 24/20

Und sie eilt e und goß ihren

Krug aus in die Tränkrinne, lief noch

ein-m al zuein-m Brunnen, uein-m zu schöpfen, und

schöpft e so für alle seine Kam ele 24/21 Der

Mann aber sah ihr zu, schw eigend, um zu

erk ennen, ob der HERR seine Reise w ürde

gelingen lassen oder nicht 24/22

Und esgeschah, als die Kam ele genug get runk en

hat t en, da nahm der Mann einen goldenen

Ring, ein halber Schekel sein Gew icht , und

zw ei Spangen für ihre Handgelenk e, zehn

[Schekel] Gold ihr Gew icht ; 24/23

und ersagt e: Wessen Tocht er bist du? Sage es

m ir doch! Gibt es im Haus deines Vat ers

Plat z für uns zu übernacht en? 24/24 Da

sagt e sie zu ihm : I ch bin die Tocht er

Bet-uels, des Sohnes der Milka, den sie dem

Nahor geboren hat 24/25

Und sie sagt e[ w eit er] zu ihm : Sow ohl St roh als auch

Futter ist bei uns in Menge, auch Platz zumÜbernachten 24/26 Da v erneigt e sich derMann und warf sich nieder vor dem HERRN

24/27

und sprach: Gepriesen sei der HERR,der Got t m eines Herrn Abraham , der seine

Herrn nicht hat aufhören lassen! Mich hatder HERR den Weg zum Haus der Brüdermeines Herrn geführt

er st and [ noch] bei den Kam elen an derQuelle 24/31

Und er sprach: Kom m herein,

du Gesegnet er des HERRN! Warum st ehst

du draußen? Habe ich doch schon dasHaus aufgeräum t , und [ auch] für dieKam ele ist Plat z da 24/32

Da k am der Mannins Haus; und m an sat t elt e die Kam ele abund gab den Kam elen St roh und Fut t er,[ ihm ] aber Wasser, um seine Füße zu

w aschen und die Füße der Männer, die beiihm w aren 24/33

Dann w urde ihm zu essen

v orgeset zt Er aber sagt e: I ch w ill nichtessen, bis ich m eine Wort e geredet habe.Und er sagt e: Rede! 24/34

Da sagt e er: I chbin Abraham s Knecht 24/35 Der HERR hat

m einen Herrn sehr gesegnet , so daß ergroß gew orden ist Er hat ihm Schafe undRinder gegeben, Silber und Gold, dazuKnecht e und Mägde, Kam ele und Esel 24/36

Und Sara, die Frau m eines Herrn, hat m nem Herrn einen Sohn geboren, nachdemsie schon alt gew orden w ar; dem hat eralles, w as er hat , übergeben 24/37

ei-MeinHerr aber hat m ich schw ören lassen undgesagt : Du sollst für m einen Sohn nichteine Frau v on den Töcht ern der Kanaaniternehm en, in deren Land ich w ohne; 24/38

sondern zu dem Haus m eines Vat ers und

zu m einer Sippe sollst du gehen und [ dort ]für m einen Sohn eine Frau nehm en! 24/39

Und ich sagt e zu m einem Herrn: Vielleicht

w ill die Frau m ir nicht folgen 24/40 Da sagt e

er zu mir: Der HERR, vor dessen Angesichtich gelebt habe, w ird seinen Engel m it dirsenden und w ird deine Reise gelingen las-sen, daß du für meinen Sohn eine Frau aus

m einer Sippe und aus dem Haus m eines

Trang 22

Vat ers nim m st Dann bist du frei v on

dem Schw ur: Wenn du zu m einer Sippe

k om m st und w enn sie sie dir nicht geben,

dann bist du ent last et v on dem Schw ur

24/42

So k am ich heut e zu der Quelle und

Abraham , w enn du doch Gelingen geben

w ollt est zu m einem Weg, auf dem ich

gehe! 24/43

Siehe, ich st ehe bei der

Wasser-quelle Möge es nun geschehen, daß das

Mädchen, das herauskommt, um zu

schöp-fen, und zu dem ich sage: `Gib m ir doch

ein wenig Wasser aus deinem Krug zu

trin-ken!' 24/44

und das [ dann] zu m ir sagt :

`Trinke du, und auch für deine Kam ele w ill

ich schöpfen', [daß dies] die Frau sei, die

der HERR für den Sohn m eines Herrn

best im m t hat ! 24/45 I ch hat t e in m einem

Herzen noch nicht ausgeredet , siehe, da

k am Rebek k a heraus m it ihrem Krug auf

ihrer Schult er; und sie st ieg zur Quelle

hinab und schöpft e Da sagt e ich zu ihr:

Gib m ir doch zu t rink en! 24/46

Und eilendsließ sie ihren Krug v on ihrer Schult er

herunt er und sagt e: Trink e, und auch

deine Kam ele w ill ich t ränk en Da t rank

ich, und sie t ränk t e auch die Kam ele 24/47

Und ich fragt e sie und sprach: Wessen

Tocht er bist du? Und sie sagt e: Die

Toch-ter Betuels, des Sohnes Nahors, den Milka

ihm geboren hat Und ich legt e den Ring

an ihre Nase und die Spangen an ihre

Handgelenke 24/48

Dann v erneigt e ich m ichund w arf m ich v or dem HERRN nieder und

dank t e dem HERRN, dem Got t m eines

Herrn Abraham, der mich den rechten Weg

geführt hat t e, die Tocht er des Bruders

m eines Herrn für seinen Sohn zu nehm en

24/49

Und nun, w enn ihr Gnade und Treue

an m einem Herrn erw eisen w ollt , so t eilt

es m ir m it ; und w enn nicht , so t eilt es m ir

[ auch] m it ! Und ich w erde m ich zur

Rech-ten oder zur Linken wenden

24/50

Da ant w ort et en Laban und Betuel und

sagt en: Vom HERRN ist die Sache

ausge-gangen; w ir k önnen dir nicht s sagen,

Siehe,Rebekka ist vor dir: Nimm sie und geh hin,

daß sie die Frau des Sohnes deines Herrn

w erde, w ie der HERR geredet hat ! 24/52

Und

es geschah, als Abraham s Knecht ihre

Wort e hört e, da w arf er sich zur Erde

nie-der v or dem HERRN 24/53

Und der Knechtholt e silbernes Geschm eide und goldenes

Geschm eide und Kleider herv or und gab

sie der Rebek k a; und Kost bark eit en gab er

aßen und t rank en sie, er und die Männer,die bei ihm w aren, und übernacht et en.Aber am Morgen st anden sie auf, und ersagte: Entlaßt m ich zu m einem Herrn! 24/55

Da sagt en ihr Bruder und ihre Mut t er: Laßdas Mädchen [ noch einige] Tage oder zehnbei uns bleiben, danach m agst du gehen

24/56

Er aber sagt e zu ihnen: Halt et m ichnicht auf, da der HERR m eine Reise hatgelingen lassen; entlaßt m ich, daß ich zu

m einem Herrn ziehe! 24/57

Da sagt en sie:Laßt uns das Mädchen rufen und ihren

Rebek k a und sagt en zu ihr: Willst du m itdiesem Mann gehen? Sie sagt e: I ch w illgehen 24/59

So ent ließen sie ihre Schw est erRebek k a m it ihrer Am m e und den KnechtAbraham s und seine Männer 24/60 Und siesegnet en Rebek k a und sprachen zu ihr:

Du, unsere Schw est er, w erde zu t

ausendm al Zehnt ausenden, und deine Nachk oausendm

-m en -m ögen das Tor ihrer Hasser in Besit znehm en! 24/61 Und Rebek k a m acht e sich

m it ihren Mädchen auf, und sie best iegendie Kam ele und folgt en dem Mann Undder Knecht nahm Rebek k a und zog hin

24/62

Isaak aber w ar v on einem Gang zumBrunnen Lachai-Roi gek om m en; er w ohnt e

Isaak aber w ar hinausgegangen, um aufdem Feld zu sinnen beim Anbruch desAbends Und er erhob seine Augen undsah, und siehe, Kam ele k am en 24/64

Und[ auch] Rebek k a erhob ihre Augen und sahIsaak Da glit t sie v om Kam el 24/65 undsagte zu dem Knecht: Wer ist dieser Mann,der uns da auf dem Feld ent gegenk om m t ?Und der Knecht sagt e: Das ist m ein Herr

Da nahm sie den Schleier und v erhüllt esich 24/66 Der Knecht aber erzählt e Isaakall die Dinge, die er ausgerichtet hatte 24/67

Dann führt e Isaak sie in das Zelt seinerMutter Sara; und er nahm Rebek k a, undsie w urde seine Frau, und er gew ann sielieb Und Isaak t röst et e sich nach [ demTod] seiner Mutter

Abrahams neue Ehe, Tod und Begräbnis

Trang 23

Jischbak und Schuach Jokschan aber

zeugt e Saba und Dedan; und die Söhne

Dedans w aren die Aschuriter und

Letuschi-ter und LeummiLetuschi-ter 25/4

Und die SöhneMidians: Efa und Efer, Henoch, Abida und

Eldaa Diese alle sind Söhne der Ketura

er hat t e 25/6 Und den Söhnen der

Neben-frauen, die Abraham hat t e, gab Abraham

Geschenk e; und er schick t e sie, w ährend

er noch lebt e, v on seinem Sohn Isaak

w eg, nach Ost en in das Land des Ost ens

Abraham s, die er lebt e: 175

Jahre 25/8

UndAbraham v erschied und st arb in gut em

Alt er, alt und [ der Tage] sat t , und w urde

v ersam m elt zu seinen Völk ern 25/9

Undseine Söhne Isaak und Ismael begruben

ihn in der Höhle Machpela, auf dem Feld

des Hetiters Efron, des Sohnes Zohars, das

gegenüber Mamre [ liegt ] , 25/10

[ auf] demFeld, das Abraham v on den Söhnen Het

gek auft hat t e; dort w urden Abraham und

geschah nach dem Tode Abraham s, da

segnet e Got t Isaak, seinen Sohn; und

Isaak wohnte bei dem Brunnen Lachai-Roi

Nachkommen Ismaels

V 12-16: 1Chr 1,29-31

25/12

Das ist die Geschlecht erfolge Ismaels,

des Sohnes Abraham s, den die Ägy pt erin

Hagar, die Magd Saras, dem Abraham

geboren hat ; 25/13 und dies sind die Nam en

der Söhne Ismaels m it ihren Nam en, nach

ihrer Geschlecht erfolge: Der Erst geborene

Ismaels: Nebajot, dann Kedar und Adbeel

und Mibsam 25/14

und Mischma und Dumaund Massa, 25/15 Hadad und Tema, Jetur,

Söhne Ismaels, und das sind ihre Nam en

in ihren Gehöft en und in ihren Zelt lagern;

zw ölf Fürst en nach ihren Völk erschaft en

25/17

Ismaels: 137 Jahre; und er v erschied und

st arb und w urde v ersam m elt zu seinen

Völkern 25/18

Und sie w ohnt en v on Hawila

an bis nach Schur, das v or Ägy pt en liegt ,

nach Assur hin So set zt e er sich allen

sei-nen Brüdern v ors Gesicht Nachk om m en

Isaaks: Esau und Jakob

25/19

Das ist die Geschlecht erfolge Isaaks,

des Sohnes

Und Isaak w ar v ierzig Jahre alt , als er sichRebek k a zur Frau nahm , die Tocht er desAramäers Betuel aus Paddan-Aram, dieSchw est er des Aramäers Laban 25/21

UndIsaak bat den HERRN für seine Frau, dennsie w ar unfrucht bar; da ließ der HERR sich

v on ihm erbit t en, und Rebek k a, seineFrau, w urde schw anger 25/22 Und die Kin-der st ießen sich in ihrem Leib Da sagt esie: Wenn es so st eht , w arum [ t rifft ] m ichdies? Und sie ging hin, den HERRN zubefragen 25/23

Der HERR aber sprach zuihr:

Zw ei Nat ionen sind in deinem Leib, und

zw ei Volk sst äm m e scheiden sich aus nem I nnern; und ein Volk sst am m w ird

dei-st ärk er sein als der andere, und der Ält erewird dem Jüngeren dienen

25/24

Und als ihre Tage erfüllt w aren, daßsie gebären sollt e, siehe, da w aren Zw il-linge in ihrem Leib 25/25

Und der erst e k amheraus, röt lich, ganz [ und gar] w ie einhaariger Mant el; und m an gab ihm denNam en Esau 25/26

Und danach k am seinBruder heraus, und seine Hand hielt dieFerse Esaus Da gab m an ihm den Nam enJakob Und Isaak war sechzig Jahre alt, alssie geboren wurden

25/27

Und die Jungen w uchsen heran Esau

w urde ein j agdk undiger Mann, ein Manndes [ freien] Feldes; Jak ob aber w ar eingesit t et er Mann, der bei den Zelt en blieb

Wild-bret w ar nach seinem Mund; Rebek k a aberhatte Jakob lieb

Esau v erk auft sein Erst geburt srecht 25/29

Einst k ocht e Jak ob ein Gericht Da k amEsau v om Feld, und er w ar erschöpft 25/30

Und Esau sagt e zu Jak ob: Laß m ich dochschnell essen v on dem Rot en, dem Rot en

da, denn ich bin erschöpft ! Darum gab

m an ihm den Nam en Edom 25/31

Da sagt eJak ob: Verk aufe m ir heut e dein Erst ge-burtsrecht! 25/32

Esau sagt e: Siehe, ichgehe [ j a doch] dem St erben ent gegen.Was soll m ir da das Erst geburt srecht ? 25/33

Jak ob aber sagt e: Schw öre m ir heut e! Daschw or er ihm und v erk auft e sein Erst ge-burt srecht an Jak ob 25/34 Und Jak ob gabEsau Brot und ein Gericht Linsen; und er

aß und t rank und st and auf und gingdav on So v eracht et e Esau das Erst ge-burtsrecht

Trang 24

Isaak und Abimelech.

\26\

26/1

Und es ent st and eine Hungersnot im

Lande, nach der v origen Hungersnot , die

in den Tagen Abraham s gew esen w ar Da

ging Isaak zu Abimelech, dem König der

Philist er, nach Gerar 26/2

Und der HERRerschien ihm und sprach: Zieh nicht hinab

nach Ägy pt en; bleibe in dem Land, das ich

dir sage! 26/3 Halt e dich als Frem der auf in

diesem Land! Und ich w erde m it dir sein

und dich segnen; denn dir und deinen

Nachk om m en w erde ich alle diese Länder

geben, und ich w erde den Schw ur aufrecht

erhalt en, den ich deinem Vat er Abraham

geschw oren habe 26/4 Und ich w erde deine

Nachk om m en zahlreich m achen w ie die

St erne des Him m els und deinen Nachk om

-m en alle diese Länder geben; und -m it

dei-nen Nachk om m en w erden sich segdei-nen alle

Nat ionen der Erde 26/5 dafür, daß Abraham

m einer St im m e gehorcht und m eine

Vor-schrift en gehalt en hat , m eine Gebot e,

m eine Ordnungen und m eine Geset ze 26/6

So blieb Isaak in Gerar

seiner Frau erk undigt en, da sagt e er: Sie

ist m eine Schw est er Denn er fürcht et e

sich zu sagen: m eine Frau [ Er dacht e

näm lich: ] Die Männer des Ort es k önnt en

m ich sonst w egen Rebek k a erschlagen;

denn sie ist schön v on Aussehen 26/8 Und

es geschah, als er längere Zeit dort w ar,

da blick t e Abimelech, der König der

Philis-t er, durchs FensPhilis-t er herab und er sah, und

siehe, Isaak k ost e m it Rebek k a, seiner

Frau 26/9 Da rief Abimelech den Isaak und

sagt e: Siehe, sie ist j a deine Frau! Wie

k onnt est du sagen: Sie ist m eine Schw

es-t er? Da sages-t e Isaak zu ihm : Weil ich [ m ir]

sagt e: I ch k önnt e sonst ihret w egen st

er-ben 26/10

Und Abimelech sprach: Was hast

du uns da anget an! Wie leicht hät t e einer

aus dem Volk bei deiner Frau liegen k

ön-nen, und du hät t est Schuld über uns

Und Isaak sät e in diesem Land und

gew ann in j enem Jahr das Hundert fache;

so segnet e ihn der HERR 26/13

Und derMann w urde reich und w urde im m er rei-

hat t e Schafherden und Rinderherden und

v iel Gesinde Da beneidet en ihn die ter 26/15

Philis-Und alle Brunnen, die die Knecht eseines Vat ers in den Tagen seines Vat ersAbraham gegraben hat t en, die v erst opft endie Philist er und füllt en sie m it Erde 26/16

Und Abimelech sagt e zu Isaak: Zieh w eg

v on uns, denn du bist uns v iel zu m ächt iggeworden! 26/17

Da zog Isaak v on dort[ w eg] und schlug sein Lager im Tal Gerarauf und blieb dort

26/18

Und Isaak grub die Wasserbrunnen

w ieder auf, die sie in den Tagen seinesVat ers Abraham gegraben und die die Phi-lister nach Abrahams Tod verstopft hatten;und er gab ihnen [ dieselben] Nam en w iedie Nam en, die ihnen sein Vat er gegebenhatte 26/19

Und die Knecht e Isaaks gruben

im Tal und fanden dort einen Brunnen m itlebendigem Wasser 26/20

Da st rit t en sichdie Hirt en v on Gerar m it den Hirt en Isaaksund sagt en: Uns gehört das Wasser! Dagab er dem Brunnen den Nam en Esek,

w eil sie m it ihm gezank t hat t en 26/21

Danngruben sie einen anderen Brunnen, aberauch um den st rit t en sie sich Da gab erihm den Nam en Sitna 26/22

Und er brach

v on dort auf und grub [ noch] einen ren Brunnen, und um den st rit t en sie sichnicht Da gab er ihm den Nam en Rechobotund sagt e: Denn j et zt hat der HERR uns

ande-w eit en Raum geschafft , und ande-w ir ande-w erdenfrucht bar sein im Land 26/23 Dann zog er

v on dort hinauf nach Beerscheba 26/24 Undder HERR erschien ihm in j ener Nacht undsprach: I ch bin der Got t deines Vat ersAbraham Fürcht e dich nicht ! Denn ich bin

m it dir, und ich w erde dich segnen unddeine Nachk om m en v erm ehren um m einesKnecht es Abraham w illen 26/25 Und derbaut e dort einen Alt ar und rief den Nam endes HERRN an und schlug dort sein Zeltauf Und die Knecht e Isaaks gruben dorteinen Brunnen

m it seinem Freund Ahusat und seinemHeerobersten Pichol 26/27

Da sagt e Isaak

zu ihnen: Warum k om m t ihr zu m ir, da ihrmich doch haßt und mich von euch wegge-schick t habt ? 26/28 Sie aber sagt en: Wirhaben deut lich gesehen, daß der HERR m itdir ist ; und w ir haben [ uns] gesagt : Es sollein Schw ur zw ischen uns sein, zw ischenuns und dir; w ir w ollen einen Bund m it dirschließen, 26/29

daß du uns nicht s Böses

Trang 25

ant ust , so w ie w ir dich nicht anget ast et

haben und w ie w ir dir nur Gut es erw iesen

und dich haben in Frieden ziehen lassen

Du bist nun einm al ein Gesegnet er des

HERRN 26/30

Da m acht e er ihnen ein Mahl,

und sie aßen und t rank en 26/31

Und sie

st anden früh am Morgen auf und schw oren

einer dem andern Dann ent ließ Isaak sie,

und sie gingen in Frieden v on ihm fort

-26/32

Und es geschah an j enem Tag, da

kamen Isaaks Knecht e und bericht et en

ihm v on dem Brunnen, den sie gegraben

hat t en, und sagt en zu ihm : Wir haben

Wasser gefunden 26/33

Da nannt e er ihnSibea; daher [ laut et ] der Nam e der St adt

Beerscheba bis auf diesen Tag

Esaus erste Heirat

26/34

Und Esau w ar v ierzig Jahre alt , da

nahm er Jehudit, die Tocht er des Hetiters

Beeri, zur Frau und Basemat, die Tocht er

des Hetiters Elon 26/35

Und sie w aren einHerzeleid für Isaak und Rebekka

Jakobs Betrug - Isaaks Segen

\27\

und seine Augen t rübe w aren, so daß er

nicht m ehr sehen k onnt e, da rief er seinen

ält eren Sohn Esau und sagt e zu ihm : Mein

Sohn! Und er sagt e zu ihm : Hier bin ich!

gew orden, ich k enne nicht den Tag m eines

Todes 27/3

Und nun nim m doch dein[Jagd-]Gerät, deinen Köcher und deinen

Bogen, und gehe hinaus aufs Feld und

erj age m ir ein Wildbret ; 27/4

und bereit e

m ir einen Leck erbissen, w ie ich ihn liebe,

und bring ihn m ir her, daß ich esse, dam it

m eine Seele dich segnet , bev or ich st erbe!

27/5

Rebek k a aber hat t e gehört , w ie Isaak

zu seinem Sohn Esau redet e Und Esau

ging aufs Feld, um ein Wildbret zu erjagen,

um es [ heim ] zubringen 27/6 Da sagt e

Rebek k a zu ihrem Sohn Jak ob: Siehe, ich

habe deinen Vat er zu deinem Bruder Esau

so reden hören: 27/7

Bring m ir ein Wildbretund bereit e m ir einen Leck erbissen, daß

ich esse und daß ich dich v or dem HERRN

segne, bevor ich sterbe! 27/8 Und nun, mein

Sohn, höre auf m eine St im m e in dem , w as

ich dir auft rage! 27/9

Geh doch zur Herde,und hole m ir v on dort zw ei gut e Ziegen-

böckchen! Und ich w ill sie zu einem

Leck erbissen für deinen Vat er zubereit en,

w ie er es liebt 27/10 Dann sollst du es nem Vat er bringen, daß er ißt, dam it erdich v or seinem Tod segnet 27/11

dei-Da sagt eJak ob zu Rebek k a, seiner Mut t er: Siehe,

m ein Bruder Esau ist ein behaart er Mann,und ich bin ein glat t er Mann 27/12 Vielleichtbet ast et m ich m ein Vat er; dann w äre ich

in seinen Augen w ie einer, der Spot t [ m itihm ] t reibt , und w ürde Fluch auf m ichbringen und nicht Segen 27/13

Seine Mut t eraber sagt e zu ihm : Dein Fluch [ k om m e]auf m ich, m ein Sohn! Höre nur auf m eineStimme, und geh, hole mir!

27/14

Und er ging und holt e und bracht e[ sie] seiner Mut t er Und seine Mut t erbereit et e einen Leck erbissen, w ie seinVat er es gern hat t e 27/15 Dann nahmRebek k a die gut en Kleider ihres ält erenSohnes Esau, die bei ihr im Haus w aren,und zog sie ihrem j üngeren Sohn Jak ob

Die Felle der Ziegenböckchen aberzog sie über seine Hände und über dieGlät t e seines Halses, 27/17 und sie gab denLeck erbissen und das Brot , das sie bereit ethat t e, in die Hand ihres Sohnes Jak ob

27/18

So ging er zu seinem Vat er hinein undsagt e: Mein Vat er! Und er sagt e: Hier binich Wer bist du, m ein Sohn? 27/19 Da sagt eJak ob zu seinem Vat er: I ch bin Esau, deinErst geborener; ich habe get an, w ie du zu

m ir geredet hast Richt e dich doch auf,set ze dich, und iß v on m einem Wildbret ,dam it deine Seele m ich segnet ! 27/20 Isaakaber sagt e zu seinem Sohn: Wie hast du

es denn so schnell gefunden, m ein Sohn?

Er sagt e: Weil der HERR, dein Got t , es m irbegegnen ließ 27/21

Da sagt e Isaak zuJak ob: Trit t doch heran, daß ich dichbet ast e, m ein Sohn, ob du w irk lich m einSohn Esau bist oder nicht ! 27/22 Und Jak ob

t rat zu seinem Vat er Isaak heran; und erbet ast et e ihn und sagt e: Die St im m e istJak obs St im m e, aber die Hände sind EsausHände 27/23

Und er erk annt e ihn nicht , w eilseine Hände behaart w aren w ie die Händeseines Bruders Esau Da segnet e er ihn

27/24

Und er sagt e: Bist du w irk lich m einSohn Esau? Er aber sagt e: I ch bin's 27/25

Da sagt e er: Reiche es m ir her! I ch w ill

v on dem Wildbret m eines Sohnes essen,dam it m eine Seele dich segnet Und erreicht e es ihm hin, so daß er aß Auchbracht e er ihm Wein, und er t rank 27/26

Dann sagt e sein Vat er Isaak zu ihm : Trit tdoch heran und küß m ich, m ein Sohn! Da

Trang 26

trat er heran und küßte ihn Und als er

den Geruch seiner Kleider roch, da segnete

er ihn und sprach:

Siehe, der Geruch m eines Sohnes ist w ie

der Geruch eines Feldes, das der HERR

gesegnet hat

27/28

So gebe dir Got t v om Tau des Him

-m els und v o-m Fet t der Erde und v on Korn

und Most die Fülle!

er-schaft en sich v or dir niederbeugen! Sei

Herr über deine Brüder, und v or dir sollen

Mut t er! Die dir fluchen, seien v erflucht ,

und die dich segnen, seien gesegnet!

27/30

Und es geschah, sobald Isaak geendet

hatte, Jakob zu segnen, ja, es geschah, als

Jakob gerade eben von seinem Vater Isaak

hinausgegangen w ar, da k am sein Bruder

Esau v on seiner Jagd 27/31 Und auch er

bereit et e einen Leck erbissen, bracht e ihn

zu seinem Vat er und sagt e zu seinem

Vat er: Mein Vat er richt e sich auf und esse

v on dem Wildbret seines Sohnes, dam it

deine Seele m ich segne! 27/32

Da sagt e seinVater Isaak zu ihm : Wer bist du? Er sagt e:

I ch bin dein erst geborener Sohn Esau 27/33

Da erschrak Isaak m it großem Schreck en

über alle Maßen und sagt e: Wer w ar denn

der, der ein Wildbret erj agt und m ir

gebracht hat , daß ich v on allem gegessen

habe, bev or du k am st , und ich ihn

geseg-net habe? Er w ird auch geseggeseg-net bleiben

27/34

Als Esau die Wort e seines Vat ers

hört e, da schrie er m it laut em und erbit

-tertem Geschrei über alle Maßen und sagte

zu seinem Vat er: Segne m ich, auch m ich,

m ein Vat er! 27/35 Er aber sagt e: Dein

Bru-der ist m it Bet rug gek om m en und hat

dei-nen Segen w eggenom m en 27/36

Da sagt eer: Heißt er darum Jakob, weil er mich nun

[ schon] zw eim al bet rogen hat ? Mein Erst

-geburt srecht hat er genom m en, und siehe,

j et zt hat er [ auch] m einen Segen genom

-m en! Und er sagt e: Hast du -m ir k einen

Segen aufbehalt en? 27/37

Da ant w ort et eIsaak und sagt e zu Esau: Siehe, ich habe

ihn zum Herrn über dich geset zt und alle

seine Brüder ihm zu Knecht en gegeben,

und m it Korn und Most habe ich ihn v

erse-hen, und nun, w as k ann ich [ da noch] für

dich t un, m ein Sohn? 27/38

Da sagt e Esau

zu seinem Vat er: Hast du [ nur diesen]

einen Segen, m ein Vat er? Segne m ich,auch m ich, m ein Vat er! Und Esau erhobseine St im m e und w eint e 27/39

Da ant w tete sein Vater Isaak und sagte zu ihm:

or-Siehe, fern v om Fet t der Erde w ird deinWohnsit z sein und fern v om Tau des Him -mels oben

27/40

Von deinem Schw ert w irst du leben,und deinem Bruder w irst du dienen Doch

w ird es geschehen, w enn du dich

los-m achst , w irst du sein Joch v on deinelos-mHals wegreißen

Esaus Rachegedanken

des Segens, mit dem sein Vater ihn net hat t e; und Esau sagt e in seinem Her-zen: Es nahen die Tage der Trauer ummeinen Vater, dann werde ich meinen Bru-der Jak ob erschlagen 27/42

geseg-Als nun derRebek k a die Wort e ihres ält eren SohnesEsau bericht et w urden, da sandt e sie hin,rief ihren j üngeren Sohn Jak ob und sagt e

zu ihm : Siehe, dein Bruder Esau w ill an dirRache nehm en [ und] dich erschlagen 27/43

Und nun, mein Sohn, höre auf meine

Stim-m e, und Stim-m ache dich auf, flieh zu Stim-m eineStim-mBruder Laban, nach Haran; 27/44

und bleibeinige Tage bei ihm , bis der Grim m deinesBruders sich w endet , 27/45

bis der Zorn nes Bruders sich v on dir abw endet und ervergißt, w as du ihm anget an hast ! Dann

dei-w ill ich hinsenden und dich v on dort holenlassen Warum sollt e ich euch beide aneinem Tag verlieren?

27/46

Und Rebek k a sagt e zu Isaak: I ch bindes Lebens überdrüssig w egen der Töch-ter Hets Wenn Jak ob [ auch] eine Frau w iediese nim m t , v on den Töcht ern Hets, v onden Töcht ern des Landes, w as sollt e m ir[dann noch] das Leben?

Jakobs Flucht nach Haran

\28\

28/1

Da rief Isaak den Jak ob und segnet eihn Und er befahl ihm und sagt e zu ihm :Nim m dir nicht eine Frau v on den Töch-tern Kanaans! 28/2

Mache dich auf, gehnach Paddan-Aram zum Haus Betuels, desVat ers deiner Mut t er, und nim m dir v ondort eine Frau v on den Töcht ern Labans,

Trang 27

des Bruders deiner Mut t er! Got t , der

Allm ächt ige, segne dich und m ache dich

frucht bar und v erm ehre dich, daß du zu

einer Schar v on Völk ern w erdest ; 28/4

und

er gebe dir den Segen Abraham s, dir und

deiner Nachk om m enschaft m it dir, dam it

du das Land deiner Fremdlingschaft, das

Got t dem Abraham gegeben hat , in Besit z

nehmest! 28/5

So ent ließ Isaak den Jak ob,und er ging nach Paddan-Aram zu Laban,

dem Sohn des Aramäers Betuel, dem

Bru-der Rebek k as, Bru-der Mut t er Jak obs und

Esaus

Esaus andere Frau

28/6

Und als Esau sah, daß Isaak den Jak ob

gesegnet und ihn nach PaddanAram ent

-lassen hat t e, sich v on dort eine Frau zu

nehm en, indem er ihn segnet e und ihm

gebot : Nim m j a nicht eine Frau v on den

Töchtern Kanaans! 28/7

und daß Jak ob nem Vat er und seiner Mut t er gehorcht e

Esau, daß die Töcht er Kanaans übel w aren

in den Augen seines Vat ers Isaak, 28/9

undEsau ging zu Ismael und nahm sich Maha-

lat zur Frau, die Tocht er Ismaels, des

Soh-nes Abraham s, die Schw est er Nebajots, zu

seinen [anderen] Frauen hinzu

Jakobs Traum und Gelübde

28/10

Und Jak ob zog aus v on Beerscheba

und ging nach Haran 28/11 Und er gelangt e

an eine St ät t e und übernacht et e dort ;

denn die Sonne w ar [ schon] unt

ergegan-gen Und er nahm [ einen] v on den St einen

der St ät t e und legt e ihn an sein Kopfende

und legt e sich nieder an j ener St ät t e 28/12

Und er t räum t e: und siehe, eine Leit er w ar

auf die Erde gest ellt , und ihre Spit ze

berührt e den Him m el; und siehe, Engel

Got t es st iegen darauf auf und nieder 28/13

Und siehe, der HERR st and über ihr und

sprach: I ch bin der HERR, der Got t deines

Vat ers Abraham und der Got t Isaaks; das

Land, auf dem du liegst , dir w ill ich es

geben und deiner Nachk om m enschaft 28/14

Und deine Nachk om m enschaft soll w ie der

St aub der Erde w erden, und du w irst dich

ausbreit en nach West en und nach Ost en

und nach Norden und nach Süden hin; und

in dir und in deiner Nachk om m enschaft

sollen gesegnet w erden alle Geschlecht er

brin-28/16

Da erw acht e Jak ob aus seinem Schlafund sagt e: Fürw ahr, der HERR ist an die-ser St ät t e, und ich habe es nicht erk annt !

furcht bar ist diese St ät t e! Dies ist nicht sanderes als das Haus Got t es, und dies diePfort e des Him m els 28/18

Und Jak ob st andfrüh am Morgen auf und nahm den St ein,den er an sein Kopfende gelegt hat t e, und

st ellt e ihn auf als Gedenk st ein und goß Ölauf seine Spit ze 28/19

Und er gab dieser

St ät t e den Nam en Bethel I m Anfang

j edoch w ar Lus der Nam e der St adt 28/20

Und Jakob legte ein Gelübde ab und sagte:Wenn Got t m it m ir ist und m ich behüt etauf diesem Weg, den ich gehe, und m irBrot zu essen und Kleidung anzuziehengibt 28/21

und ich in Frieden zurück k ehrezum Haus m eines Vat ers, dann soll derHERR m ein Got t sein 28/22

Und dieser

St ein, den ich als Gedenk st ein aufgest ellthabe, soll ein Haus Got t es w erden; undalles, w as du m ir geben w irst , w erde ichdir treu verzehnten

Jakobs Ankunft und Dienst bei Laban

\29\

29/1

Und Jak ob m acht e sich auf und ging in

Und ersah, und siehe, [ da w ar] ein Brunnen aufdem Feld; und siehe, drei Schafherdenlagert en dort an ihm , denn aus diesemBrunnen t ränk t e m an die Herden; und der

St ein auf der Öffnung des Brunnens w argroß 29/3

Und w aren alle Herden dort v sam m elt , dann w älzt e m an den St ein v onder Öffnung des Brunnens und t ränk t e dieSchafe; dann bracht e m an den St ein w ie-der auf die Öffnung des Brunnens an seineStelle 29/4

er-Und Jak ob sagt e zu ihnen:Meine Brüder, w oher seid ihr? Und Siesagt en: Wir sind v on Haran 29/5 Da sagt e

er zu ihnen: Kennt ihr Laban, den SohnNahors? Sie sagt en: Wir k ennen ihn 29/6

Und er sagt e zu ihnen: Geht es ihm gut ?sie sagt en: [ Es geht ihm ] gut ; doch siehe,

da k om m t seine Tocht er Rahel m it denSchafen 29/7 Da sagt e er: Siehe, es istnoch hoch am Tag, es ist nicht Zeit , dasVieh zu sam m eln Tränk t die Schafe, undgeht hin, w eidet [ sie] ! 29/8

Sie aber sagt en:Wir k önnen nicht , bis alle Herden sich v er-

Trang 28

sammelt haben; dann wälzt man den Stein

v on der Öffnung des Brunnens und w ir

tränken die Schafe

29/9

Noch redet e er m it ihnen, da k am

Rahel m it den Schafen, die ihrem Vat er

gehört en; denn sie w ar eine Hirt in 29/10

Und es geschah, als Jak ob die Rahel sah,

die Tocht er Labans, des Bruders seiner

Mut t er, und die Schafe Labans, des

Bru-ders seiner Mut t er, da t rat Jak ob hinzu

und w älzt e den St ein v on der Öffnung des

Brunnens und t ränk t e die Schafe Labans,

des Bruders seiner Mut t er 29/11

Und Jak obküßte Rahel und erhob seine St im m e und

weinte 29/12

Und Jak ob bericht et e Rahel,daß er ein Neffe ihres Vat ers und daß er

der Sohn Rebek k as sei Da lief sie und

bericht et e es ihrem Vat er 29/13 Und es

geschah, als Laban die Nachricht v on

Jak ob, dem Sohn seiner Schw est er, hört e,

da lief er ihm ent gegen und um arm t e ihn

und küßte ihn und führt e ihn in sein Haus

Und er erzählt e dem Laban alle diese

du bist m ein Bein und m ein Fleisch Und er

blieb bei ihm einen Monat lang

29/15

Und Laban sagte zu Jakob: Solltest du,

w eil du m ein Neffe bist , m ir um sonst

die-nen? Sag m ir, w as soll dein Lohn sein? 29/16

Laban aber hat t e zw ei Töcht er; der Nam e

der älteren war Lea und der Name der

jün-geren Rahel 29/17

Leas Augen w aren m at t ;Rahel aber w ar schön v on Gest alt und

schön v on Aussehen 29/18 Und Jak ob liebt e

Rahel; so sagt e er: I ch w ill dir sieben

Jahre für deine j üngere Tocht er Rahel

die-nen 29/19

Da sagt e Laban: Besser, ich gebe

sie dir, als daß ich sie einem andern Mann

gebe Bleibe bei m ir! 29/20 So dient e Jak ob

für Rahel sieben Jahre; und sie w aren in

seinen Augen w ie einige [ w enige] Tage,

weil er sie liebte

Jakobs Heirat

29/21

Und Jak ob sagt e zu Laban: Gib [ m ir

nun] m eine Frau! Denn m eine Tage sind

erfüllt, daß ich zu ihr eingehe 29/22

Da v sam m elt e Laban alle Männer des Ort es

er-und v eranst alt et e ein Mahl 29/23 Und es

geschah am Abend, da nahm er seine

Tochter Lea und bracht e sie zu ihm ; und

er ging zu ihr ein 29/24

Und Laban gab ihr,seiner Tocht er Lea, seine Magd Silpa als

Magd 29/25

Und es geschah am Morgen,

siehe, da w ar es Lea Da sagt e er zuLaban: Was hast du m ir da anget an? Habeich nicht für Rahel bei dir gedient ? Warumhast du m ich bet rogen? 29/26

Laban abersagt e: Das t ut m an an unserm Ort nicht ,die Jüngere v or der Erst geborenen zu

[Hochzeits-]Woche [ m it ] dieser! Dann w len w ir dir auch j ene geben, für denDienst , den du bei m ir noch w eit ere siebenJahre dienen sollst 29/28

ol-Und Jak ob t at so

[ m it ] dieser Dann gab er ihm seine ter Rahel zur Frau 29/29

Toch-Und Laban gab ner Tochter Rahel seine Magd Bilha als ihreMagd 29/30

sei-Da ging er auch zu Rahel ein.Und er liebt e auch Rahel, m ehr als Lea.Und er dient e bei ihm noch w eit ere siebenJahre

Jakobs Kinder

29/31

Und als der HERR sah, daß Leazurück geset zt w ar, da öffnet e er ihrenMutterleib; Rahel aber w ar unfrucht bar

29/32

Und Lea w urde schw anger und gebareinen Sohn, und sie gab ihm den Nam enRuben, denn sie sagt e: Ja, der HERR hat

m ein Elend angesehen Denn j et zt w ird

m ein Mann m ich lieben 29/33 Und sie w urde

w ieder schw anger und gebar einen Sohn;und sie sagt e: Ja, der HERR hat gehört ,daß ich zurück geset zt bin, so hat er m irauch den gegeben Und sie gab ihm denNamen Simeon 29/34 Und sie w urde w iederschw anger und gebar einen Sohn; dasagt e sie: Diesm al endlich w ird sich m einMann an m ich anschließen, denn ich habeihm drei Söhne geboren Darum gab m anihm den Nam en Levi 29/35

Dann w urde sienoch einm al schw anger und gebar einenSohn; und sie sagt e: Diesm al w ill ich denHERRN preisen! Darum gab sie ihm den

t er eifersücht ig und sagt e zu Jak ob: Gib

m ir Kinder! Und w enn nicht , dann st erbeich 30/2 Da ent brannt e Jak obs Zorn gegenRahel, und er sagt e: Bin ich an Got t es

St elle, der dir Leibesfrucht v orent halt enhat? 30/3

Sie sagt e: Siehe, [ da ist ] m eineMagd Bilha Geh zu ihr ein, daß sie auf

Trang 29

m einen Knien gebäre und auch ich aus ihr

erbaut w erde! 30/4 Und sie gab ihm ihre

Magd Bilha zur Frau; und Jak ob ging zu ihr

ein 30/5

Da w urde Bilha schw anger und

gebar Jak ob einen Sohn 30/6

Rahel abersagt e: Got t hat m ir Recht v erschafft und

auch auf m eine St im m e gehört und m ir

einen Sohn gegeben Darum gab sie ihm

den Nam en Dan 30/7

Und Rahels MagdBilha w urde noch einm al schw anger und

gebar dem Jak ob einen zw eit en Sohn 30/8

Da sprach Rahel: Käm pfe Got t es habe ich

m it m einer Schw est er gek äm pft , habe

auch gesiegt Und sie gab ihm den Nam en

Naftali

30/9

Und als Lea sah, daß sie aufhört e zu

gebären, da nahm sie ihre Magd Silpa und

gab sie Jak ob zur Frau 30/10 Und Silpa, die

Magd Leas, gebar dem Jak ob einen Sohn

30/11

Da sagt e Lea: Zum Glück ! Und sie gab

ihm den Nam en Gad 30/12

Und Silpa, dieMagd Leas, gebar dem Jak ob einen zw ei-

t en Sohn 30/13 Da sprach Lea: Zu m einer

Glück seligk eit ! Denn glück selig preisen

m ich die Töcht er Und sie gab ihm den

Namen Asser

30/14

Und Ruben ging aus in den Tagen der

Weizenernt e und fand Dudaim auf dem

Feld; und er bracht e sie seiner Mut t er Lea

Da sagt e Rahel zu Lea: Gib m ir doch v on

den Dudaim deines Sohnes! 30/15

Sie abersagt e zu ihr: I st es dir zu w enig, m einen

Mann zu nehm en, daß du auch die Dudaim

m eines Sohnes nehm en w illst ? Da sagt e

Rahel: So m ag er denn diese Nacht bei dir

liegen [ als Ent gelt ] für die Dudaim deines

Sohnes 30/16

Und als Jak ob am Abend v om

Feld k am , da ging Lea hinaus, ihm ent

ge-gen, und sagt e: Zu m ir sollst du eingehen,

denn gek auft habe ich dich, gek auft m it

den Dudaim m eines Sohnes Da lag er in

dieser Nacht bei ihr

30/17

Und Got t hört e auf Lea, so daß sie

schw anger w urde und dem Jak ob einen

fünft en Sohn gebar 30/18

Da sagt e Lea:

Got t hat [ m ir] m einen Lohn gegeben

dafür, daß ich m einem Mann m eine Magd

gegeben habe Und sie gab ihm den

einm al schw anger und gebar dem Jak ob

einen sechst en Sohn 30/20

Da sagt e Lea:

geschenk t ; diesm al w ird m ein Mann m ich

erheben, denn ich habe ihm sechs Söhne

geboren Und sie gab ihm den Nam enSebulon 30/21 Und danach gebar sie eineTochter und gab ihr den Namen Dina

30/22

Und Got t dacht e an Rahel, und Got thört e auf sie und öffnet e ihren Mut t erleib

einen Sohn Da sagt e sie: Got t hat m eineSchm ach w eggenom m en 30/24

Und sie gabihm den Nam en Joseph und sagt e: DerHERR füge mir einen anderen Sohn hinzu!Jakobs listiger Vermögenserwerb

30/25

Und es geschah, als Rahel den Josephgeboren hat t e, da sagt e Jak ob zu Laban:Entlaß m ich, daß ich an m einen Ort und in

m ein Land ziehe! 30/26 Gib m ir m eineFrauen und m eine Kinder, für die ich dirgedient habe, dam it ich [ w eg] ziehe! Duselbst k ennst j a m einen Dienst , m it demich dir gedient habe 30/27

Laban aber sagt e

zu ihm : Wenn ich doch Gunst gefundenhabe in deinen Augen - ich habe durchWahrsagung erfahren, daß der HERR m ich

um deinet w illen gesegnet hat 30/28

Und ersagt e: Best im m e m ir deinen Lohn, so w illich ihn [ dir] geben! 30/29

Da sagt e er zuihm : Du w eißt j a selbst , w ie ich dir gedienthabe und w as aus deinem Vieh bei m irgeworden ist 30/30

Denn w enig w ar, w as du

v or m ir hat t est , und es hat sich zu einerMenge ausgebreit et , und der HERR hatdich gesegnet auf j edem m einer Trit t e.Nun aber, w ann soll ich auch für m einHaus schaffen? 30/31 Da sagt e er: Was sollich dir geben? Und Jak ob sagt e: Du sollst

m ir gar nicht s geben; w enn du m ir diese[ eine] Sache zugest ehst , dann w ill ich w ie-der deine Schafe w eiden [ und] hüt en 30/32

I ch w ill heut e durch deine ganze Herde

gesprenk elt e und gefleck t e Tier und j edesdunk elfarbige Tier unt er den Schafen unddas Gefleck t e und Gesprenk elt e unt er denZiegen: Das sei mein Lohn! 30/33

Und meineGerecht igk eit soll an einem k ünft igen Tagfür m ich zeugen, w enn du herk om m st

w egen m eines Lohnes v or dir: Alles, w asnicht gesprenk elt und gefleck t ist unt erden Ziegen und dunk elfarbig unt er denSchafen, das gelt e als gest ohlen bei m ir

nach deinem Wort ! 30/35

So sondert e er an

j enem Tag die gest reift en und gefleck t enBöck e aus und alle gesprenk elt en undgefleck t en Ziegen, alles, w oran [ et w as]

Trang 30

Weißes w ar, und alles Dunk elfarbige unt er

den Schafen, und gab sie in die Hand

sei-ner Söhne 30/36

Und er legt e einen Weg

v on drei Tagereisen zw ischen sich und

Jakob; und Jakob weidete die übrige Herde

Labans

von Storaxbaum, Mandelbaum und Plat ane

und schält e an ihnen w eiße St reifen

heraus, indem er das Weiße, das an den

St äben w ar, bloßlegt e 30/38

Und er legt edie St äbe, die er geschält hat t e, in die

Tränkrinnen, in die Wassert ränk en, w ohin

die Tiere zum Trinken kamen, vor die Tiere

hin; und sie w aren brünst ig, w enn sie zum

der Tiere auf das Gest reift e und alles

Dun-kelfarbige unter den Tieren Labans; und so

legt e er eigene Herden an für sich

beson-ders und t at sie nicht zu den Tieren

Labans 30/41

Und es geschah, sooft die

k räft igen Tiere brünst ig w aren, legt e Jak ob

die St äbe v or die Augen der Tiere in die

Tränkrinnen, dam it sie bei den St äben

brünst ig w ürden; 30/42 w enn aber die Tiere

schw ächlich w aren, legt e er sie nicht hin

So w urden die schw ächlichen dem Laban

[ zut eil] und die k räft igen dem Jak ob 30/43

Und der Mann breit et e sich m ehr [ und]

m ehr aus, und er bek am v iele Tiere,

Mägde und Knechte, Kamele und Esel

Jak obs Flucht aus Haran - Übereink unft

mit Laban

\31\

31/1

Und er hört e die Reden der Söhne

Labans, die sagt en: Jak ob hat alles an sich

genom m en, w as unserem Vat er gehört e;

und v on dem , w as unserem Vat er gehört ,

hat er sich all diesen Reicht um v erschafft

31/2

Und Jakob sah das Gesicht Labans, und

siehe, es w ar ihm gegenüber nicht w ie

frü-her

zurück in das Land deiner Vät er und zu

deiner Verw andt schaft ! I ch w erde m it dir

sein 31/4

Da sandt e Jak ob hin und rief

Rahel und Lea aufs Feld zu seinen Tieren

31/5

Und er sagt e zu ihnen: I ch sehe das

Gesicht eures Vat ers, daß es zu m ir nichtwie früher ist; aber der Gott meines Vatersist m it m ir gew esen 31/6

I hr selbst wißt j a,daß ich m it all m einer Kraft eurem Vat ergedient habe 31/7

Und euer Vat er hat m ichbet rogen und hat m einen Lohn zehnm al

v erändert ; aber Got t hat ihm nicht gest at

-t e-t , m ir Böses zu -t un 31/8 Wenn er sosagt e: Die Gesprenk elt en sollen dein Lohn

Gesprenk elt e; und w enn er so sagt e: DieGest reift en sollen dein Lohn sei, danngebaren alle Tiere Gest reift e 31/9 Und Got that eurem Vat er das Vieh ent zogen und

m ir gegeben 31/10

Und es geschah zurBrunstzeit der Tiere, da hob ich m eineAugen und sah im Traum : und siehe, dieBöck e, die die Tiere besprangen, w arengest reift , gesprenk elt und scheck ig 31/11

Und der Engel Got t es sprach im Traum zu

m ir: Jak ob! Und ich sagt e: Hier bin ich!

31/12

Und er sprach: Hebe doch deineAugen auf und sieh: alle Böck e, die dieTiere bespringen, sind gest reift , gespren-

k elt und scheck ig; denn ich habe allesgesehen, w as Laban dir ant ut 31/13

I ch binder Got t v on Bethel, w o du einen Gedenk -stein gesalbt, wo du mir ein Gelübde abge-legt hast Mache dich j et zt auf, zieh ausdiesem Land und k ehre zurück in das Landdeiner Verw andt schaft ! 31/14

Da ant w ort ten Rahel und Lea und sagt en zu ihm :Haben w ir noch einen Ant eil und ein Erbe

e-im Haus unseres Vat ers? 31/15

Haben w irihm nicht als Frem de gegolt en? Denn erhat uns v erk auft und hat sogar unseren[Kauf]-Preis v öllig v erzehrt 31/16

Denn allerReicht um , den Got t unserem Vat er ent zo-gen hat , uns gehört er und unseren Kin-dern So t u nun alles, w as Got t zu dirgesagt hat ! 31/17 Da m acht e Jak ob sich aufund hob seine Kinder und seine Frauen aufdie Kam ele 31/18

und t rieb all sein Vieh w egund all seine Habe, die er erw orben, dasVieh seines Eigent um s, das er in Paddan-Aram erw orben hat t e, um zu seinem Vat erIsaak in das Land Kanaan zu k om m en 31/19

Laban aber w ar gegangen, um seineSchafe zu scheren; da st ahl Rahel denTeraphim, der ihrem Vat er gehört e 31/20

Und Jak ob t äuscht e Laban, den Aramäer,

w eil er ihm nicht m it t eilt e, daß er fliehenwollte 31/21 Und er floh, er und alles, w as

er hat t e; und er m acht e sich auf undset zt e über den St rom und richt et e seinGesicht auf das Gebirge Gilead

Trang 31

Am drit t en Tag aber w urde dem Laban

berichtet, daß Jak ob geflohen sei 31/23 Da

nahm er seine Brüder m it sich und j agt e

ihm sieben Tagereisen w eit nach und holt e

ihn auf dem Gebirge Gilead ein 31/24

Got taber k am zu Laban, dem Aramäer, in

einem Traum der Nacht und sprach zu

ihm : Hüt e dich [ dav or] , daß du m it Jak ob

Gut es oder Böses redest ! 31/25

Und Labanerreicht e Jak ob, als Jak ob sein Zelt auf

dem Gebirge aufgeschlagen hat t e; und

[ auch] Laban schlug es m it seinen Brüdern

Laban sagt e zu Jak ob: Was hast du get an,

daß du m ich get äuscht und m eine Töcht er

w ie Kriegsgefangene w eggeführt hast ? 31/27

Warum bist du heim lich geflohen und hast

m ich get äuscht und hast es m ir nicht m it

-get eilt ? I ch hät t e dich j a begleit et m it

Freude und m it Gesängen, m it Tam burin

und Zit her! 31/28

Und du hast m ich nicht[ einm al] m eine Söhne und m eine Töcht er

küssen lassen! Nun, du hast töricht

gehan-delt 31/29 Es st ünde in der Macht m einer

Hand, übel m it euch zu v erfahren Aber

der Got t eures Vat ers hat gest ern nacht zu

m ir geredet und gesagt : Hüt e dich, m it

Jak ob Gut es oder Böses zu reden! 31/30

Nundenn - du bist nun einm al w eggegangen,

weil du dich so sehr nach dem Haus deines

Vat ers sehnt est Warum [ aber] hast du

m einen Got t gest ohlen? 31/31

Da ant w ort et eJak ob und sagt e zu Laban: Ja, ich fürch-

t et e m ich; denn ich sagt e [ m ir] , du w

ür-dest deine Töcht er v on m ir reißen 31/32

[ Doch] bei w em du deinen Got t findest ,

der soll nicht am Leben bleiben Unt

ersu-che [ hier] v or unseren Brüdern, w as bei

mir ist, und nimm es dir! Jakob aber wußte

nicht, daß Rahel ihn gest ohlen hat t e 31/33

Da ging Laban in das Zelt Jak obs und in

das Zelt Leas und in das Zelt der beiden

Mägde und fand nicht s; und er k am aus

Leas Zelt und ging in das Zelt Rahels 31/34

Rahel aber hat t e den Teraphim genom m en

und ihn in den Kam elsat t el gelegt und sich

darauf geset zt Und Laban t ast et e das

ganze Zelt ab und fand nicht s 31/35

Dasagt e sie zu ihrem Vat er: Mein Herr, zürne

nicht, daß ich nicht v or dir aufst ehen

k ann; denn es [ geht ] m ir nach der Weise

der Frauen Und er durchsuchte [alles] und

fand den Teraphim nicht 31/36 Da w urde

Jak ob zornig und st rit t m it Laban Und

Jak ob ant w ort et e und sprach zu Laban:

Was ist m ein Verbrechen, w as m eine

Sün-de, daß du so hit zig hint er m ir her bist ?

Da du all m eine Sachen durcht ast ethast , w as hast du gefunden v on allenSachen deines Hauses? Lege es hierher

v or m eine Brüder und deine Brüder, siesollen zw ischen uns beiden ent scheiden!

31/38

Zw anzig Jahre bin ich nun bei dirgew esen; deine Mut t erschafe und deineZiegen haben nicht fehlgeboren, und dieWidder deiner Herde habe ich nicht geges-sen 31/39

Das Zerrissene habe ich nicht zu

m üssen; v on m einer Hand hast du esgefordert , m ocht e es gest ohlen sein beiTag, m ocht e es gest ohlen sein bei Nacht

31/40

[ So] erging es m ir: Am Tag v erzehrt e

m ich die Hit ze und der Frost in der Nacht ,und m ein Schlaf floh v on m einen Augen

Haus gew esen; v ierzehn Jahre habe ich dirfür deine beiden Töchter gedient und sechsJahre für deine Herde, und du hast m einenLohn zehnm al v erändert 31/42

Wenn nichtder Got t m eines Vat ers, der Got t Abra-ham s, und der Schreck en Isaaks für m ichgew esen w äre, gewiß, du hät t est m ich

j et zt m it leeren Händen ent lassen MeinElend und die Arbeit m einer Hände hatGot t angesehen und hat gest ern nachtentschieden 31/43

Da ant w ort et e Laban undsagt e zu Jak ob: Die Töcht er sind m eineTöcht er, und die Söhne sind m eine Söhne,und die Tiere sind m eine Tiere, und alles,

w as du [ hier] siehst , m ir gehört es! Aber

m einen Töcht ern [ gegenüber] , w as k önnt eich ihnen heut e t un, oder ihren Söhnen,

komm, laß uns einen Bund schließen, ichund du, der sei zum Zeugnis zw ischen m irund dir!

rich-t erich-t e ihn als Gedenk srich-t ein auf 31/46 UndJak ob sagt e zu seinen Brüdern: Sam m elt

St eine! Da nahm en sie St eine und m

ach-t en [ daraus] einen Haufen und aßen dorach-tauf dem Haufen 31/47

Und Laban nannt eihn Jegar-Sahaduta, und Jak ob nannt e ihnGal-Ed 31/48

Und Laban sagt e: Dieser fen sei heut e Zeuge zw ischen m ir und dir!Darum gab m an ihm den Nam en Gal-Ed

Hau-31/49

und Mizpa, w eil er sagt e: Der HERRhalt e Wache zw ischen m ir und dir, w enn

w ir uns nicht m ehr sehen! 31/50 Wenn du

m eine Töcht er unt erdrück en und w enn du[ noch andere] Frauen zu m einen Töcht ernhinzunehmen solltest, - kein Mensch ist beiuns, siehe, Got t ist Zeuge zw ischen m ir

Trang 32

und dir Und Laban sagt e zu Jak ob:

Siehe, dieser Haufen, und siehe, der

Gedenk st ein, den ich erricht et habe zw

i-schen m ir und dir, 31/52

dieser Haufen seiZeuge und der Gedenk st ein ein Zeugnis,

daß ich nicht über diesen Haufen zu dir

hinausgehe und daß du über diesen

Hau-fen und diesen Gedenk st ein nicht zu m ir

Der Got tAbraham s und der Got t Nahors soll zw i-

schen uns richt en, der Got t ihres Vat ers!

Da schw or Jak ob bei dem Schreck en

sei-nes Vat ers Isaak 31/54 Und Jak ob opfert e

ein Schlacht opfer auf dem Berg und lud

seine Brüder ein zu essen; und sie aßen

und übernachteten auf dem Berg

\32\

32/1

Und Laban st and früh am Morgen auf,

küßte seine Söhne und seine Töcht er und

segnet e sie; und Laban ging und k ehrt e an

seinen Ort zurück

Jakobs Begegnung mit Engeln

32/2

Und Jak ob zog seiner Wege Da

begeg-net en ihm Engel Got t es 32/3

Und Jak obsagt e, als er sie sah: Das ist das Heerlager

Got t es Und er gab dieser St ät t e den

Namen Mahanajim

Jakobs Furcht vor Esau

seinem Bruder Esau in das Land Seir, das

Gebiet Edom 32/5

Und er befahl ihnen: Sosollt ihr zu m einem Herrn, zu Esau, sagen:

So spricht dein Knecht Jak ob: Bei Laban

habe ich mich als Fremder aufgehalten und

bin bis j et zt geblieben; 32/6 und ich habe

Rinder und Esel, Schafe und Knecht e und

Mägde; und ich sende [ Bot en] , es m einem

Herrn m it zut eilen, um Gunst zu finden in

deinen Augen 32/7

Und die Bot en k ehrt en

zu Jak ob zurück und sagt en: Wir sind zu

deinem Bruder, zu Esau, gek om m en, und

er zieht dir auch [ schon] ent gegen und

v ierhundert Mann m it ihm 32/8

Da

fürch-t efürch-t e sich Jak ob sehr, und ihm w urde

angst ; und er t eilt e das Volk , das bei ihm

war, die Schafe, die Rinder und die Kamele

in zw ei Lager 32/9 Er sagt e [ sich] näm lich:

Wenn Esau über das eine Lager k om m t

und es schlägt , dann w ird das

übriggeblie-bene Lager entkommen können

Jak obs Gebet und Vorbereit ungen zurBegegnung mit Esau

32/10

Und Jak ob sprach: Got t m eines Vat ersAbraham und Got t m eines Vat ers Isaak,HERR, der du zu m ir geredet hast : `Kehrezurück in dein Land und zu deiner Ver-

w andt schaft , und ich w ill dir Gut es t un! '

32/11

I ch bin zu gering für alle

Gnadener-w eise und all die Treue, die du deinemKnecht erw iesen hast ; denn m it m einem

St ab bin ich über diesen Jordan gegangen,und nun bin ich zu zw ei Lagern gew orden

32/12

Ret t e m ich doch v or der Hand m einesBruders, v or der Hand Esaus - denn ichfürcht e ihn - , daß er nicht et w a k om m eund m ich schlage, die Mut t er sam t denKindern! 32/13 Du hast doch selbst gesagt :Gut es, j a Gut es w ill ich dir t un und deine

w ie den Sand des Meeres v or Menge, denman vor Menge nicht zählen kann

Nacht; und er nahm von dem, was in seineHand gek om m en w ar, ein Geschenk fürseinen Bruder Esau: 32/15

Zw eihundert gen und zw anzig Böck e, zw eihundert Mut -

Zie-t erschafe und zw anzig Widder, 32/16

dreißigsäugende Kam ele m it ihren Fohlen, v ierzigKühe und zehn St iere, zw anzig Eselinnenund zehn Eselhengst e 32/17

Und er gab sie

in die Hand seiner Knecht e, Herde [ für]Herde besonders, und sagt e zu seinenKnecht en: Zieht v or m ir her, und laßteinen Abst and zw ischen Herde und Herde!

32/18

Und er befahl dem erst en und sagt e:Wenn m ein Bruder Esau dir begegnet unddich fragt : `Wem gehörst du an, und

w ohin gehst du, und w em gehören diese

da v or dir?' 32/19 dann sollst du sagen:

Geschenk , gesandt an m einen Herrn, anEsau; und siehe, er selbst ist hint er uns

32/20

Und auch dem zweiten, auch dem

drit-t en, auch allen, die hindrit-t er den Herden gingen, befahl er: Nach diesem Wort solltihr zu Esau reden, w enn ihr ihn t refft , 32/21

her-und sollt sagen: `Siehe, dein Knecht Jakobist selbst hint er uns.' Denn er sagt e [ sich] :

Geschenk , das v or m ir hergeht , danacherst w ill ich sein Gesicht sehen; v ielleicht

w ird er m ich annehm en 32/22

So zog dasGeschenk v or ihm her, er aber übernach-tete in jener Nacht im Lager

Trang 33

Jakobs Ringen mit Gott - Neuer Name.

32/23

Und er st and in j ener Nacht auf, nahm

seine beiden Frauen, seine beiden Mägde

und seine elf Söhne und zog über die Furt

des Jabbok; 32/24

und er nahm sie undführt e sie über den Fluß und führt e hinü-

ber, w as er hat t e 32/25 Und Jak ob blieb

allein zurück Da rang ein Mann m it ihm ,

bis die Morgenröt e heraufk am 32/26

Und als

er sah, daß er ihn nicht überw ält igen

k onnt e, berührt e er sein Hüft gelenk ; und

das Hüft gelenk Jak obs w urde v errenk t ,

w ährend er m it ihm rang 32/27

Da sagt e er:

Laß m ich los, denn die Morgenröt e ist

auf-gegangen! Er aber sagt e: I ch lasse dich

nicht los, es sei denn, du hast m ich [ v

or-her] gesegnet 32/28 Da sprach er zu ihm :

Was ist dein Nam e? Er sagt e: Jak ob 32/29

Da sprach er: Nicht m ehr Jak ob soll dein

Nam e heißen, sondern I srael; denn du

hast m it Got t und m it Menschen gek äm pft

und hast überwältigt 32/30

Und Jakob fragteund sagt e: Teile [ m ir] doch deinen Nam en

m it ! Er aber sagt e: Warum fragst du denn

nach m einem Nam en? Und er segnet e ihn

dort 32/31

Und Jak ob gab der St ät t e den

Namen Pnuel: denn ich habe Got t v on

m eine Seele ist geret t et w orden! 32/32 Und

die Sonne ging ihm auf, als er an Pnuel

vorüberkam; und er hink t e an seiner

Hüfte 32/33

Darum essen die Söhne I srael

bis zum heut igen Tag nicht den Hüft m

us-k el, der über dem Hüft gelenus-k ist , w eil er

das Hüft gelenk Jak obs, den Hüft m usk el,

berührt hat

Jakobs Versöhnung mit Esau

\33\

33/1

Und Jak ob erhob seine Augen und sah:

und siehe, Esau k am und m it ihm v

ierhun-dert Mann Da v ert eilt e er die Kinder auf

Lea und auf Rahel und auf die beiden

Kinder v ornan und Lea und ihre Kinder

dahint er und Rahel und Joseph zulet zt 33/3

Er selbst aber ging v or ihnen her und w arf

sich siebenmal zur Erde nieder, bis er nahe

an seinen Bruder herangek om m en w ar 33/4

Esau aber lief ihm ent gegen, um arm t e ihn

und fiel ihm um den Hals und küßte ihn;

und sie w eint en 33/5

Und er erhob seineAugen und sah die Frauen und die Kinder

und sagt e: Wer sind diese [ bei] dir? Er

sagt e: Die Kinder, die Got t deinem Knechtaus Gnaden geschenk t hat 33/6 Da t rat endie Mägde heran, sie und ihre Kinder, und

v erneigt en sich 33/7

Und auch Lea t ratheran und ihre Kinder, und sie v erneigt ensich Und danach t rat en Joseph und Rahelheran und v erneigt en sich 33/8 Und er sag-te: Was willst du mit diesem ganzen Lager,dem ich begegnet bin? Er sagte: Um Gunst

zu finden in den Augen m eines Herrn 33/9

Da sagt e Esau: I ch habe genug, m ein der; es sei dein, w as du hast 33/10

Bru-Jak obaber sagt e: Nicht doch; w enn ich über-haupt Gunst gefunden habe in deinenAugen, dann nim m m ein Geschenk aus

m einer Hand! Denn ich habe j a doch deinAngesicht gesehen, w ie m an das AngesichtGot t es sieht , und du hast Gefallen an m irgehabt 33/11 Nim m doch m ein Geschenk ,das dir überbracht w orden ist ! Denn Got that es m ir aus Gnaden geschenk t , und ichhabe alles Und als er in ihn drang, danahm er es 33/12

Und Esau sagt e: Laß unsaufbrechen und w eit erziehen, und ich w ill

v or dir herziehen 33/13 Er aber sagt e zuihm : Mein Herr w eiß, daß die Kinder zartsind und daß säugende Schafe und Kühebei m ir sind; w enn m an sie nur einen Tag

zu schnell t riebe, so w ürde die ganzeHerde st erben 33/14 Mein Herr ziehe doch

v or seinem Knecht hin! I ch aber, ich w illeinherziehen nach m einer Gem ächlichk eit ,nach dem Schrit t des Viehs, das v or m irist , und nach dem Schrit t der Kinder, bisich zu m einem Herrn nach Seir k om m e

Volk , das bei m ir ist , [ einige] bei dirzurück lassen Er aber sagt e: Wozu das?Möcht e ich [ nur] Gunst finden in denAugen m eines Herrn! 33/16

k am , und lagert e v or der St adt 33/19 Und

er k auft e das St ück Feld, w o er sein Zeltaufgeschlagen hat t e, v on der Hand derSöhne Hamors, des Vat ers Sichems, fürhundert Kesita 33/20

Und er richt et e dorteinen Alt ar auf und nannt e ihn: Got t , der

Trang 34

Gott Israels.

Dina und Sichem - Bet rug und Rache

durch Jakobs Söhne

\34\

34/1 Und Dina, die Tochter Leas, die sie dem

Jak ob geboren hat t e, ging aus, die Töcht er

des Landes zu sehen 34/2

Da sah Sichemsie, der Sohn des Hewiters Hamor, des

Fürst en des Landes; und er nahm sie und

legt e sich zu ihr und t at ihr Gew alt an 34/3

Und seine Seele hing an Dina, der Tocht er

Jak obs, und er liebt e das Mädchen und

redet e zum Herzen des Mädchens 34/4

UndSichem sagt e zu seinem Vat er Hamor:

Nim m m ir dieses Mädchen zur Frau! 34/5

Und Jak ob hat t e gehört , daß er seine

Tochter Dina ent ehrt hat t e, seine Söhne

aber w aren m it seinem Vieh auf dem Feld;

so schw ieg Jak ob, bis sie k am en 34/6

UndHamor, der Vat er Sichems, k am heraus zu

Jak ob, um m it ihm zu reden 34/7 Und die

Söhne Jak obs k am en v om Feld Als sie

[ aber dav on] hört en, fühlt en sich die

Män-ner gek ränk t und w urden sehr zornig, w eil

er eine Schandt at in I srael v erübt hat t e,

bei der Tocht er Jak obs zu liegen Denn so

[ et w as] hät t e nicht geschehen dürfen 34/8

Und Hamor redet e m it ihnen und sagt e:

Mein Sohn Sichem - seine Seele hängt an

eurer Tocht er Gebt sie ihm doch zur Frau,

34/9

und v erschw ägert euch m it uns: gebt

uns eure Töcht er, und nehm t euch unsere

Töchter; 34/10 und bleibt bei uns w ohnen,

und das Land soll [ offen] v or euch liegen!

Bleibt , v erk ehrt darin, und m acht euch

darin ansässig! 34/11

Und Sichem sprach zuihrem Vat er und zu ihren Brüdern: Laßt

mich Gunst finden in euren Augen! Was ihr

m ir sagt , w ill ich geben 34/121 Legt m ir sehr

v iel auf als Heirat sgeld und als Geschenk ,

ich w ill es geben, so w ie ihr [ es] m ir sagt ;

nur gebt m ir das Mädchen zur Frau! 34/132

Da ant w ort et en die Söhne Jak obs dem

Sichem und seinem Vat er Hamor m it

Hin-t erlisHin-t und redeHin-t en, w eil er ihre Schw esHin-t er

Dina ent ehrt hat t e; 34/143

und sie sagt en zuihnen: Wir k önnen das nicht t un, unsere

Schw est er einem unbeschnittenen Mann

geben, denn das w äre eine Schande für

uns 34/154 Nur unt er der [ Bedingung] w

ol-len w ir euch zu Wilol-len sein, w enn ihr w

er-det w ie w ir, indem sich alles Männliche bei

euch beschneiden läßt; 34/165

dann w ollen

w ir euch unsere Töcht er geben und uns

eure Töcht er nehm en, und w ir w ollen beieuch w ohnen bleiben und zu einem Volkwerden 34/176

Wenn ihr aber nicht auf unshört , euch beschneiden zu lassen, dannnehm en w ir unsere Tocht er und ziehenweg

Augen Hamors und in den Augen Sichems,des Sohnes Hamors 34/19

Und der j ungeMann zögert e nicht , dies zu t un, denn erhat t e Gefallen an der Tocht er Jak obs Und

er genoß m ehr Ansehen als alle im Hausseines Vat ers 34/20

Und Hamor und seinSohn Sichem kamen in das Tor ihrer Stadt,und sie redet en zu den Männern ihrer

St adt und sagt en: 34/21

Diese Männer sindfriedlich gegen uns [ gesinnt ] , so m ögensie im Land w ohnen bleiben und darin v er-

k ehren; und das Land, siehe, nach beidenSeiten ausgedehnt [liegt es] vor ihnen Wirwollen uns ihre Töchter als Frauen nehmenund ihnen unsere Töcht er geben 34/22

Nurunt er der [ Bedingung] w ollen die Männeruns zu Willen sein, bei uns zu w ohnen[ und] ein Volk [ m it uns] zu w erden, daßsich bei uns alles Männliche beschneidenläßt, so w ie sie beschnit t en sind 34/23

I hreHerden und ihr Besit z und all ihr Vieh,

w erden die nicht uns gehören? Nur laßtuns ihnen zu Willen sein, und sie w erdenbei uns w ohnen 34/24

Da hört en auf Hamorund auf seinen Sohn Sichem alle, die zumTor seiner St adt [ ein- und] ausgingen Soließ sich alles Männliche beschneiden, alledie zum Tor seiner St adt [ ein- und] aus-gingen

34/25

Und es geschah am dritten Tag, als sie

in Schm erzen w aren, da nahm en die den Söhne Jak obs, Simeon und Levi, dieBrüder Dinas, j eder sein Schw ert und

bei-k am en ungehindert gegen die St adt und

AuchHamor und seinen Sohn Sichem erschlu-gen sie m it der Schärfe des Schw ert es undnahmen Dina aus dem Haus Sichems undgingen dav on 34/27

Die Söhne Jak obskamen über die Erschlagenen und plünder-

t en die St adt , w eil sie ihre Schw est er ent ehrt hat t en 34/28

-I hre Schafe und ihre der und ihre Esel und [ alles] , w as in der

Rin-St adt und w as auf dem Feld w ar, nahm ensie; 34/29

und all ihr Verm ögen und alle ihreKinder und ihre Frauen führt en sie w egund plündert en auch alles, w as in denHäusern w ar 34/30

Trang 35

Simeon und Levi: I hr habt m ich ins

Unglück gebracht , indem ihr m ich st ink end

m acht bei den Bew ohnern des Landes, bei

den Kanaanitern und bei den Perisitern

I ch aber bin ein geringes Häuflein Wenn

sie sich gegen m ich v ersam m eln, w erden

sie m ich schlagen, und ich w erde v

ernich-t eernich-t , ich und m ein Haus 34/31 Sie aber

sag-t en: Durfsag-t e er unsere Schw essag-t er w ie eine

Hure behandeln?

Jakob in Bethel

\35\

35/1

Und Got t sprach zu Jak ob: Mache dich

auf, zieh hinauf nach Bethel und w ohne

dort , und m ache dort einen Alt ar dem

Got t , der dir erschienen ist , als du v or

dei-nem Bruder Esau flohest! 35/2

Da sagt eJakob zu seinem Haus und zu allen, die bei

ihm w aren: Schafft die frem den Göt t er

w eg, die in eurer Mit t e sind, reinigt euch,

und w echselt eure Kleider! 35/3 Dann w ollen

w ir uns aufm achen und nach Bethel

hinaufziehen, dort w erde ich dem Got t

einen Alt ar m achen, der m ir am Tag m

ei-ner Not geant w ort et hat und der m it m ir

gew esen ist auf dem Weg, den ich

gegan-gen bin 35/4 Und sie gaben Jakob alle

frem-den Göt t er, die in ihrer Hand w aren, und

die Ringe, die an ihren Ohren [ hingen] ,

und Jak ob v ergrub sie unt er der

Terebin-the, die bei Sichem ist 35/5

Und sie brachenauf Und der Schreck en Got t es k am über

die St ädt e, die rings um sie her w aren, so

daß sie den Söhnen Jak obs nicht nachj

ag-ten

35/6

So k am Jak ob nach Lus, das im Land

Kanaan [ liegt ] , das ist Bethel, er und alles

Volk , das bei ihm w ar 35/7 Und er baut e

dort einen Alt ar und nannt e den Ort

El-Bethel; denn dort hat t e Got t sich ihm

geoffenbart , als er v or seinem Bruder floh

35/8

Und Debora, die Am m e Rebek k as,

st arb, und sie w urde unt erhalb v on Bethel

begraben unt er der Eiche; und er gab ihr

den Namen Allon Bachut

35/9

Und Got t erschien dem Jak ob noch

ein-m al, als er aus Paddan-Araein-m k aein-m , und

segnet e ihn 35/10 Und Got t sprach zu ihm :

Dein Nam e ist Jak ob Dein Nam e soll nicht

m ehr Jak ob heißen, sondern I srael soll

dein Name sein! So gab er ihm den Namen

Israel 35/11

Und Got t sprach zu ihm : I ch

bin Got t , der Allm ächt ige, sei frucht bar

und m ehre dich; eine Nat ion und eineSchar v on Nat ionen soll aus dir ent st ehen,und Könige sollen aus deinen Lenden her-

Und das Land, das ichAbraham und Isaak gegeben habe, dir w illich es geben, und deinen Nachk om m ennach dir w ill ich das Land geben 35/13 UndGot t fuhr v on ihm auf an dem Ort , an dem

er m it ihn geredet hat t e 35/14

Und Jak obricht et e einen Gedenk st ein auf an demOrt , an dem er m it ihm geredet hat t e, einDenk m al aus St ein, und spendet e daraufein Trankopfer und goß Öl darauf 35/15 UndJak ob gab dem Ort , w o Got t m it ihm gere-det hatte, den Namen Bethel

Rahels Tod bei der Geburt Benjamins

es w ar noch eine St reck e Landes, um nachEfrata zu k om m en, da gebar Rahel; undsie hat t e es schw er m it ihrem Gebären

35/17

Und es geschah, als sie es schw erhat t e m it ihrem Gebären, da sagt e dieHebam m e zu ihr: Fürcht e dich nicht , dennauch der w ird dir ein Sohn! 35/18

Und esgeschah, als ihre Seele ausging - denn siemußte st erben - , da gab sie ihm denNamen Ben-Oni; sein Vat er aber nannt eihn Ben-Jamin 35/19 Und Rahel st arb und

w urde begraben am Weg nach Efrata, dasist Bethlehem 35/20

Und Jakob richtete überihrem Grab einen Gedenk st ein auf, das istdas Grabmal Rahels bis auf diesen Tag

es geschah, als I srael in j enem Land

w ohnt e, ging Ruben hin und lag bei Bilha,der Nebenfrau seines Vat ers Und I sraelhörte es

Die Söhne Jak obs w aren zw ölf: 35/23

DieSöhne Leas: Ruben, der Erst geboreneJak obs, und Simeon, Levi, Juda, Issascharund Sebulon 35/24

Die Söhne Rahels:

Trang 36

Joseph und Benj am in Die Söhne

Bil-has, der Magd Rahels: Dan und Naftali

35/26

Und die Söhne Silpas, der Magd Leas:

Gad und Asser Das sind die Söhne Jakobs,

die ihm in Paddan-Aram geboren wurden

Isaaks Tod

35/27

Und Jak ob k am zu seinem Vat er Isaak

nach Mamre, nach Kirjat-Arba, das ist

Hebron, w o Abraham und Isaak sich als

Frem de aufgehalt en hat t en 35/28

Und dieTage Isaaks w aren 180 Jahre 35/29 Und

Isaak v erschied und st arb und w urde v

er-sam m elt zu seinen Völk ern, alt und der

Tage sat t Und seine Söhne Esau und

Jakob begruben ihn

Esaus Nachkommen

\36\

36/1

Und dies ist die Geschlecht erfolge

Esaus, das ist Edom 36/2 Esau hat t e sich

seine Frauen v on den Töcht ern Kanaans

genommen: Ada, die Tocht er des Hetiters

Elon, und Oholibama, die Tocht er Anas,

der Tocht er Zibons, des Horiters, 36/3

undBasemat, die Tochter Ismaels, die Schwes-

ter Nebajots

V 4-14: 1Chr 1,35-37

36/4

Und Ada gebar dem Esau Elifas, und

gebar Jeusch, Jalam und Korach Das sind

die Söhne Esaus, die ihm im Land Kanaan

geboren w urden 36/6

Und Esau nahm seineFrauen, seine Söhne und seine Töcht er

und alle Seelen seines Hauses und seine

Herden und all sein Vieh und all sein

Besit zt um , das er im Land Kanaan erw

or-ben hat t e, und zog in ein Land, v on

sei-nem Bruder Jak ob hinw eg 36/7

Denn ihreHabe w ar zu groß, um beieinander zu

w ohnen, und das Land ihrer

Fremdling-schaft k onnt e sie w egen [ der Menge] ihrer

Herden nicht t ragen 36/8

So ließ sich Esauauf dem Gebirge Seir nieder Esau, das ist

Edom

des Vat ers v on Edom, auf dem Gebirge

Seir 36/10

Dies sind die Nam en der Söhne

Esaus: Elifas, der Sohn Adas, der Frau

Esaus; Reguel, der Sohn Basemats, der

Frau Esaus 36/11

Und die Söhne des Elifas

waren: Teman, Omar, Zefo und Gatam

Nebenfrau v on Elifas, des Sohnes Esaus,die gebar dem Elifas Amalek Das sind dieSöhne Adas, der Frau Esaus 36/13

Und dies

Serach, Schamma und Misa Das w arendie Söhne v on Basemat, der Frau Esaus

36/14

Und dies w aren die Söhne v on bama, der Tocht er Anas, der Tocht erZibons, der Frau Esaus: sie gebar demEsau Jeusch, Jalam und Korach

Oholi-36/15

Dies sind die Fürst en der SöhneEsaus: Die Söhne des Elifas, des Erst gebo-renen Esaus: der Fürst Teman, der FürstOmar, der Fürst Zefo, der Fürst Kenas, 36/16

der Fürst Korach, der Fürst Gatam, derFürst Amalek Das sind die Fürst en des Eli-fas im Land Edom; es sind die SöhneAdas 36/17

Und dies sind die SöhneReguels, des Sohnes Esaus: der FürstNahat, der Fürst Serach, der Fürst Scham-

ma, der Fürst Misa Das sind die Fürst endes Reguel im Land Edom; es sind dieSöhne der Basemat, der Frau Esaus 36/18

Und dies sind die Söhne Oholibamas, derFrau Esaus: der Fürst Jeusch, der FürstJalam, der Fürst Korach Das sind die Fürs-ten Oholibamas, der Tocht er Anas, derFrau Esaus 36/19

Das sind die Söhne Esausund das ihre Fürsten; das ist Edom

V 20-43: 1Chr 1,38-54

die Bew ohner des Landes: Lotan, Schobal,Zibon und Ana, 36/21

Dischon und Ezer undDischan Das sind die Fürst en der Horiter,Söhne Seirs, im Land Edom 36/22

Und dieSöhne Lotans w aren: Hori und Hemam,Lotans Schw est er aber w ar Timna 36/23

Und dies sind die Söhne Schobals: Alwan,Manahat und Ebal, Schefo und Onam 36/24

Und dies sind die Söhne Zibons: Ajja undAna Das ist der Ana, der die w arm enQuellen in der Wüst e fand, als er die Eselseines Vat ers Zibon w eidet e 36/25

Und diessind die Söhne des Ana: Dischon und Oho-libama, die Tocht er des Ana 36/26

Und diessind die Söhne Dischons: Hemdan, Esch-ban, Jitran und Keran 36/27 Dies sind dieSöhne Ezers: Bilhan, Saawan und Akan

36/28

Dies sind die Söhne Dischans: Uz undAran 36/29

Dies sind die Fürst en der

Schobal, der Fürst Zibon, der Fürst Ana,

Trang 37

der Fürst Dischon, der Fürst Ezer, der

Fürst Dischan Das sind die Fürst en der

Horiter, nach ihren Fürsten, im Land Seir

36/31

Und dies sind die Könige, die im Land

Edom herrscht en, bev or ein König über die

Söhne I srael regiert e: 36/32 König in Edom

war Bela, der Sohn Beors; und der Nam e

seiner St adt w ar Dinhaba 36/33

Und Bela

st arb, und König w urde an seiner St elle

Jobab, der Sohn Serachs, aus Bozra 36/34

Und Jobab st arb, und König w urde an

sei-ner St elle Huscham, aus dem Land der

Temaniter 36/35

Und Huscham st arb, undKönig w urde an seiner St elle Hadad, der

Sohn Bedads, der Midian schlug im Gebiet

Moabs; und der Nam e seiner St adt w ar

Awit 36/36 Und Hadad st arb, und König

wurde an seiner Stelle Samla aus Masreka

36/37

Und Samla st arb, und König w urde an

seiner St elle Schaul aus Rehobot am

Strom 36/38

Und Saul st arb, und König

w urde an seiner St elle Baal-Hanan, der

Sohn Achbors, st arb, und König w urde an

seiner St elle Hadar; und der Nam e seiner

St adt w ar Pagu und der Nam e seiner Frau

Mehetabel, die Tocht er Matreds, der

Toch-ter des Me-Sahab

36/40

Und dies sind die Nam en der Fürst en

Esaus, nach ihren Sippen, nach ihren Ort

-schaft en, m it ihren Nam en: der Fürst

Tim-na, der Fürst Alwa, der Fürst Jetet, 36/41

derFürst Oholibama, der Fürst Ela, der Fürst

Pinon, 36/42 der Fürst Kenas, der Fürst

Teman, der Fürst Mibzar, 36/43

der FürstMagdiel, der Fürst Iram Das sind die Fürs-

t en v on Edom nach ihren Wohnsit zen, im

Land ihres Eigent um s Das ist Esau, der

Vater Edoms

Josephs Träume - Neid seiner Brüder

\37\

Fremd-lingsschaft seines Vat ers, im Land Kanaan

37/2

Dies ist die Geschicht e Jak obs: Joseph,

siebzehn Jahre alt, war als Hirte mit seinen

Brüdern bei den Schafen - als er [ noch]

ein Junge w ar - , m it den Söhnen Bilhas

und m it den Söhnen Silpas, der Frauen

seines Vat ers Und Joseph hint erbracht e

ihrem Vater die üble Nachrede über sie 37/3

Und I srael liebt e Joseph m ehr als all seine

Söhne, w eil er der Sohn seines Alt ers w ar;

und er m acht e ihm einen bunt en Leibrock

Vat er ihn m ehr liebt e als alle seine Brüder,

da haßten sie ihn und k onnt en ihn nicht[mehr] grüßen

erzählt e er seinen Brüdern; da haßten sieihn noch m ehr 37/6

Und er sagt e zu ihnen:Hört doch diesen Traum , den ich gehabthabe: 37/7

Siehe, w ir banden Garben m it t enauf dem Feld, und siehe, m eine Garbericht et e sich auf und blieb auch aufrecht

st ehen; und siehe, eure Garben st ellt ensich ringsum auf und v erneigt en sich v or

m einer Garbe 37/8

Da sagt en seine Brüder

zu ihm : Willst du et w a König über uns

w erden, w illst du gar über uns herrschen?Und sie haßten ihn noch m ehr w egen sei-ner Träum e und w egen seiner Reden 37/9

Und er hat t e noch einen anderen Traum ,auch den erzählt e er seinen Brüdern undsagt e: Siehe, noch einen Traum hat t e ich,und siehe, die Sonne und der Mond und elf

St erne beugt en sich v or m ir nieder 37/10

Und er erzählt e es seinem Vat er und nen Brüdern Da schalt ihn sein Vat er undsagt e zu ihm : Was ist das für ein Traum ,den du gehabt hast ? Sollen w ir et w a k om -

sei-m en, ich und deine Mut t er und deine der, um uns v or dir zur Erde niederzubeu-gen? 37/11

Brü-Und seine Brüder w aren sücht ig auf ihn; aber sein Vat er bew ahrt edas Wort

eifer-Josephs Verk auf nach Ägy pt en - Jak obsTrauer

37/12

Und seine Brüder gingen fort , um dieSchafe ihres Vat ers bei Sichem zu w eiden

nicht deine Brüder bei Sichem? Kom m , ich

w ill dich zu ihnen senden! Er aber sagt e zuihm : Hier bin ich 37/14

Da sagt e er zu ihm :Geh doch hin, sieh nach dem Wohlergehendeiner Brüder und nach dem Wohlergehender Schafe, und bring m ir Ant w ort Sosandt e er ihn aus dem Tal v on Hebron,und er k am nach Sichem 37/15

Da fand ihnein Mann, und siehe, er irrt e auf dem Feld

um her; und der Mann fragt e ihn: Wassuchst du? 37/16 Und er sagt e: I ch suche

m eine Brüder Teile m ir doch m it , w o sieweiden! 37/17

Da sagt e der Mann: Sie sind

v on hier aufgebrochen, denn ich hört e siesagen: `Laßt uns nach Dotan gehen! ' Daging Joseph seinen Brüdern nach und fand

Trang 38

sie bei Dotan Als sie ihn v on ferne

sahen und bev or er sich ihnen genähert

hat t e, da ersannen sie gegen ihn den

Anschlag, ihn zu t öt en 37/19

Und sie sagt eneiner zum andern: Siehe, da k om m t dieser

Träumer! 37/20

So k om m t nun und laßt unsihn erschlagen und ihn in eine der Zist er-

nen w erfen, und w ir w ollen sagen: Ein

böses Tier hat ihn gefressen! Dann w erden

w ir sehen, w as aus seinen Träum en w ird

37/21

Als Ruben [ das] hört e, w ollt e er ihn

aus ihrer Hand ret t en und sagt e: Laßt uns

[ ihn] nicht t ot schlagen! 37/22 Und Ruben

sagt e zu ihnen: Vergießt nicht Blut , w erft

ihn in diese Zist erne, die in der Wüst e ist ,

aber legt nicht Hand an ihn! [ Das sagt e

er] , dam it er ihn aus ihrer Hand erret t et e,

um ihn zu seinem Vat er zurück zubringen

Brüdern k am , da zogen sie Joseph seinen

Leibrock aus, den bunt en Leibrock , den er

Dann set zt en sie sich, um zu essen

Und sie erhoben ihre Augen und sahen:

und siehe, eine Karaw ane v on Ismaelitern

k am v on Gilead her; und ihre Kam ele t

ru-gen Tragakant und Balsamharz und

Lada-num; sie zogen hin, um es nach Ägy pt en

hinabzubringen 37/26

Da sagt e Juda zu nen Brüdern: Was für ein Gew inn ist es,

sei-daß w ir unseren Bruder erschlagen und

sein Blut zudeck en? 37/27 Kom m t , laßt uns

ihn an die Ismaeliter v erk aufen; aber

unsere Hand sei nicht an ihm , denn unser

Bruder, unser Fleisch ist er! Und seine

Brü-der hört en [ darauf] 37/28

Da k am en nitische Männer v orüber, Händler, und sie

midia-zogen [ ihn] heraus und holt en Joseph aus

der Zist erne herauf Und sie v erk auft en

Joseph an die Ismaeliter für zw anzig

Silber[-Schekel] Und sie bracht en Joseph

nach Ägy pt en 37/29

Als nun Ruben zur

Zis-t erne zurück k am , und siehe, Joseph w ar

nicht in der Zist erne, da zerriß er seine

Kleider 37/30

Und er k ehrt e zu seinen

Brü-dern zurück und sagt e: Der Junge ist nicht

[ m ehr] da! I ch aber, w ohin soll ich [ j et zt ]

gehen?

und schlacht et en einen Ziegenbock und

t aucht en den Leibrock in das Blut 37/32

Dann schick t en sie den bunt en Leibrock

hin und ließen ihn ihrem Vater bringen und

sagen: Das haben w ir gefunden Unt che doch, ob es der Leibrock deines Soh-nes ist oder nicht ! 37/33

ersu-Da unt ersucht e erihn und sagt e: Der Leibrock m eines Soh-nes! Ein böses Tier hat ihn gefressen; zer-rissen, zerrissen ist Joseph! 37/34

Und Jak obzerriß seine Kleider und legt e Sack t uch umseine Hüft en, und er t rauert e um seinenSohn v iele Tage 37/35

Und alle seine Söhneund alle seine Töcht er m acht en sich auf,

um ihn zu t röst en; er aber w eigert e sich,sich t röst en zu lassen, und sagt e: [ Nein] ,sondern in Trauer w erde ich zu m einemSohn in den Scheol hinabfahren Sobeweinte ihn sein Vater

37/36

Und die Midianiter v erk auft en ihn nachÄgy pt en, an Potifar, einen Käm m erer desPharao, den Obersten der Leibwächter

Juda und seine Schwiegertochter Tamar

\38\

v on seinen Brüdern hinabzog und zueinem Mann v on Adullam eink ehrt e, des-sen Nam e w ar Hira 38/2

Dort sah Juda dieTocht er eines kanaanitischen Mannes, m itNamen Schua; und er nahm sie [ zur Frau]und ging zu ihr ein 38/3

Und sie w urdeschw anger und gebar einen Sohn, demgab er den Nam en Er 38/4

Und sie w urde

w ieder schw anger und gebar einen Sohn,

noch einm al gebar sie einen Sohn, demgab sie den Nam en Schela; Juda w ar aber

zu Kesib, als sie ihn gebar 38/6

Und Judanahm für seinen Erst geborenen Er eineFrau, deren Nam e w ar Tamar 38/7

Aber Er,der Erst geborene Judas, w ar böse in denAugen des HERRN, so ließ der HERR ihnsterben 38/8

Da sagt e Juda zu Onan: Geh

zu der Frau deines Bruders ein, und geh

m it ihr die Schwagerehe ein, und laß

Daaber Onan wußte, daß die Nachk om m ennicht ihm gehören w ürden, geschah es,

w enn er zu der Frau seines Bruders ging, daß er [ den Sam en] auf die Erde[ fallen und] v erderben ließ, um seinemBruder k eine Nachk om m en zu geben 38/10

ein-Und es w ar böse in den Augen des HERRN,was er tat; so ließ er auch ihn sterben 38/11

Da sagt e Juda zu seiner Schw iegert ocht erTamar: Bleibe Wit w e im Haus deinesVat ers, bis m ein Sohn Schela groß sein

Trang 39

w ird! Denn er sagt e [ sich] : Daß nicht auch

er st erbe w ie seine Brüder! So ging Tamar

hin und blieb im Haus ihres Vaters

38/12

Als nun v iele Tage v ergangen w aren,

da st arb die Tocht er Schuas, Judas Frau

Und als Juda get röst et w ar, ging er zu

sei-nen Schafscherern hinauf nach Timna, er

und sein Freund Hira, der Adullamiter 38/13

Und es w urde der Tamar bericht et : Siehe,

dein Schw iegerv at er geht nach Timna

hinauf, um seine Schafe zu scheren 38/14

Da legt e sie die Kleider ihrer Wit w enschaft

v on sich ab, bedeck t e sich m it einem

Schleier und verhüllte sich Dann setzte sie

sich an den Eingang v on Enajim, das am

Weg nach Timna [ liegt ] ; denn sie hat t e

gesehen, daß Schela groß gew orden w ar

und sie ihm [ doch] nicht zur Frau gegeben

wurde 38/15

Und Juda sah sie und hielt sie

für eine Hure, denn sie hat t e ihr Gesicht

bedeckt 38/16

Und er bog zu ihr ab an denWeg und sagt e: Wohlan, laß m ich zu dir

eingehen! Denn er erk annt e nicht , daß sie

seine Schw iegert ocht er w ar Sie aber

sag-t e: Was gibssag-t du m ir, w enn du zu m ir

ein-gehst? 38/17

Da sagt e er: I ch w ill dir ein

Ziegenböckchen v on der Herde senden

Sie sagt e: Wenn du ein Pfand gibst , bis du

es sendest ! 38/18 Da sagt e er: Was für ein

Pfand soll ich dir geben? Sie sagt e: Deinen

Siegelring und deine Schnur und deinen

St ab, der in deiner Hand ist Da gab er es

ihr und ging zu ihr ein, und sie w urde

schw anger v on ihm 38/19 Dann st and sie

auf und ging hin, sie legt e ihren Schleier

v on sich ab und zog die Kleider ihrer Wit

-w enschaft [ -w ieder] an 38/20

Juda abersandt e das Ziegenböckchen durch die

Hand seines Freundes, des Adullamiters,

um das Pfand aus der Hand der Frau zu

holen; aber er fand sie nicht 38/21 Da fragte

er die Leut e ihres Ort es: Wo ist j ene

Gew eiht e, die zu Enajim am Weg w ar? Sie

aber sagt en: Hier ist k eine Gew eiht e

gewesen 38/22

Da k ehrt e er zu Juda zurückund sagt e: I ch habe sie nicht gefunden,

auch sagt en die Leut e des Ort es: `Hier ist

k eine Gew eiht e gew esen.' 38/23

Da sagt eJuda: Sie soll es bei sich behalt en, dam it

w ir nicht zum Gespöt t w erden; siehe, ich

habe j a dieses Böckchen gesandt , und du

hast sie nicht gefunden

38/24

Und es geschah nach et w a drei

Mona-t en, da w urde dem Juda berichMona-t eMona-t : Deine

get rieben, und siehe, sie ist sogar schw ger v on Hurerei Da sagt e Juda: Führt siehinaus, sie soll v erbrannt w erden! 38/25

an-Alssie nun hinausgeführt wurde, da sandte sie

zu ihrem Schw iegerv at er und ließ [ ihm ]sagen: Von einem Mann, dem dies gehört ,bin ich schwanger Und sie sagte: Untersu-che doch, w em dieser Siegelring und dieseSchnur und dieser St ab gehört ! 38/26

Daunt ersucht e es Juda und sagt e: Sie istgerecht er als ich, desw egen w eil ich sie

m einem Sohn Schela nicht gegeben habe.Und er erk annt e sie k ünft ig nicht m ehr

38/27

Und es geschah zur Zeit , als sie ren sollt e, siehe, da w aren Zw illinge inihrem Leib 38/28

gebä-Und es geschah, w ährendsie gebar, da st reck t e [ einer] die Handheraus, und die Hebam m e nahm sie undband eine rot e Schnur um seine Hand undsagt e: Der ist zuerst herausgek om m en

38/29

Und es geschah, als er seine Handzurück zog, siehe, da k am sein Bruderheraus; und sie sagt e: Was für einen Rißhast du um deinet w illen gerissen! Und

m an gab ihm den Nam en Perez 38/30 Unddanach k am sein Bruder heraus, um des-sen Hand die rot e Schnur w ar Dem gabman den Namen Serach

Joseph im Haus des Potifar

\39\

39/1

Und Joseph war nach Ägypten führt w orden Und Potifar, ein Käm m ererdes Pharao, der Oberst e der Leibw ächt er,ein Ägy pt er, k auft e ihn aus der Hand derIsmaeliter, die ihn dort hin hinabgeführthatten 39/2

hinabge-Der HERR aber w ar m it Joseph,und er w ar ein Mann, dem alles gelang;und er blieb im Haus seines ägy pt ischenHerrn 39/3 Als nun sein Herr sah, daß derHERR mit ihm war und daß der HERR alles,

w as er t at , in seiner Hand gelingen ließ,

39/4

da fand Joseph Gunst in seinen Augen,und er bedient e ihn [ persönlich] Und erbest ellt e ihn über sein Haus, und alles,

w as er besaß, gab er in seine Hand 39/5

Und es geschah, seit dem er ihn über seinHaus best ellt hat t e und über alles, w as erbesaß, da segnet e der HERR das Haus desÄgy pt ers um Josephs w illen; und derSegen des HERRN w ar auf allem , w as erhat t e, im Haus und auf dem Feld 39/6

Und

er überließ alles, w as er hat t e, der HandJosephs und k üm m ert e sich bei ihm umgar nicht s, außer um das Brot , das er aß

Trang 40

Joseph aber w ar schön v on Gest alt und

schön von Aussehen

39/7

Und es geschah nach diesen Dingen,

da w arf die Frau seines Herrn ihre Augen

auf Joseph und sagt e: Liege bei m ir! 39/8

Eraber w eigert e sich und sagt e zu der Frau

seines Herrn: Siehe, m ein Herr k üm m ert

sich um nicht s bei m ir im Haus; und alles,

w as er besit zt , hat er in m eine Hand

gege-ben 39/9

Er [ selbst ] ist in diesem Haus

nicht größer als ich, und er hat m ir gar

nicht s v orent halt en als nur dich, w eil du

seine Frau bist Wie sollt e ich dieses große

Unrecht t un und gegen Got t sündigen? 39/10

Und es geschah, obw ohl sie Tag für Tag

auf Joseph einredet e, hört e er nicht auf

sie, bei ihr zu liegen, m it ihr [ zusam m en]

zu sein 39/11 Da geschah es an einem

sol-chen Tag, daß er ins Haus k am , um sein

Geschäft zu besorgen, als [ gerade] k ein

Mensch v on den Leut en des Hauses dort

zu ihnen: Seht , er hat uns einen

hebräi-schen Mann hergebracht , Mut w illen m it

uns zu t reiben Er ist zu m ir gek om m en,

um bei m ir zu liegen, aber ich habe m it

laut er St im m e gerufen 39/15

geschah, als er hört e, daß ich m eine

St im m e erhob und rief, da ließ er sein

Kleid neben m ir und floh und lief hinaus

39/16

Und sie ließ sein Kleid neben sich

lie-gen, bis sein Herr nach Hause kam 39/17

Daredet e sie zu ihm m it denselben Wort en:

Der hebräische Sk lav e, den du uns

herge-bracht hast , ist zu m ir gek om m en, um

Mut w illen m it m ir zu t reiben; 39/18

und esgeschah, als ich m eine St im m e erhob und

rief, da ließ er sein Kleid neben m ir und

floh hinaus

Joseph im Gefängnis - Träum e der beiden

Kämmerer

39/19

Und es geschah, als sein Herr die

Wort e seiner Frau hört e, die sie zu ihm

redet e, indem sie sagt e: Nach diesen

Wort en haWort m ir dein Sk lav e geWort an, da enWort

-brannt e sein Zorn 39/20

Und Josephs Herrnahm ihn und legt e ihn ins Gefängnis, an

den Ort , w o die Gefangenen des Königs

gefangen lagen; und er w ar dort imGefängnis 39/21 Der HERR aber w ar m itJoseph und w andt e sich ihm [ in] Treue zuund gab ihm Gunst in den Augen desOberst en des Gefängnisses 39/22

Und derOberst e des Gefängnisses übergab alleGefangenen, die im Gefängnis w aren, derHand Josephs; und alles, w as m an dort

t at , das veranlaßte er 39/23

Der Oberst edes Gefängnisses sah nicht nach demGeringst en, das unt er seiner Hand w ar,

w eil der HERR m it ihm w ar; und w as ertat, ließ der HERR gelingen

\40\

40/1

Und es geschah nach diesen Dingen,

da v ersündigt en sich der Mundschenk desKönigs v on Ägy pt en und der Bäck er gegenihren Herrn, den König v on Ägy pt en 40/2

Und der Pharao w urde zornig über seinebeiden Käm m erer, über den Oberst en derMundschenk e und über den Oberst en derBäcker; 40/3 und er gab sie in Gew ahrsam ,

in das Haus des Oberst en der Leibw ächt er,ins Gefängnis, an den Ort , w o Josephgefangen lag 40/4

Und der Oberst e derLeibw ächt er gab ihnen Joseph bei, und erbedient e sie; und sie w aren eine Zeit lang

in Gewahrsam

40/5

Und sie hat t en beide einen Traum ,

j eder seinen Traum in einer Nacht , j eder

m it einer [ besonderen] Deut ung seinesTraum es, der Mundschenk und der Bäck erdes Königs v on Ägy pt en, die im Gefängnisgefangen lagen 40/6

Als Joseph am Morgen

zu ihnen k am und sie sah, siehe, da w arensie traurig 40/7

Und er fragte die Kämmererdes Pharao, die m it ihm im Haus seinesHerrn in Gew ahrsam w aren: Warum sindeure Gesicht er heut e so t raurig? 40/8 Dasagt en sie zu ihm : Wir haben einen Traumgehabt , aber es gibt k einen, der ihn deut e

Da sagt e Joseph zu ihnen: Sind die

Deu-t ungen nichDeu-t GoDeu-t Deu-t es [ Sache] ? ErzählDeu-t m irdoch! 40/9 Da erzählt e der Oberst e derMundschenk e dem Joseph seinen Traumund sagt e zu ihm : I n m einem Traum , sie-

he, da w ar ein Weinst ock v or m ir 40/10

und

an dem Weinst ock drei Rank en; und sow ie

er [ Knospen] t rieb, k am sein Blüt enst andherv or [ und] seine Traubenk äm m e reift en

zu Trauben 40/11

Und der Becher des rao w ar in m einer Hand, und ich nahm dieTrauben und preßte sie in den Becher desPharao aus und gab den Becher in die

Ngày đăng: 18/04/2014, 15:20

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